Wirtschaftsgüter http://www.buchhalterprofi.de/taxonomy/term/70 de Gemischt genutzte Wirtschaftsgüter http://www.buchhalterprofi.de/node/55 <span class="field field--name-title field--type-string field--label-hidden">Gemischt genutzte Wirtschaftsgüter</span> <div class="clearfix text-formatted field field--name-body field--type-text-with-summary field--label-hidden field__item"><p>Die Frage, ob ein Wirtschaftsgut zum Betriebsvermögen oder zum Privatvermögen des Unternehmers gehört, stellt sich vor allem bei Einzelunternehmen. Bei diesen kommt es am häufigsten vor, dass Wirtschaftsgüter einer gemischten Nutzung, teils für betriebliche, teils für private Zwecke unterliegt. Aufgrund des Nichtvorhandensein anderer Gesellschafter oder von Organen wie bei Kapitalgesellschaften ist es unkomplizierter, Einlagen und Entnahmen zu tätigen. Eine korrekte Zuordnung ist daher entscheidend …</p> <p>Die richtige Zuordnung gemischt genutzter Wirtschaftsgüter ist jedoch unabdingbar, um die Gleichmäßigkeit der Besteuerung zu gewährleisten. Die zu beachtenden Regelungen im Einzelnen wurde nicht in Gesetzen kodifiziert, sondern haben sich durch Rechtsprechung der Finanzgerichte gebildet und sind in entsprechenden Steuerrichtlinien festgehalten.</p> <p>Grundsätzlich kann ein Gegenstand, der zum Vermögen eines Kaufmanns gehört (zivilrechtliches Eigentum als Grundvoraussetzung), folgenden Vermögensgruppen angehören:</p> <ul><li>Notwendiges Betriebsvermögen</li> <li>Gewillkürtes Betriebsvermögen</li> <li>Notwendiges Privatvermögen</li> <li>Gewillkürtes Privatvermögen</li> </ul><h3>Notwendiges Betriebsvermögen</h3> <p>Dabei werden alle Wirtschaftsgüter, die unmittelbar und ausschließlich betrieblichen Zwecken dienen, und dies auch objektiv, eindeutig und klar nach außen erkennbar ist, dem notwendigen Betriebsvermögen zugeordnet. Dies gilt unabhängig von der Erfassung der betreffenden Gegenstände in der Buchhaltung Es ist also kein Beschluss des Unternehmers erforderlich, das Wirtschaftsgut dem einen oder anderen Bereich zuzuordnen. So sind beispielsweise Fabrikationsgebäude oder Produktionsanlagen immer Bestandteile des notwendigen Betriebsvermögens. Doch auch Verbindlichkeiten und Schulden gehören dann zum notwendigen Betriebsvermögen, wenn sie aufgenommen wurden, um betrieblichen Zwecken zu dienen. Bei notwendigem Betriebsvermögen existiert grundsätzlich keine private Nutzungsmöglichkeit.</p> <h3>Gewillkürtes Betriebsvermögen</h3> <p>Im Gegensatz dazu könnten die Gegenstände des gewillkürten Betriebsvermögen ohne Weiteres auch privat genutzt werden. Somit ist eine Willensentscheidung des Unternehmers erforderlich, diese Vermögenswerte und Schulden überwiegend betrieblich zu nutzen. Diese muss – anders als beim notwendigen Betriebsvermögen – auch zwingend durch die Erfassung der Gegenstände in Buchführung und Bilanz dokumentiert werden. Beim gewillkürten Betriebsvermögen handelt es sich also um Gegenstände, die dem Unternehmer gehören und die er prinzipiell sowohl privat als auch in seinem Betrieb nutzen könnte. So sind Kraftfahrzeuge, Grundstücke oder Aktien typische Beispiele für gewillkürtes Betriebsvermögen.</p> <h3>Notwendiges Privatvermögen</h3> <p>Beim notwendigen Privatvermögen handelt es sich um Gegenstände, die der Unternehmer seiner Privatsphäre zugeordnet hat und die (nahezu) ausschließlich seiner privaten Lebensführung dienen. Besonders charakteristisch gehören zum Beispiel Dinge wie Hausrat oder eine selbst genutzte Wohnung zum notwendigen Privatvermögen.</p> <h3>Gewillkürtes Privatvermögen</h3> <p>Es gibt jedoch auch Gegenstände, die zum ganz überwiegenden Teil privat genutzt werden, obwohl auch eine betriebliche Nutzung denkbar wäre, dies können beispielsweise bestimmte EDV-Ausstattungsgegenstände oder auch Wertpapiere sein. Diese zählen dann zum gewillkürten Privatvermögen.</p> <p>Problematisch wird es immer dann, wenn Gegenstände in nennenswertem Umfang sowohl privat als auch beruflich genutzt werden. In diesen Fällen spricht man von gemischt genutzten Wirtschaftsgütern. Um sie buchhalterisch und steuerlich richtig behandeln zu können, ist zunächst eine Unterscheidung in bewegliche und unbewegliche Wirtschaftsgüter erforderlich.</p> <h3>Zuordnung der Wirtschaftsgüter</h3> <p>Bewegliche Wirtschaftsgüter müssen, auch wenn sie gemischt genutzt werden, in ihrer Gesamtheit entweder dem Betrieb des Unternehmers oder seinem Privatbereich zugeordnet werden. Für die Zuordnung ist der Unternehmer dabei an die Regeln gebunden, die sich in der Rechtsprechung etabliert haben und in der Einkommensteuerrichtlinie R 13 veröffentlicht wurden: Beträgt die betriebliche Nutzung bei beweglichen Gegenständen weniger als 10 % gehören sie zum notwendigen Privatvermögen. Findet ein Gebrauch für betriebliche Zwecke im Umfang zwischen 10 % und 50 % statt, besteht ein Wahlrecht für die Zuordnung zum gewillkürten Betriebsvermögen oder zum gewillkürten Privatvermögen. Alle Wirtschaftsgüter, die jedoch zu mehr als 50 % betrieblich genutzt werden, sind zwingend notwendiges Betriebsvermögen.</p> <p>Diese Zuordnung hat zur Folge, dass zunächst alle Aufwendungen für die Anschaffung, Instandhaltung für die entsprechenden Wirtschaftsgüter und auch die auf sie entfallenden Abschreibungen vollständig in der betrieblichen Buchhaltung zu erfassen sind. Die private Nutzung ist anteilig als Privatentnahme zu buchen und mit Steuern zu belasten. Scheidet ein Wirtschaftsgut aus dem notwendigen oder gewillkürten Betriebsvermögen aus, sind eventuell entstehende Buchverluste oder -gewinne in voller Höhe der betrieblichen Sphäre zuzurechnen und zu besteuern.</p> <h3>Immobilien</h3> <p>Im Gegensatz dazu sind gemischt genutzte Immobilien in einzelne Wirtschaftsgüter aufzuteilen. Wenn zum Beispiel ein Gebäude sowohl zu eigenen Wohnzwecken genutzt wird als auch andere Teile vermietet werden, bestimmte Räumlichkeiten eigengewerblich, andere fremdgewerblich genutzt werden, stellt jeder Gebäudeteil mit einer unterschiedlichen Nutzung ein eigenes Wirtschaftsgut dar. Je nach Zuordnung werden die einzelnen Gebäudebestandteile dann umsatzsteuerlich und ertragsteuerlich belastet. So sind beispielsweise Gebäudeteile, die ausschließlich eigenen Wohnzwecken dienen, vollständig dem privaten Bereich zuzuordnen. Dementsprechend sind sie umsatzsteuerlich nicht zu berücksichtigen, so dass ein Vorsteuerabzug auf die Anschaffungs- oder Herstellungskosten nicht in Frage kommt.</p></div> <span class="field field--name-uid field--type-entity-reference field--label-hidden"><span lang="" about="/user/21" typeof="schema:Person" property="schema:name" datatype="">Thilo Klemm</span></span> <span class="field field--name-created field--type-created field--label-hidden">Do, 30.06.2011 - 15:04</span> <section class="field field--name-comment field--type-comment field--label-above comment-wrapper"> <h2 class="title">Kommentare</h2> <a id="comment-59"></a> <article data-comment-user-id="0" about="/comment/59" typeof="schema:Comment" class="comment js-comment by-anonymous"> <mark class="hidden" data-comment-timestamp="1467119211"></mark> <footer class="comment__meta"> <article typeof="schema:Person" about="/index.php/user/0" class="profile"> </article> <p class="comment__submitted"><span rel="schema:author">Gespeichert von <span lang="" typeof="schema:Person" property="schema:name" datatype="">Martina</span> am/um Di, 28.06.2016 - 15:06</span> <span property="schema:dateCreated" content="2016-06-28T13:06:51+00:00" class="rdf-meta hidden"></span> </p> <a href="/comment/59#comment-59" hreflang="de">Permanenter Link</a> </footer> <div class="content"> <h3 property="schema:name" datatype=""><a href="/comment/59#comment-59" class="permalink" rel="bookmark" hreflang="de">Ich frage mich:</a></h3> <div property="schema:text" class="clearfix text-formatted field field--name-comment-body field--type-text-long field--label-hidden field__item"><p>Ein Lagerraum gehöre der zwei Eheleuten, Frau und Mann, im gemeinschaftlichen Haus je zur Hälfte,<br /> der gewerbetreibende Mann miete die andere Hälfte von seiner Frau,<br /> die eigene Hälfte des Lagerraums sei größer als 1/5 des Besitzes bzw. mehr als 20500€ Wert, so das kein Bagatellfall vorliegt,<br /> der Mann nutzt das Lager zu 10 – 50% privat, den Rest gewerblich,</p> <p>Kann der gewerbliche genutzte Teil dann dem Privatvermögen zugeordnet werden?</p> </div> <drupal-render-placeholder callback="comment.lazy_builders:renderLinks" arguments="0=59&amp;1=default&amp;2=de&amp;3=" token="Gj8YbSUos4gu0IHx6uGzR-lTvb82zmBwyo63pLcBSas"></drupal-render-placeholder> </div> </article> <h2 class="title comment-form__title">Neuen Kommentar schreiben</h2> <drupal-render-placeholder callback="comment.lazy_builders:renderForm" arguments="0=node&amp;1=55&amp;2=comment&amp;3=comment" token="mM0Cn9yvUzORtYKQR-rcHJlxl8KK8q6GLG5hTXT5ETQ"></drupal-render-placeholder> </section> Thu, 30 Jun 2011 13:04:09 +0000 Thilo Klemm 55 at http://www.buchhalterprofi.de http://www.buchhalterprofi.de/node/55#comments Steuerrechtliche Abschreibungen unter besonderer Berücksichtigung von beweglichen und unbeweglichen Wirtschaftsgütern http://www.buchhalterprofi.de/node/51 <span class="field field--name-title field--type-string field--label-hidden">Steuerrechtliche Abschreibungen unter besonderer Berücksichtigung von beweglichen und unbeweglichen Wirtschaftsgütern</span> <div class="clearfix text-formatted field field--name-body field--type-text-with-summary field--label-hidden field__item"><p>Abschreibungen verteilen die Anschaffungs- oder Herstellungskosten eines Wirtschaftsgutes auf den Zeitraum seiner Nutzung. Damit gewährleisten sie die periodengerechte Gewinnermittlung und Besteuerung. Im Steuerrecht werden Abschreibung auch Absetzungen für Abnutzung (AfA) genannt, sie mindern als Betriebsausgaben den zu versteuernden Gewinn.</p> <p>Grundsätzlich gilt die Maßgeblichkeit der Handelsbilanz für die Steuerbilanz, doch es müssen auch zahlreiche spezielle Vorschriften und Besonderheiten bei der Ermittlung steuerrechtlicher Abschreibungen berücksichtigt werden.</p> <h3>Steuerrechtliche Abschreibungsmethoden</h3> <p>Die steuerlich zulässigen Abschreibungsmethoden sind in § 7 des Einkommensteuergesetzes (EStG) geregelt.<br /> Prinzipiell kommen Abschreibungen in gleichen Jahresbeträgen, nach der Leistung, für außergewöhnliche technische oder wirtschaftliche Abnutzung und die degressive Abschreibung (für Altfälle) in Frage. Darüber hinaus gibt es spezielle Vorschriften für die Abschreibung von Gebäuden und Gebäudeteilen sowie Bergbauunternehmen (Abschreibungen entsprechend der Substanzverringerung). Zu bestimmten Förderzwecken hat der Gesetzgeber auch die Möglichkeit geschaffen, erhöhte Abschreibungen und Sonderabschreibungen vorzunehmen, so werden zum Beispiel Baudenkmäler durch das Recht begünstigt, höhere Abschreibungen vornehmen zu dürfen.<br /> Schließlich ist in diesem Zusammenhang noch die sogenannte Teilwertabschreibung zu nennen.</p> <h3>AfA-Tabellen</h3> <p>Der Steuerpflichtige hat sich bei der Bemessung der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer, über die die Wirtschaftsgüter abgeschrieben werden, an den Vorgaben des Gesetzgebers zu orientieren. Den vom Bundesministerium für Finanzen herausgegebenen AfA-Tabellen kann die dabei in der Regel zugrunde zulegende betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer eines Wirtschaftsgutes entnommen werden. Dabei ist zwischen der AfA-Tabelle für allgemein verwendbare Wirtschaftsgüter und den branchenspezifischen AfA-Tabellen, zum Beispiel für den Maschinenbau, zu unterscheiden.</p> <h3>Steuerliche Abschreibung von beweglichen Wirtschaftsgütern</h3> <p>Bewegliche Wirtschaftsgüter werden im Normalfall über ihre betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer linear abgeschrieben. Bei der linearen Methode werden die jährlichen Abschreibungsbeträge durch einfache Division der Anschaffungs- oder Herstellungskosten durch die Anzahl der Jahre, die der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer entsprechen, ermittelt.</p> <p>Bis zum 31.12.2010 war bei beweglichen Wirtschaftsgütern auch die Abschreibung in fallenden Beträgen oder die sogenannte degressive Abschreibung zulässig. Bei ihr durfte in jedem Wirtschaftsjahr ein bestimmter Prozentsatz vom Restbuchwert als Abschreibung abgesetzt werden, dementsprechend wurde die Abschreibung immer geringer. Es gab im Laufe der Jahre verschiedene Regelung zur degressiven Abschreibung, zuletzt galt im Rahmen des 2008 verabschiedeten Konjunkturpaketes, dass ein Abschreibungssatz von 25 %, höchstens allerdings das Zweieinhalbfache des linearen Abschreibungsbetrages, angesetzt werden durfte. Seit dem 1.1.2011 ist die degressive Abschreibung nicht mehr zulässig. Allerdings kann die degressive Abschreibung für Wirtschaftsgüter, die vor diesem Stichtag angeschafft wurden, fortgeführt werden. Ein Wechsel von der degressiven zur linearen Abschreibung ist zulässig.</p> <p>Bei beweglichen Wirtschaftsgütern kann die Abschreibung auch nach der Leistungsabgabe berechnet werden. Die Anwendung dieser Abschreibungsmethode setzt voraus, dass es eine wirtschaftliche Begründung dafür gibt und dass der Steuerpflichtige dokumentiert, wie groß der Leistungsumfang, der in einem Wirtschaftsjahr verbraucht wurde, im Verhältnis zur Gesamtleistung des Wirtschaftsgutes ist. Sinnvoll ist die Leistungsabschreibung bei einer stark schwankenden Inanspruchnahme eines Wirtschaftsgutes, zum Beispiel bei Maschinen, die in verschiedenen Jahren in sehr unterschiedlichem Umfang eingesetzt werden.</p> <p>Auch Abschreibungen für außergewöhnliche technische oder wirtschaftliche Abnutzung können bei beweglichen Wirtschaftsgütern angesetzt werden. Da gleichzeitig für außerplanmäßige Abschreibungen im Handelsrecht wegen des übergeordneten Vorsichtsprinzips eine Pflicht zur Vornahme besteht, wird aus dem steuerrechtlichen Wahlrecht über die Maßgeblichkeit der Handelsbilanz für die Steuerbilanz eine Verpflichtung. Eine derartige Abschreibung ist immer dann vorzunehmen, wenn das Wirtschaftsgut durch nicht der Norm entsprechende Abnutzung in seiner Nutzbarkeit für die betrieblichen Prozesse eingeschränkt wird. Dabei dürfen die entsprechenden Mängel nicht schon bei Anschaffung oder Produktion des Wirtschaftsgutes vorgelegen haben. Wenn die Gründe für die außergewöhnliche technische oder wirtschaftliche Abnutzung später wieder entfallen, muss eine entsprechende Zuschreibung vorgenommen werden.</p> <p>Ein Spezialfall der Abschreibung beweglicher Wirtschaftsgüter stellt die sogenannte GWG-Abschreibung dar. Unter GWG werden geringwertige Wirtschaftsgüter verstanden, die beweglich, abnutzbar sowie einer selbständigen Nutzung fähig sind und deren Anschaffungskosten den Wert von 410,00 Euro ohne Umsatzsteuer nicht übersteigen. Wie diese Wirtschaftsgüter abgeschrieben werden können, erfahren Sie <a href="http://www.buchhalterprofi.de/blog/moeglichkeiten-gwg-abschreibungen-ab-2010/">hier</a> in unserem separaten Artikel.</p> <h3>Steuerliche Abschreibung von unbeweglichen Wirtschaftsgütern</h3> <p>Zu den unbeweglichen Wirtschaftsgütern gehören insbesondere Grund und Boden, Gebäude sowie Gebäudeteile und Eigentumswohnungen. Darüber hinaus werden auch Außenanlagen, Hof- und Platzbefestigungen, Umzäunungen, Ladeneinbauten sowie Mietereinbauten zu den unbeweglichen Wirtschaftsgütern gezählt.<br /> Unter den unbeweglichen Wirtschaftsgütern sind lediglich Grund und Boden nicht abnutzbar, so dass sie nicht planmäßig abgeschrieben werden.<br /> Unbewegliche Wirtschaftsgüter werden, insofern es keine Gebäude oder Gebäudebestandteile sind, linear über ihre betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer abgeschrieben.<br /> Die Abschreibung von Gebäuden ist gesondert in § 7 Abs. 4 und 5 EStG geregelt. Dabei sind in Abhängigkeit von dem Zeitpunkt des Bauantrages bzw. des Kaufs des Gebäudes auch degressive Abschreibungen zulässig.<br /> Auch Gebäudeteile, die selbständige unbewegliche Wirtschaftsgüter darstellen und Eigentumswohnungen werden genauso wie Gebäude abgeschrieben.</p> <h3>Teilwertabschreibungen auf bewegliche und unbewegliche Wirtschaftsgüter</h3> <p>Unabhängig von planmäßigen Abschreibungen können sowohl bei beweglichen als auch bei unbeweglichen Wirtschaftsgütern Teilwertabschreibungen erforderlich werden. Dies ist dann der Fall, wenn eine voraussichtlich dauernde Wertminderung eintritt. Dies impliziert ein dauerhaftes Absinken des Gegenwertes eines Wirtschaftsgutes unter seinen Buchwert. Dabei ist der Buchwert bei nichtabnutzbaren Wirtschaftsgütern mit den ursprünglichen Anschaffungs- oder Herstellungskosten gleichzusetzen. Bei abnutzbaren Wirtschaftsgütern werden unter dem Buchwert die um die kumulierten Abschreibungen reduzierten Anschaffungs- oder Herstellungskosten verstanden. Entfällt der Grund für die Teilwertabschreibung, das heißt liegt keine dauerhafte Wertminderung mehr vor, hat eine Zuschreibung zu erfolgen, die die Teilwertabschreibung erfolgswirksam neutralisiert. Zu jedem Bilanzstichtag ist für alle Wirtschaftsgüter des Anlagevermögens gewissenhaft zu prüfen, ob Gründe für Teilwertabschreibungen oder Zuschreibungen vorliegen.<br /> Da bei Betriebsprüfungen meist besonderes Augenmerk auf Teilwertabschreibungen gelegt wird, sollte eine Dokumentation über die Gründe für die Vornahme von Teilwertabschreibungen angefertigt und aufbewahrt werden.</p></div> <span class="field field--name-uid field--type-entity-reference field--label-hidden"><span lang="" about="/user/21" typeof="schema:Person" property="schema:name" datatype="">Thilo Klemm</span></span> <span class="field field--name-created field--type-created field--label-hidden">Mo, 16.05.2011 - 14:53</span> <section class="field field--name-comment field--type-comment field--label-above comment-wrapper"> <h2 class="title comment-form__title">Neuen Kommentar schreiben</h2> <drupal-render-placeholder callback="comment.lazy_builders:renderForm" arguments="0=node&amp;1=51&amp;2=comment&amp;3=comment" token="NZvNRkn_WFkMqEEDEK-ISBkhxwnLVJxigiQBj683nV8"></drupal-render-placeholder> </section> Mon, 16 May 2011 12:53:01 +0000 Thilo Klemm 51 at http://www.buchhalterprofi.de