USTG https://www.buchhalterprofi.de/ de Steuerpflicht bei privaten Verkäufen im Internet https://www.buchhalterprofi.de/node/40 <span class="field field--name-title field--type-string field--label-hidden">Steuerpflicht bei privaten Verkäufen im Internet</span> <div class="clearfix text-formatted field field--name-body field--type-text-with-summary field--label-hidden field__item"><p>Jeder, der über Ebay oder eine andere Verkaufsplattform im Internet regelmäßig Waren verkauft, sollte prüfen, ob er dabei gewerblich tätig ist oder nicht.</p> <h3>Steuerhinterziehung bei privaten Verkäufen im Internet</h3> <p>Steuerhinterziehung ist kein Kavaliersdelikt, sondern eine Straftat, die bei Aufdeckung entsprechende Konsequenzen nach sich zieht. Dann müssen nicht nur die hinterzogenen Steuern nachgezahlt werden, sondern es werden in leichteren Fällen Geldbußen, in schwereren sogar Gefängnisstrafen verhängt.</p> <p>Auch bei Verkäufen von Privatpersonen über Auktionsplattformen im Internet oder Zeitungsanzeigen ist schnell die Grenze zum gewerblichen Handel überschritten, so dass Steuerpflicht besteht. Der Fiskus macht von der Möglichkeit, nach Steuerhinterziehungen in diesem Bereich zu fahnden mittels modernster Software, aber auch mit altbewährten Methoden (wie zum Beispiel das Lesen von Kleinanzeigen) regen Gebrauch. Dabei sind diese Ermittlungen auch als Vorfeldermittlungen ohne begründeten Anfangsverdacht gegen einzelne Personen legal.<br /> Mit der Software Xpider setzen die Steuerfahnder ein ausgeklügeltes Programm zur Untersuchung von Internet-Seiten auf möglichen gewerblichen Handel hin ein: Es werden die entsprechenden Internetplattformen wie Ebay systematisch nach typischen Merkmalen für Käufe und Verkäufe mit gewerblichem Charakter durchsucht. Darüber hinaus sind die Finanzbehörden im Rahmen ihrer Ermittlungen auch berechtigt, Anfragen bei Betreibern dieser Plattformen oder Herausgebern von Zeitungen zu stellen. Fallen bei den Untersuchungen im Internet Personen mit großem Handelsvolumen auf, wird bei den Portalbetreibern nachgefragt, ob eine umsatzsteuerliche Registrierung vorliegt. Ist dies nicht der Fall, wird anhand von Anmeldungsdaten die entsprechende Person festgestellt und das Ermittlungsverfahren nimmt seinen Lauf.</p> <p>Deswegen sollte jeder, der des öfteren Waren im Internet oder per Zeitungsinserat verkauft, Bescheid wissen, unter welchen Voraussetzungen er damit als gewerblicher Händler tätig wird. Unterlässt er im Falle des Vorliegens der Merkmale des gewerblichen Handelns die Anmeldung und Versteuerung seiner Geschäfte, kann Steuerhinterziehung bezüglich dreier Steuerarten vorliegen: Umsatzsteuer, Gewerbesteuer sowie Einkommensteuer zuzüglich Solidaritätszuschlag.</p> <h3>Steuerpflicht bei Verkäufen von Privat im Internet</h3> <p>Es existieren keine besonderen Vorschriften für die Steuerpflicht von Internetverkäufen, sondern es kommen hier vielmehr die allgemeinen steuerlichen Regelungen für den gewerblichen Handel zur Anwendung.</p> <p>Ob überhaupt ein Gewerbe im einkommensteuerlichen Sinne vorliegt, wird danach entschieden, ob eine Betätigung gegeben ist, die selbständig und nachhaltig ist, mit Gewinnerzielungsabsicht ausgeübt wird und ob eine Beteiligung am allgemeinen wirtschaftlichen Verkehr vorliegt. Dabei handelt es sich nur dann um gewerbliche Tätigkeit, wenn weder Land- und Forstwirtschaft noch ein freier Beruf ausgeübt werden. Auch Betätigungen im Rahmen der privaten Vermögensverwaltung werden nicht als gewerblich angesehen.</p> <p>Bei Internet-Verkäufen kommt es insbesondere auf das Kriterium der Teilnahme am allgemeinen wirtschaftlichen Verkehr an. In diesem Zusammenhang können folgende Sachverhalte Indizien für das gewerbsmäßige Auftreten sein: Großes Handelsvolumen oder auch der Verkauf von überwiegend neuer Ware oder immer wieder von Artikeln derselben Art. Ebenfalls deutet der vorherige Einkauf der zu verkaufenden Ware (also ohne zwischenzeitlichen eigenen Gebrauch) auf Gewerblichkeit hin.</p> <p>Auch die Abgrenzung des gewerblichen Handels von der privaten Vermögensverwaltung wird von den Finanzbehörden detailliert geprüft: Wer in großem Umfang Waren kauft (neu oder gebraucht), um sie in kurzem zeitlichen Abstand wieder zu verkaufen, betreibt in der Regel gewerblichen Handel. Andererseits kann private Vermögensverwaltung vorliegen, wenn einmalig, zum Beispiel im Rahmen einer Haushaltsauflösung, eine große Anzahl an nicht mehr benötigten Gegenständen verkauft wird.</p> <p>Allerdings entscheidet die Finanzbehörde immer im konkreten Einzelfall, ob gewerblicher Handel vorliegt oder nicht.</p> <h3>Umsatzsteuer</h3> <p>Liegt gewerbsmäßiger Handel vor, ist der Verkäufer Unternehmer im Sinne des Umsatzsteuergesetzes. In § 2 Abs. 1 UStG ist nämlich definiert, dass derjenige Unternehmer ist, der eine gewerbliche oder berufliche Tätigkeit selbständig ausübt. Somit unterliegen die getätigten Umsätze grundsätzlich der Umsatzsteuerpflicht.</p> <p>Doch auch für den Internethandel gilt die sogenannte Kleinunternehmerregelung des § 19 UStG. Diese schreibt vor, dass nur wenn die Umsätze des vorigen Jahres nicht mehr als 17.500 € betragen haben und die des laufenden Jahres aller Voraussicht nach die Grenze von 50.000 € nicht übersteigen werden, die Steuerfreiheit als Kleinunternehmer in Anspruch genommen werden kann. Liegt eine der Voraussetzungen nicht vor, unterliegt das gesamte Handelsvolumen der Umsatzbesteuerung.</p> <p>Ist Umsatzsteuerpflicht gegeben, kann selbstverständlich auch Vorsteuer für die getätigten Wareneinkäufe abgesetzt werden.</p> <h3>Einkommensteuer</h3> <p>Die Kleinunternehmerregelung bezieht sich ausschließlich auf die Umsatzsteuer, bei gewerblichem Handel müssen die daraus resultierenden Überschüsse in jedem Fall mit Einkommensteuer und Solidaritätszuschlag versteuert werden. Umgekehrt können allerdings auch Verluste, die zum Beispiel daraus resultieren können, dass die Einkaufspreise für die Waren über deren Verkaufspreisen lagen, in voller Höhe steuerlich geltend gemacht werden. Auch andere Kosten, die in Zusammenhang mit den Verkäufen stehen, wie beispielsweise für ein Buchhaltungsprogramm, können von der Steuer abgesetzt werden.</p> <h3>Gewerbesteuer</h3> <p>Der Handel über Internetplattformen unterliegt in vollem Umfang der Gewerbesteuerpflicht. Nicht vergessen werden darf in diesem Zusammenhang auch die Anmeldung des Gewerbes, die bei der Gemeinde oder Stadt vorzunehmen ist.</p> <h3>Fazit</h3> <p>Jeder, der häufiger auf Auktionsportalen im Internet Waren verkauft, sollte sich gründlich darüber informieren, ob er aus Sicht der Finanzbehörden privat oder gewerblich handelt. Die Beantwortung dieser Frage richtet sich immer nach den Verhältnissen im Einzelfall und ist oft nicht leicht zu beantworten. Deswegen kann es sinnvoll sein, sich beim zuständigen Finanzamt zu erkundigen und/oder sich von einem Fachmann beraten zu lassen.</p></div> <span class="field field--name-uid field--type-entity-reference field--label-hidden"><span lang="" typeof="schema:Person" property="schema:name" datatype="">Gast</span></span> <span class="field field--name-created field--type-created field--label-hidden">Mo., 04.04.2011 - 15:25</span> <section class="field field--name-comment field--type-comment field--label-above comment-wrapper"> <h2 class="title comment-form__title">Neuen Kommentar hinzufügen</h2> <drupal-render-placeholder callback="comment.lazy_builders:renderForm" arguments="0=node&amp;1=40&amp;2=comment&amp;3=comment" token="uf1jhokftQ9c-TrhcJdrBuejFK31TbOt8fXOfQFLDI8"></drupal-render-placeholder> </section> Mon, 04 Apr 2011 13:25:42 +0000 Gast 40 at https://www.buchhalterprofi.de § 19 UstG Kleinunternehmerregelung https://www.buchhalterprofi.de/node/33 <span class="field field--name-title field--type-string field--label-hidden">§ 19 UstG Kleinunternehmerregelung</span> <div class="clearfix text-formatted field field--name-body field--type-text-with-summary field--label-hidden field__item"><p>Grundsätzlich ist jeder Unternehmer, der im Rahmen seines Unternehmens Lieferungen oder sonstige Leistungen im Inland gegen Bezahlung erbringt, verpflichtet, für diese Umsatzsteuer zu erheben und an das zuständige Finanzamt abzuführen – so schreibt es § 1 des UStG vor. Für Kleinunternehmer gibt es jedoch eine besondere Regelung: Gemäß § 19 UStG sind sie davon befreit, Umsatzsteuer auf die von ihnen getätigten Umsätze zu erheben.</p> <h3>Anwendungsbereich</h3> <p>Ein Kleinunternehmer im Sinne des § 19 UStG ist ein Unternehmer, dessen Umsätze im Vorjahr nicht mehr als 17.500 € betragen haben und im laufenden Jahr voraussichtlich den Betrag von 50.000 € nicht überschreiten werden. Beide Voraussetzungen müssen erfüllt sein, sonst ist die Inanspruchnahme der Kleinunternehmerregelung ausgeschlossen. Für Existenzgründer, bei denen ja noch keinen Vorjahresumsatz als Richtwert herangezogen werden kann, ist einzuschätzen, ob ihr Umsatz im Jahr der Gründung ihres Unternehmens voraussichtlich insgesamt höher als 17.500 Euro ausfallen wird. Wird der Geschäftsbetrieb unterjährig aufgenommen, so dass ein Rumpfgeschäftsjahr vorliegt, ist der zu erwartende Jahresumsatz im Wege der Hochrechnung zu ermitteln.</p> <h3>Auswirkungen</h3> <p>Die Kleinunternehmerregelung des § 19 UStG bewirkt eine Vereinfachung von Rechnungsstellung, Buchführung und Steuermanagement des Unternehmers: Es werden Rechnungen ohne Umsatzsteuer ausgestellt, damit entfällt auch die Abgabe von Umsatzsteuervoranmeldungen und die Abführung von Umsatzsteuer an das Finanzamt. Allerdings muss auf Rechnungen, die von Kleinunternehmern ohne Umsatzsteuer ausgestellt werden, explizit auf diesen Sachverhalt hingewiesen werden, beispielsweise mit folgender Formulierung: „Aufgrund der Kleinunternehmerregelung gemäß § 19 UStG erfolgt kein Ausweis von Umsatzsteuer.“ Alle anderen Pflichtangaben, die jeder Unternehmer in von ihm gestellten Rechnungen angeben muss, sind auch für den Kleinunternehmer verbindlich: Sowohl eigener Name und Anschrift als auch die des Leistungsempfängers, Steuernummer beziehungsweise Umsatzsteueridentifikationsnummer, Rechnungsnummer (fortlaufend und lückenlos), Ausstellungsdatum sowie Menge und Art der Lieferung oder Leistung müssen genau bezeichnet werden.</p> <p>Die Kleinunternehmerregelung hat auch zur Konsequenz, dass die in Eingangsrechnungen ausgewiesene Vorsteuer nicht abgesetzt werden darf.</p> <h3>Wahlrecht</h3> <p>Der Kleinunternehmer kann auf die Erleichterung des § 19 UStG verzichten und die Option zur Umsatzbesteuerung ausüben. In diesem Fall stellt er Rechnungen mit Umsatzsteuer aus, gibt regelmäßig Umsatzsteuervoranmeldungen ab und überweist die Umsatzsteuer an sein zuständiges Finanzamt. Dann darf der Kleinunternehmer auch die Vorsteuer auf Eingangsrechnungen von der Umsatzsteuerzahllast abziehen. Übersteigt die Summe der abziehbaren Vorsteuer die der abzuführenden Umsatzsteuer, wird ihm der Vorsteuerüberschuss vom Finanzamt erstattet. Wählt der Kleinunternehmer die Besteuerung seiner Umsätze, ist er an diese Entscheidung fünf Jahre lang gebunden.</p> <h3>Vor- und Nachteile</h3> <p>Unstrittig stellt die Kleinunternehmerregelung gerade bei Neugründungen eine große Erleichterung dar: Der Unternehmer kann sich voll auf sein eigentliches Geschäft konzentrieren, ohne sich mit der Umsatzsteuer näher beschäftigen zu müssen.</p> <p>Sind die Kunden des Kleinunternehmers Endverbraucher oder andere Wirtschaftsteilnehmer, die nicht zum Abzug von Vorsteuer berechtigt sind, besitzt er einen Wettbewerbsvorteil gegenüber größeren Konkurrenten, die ihre Rechnungen mit Umsatzsteuer belasten müssen. Er kann aus Sicht des Kunden preiswerter anbieten. Zu einem großen Nachteil der Kleinunternehmerregelung kann der Ausschluss des Vorsteuerabzuges werden: Sind in den ersten Jahren noch keine Gewinne zu erwarten, so dass die Summe der Vorsteuer voraussichtlich die der abzuführenden Umsatzsteuer übersteigt, ist es günstiger, sich für die Umsatzbesteuerung zu entscheiden. Gerade in der Gründungsphase ist jedem Kleinunternehmer zu empfehlen, die Entscheidung für oder gegen die Umsatzsteueroption eingehend mit einem Buchhalter oder Steuerberater zu diskutieren. Nur so kann sichergestellt werden, dass sein Betrieb kein Geld durch eine ungünstige Wahl der Besteuerungsform verliert.</p> <h3>Private Verwendung bei Kleinunternehmern</h3> <p>Eine besondere Tücke stellt in diesem Fall die private unentgeltliche Verwendung oder Entnahme von Unternehmensgegenständen dar, welche nach § 3 (1b) und (9a) UStG steuerpflichtig ist.</p> <p>Hierzu hat der BFH am 15. Sep 2011 ein Urteil gefällt (V R 12/11) welches am 11. Jan 2012 veröffentlicht wurde.</p> <p>Im Streitfall ging es um eine Hausverwalterin und deren Nutzung des betrieblichen PKW für private und berufliche Zwecke. Nachdem nun für das Streitjahr 2007 vom Finanzamt die Kleinunternehmer-Eigenschaft auf Grund der Überschreitung der Umsatzgrenzen aufgehoben wurde, sollte die private Nutzung des PKW ebenfalls versteuert werden. Grundlage hierfür ist der bereits erwähnte §3 (9a) UStG. Der BFH entschied in der Revisionsverhandlung, dass der PKW keine Umsatzsteuerschuld auslöst, da die Voraussetzungen des §3 (9a) nicht ganz erfüllt waren. Demnach muss der verwendete Gegenstand ganz oder teilweise zum Vorsteuerabzug berechtigt haben, was jedoch bei einem Kleinunternehmer nicht der Fall ist.</p> <p>Aus diesem Urteil ist der Grundsatz ergangen, dass die private Mitverwendung eines gemischt genutzten Gegenstandes beim Kleinunternehmer keine Einfluss auf den für §19 UStG relevanten Gesamtumsatz hat.</p></div> <span class="field field--name-uid field--type-entity-reference field--label-hidden"><span lang="" typeof="schema:Person" property="schema:name" datatype="">Gast</span></span> <span class="field field--name-created field--type-created field--label-hidden">Do., 24.02.2011 - 15:13</span> <section class="field field--name-comment field--type-comment field--label-above comment-wrapper"> <h2 class="title comment-form__title">Neuen Kommentar hinzufügen</h2> <drupal-render-placeholder callback="comment.lazy_builders:renderForm" arguments="0=node&amp;1=33&amp;2=comment&amp;3=comment" token="SOCxtNpb2aUdz8W91NLOhKstqWZQIwlggK7ehFpqvWc"></drupal-render-placeholder> </section> Thu, 24 Feb 2011 14:13:50 +0000 Gast 33 at https://www.buchhalterprofi.de Anforderungen an eine ordnungsgemäße Rechnung gemäß Umsatzsteuergesetz https://www.buchhalterprofi.de/node/30 <span class="field field--name-title field--type-string field--label-hidden">Anforderungen an eine ordnungsgemäße Rechnung gemäß Umsatzsteuergesetz</span> <div class="clearfix text-formatted field field--name-body field--type-text-with-summary field--label-hidden field__item"><p>Ein Unternehmen, das Waren verkauft oder Dienstleistungen erbringt, stellt Rechnungen aus, um das Entgelt für diese erbrachten Lieferungen oder Leistungen von seinen Kunden zu fordern. Sind die Kunden zum Vorsteuerabzug berechtigte Unternehmer, können sie die in der Rechung ausgewiesene Umsatzsteuer als Vorsteuer geltend machen.<br /> Voraussetzung für den Vorsteuerabzug ist jedoch, dass die Rechnung alle Angaben enthält, die das Umsatzsteuergesetz (gem. § 4 Nr. 4 UStG) für ordnungsgemäße Rechnungen vorschreibt.</p> <p>Im Einzelnen müssen auf der Rechnung dementsprechend folgende Angaben gemacht werden:</p> <ul><li>Der vollständige Name und die vollständige Anschrift des Unternehmers, der die Lieferung oder Leistung erbringt.</li> <li>Der vollständige Name und die vollständige Anschrift des Kunden.</li> <li>Die Steuernummer des Unternehmers, der die Lieferung oder Leistung erbringt oder dessen Umsatzsteueridentifikationsnummer (diese wird vom Bundesamt für Finanzen Unternehmern erteilt, die innerhalb der EU grenzüberschreitende Lieferungen oder sonstige Leistungen erbringen).</li> <li>Das Datum, an dem die Rechnung ausgestellt wurde.</li> <li>Die Rechnungsnummer: Dabei müssen Rechnungsnummern fortlaufend, d.h. lückenlos vergeben werden und jede Nummer nur einmal, so dass jede Rechnung anhand der Nummer eindeutig zu identifizieren ist.</li> <li>Die Menge und die Art der gelieferten Waren beziehungsweise der Umfang und die Art der sonstigen Leistung; dabei sind handelsübliche Bezeichnungen zu verwenden.</li> <li>Zeitpunkt der Lieferung oder der Erbringung der sonstigen Leistung. Wird das Entgelt zu einem anderen Zeitpunkt vereinnahmt als dem der Lieferung oder Leistungserbringung, ist auch der Zeitpunkt der Vereinnahmung des Entgelts anzugeben.</li> <li>Das Entgelt für die erbrachte Lieferung oder Leistung, das gegebenenfalls nach verschiedenen Steuersätzen aufgeschlüsselt werden muss.</li> <li>Der Hinweis auf die jeweilige Steuerbefreiung, wenn eine steuerbefreite Lieferung oder Leistung ausgeführt wird.</li> <li>Entgeltminderungen, die im Vorhinein vereinbart wurden, wenn sie nicht bei der Berechnung des Entgelts berücksichtigt wurden, wie zum Beispiel Skonto.</li> <li>Der Steuersatz, der anzusetzen ist und der Steuerbetrag, der sich aus der Anwendung des Steuersatzes auf das Entgelt ergibt.</li> </ul><p>Darüber hinaus ist bei Werklieferungen oder sonstigen Leistungen in Zusammenhang mit einem Grundstück zu beachten, dass ein Hinweis über die Aufbewahrungspflicht von 2 Jahren auf der Rechnung gemacht werden muss.</p> <p>Übrigens gelten diese Vorschriften über die Pflichtangaben auf Rechnungen genauso für Gutschriften, die der Leistungsempfänger über empfangene Lieferungen oder Leistungen ausstellt.</p></div> <span class="field field--name-uid field--type-entity-reference field--label-hidden"><span lang="" typeof="schema:Person" property="schema:name" datatype="">Gast</span></span> <span class="field field--name-created field--type-created field--label-hidden">Di., 01.02.2011 - 15:09</span> <section class="field field--name-comment field--type-comment field--label-above comment-wrapper"> <h2 class="title">Kommentare</h2> <article data-comment-user-id="0" id="comment-1" about="/comment/1" typeof="schema:Comment" class="comment js-comment by-anonymous"> <mark class="hidden" data-comment-timestamp="1467114324"></mark> <footer class="comment__meta"> <article typeof="schema:Person" about="/index.php/user/0" class="profile"> </article> <p class="comment__submitted"><span rel="schema:author">Gespeichert von <a rel="nofollow" href="http://www.wellnesstag-nrw.weebly.com/" lang="" typeof="schema:Person" property="schema:name" datatype="" class="username">Mike Weiss</a> am Do., 08.09.2011 - 13:41</span> <span property="schema:dateCreated" content="2011-09-08T11:41:41+00:00" class="rdf-meta hidden"></span> </p> <a href="/comment/1#comment-1" hreflang="de">Permalink</a> </footer> <div class="content"> <h3 property="schema:name" datatype=""><a href="/comment/1#comment-1" class="permalink" rel="bookmark" hreflang="de">Vielen Dank</a></h3> <div property="schema:text" class="clearfix text-formatted field field--name-comment-body field--type-text-long field--label-hidden field__item"><p>...für diese wertvolle Information bezgl. ordnungsgemäße Rechnung nach Umsatzsteuergesetz.</p> <p>Habe hier jedoch noch eine Frage :</p> <p>Ich habe gegen eine juristische Person eine vollstreckbare Forderung.<br /> Ich möchte jetzt bei diesen Schuldner eine Leistung bestellen und auf seine Rechnung mit ausgewiesener MwSt warten und dann mit dem Titel aufrechnen.</p> <p>Meine Frage :</p> <p>Wenn ich die Rechnung erhalte,kann ich die enthaltene MwSt als Vorsteuer geltend machen auch wenn ich kein Entgeld leiste weil ich ja aufrechne.</p> <p>Danke für hilfreiche Infos.</p> <p>Mike</p></div> <drupal-render-placeholder callback="comment.lazy_builders:renderLinks" arguments="0=1&amp;1=default&amp;2=de&amp;3=" token="05fn-TZERBOq4Ptv-KP9lvqnAl_VJ1iGK9BC12KC0HM"></drupal-render-placeholder> </div> </article> <div class="indented"> <article data-comment-user-id="0" id="comment-2" about="/comment/2" typeof="schema:Comment" class="comment js-comment by-anonymous"> <mark class="hidden" data-comment-timestamp="1467114339"></mark> <footer class="comment__meta"> <article typeof="schema:Person" about="/index.php/user/0" class="profile"> </article> <p class="comment__submitted"><span rel="schema:author">Gespeichert von <span lang="" typeof="schema:Person" property="schema:name" datatype="">Thilo Klemm</span> am Fr., 09.09.2011 - 13:43</span> <span property="schema:dateCreated" content="2011-09-09T11:43:53+00:00" class="rdf-meta hidden"></span> </p> <p class="parent visually-hidden">Antwort auf <a href="/comment/1#comment-1" class="permalink" rel="bookmark" hreflang="de">Vielen Dank</a> von <a rel="nofollow" href="http://www.wellnesstag-nrw.weebly.com/" lang="" typeof="schema:Person" property="schema:name" datatype="" class="username">Mike Weiss</a></p> <a href="/comment/2#comment-2" hreflang="de">Permalink</a> </footer> <div class="content"> <h3 property="schema:name" datatype=""><a href="/comment/2#comment-2" class="permalink" rel="bookmark" hreflang="de">Hallo Mike,</a></h3> <div property="schema:text" class="clearfix text-formatted field field--name-comment-body field--type-text-long field--label-hidden field__item"><p>vielen Dank für Deine Mail. Bezüglich Deiner Frage möchte ich Dich vorab daraufhinweisen, dass ich kein Steuerberater und auch kein Rechtanwalt bin. Ich kann Dir somit nur meine Meinung dazu darlegen. Es ist keine steuerliche Beratung.</p> <p>Ich würde die Vorsteuer geltend machen, da ein Leistungsaustausch vorliegt. Die Verrechnung mit ausstehenden Forderungen ist gleichzusetzen mit einer Bezahlung. Prüfe aber bitte ob Du für die Forderung die Umsatzsteuer an das Finanzamt abgeführt hast. Wenn nicht, so muss die Umsatzsteuer natürlich nach Verrechnung gezahlt werden.</p> <p>Viele Grüße<br /> admin</p></div> <drupal-render-placeholder callback="comment.lazy_builders:renderLinks" arguments="0=2&amp;1=default&amp;2=de&amp;3=" token="TbC-psYvRIAXO3QUIX9T8RVOttbZdNSeq6YN-SQeyE4"></drupal-render-placeholder> </div> </article> </div> <h2 class="title comment-form__title">Neuen Kommentar hinzufügen</h2> <drupal-render-placeholder callback="comment.lazy_builders:renderForm" arguments="0=node&amp;1=30&amp;2=comment&amp;3=comment" token="8wewMAKC0uqsWM0QjaNynVaLnWgPdKnjktil3Z76i3I"></drupal-render-placeholder> </section> Tue, 01 Feb 2011 14:09:10 +0000 Gast 30 at https://www.buchhalterprofi.de https://www.buchhalterprofi.de/node/30#comments