Anlagenbuchhaltung http://www.buchhalterprofi.de/taxonomy/term/49 de Gelangenbestätigung – ein weiterer Stein im Weg des Welthandels http://www.buchhalterprofi.de/node/77 <span class="field field--name-title field--type-string field--label-hidden">Gelangenbestätigung – ein weiterer Stein im Weg des Welthandels</span> <div class="clearfix text-formatted field field--name-body field--type-text-with-summary field--label-hidden field__item"><p>Innergemeinschaftliche Lieferungen und Lieferungen in Drittländer sind nach § 4 1. a) und b) von der Umsatzsteuer befreit. Um diese Steuerbefreiung jedoch in Anspruch nehmen zu können, muss vom Lieferer ein Nachweis über die ordnungsgemäße Lieferung erbracht werden. Die Form des Nachweises wurde in der Umsatzsteuerdurchführungsverordnung geregelt und bisher von Details der Lieferung beeinflusst. Dieses Verfahren änderte sich zum 01. Januar 2012. Es wurde eine „Gelangenbestätigung“ nach amtlichen Muster an die entsprechende Stelle gesetzt.</p> <p>Folgende Tatbestände sind betroffen:</p> <p><strong>§ 6 UStG Ausfuhrlieferung</strong><br /> Eine Auslandslieferung liegt vor, wenn der Unternehmer den Gegenstand der Lieferung in das Drittlandgebiet befördert oder befördern lässt oder<br /> wenn der Empfänger der Lieferung, welcher Ausländer ist, den Gegenstand in das Drittlandgebiet befördert oder befördern lässt oder<br /> wenn der Gegenstand zu Freihäfen oder außerhalb der Hoheitsgebiete geliefert werden soll und der Abnehmer ein Unternehmer ist oder der ausländische Abnehmer kein Unternehmer ist, aber der Gegenstand in das übrige Drittlandgebiet gelangt.<br /> Ausländischer Abnehmer ist hierbei ein Abnehmer dessen Wohnort oder Sitz im Ausland liegt oder<br /> eine Zweigniederlassung eines im Inland ansässigen Unternehmens mit Sitz im Ausland, wenn sie das Umsatzgeschäft in eigenem Namen abgeschlossen hat.</p> <p><strong>§ 6a innergemeinschaftliche Lieferung</strong><br /> Um eine innergemeinschaftliche Lieferung handelt es sich, wenn der Gegenstand der Lieferung vom Unternehmer oder Abnehmer in das übrige Gemeinschaftsgebiet befördert oder versendet wird. Der Abnehmer muss hierbei ein Unternehmer sein, der den Gegenstand für sein Unternehmen erwirbt oder<br /> eine juristische Person, die nicht Unternehmer ist oder den Gegenstand nicht für ihr Unternehmen erworben hat oder<br /> bei der Lieferung eines neuen Fahrzeugs jeder andere Erwerber.<br /> Weiterhin muss der Erwerb des Gegenstandes im Mitgliedsstaat des Abnehmers den Vorschriften der Umsatzbesteuerung unterliegen.<br /> Auf der Rechnung muss hierbei die Ust-ID. von Lieferer und Abnehmer vermerkt sein und der Hinweis auf Steuerfreiheit.</p> <p>Diverse Wirtschaftsverbände haben gegen das ursprüngliche Verfahren heftige Kritik vorgebracht, worauf das Bundesfinanzministerium Vereinfachungen erlassen hat. Somit muss die Gelangenbestätigung nicht mehr zwingend in einem Dokument, dem amtlichen Vordruck, erbracht werden. Sondern kann auch aus mehreren Dokumenten bestehen, welche in Summe die erforderlichen Informationen enthalten. Die Gelangenbestätigung muss Name und Anschrift des Abnehmers, Menge und handelsübliche Bezeichnung des Gegenstandes, Ort und Tag, das Ausstellungsdatum und die Unterschrift des Abnehmers enthalten. Bei der Lieferung von Fahrzeugen ist weiterhin die Fahrzeug-Identifikationsnummer anzugeben. Der im Umsatzsteueranwendungserlass (UStAE) enthaltene Vordruck soll demnach nur noch als Muster dienen, um die rechtssichere Nachweisführung zu erleichtern.</p> <p>Die wichtige Unterschrift über die Abnahme am Zielort, kann jetzt auch durch Dritte bewirkt werden. Des weiteren beschränken sich die Nachweise bei Versand via Kurier und Postdienstleister auf Kurierauftrag i.V.m. einem Tracking-Protokoll oder sogar auf ein Posteinlieferungsschreiben. Es wurde ebenfalls die Möglichkeit geschaffen, die Bestätigung elektronisch zu übermitteln, was eine Unterschrift in diesem Fall überflüssig macht. Weiterhin können Lieferungen jetzt quartalsweise zusammengefasst werden, anstatt für jede Einzellieferung Nachweise zu führen.</p> <p>In Sonderfällen kann auch ohne die Nachweisführung die Steuerbefreiung gewährt werden, wenn die objektive Beurteilung der Sachlage keinen anderen Schluss zulässt. Trotz aller nachträglichen Erleichterungen stellt die Umstellung auf das neue Nachweisverfahren eine erhebliche Belastung für die exportierenden Unternehmen dar und es sollte weiterhin auf eine frühzeitige Umstellung geachtet werden, um die Effizienz zu erhalten und einen reibungslosen Ablauf zu gewähren.</p></div> <span class="field field--name-uid field--type-entity-reference field--label-hidden"><span lang="" about="/user/21" typeof="schema:Person" property="schema:name" datatype="">Thilo Klemm</span></span> <span class="field field--name-created field--type-created field--label-hidden">Sa, 12.05.2012 - 13:25</span> <section class="field field--name-comment field--type-comment field--label-above comment-wrapper"> <h2 class="title comment-form__title">Neuen Kommentar hinzufügen</h2> <drupal-render-placeholder callback="comment.lazy_builders:renderForm" arguments="0=node&amp;1=77&amp;2=comment&amp;3=comment" token="Qzb37j7VqLlKUKgiGSHsGIdM5xh3GhwoL_4P668Docs"></drupal-render-placeholder> </section> Sat, 12 May 2012 11:25:28 +0000 Thilo Klemm 77 at http://www.buchhalterprofi.de Die lohnsteuerliche Behandlungen von Betriebsveranstaltungen http://www.buchhalterprofi.de/node/56 <span class="field field--name-title field--type-string field--label-hidden">Die lohnsteuerliche Behandlungen von Betriebsveranstaltungen</span> <div class="clearfix text-formatted field field--name-body field--type-text-with-summary field--label-hidden field__item"><p>In den meisten Unternehmen gehören Betriebsfeiern einfach zum guten Ton: Die Weihnachtsfeier, oft auch noch ein zusätzliches Sommerfest und andere betriebliche Veranstaltungen sind eine willkommene Gelegenheit, das gute Miteinander zwischen Unternehmensleitung und Belegschaft zu fördern. Der festliche Rahmen in einem schönen Restaurant und hervorragendes Essen dienen genauso wie kleine Geschenke der Geschäftsführung dazu, ihren Mitarbeitern für ihr Engagement und ihren Fleiß zu danken.</p> <h3>Steuerliche Problematik</h3> <p>So mancher Unternehmer hat schon eine böse Überraschung erlebt, wenn nach einer Betriebsprüfung Steuernachzahlungen für betriebliche Feiern und Veranstaltungen verlangt wurden. Nur wenn bestimmte steuerliche Regelungen beachtet werden, werden die Zuwendungen für Mitarbeiter bei Betriebsveranstaltungen nicht als Entgelt für deren Arbeitsleistung aufgefasst. Ansonsten liegt steuerpflichtiger Arbeitslohn in Form eines geldwerten Vorteils vor, den der Unternehmer bei der Gehaltsabrechnung mit Lohnsteuer belasten muss. Da er Haftungsschuldner für nicht abgeführte Lohnsteuer ist, wendet sich das Finanzamt in der Regel nach Feststellungen im Rahmen einer Betriebsprüfung wegen der Nachzahlungen an ihn. Zwar kann der Arbeitgeber die Erstattung der geleisteten Lohnsteuer von den betroffenen Arbeitnehmern verlangen. Aber oft sind gar nicht mehr alle damaligen Mitarbeiter greifbar und zum anderen ist dies ein sicherer Weg, seine Angestellten zu verärgern. So tragen viele Unternehmen die Nachzahlungen dann lieber selbst. Deswegen ist es am besten, derartige Situationen von vorne herein zu vermeiden, indem die Verantwortlichen dafür sorgen, dass die steuerlichen Vorschriften für Zuwendungen an Arbeitnehmer anlässlich von Betriebsveranstaltungen eingehalten werden.</p> <h3>Steuerliche Regelungen</h3> <p>Grundsätzlich nicht zum steuerpflichtigen Arbeitslohn gehören alle Aufwendungen für übliche Zuwendungen, die Arbeitnehmer im Rahmen von Betriebsveranstaltungen erhalten, die im überwiegende Interesse des Arbeitgebers sind. Als Betriebsveranstaltung in diesem Sinne gelten Veranstaltungen, die auf betrieblicher Ebene, aber mit gesellschaftlichem Charakter durchgeführt werden. Durch die steuerliche Rechtsprechung wurden einige Merkmale definiert, die vorliegen müssen, damit es sich tatsächlich um derartige Betriebsveranstaltungen handelt.</p> <h3>Teilnehmerkreis</h3> <p>Dabei ist es von entscheidender Wichtigkeit, dass die Teilnahme an einer derartigen Betriebsveranstaltung allen Mitarbeitern offen steht. Es darf sich also auf keinen Fall um eine exklusive Feier nur für bestimmte Betriebsangehörige, wie zum Beispiel nur die Abteilungsleiter einer bestimmten Ebene handeln. Unschädlich ist hingegen, wenn lediglich die Angehörigen einer bestimmten Organisationseinheit, wie zum Beispiel nur alle Mitarbeiter einer bestimmten Zweigstelle, eingeladen werden. Auch zulässig ist das Einladen aller Betriebspensionäre.</p> <h3>Übliche Zuwendungen</h3> <p>Zu den üblichen Zuwendungen bei Betriebsveranstaltung rechnet die steuerliche Rechtsprechung Aufwendungen für Speisen und Getränke, Zigaretten und Süßigkeiten sowie die Übernahme von Fahrt- und Unterbringungskosten und auch für den äußeren Rahmen der Veranstaltungen, wie zum Beispiel Eintrittskarten für eine Theater- oder Musicalvorstellung. Auch Geschenke ohne bleibenden Wert können Mitarbeitern auf betrieblichen Veranstaltungen überreicht werden, ohne dass sie als geldwerter Vorteil versteuert werden müssen.</p> <h3>Freigrenze</h3> <p>Für jeden Mitarbeiter darf eine Freigrenze von 110 Euro einschließlich Umsatzsteuer für Zuwendungen pro Betriebsveranstaltung nicht überschritten werden. Nach einem aktuellen Urteil, das vom Finanzgericht Düsseldorf gesprochen wurde, wird bei der Ermittlung der Zuwendungen pro Mitarbeiter auf die Zahl der eingeladenen und nicht der tatsächlich erschienenen Teilnehmer abgestellt. Sonst wäre es für einen Arbeitgeber auch kaum planbar, wie hoch die Aufwendungen für eine Betriebsveranstaltung insgesamt sein können, damit die Freigrenze pro Mitarbeiter nicht überschritten wird. Außerdem erhöht sich der Wert der Zuwendung für den einzelnen Mitarbeiter auch nicht, wenn zum Beispiel das bestellte Buffet zu groß ausfällt oder Theaterkarten nicht genutzt werden. Liegen die Aufwendungen über 110 Euro, so wird der gesamte Betrag lohnsteuerpflichtig. Um dies zu vermeiden, kann bei geringen Überschreitungen dieser Freigrenze vereinbart werden, dass die Arbeitnehmer die Differenz tragen und sie mit dem nächsten Gehalt verrechnet wird.</p> <h3>Anzahl der Betriebsveranstaltungen</h3> <p>Die steuerlichen Vorschriften sehen vor, dass maximal zwei Betriebsveranstaltung pro Jahr durchgeführt werden dürfen, an denen der Arbeitnehmer Zuwendungen empfangen kann, die nicht als geldwerter Vorteil zu seinem Arbeitslohn gerechnet werden. Nicht entscheidend ist dabei, wie lange eine Betriebsveranstaltung dauert. Führt der Arbeitgeber in einem Jahr mehr als zwei Betriebsveranstaltungen durch, kann er entscheiden, für welche beiden er die angefallenen Aufwendungen als für seine Mitarbeiter steuerfreie Zuwendungen behandeln möchte.</p> <h3>Gemischte Veranstaltungen</h3> <p>Oft werden Veranstaltungen durchgeführt, die teils rein betrieblichen Charakter haben, teils eher gesellschaftlichen. Zum Beispiel werden Betriebsversammlungen oft zusammen mit einem festlichen Essen für alle Mitarbeiter abgehalten. In derartigen Fällen müssen die Aufwendungen aufgeteilt werden. Bezüglich des gesellschaftlichen Teils der Veranstaltung ist dann zu prüfen, ob die steuerlichen Bedingung erfüllt sind, damit die Aufwendungen dafür nicht als Arbeitslohn versteuert werden müssen.</p></div> <span class="field field--name-uid field--type-entity-reference field--label-hidden"><span lang="" about="/user/21" typeof="schema:Person" property="schema:name" datatype="">Thilo Klemm</span></span> <span class="field field--name-created field--type-created field--label-hidden">Sa, 16.07.2011 - 12:20</span> <section class="field field--name-comment field--type-comment field--label-above comment-wrapper"> <h2 class="title comment-form__title">Neuen Kommentar hinzufügen</h2> <drupal-render-placeholder callback="comment.lazy_builders:renderForm" arguments="0=node&amp;1=56&amp;2=comment&amp;3=comment" token="M4b-dZUipIUpWVgirGLeUps0c4ci785nqMyIq0mFVB8"></drupal-render-placeholder> </section> Sat, 16 Jul 2011 10:20:58 +0000 Thilo Klemm 56 at http://www.buchhalterprofi.de http://www.buchhalterprofi.de/node/56#comments Gemischt genutzte Wirtschaftsgüter http://www.buchhalterprofi.de/node/55 <span class="field field--name-title field--type-string field--label-hidden">Gemischt genutzte Wirtschaftsgüter</span> <div class="clearfix text-formatted field field--name-body field--type-text-with-summary field--label-hidden field__item"><p>Die Frage, ob ein Wirtschaftsgut zum Betriebsvermögen oder zum Privatvermögen des Unternehmers gehört, stellt sich vor allem bei Einzelunternehmen. Bei diesen kommt es am häufigsten vor, dass Wirtschaftsgüter einer gemischten Nutzung, teils für betriebliche, teils für private Zwecke unterliegt. Aufgrund des Nichtvorhandensein anderer Gesellschafter oder von Organen wie bei Kapitalgesellschaften ist es unkomplizierter, Einlagen und Entnahmen zu tätigen. Eine korrekte Zuordnung ist daher entscheidend …</p> <p>Die richtige Zuordnung gemischt genutzter Wirtschaftsgüter ist jedoch unabdingbar, um die Gleichmäßigkeit der Besteuerung zu gewährleisten. Die zu beachtenden Regelungen im Einzelnen wurde nicht in Gesetzen kodifiziert, sondern haben sich durch Rechtsprechung der Finanzgerichte gebildet und sind in entsprechenden Steuerrichtlinien festgehalten.</p> <p>Grundsätzlich kann ein Gegenstand, der zum Vermögen eines Kaufmanns gehört (zivilrechtliches Eigentum als Grundvoraussetzung), folgenden Vermögensgruppen angehören:</p> <ul><li>Notwendiges Betriebsvermögen</li> <li>Gewillkürtes Betriebsvermögen</li> <li>Notwendiges Privatvermögen</li> <li>Gewillkürtes Privatvermögen</li> </ul><h3>Notwendiges Betriebsvermögen</h3> <p>Dabei werden alle Wirtschaftsgüter, die unmittelbar und ausschließlich betrieblichen Zwecken dienen, und dies auch objektiv, eindeutig und klar nach außen erkennbar ist, dem notwendigen Betriebsvermögen zugeordnet. Dies gilt unabhängig von der Erfassung der betreffenden Gegenstände in der Buchhaltung Es ist also kein Beschluss des Unternehmers erforderlich, das Wirtschaftsgut dem einen oder anderen Bereich zuzuordnen. So sind beispielsweise Fabrikationsgebäude oder Produktionsanlagen immer Bestandteile des notwendigen Betriebsvermögens. Doch auch Verbindlichkeiten und Schulden gehören dann zum notwendigen Betriebsvermögen, wenn sie aufgenommen wurden, um betrieblichen Zwecken zu dienen. Bei notwendigem Betriebsvermögen existiert grundsätzlich keine private Nutzungsmöglichkeit.</p> <h3>Gewillkürtes Betriebsvermögen</h3> <p>Im Gegensatz dazu könnten die Gegenstände des gewillkürten Betriebsvermögen ohne Weiteres auch privat genutzt werden. Somit ist eine Willensentscheidung des Unternehmers erforderlich, diese Vermögenswerte und Schulden überwiegend betrieblich zu nutzen. Diese muss – anders als beim notwendigen Betriebsvermögen – auch zwingend durch die Erfassung der Gegenstände in Buchführung und Bilanz dokumentiert werden. Beim gewillkürten Betriebsvermögen handelt es sich also um Gegenstände, die dem Unternehmer gehören und die er prinzipiell sowohl privat als auch in seinem Betrieb nutzen könnte. So sind Kraftfahrzeuge, Grundstücke oder Aktien typische Beispiele für gewillkürtes Betriebsvermögen.</p> <h3>Notwendiges Privatvermögen</h3> <p>Beim notwendigen Privatvermögen handelt es sich um Gegenstände, die der Unternehmer seiner Privatsphäre zugeordnet hat und die (nahezu) ausschließlich seiner privaten Lebensführung dienen. Besonders charakteristisch gehören zum Beispiel Dinge wie Hausrat oder eine selbst genutzte Wohnung zum notwendigen Privatvermögen.</p> <h3>Gewillkürtes Privatvermögen</h3> <p>Es gibt jedoch auch Gegenstände, die zum ganz überwiegenden Teil privat genutzt werden, obwohl auch eine betriebliche Nutzung denkbar wäre, dies können beispielsweise bestimmte EDV-Ausstattungsgegenstände oder auch Wertpapiere sein. Diese zählen dann zum gewillkürten Privatvermögen.</p> <p>Problematisch wird es immer dann, wenn Gegenstände in nennenswertem Umfang sowohl privat als auch beruflich genutzt werden. In diesen Fällen spricht man von gemischt genutzten Wirtschaftsgütern. Um sie buchhalterisch und steuerlich richtig behandeln zu können, ist zunächst eine Unterscheidung in bewegliche und unbewegliche Wirtschaftsgüter erforderlich.</p> <h3>Zuordnung der Wirtschaftsgüter</h3> <p>Bewegliche Wirtschaftsgüter müssen, auch wenn sie gemischt genutzt werden, in ihrer Gesamtheit entweder dem Betrieb des Unternehmers oder seinem Privatbereich zugeordnet werden. Für die Zuordnung ist der Unternehmer dabei an die Regeln gebunden, die sich in der Rechtsprechung etabliert haben und in der Einkommensteuerrichtlinie R 13 veröffentlicht wurden: Beträgt die betriebliche Nutzung bei beweglichen Gegenständen weniger als 10 % gehören sie zum notwendigen Privatvermögen. Findet ein Gebrauch für betriebliche Zwecke im Umfang zwischen 10 % und 50 % statt, besteht ein Wahlrecht für die Zuordnung zum gewillkürten Betriebsvermögen oder zum gewillkürten Privatvermögen. Alle Wirtschaftsgüter, die jedoch zu mehr als 50 % betrieblich genutzt werden, sind zwingend notwendiges Betriebsvermögen.</p> <p>Diese Zuordnung hat zur Folge, dass zunächst alle Aufwendungen für die Anschaffung, Instandhaltung für die entsprechenden Wirtschaftsgüter und auch die auf sie entfallenden Abschreibungen vollständig in der betrieblichen Buchhaltung zu erfassen sind. Die private Nutzung ist anteilig als Privatentnahme zu buchen und mit Steuern zu belasten. Scheidet ein Wirtschaftsgut aus dem notwendigen oder gewillkürten Betriebsvermögen aus, sind eventuell entstehende Buchverluste oder -gewinne in voller Höhe der betrieblichen Sphäre zuzurechnen und zu besteuern.</p> <h3>Immobilien</h3> <p>Im Gegensatz dazu sind gemischt genutzte Immobilien in einzelne Wirtschaftsgüter aufzuteilen. Wenn zum Beispiel ein Gebäude sowohl zu eigenen Wohnzwecken genutzt wird als auch andere Teile vermietet werden, bestimmte Räumlichkeiten eigengewerblich, andere fremdgewerblich genutzt werden, stellt jeder Gebäudeteil mit einer unterschiedlichen Nutzung ein eigenes Wirtschaftsgut dar. Je nach Zuordnung werden die einzelnen Gebäudebestandteile dann umsatzsteuerlich und ertragsteuerlich belastet. So sind beispielsweise Gebäudeteile, die ausschließlich eigenen Wohnzwecken dienen, vollständig dem privaten Bereich zuzuordnen. Dementsprechend sind sie umsatzsteuerlich nicht zu berücksichtigen, so dass ein Vorsteuerabzug auf die Anschaffungs- oder Herstellungskosten nicht in Frage kommt.</p></div> <span class="field field--name-uid field--type-entity-reference field--label-hidden"><span lang="" about="/user/21" typeof="schema:Person" property="schema:name" datatype="">Thilo Klemm</span></span> <span class="field field--name-created field--type-created field--label-hidden">Do, 30.06.2011 - 15:04</span> <section class="field field--name-comment field--type-comment field--label-above comment-wrapper"> <h2 class="title">Kommentare</h2> <a id="comment-59"></a> <article data-comment-user-id="0" about="/comment/59" typeof="schema:Comment" class="comment js-comment by-anonymous"> <mark class="hidden" data-comment-timestamp="1467119211"></mark> <footer class="comment__meta"> <article typeof="schema:Person" about="/index.php/user/0" class="profile"> </article> <p class="comment__submitted"><span rel="schema:author">Gespeichert von <span lang="" typeof="schema:Person" property="schema:name" datatype="">Martina</span> am/um Di, 28.06.2016 - 15:06</span> <span property="schema:dateCreated" content="2016-06-28T13:06:51+00:00" class="rdf-meta hidden"></span> </p> <a href="/comment/59#comment-59" hreflang="de">Permanenter Link</a> </footer> <div class="content"> <h3 property="schema:name" datatype=""><a href="/comment/59#comment-59" class="permalink" rel="bookmark" hreflang="de">Ich frage mich:</a></h3> <div property="schema:text" class="clearfix text-formatted field field--name-comment-body field--type-text-long field--label-hidden field__item"><p>Ein Lagerraum gehöre der zwei Eheleuten, Frau und Mann, im gemeinschaftlichen Haus je zur Hälfte,<br /> der gewerbetreibende Mann miete die andere Hälfte von seiner Frau,<br /> die eigene Hälfte des Lagerraums sei größer als 1/5 des Besitzes bzw. mehr als 20500€ Wert, so das kein Bagatellfall vorliegt,<br /> der Mann nutzt das Lager zu 10 – 50% privat, den Rest gewerblich,</p> <p>Kann der gewerbliche genutzte Teil dann dem Privatvermögen zugeordnet werden?</p> </div> <drupal-render-placeholder callback="comment.lazy_builders:renderLinks" arguments="0=59&amp;1=default&amp;2=de&amp;3=" token="Gj8YbSUos4gu0IHx6uGzR-lTvb82zmBwyo63pLcBSas"></drupal-render-placeholder> </div> </article> <h2 class="title comment-form__title">Neuen Kommentar hinzufügen</h2> <drupal-render-placeholder callback="comment.lazy_builders:renderForm" arguments="0=node&amp;1=55&amp;2=comment&amp;3=comment" token="mM0Cn9yvUzORtYKQR-rcHJlxl8KK8q6GLG5hTXT5ETQ"></drupal-render-placeholder> </section> Thu, 30 Jun 2011 13:04:09 +0000 Thilo Klemm 55 at http://www.buchhalterprofi.de Aufbewahrungsfristen http://www.buchhalterprofi.de/node/54 <span class="field field--name-title field--type-string field--label-hidden">Aufbewahrungsfristen</span> <div class="clearfix text-formatted field field--name-body field--type-text-with-summary field--label-hidden field__item"><p>Wer ein Gewerbe betreibt, muss bestimmte Aufbewahrungsfristen für Geschäftsunterlagen beachten, dies ergibt sich aus den Buchführungs- und Aufzeichnungspflichten. Dabei gelten je nach Art der Dokumente Fristen von sechs oder zehn Jahren.</p> <p>Die einzelnen Vorschriften sind für das Steuerrecht in der Abgabenordnung (AO) und für das Handelsrecht im Handelsgesetzbuch (HGB) geregelt. Im § 147 AO „Ordnungsvorschriften für die Aufbewahrung von Unterlagen“ wird detailliert aufgeführt, welche Unterlagen der buchführende Steuerpflichtige aufzubewahren hat. Dies sind im Einzelnen: Die Eröffnungsbilanz, Inventare, Haupt- und Nebenbücher, Jahresabschlüsse zuzüglich der Lageberichte, empfangene Handelskorrespondenz im Original, versandte Geschäftsbriefe in Kopie, Buchungsbelege, bestimmte Zolldokumente sowie alle sonstigen Unterlagen, die für die Besteuerung relevant sind.</p> <p>Für das Handelsrecht fordert § 247 HGB „Aufbewahrung von Unterlagen. Aufbewahrungsfristen“ die Aufbewahrung derselben Unterlagen wie in der Abgabenordnung und darüber hinaus auch die der Konzernabschlüsse und -lageberichte. Auch das Umsatzsteuerrecht besitzt eigene Aufbewahrungsvorschriften: In § 14b Umsatzsteuergesetz (UStG) „Aufbewahrung von Rechnungen“ ist geregelt, dass ein Unternehmer im Sinne des Umsatzsteuerrechtes Kopien aller Ausgangsrechnungen, die er oder ein von ihm beauftragter Dritter ausgestellt hat, sowie alle empfangenen Eingangsrechnungen aufzubewahren hat.</p> <p>In der Praxis ist es manchmal unklar, welche Dokumente Buchungsbelege darstellen und welche Briefe, die man mit Geschäftspartnern austauscht, unter den Begriff „Handelskorrespondenz“ fallen. Mit einem Buchungsbeleg wird der Nachweis geführt, dass die entsprechende Buchung einen tatsächlich existierenden Geschäftsvorfall abbildet. Handelskorrespondenz sind alle Briefe zwischen Geschäftsleuten, mit deren Hilfe konkrete Geschäfte vorbereitet und abgewickelt werden. Im Zweifel empfiehlt es sich allerdings, eher zu viele als zu wenige Unterlagen aufzubewahren.</p> <p>Eine Aufbewahrungsfrist von zehn Jahren gilt für Haupt- und Nebenbücher, Inventare, Eröffnungsbilanzen, Jahresabschlüsse und Lageberichte, Konzernabschlüsse und -lageberichte, Buchungsbelege und Rechnungen sowie bestimmte Zolldokumente. Alle übrigen Unterlagen müssen lediglich sechs Jahre aufbewahrt werden. Dabei beginnt die Frist mit dem Ablauf des Jahres, in dem die letzten Änderungen an dem entsprechenden Dokument vorgenommen wurden. Bei Geschäftsbriefen fängt die Frist mit dem Ende des Kalenderjahres, in dem sie empfangen oder versandt wurden, an.</p> <p>Es gibt bestimmte Fälle, in denen es zu einer Verlängerung dieser Aufbewahrungsfristen kommen kann. Insbesondere müssen Unterlagen länger aufbewahrt werden, wenn sie einer nur vorläufigen Steuerfestsetzung zugrunde liegen. Aber auch wenn das Finanzamt eine Betriebsprüfung noch nicht abgeschlossen hat oder gegen das Unternehmen strafrechtliche Ermittlungen geführt werden, verlängert sich die Aufbewahrungsfrist. Wer hier unsicher ist, ob er bestimmte Unterlagen schon vernichten darf, sollte Rücksprache mit seinem Buchhalter oder Steueberater halten.</p> <p>Im Zeitalter der elektronischen Datenverarbeitung müssen die Unterlagen nicht mehr im Original aufbewahrt werden, es reicht, wenn eine Wiedergabe auf elektronischem Wege jederzeit möglich ist. Dabei gilt die Vorschrift, dass Geschäftskorrespondenz so wiedergegeben muss, dass eine exakte Übereinstimmung mit dem Original gewährleistet ist. Bei allen anderen Dokumenten wird die Wiedergabe des Inhalts als ausreichend angesehen. Zwar schreibt § 147 AO vor, dass die Eröffnungsbilanz, Jahresabschlüsse sowie bestimmte Zollunterlagen im Original aufzubewahren sind, doch seit einigen Jahren beanstandet es die Finanzverwaltung nicht mehr, wenn auch diese Dokumente lediglich in elektronischer Form aufbewahrt werden. In jedem Fall muss darauf geachtet werden, dass bei der elektronischen Speicherung alle aufbewahrungspflichtigen Unterlagen vollständig und richtig erfasst werden.</p> <p>Wer diese Aufbewahrungspflichten nicht beachtet, läuft Gefahr, dass die Besteuerungsgrundlagen seines Betriebes geschätzt werden. Außerdem muss er eventuell mit einem strafrechtlichen Verfahren wegen Missachtung seiner betrieblichen Sorgfaltspflichten rechnen.</p> <p>Übrigens gibt es auch im privaten Bereich Aufbewahrungspflichten: Seit dem Jahre 2004 müssen auch Privatleute Rechnungen aufbewahren, die in Zusammenhang mit einem Grundstück stehen, wie zum Beispiel Bau- oder Renovierungsarbeiten. Die Aufbewahrungsfrist für diese Dokumente beträgt zwei Jahre. Der Unternehmer muss seine Kunden in der Rechnung, mit denen er ihnen seine Leistung berechnet, explizit darauf hinweisen. Der Gesetzgeber hat diese Regelung geschaffen, um auf diese Art Schwarzarbeit wirkungsvoller bekämpfen zu können.</p></div> <span class="field field--name-uid field--type-entity-reference field--label-hidden"><span lang="" about="/user/21" typeof="schema:Person" property="schema:name" datatype="">Thilo Klemm</span></span> <span class="field field--name-created field--type-created field--label-hidden">Do, 16.06.2011 - 15:02</span> <section class="field field--name-comment field--type-comment field--label-above comment-wrapper"> <h2 class="title comment-form__title">Neuen Kommentar hinzufügen</h2> <drupal-render-placeholder callback="comment.lazy_builders:renderForm" arguments="0=node&amp;1=54&amp;2=comment&amp;3=comment" token="sBCtaIY35j3VPLmaxdZ3CAL-0wMNBdgCfzcg7r8clXA"></drupal-render-placeholder> </section> Thu, 16 Jun 2011 13:02:41 +0000 Thilo Klemm 54 at http://www.buchhalterprofi.de Die Abschreibung von Gebäuden http://www.buchhalterprofi.de/node/52 <span class="field field--name-title field--type-string field--label-hidden">Die Abschreibung von Gebäuden</span> <div class="clearfix text-formatted field field--name-body field--type-text-with-summary field--label-hidden field__item"><p>Ein besonders kompliziertes Thema im Bereich der steuerlichen Abschreibungen ist die Behandlung von Gebäuden. Die Abschreibungen werden als Betriebsausgaben bei gewerblichen Einkünften oder als Werbungskosten bei Einkünften aus Vermietung und Verpachtung angesetzt.</p> <h3>Die steuerliche Definition von Gebäuden</h3> <p>Ein Gebäude wird in den Einkommensteuerrichtlinien definiert als ein Bauwerk, das auf eigenem beziehungsweise fremden Grund und Boden errichtet wurde, um Menschen oder Gegenständen Schutz vor äußeren Einflüssen zu gewähren. Dabei ist Menschen der Aufenthalt in seinem Inneren möglich. Das Gebäude muss fest verbunden mit dem Grund und Boden sowie standfest sein und einige Beständigkeit besitzen.<br /> Problematisch kann die Abgrenzung von Gebäuden zu anderen Wirtschaftsgütern zum Beispiel bei Containern oder auch großen Überdachungen sein.</p> <h3>Unselbständige Gebäudeteile</h3> <p>Unselbständige Gebäudeteile, die in einem einheitlichen Nutzungs- und Funktionszusammenhang mit dem Hauptgebäude stehen, werden einheitlich mit dem Gebäude abgeschrieben, unabhängig von ihrer spezifischen Nutzungsdauer. Zum Beispiel wird der Swimming-Pool eines Hotels mit dem Hotelgebäude zusammen abgeschrieben.<br /> Umgekehrt werden selbständige Gebäudeteile, bei denen es einen engen einheitlichen Nutzungs- und Funktionszusammenhang nicht gibt, als separate Wirtschaftsgüter behandelt und abgeschrieben. Typische Beispiele hierfür sind Laden- oder Gaststätteneinbauten.</p> <h3>Aufteilung der Anschaffungs- oder Herstellungskosten</h3> <p>Die Bemessungsgrundlage für die Abschreibung von Gebäuden und Gebäudeteilen sind die ursprünglichen Anschaffungs- oder Herstellungskosten. Dabei zählen Grundstückskosten nicht zu den Anschaffungskosten des Gebäudes. Wurde der Kaufpreis für die Einheit von Grundstück und Gebäude bezahlt, muss eine Aufteilung vorgenommen werden. Diese wird üblicherweise mithilfe von Bodenrichtwerten für das Grundstück vorgenommen. Auskünfte über die anzuwendenden Bodenrichtwerte gibt das zuständige Finanzamt. Nach Abzug des so bewerteten Preises für das Grundstück vom Gesamtpreis verbleibt der Wert des Gebäudes. Auch Anschaffungsnebenkosten wie Provisionen für Makler oder Notargebühren müssen aufgeteilt werden.<br /> Da Gebäudeteile, die unterschiedlich genutzt werden, auch unterschiedlich abgeschrieben werden können, beziehungsweise die mit ihnen erzielten Einkünfte unter verschiedenen Einkunftsarten erfasst werden, müssen auch die auf sie entfallenden Anschaffungskosten aufgeteilt werden. In den Einkommensteuerrichtlinien werden die folgenden verschiedenen Nutzungsmöglichkeiten von Gebäuden unterschieden: Nutzung zu eigenen Wohnzwecken, Vermietung zu fremden Wohnzwecken, Nutzung zu eigenen Betriebszwecken sowie Nutzung zu fremden Betriebszwecken.</p> <h3>Anschaffungsnahe Aufwendungen</h3> <p>Den Herstellungskosten eines Gebäudes hinzugerechnet werden auch die anschaffungsnahen Aufwendungen. Unter diesen werden Instandhaltungs- oder Modernisierungsaufwendungen verstanden, wenn folgende Bedingungen gleichzeitig erfüllt sind: Die Aufwendungen müssen innerhalb der ersten drei Jahre nach Erwerb der Immobilie anfallen und sie müssen im Verhältnis zum Kaufpreis der Immobilie hoch sein, nämlich mehr als 15 % der Anschaffungskosten des Gebäudes überschreiten. Liegen diese Voraussetzungen vor, werden die anschaffungsnahen Aufwendungen zu den Anschaffungskosten addiert und gemeinsam mit diesen über die Nutzungsdauer des Gebäudes abgeschrieben.</p> <h3>Nachträgliche Anschaffungs- oder Herstellungskosten</h3> <p>Unter nachträgliche Anschaffungs- oder Herstellungskosten fallen Aufwendungen, die nach der Fertigstellung des Gebäudes aufgebracht werden, um eine über den ursprünglichen Zustand hinausgehende wesentliche Verbesserung des Gebäudes herbeizuführen. Diese müssen aktiviert und mit dem Restwert des Gebäudes zusammen abgeschrieben werden. Nur wenn sie weniger als 4.000 Euro (ohne Umsatzsteuer) für ein Gebäude betragen, dürfen sie im Jahr ihres Anfalls sofort als Betriebsausgabe beziehungsweise Werbungskosten gewinnmindernd angesetzt werden.<br /> Von den nachträglichen Anschaffungs- oder Herstellungskosten abzugrenzen sind Aufwendungen, die dazu führen, dass aus dem Gebäude ein neues Wirtschaftsgut wird. Dies ist dann der Fall, wenn das Gebäude tiefgreifend umgestaltet oder auch in einem solchen Umfang erweitert wird, dass die ergänzenden neuen Bestandteile der Gesamtsache ihr Gepräge geben und so die verwendeten Altteile (also das ursprüngliche Gebäude) von der Bedeutung und dem Wert her nur untergeordnet erscheinen. Ein typisches Beispiel hierfür ist der aufwändige Umbau eines gewerblich genutzten Gebäudes, wie einer Produktionshalle, zu einem Wohnhaus.</p> <h3>Abschreibungsmethoden</h3> <p>Grundsätzlich zulässig ist die lineare Gebäudeabschreibung. Es müssen dabei Gebäude, die zum Betriebsvermögen gehören, unterschieden werden von sonstigen Gebäuden, die Wohnzwecken dienen.<br /> Bei Gebäuden im Betriebsvermögen, die nicht Wohnzwecken dienen, ist ein Abschreibungssatz von 4 % zulässig, wenn für sie der Bauantrag zwischen dem 31.3.1985 und dem 1.1.2001 gestellt wurde. Für Gebäude im Betriebsvermögen, für die danach der Bauantrag gestellt wurde, gilt ein Abschreibungssatz von 3 %.<br /> Für alle sonstigen Gebäude ist eine jährliche Abschreibung in Höhe von 2 % anzusetzen, es sei denn es handelt sich um historische Gebäude. Diese Altbauten, die vor dem 1.1.1925 fertiggestellt wurden, sind mit einem jährlichen Satz von 2,5 % abzuschreiben.<br /> Wird nachgewiesen, dass die tatsächliche Nutzung kürzer ist, als bei der Berechnung dieser Abschreibungssätze vorausgesetzt, können auch höhere Abschreibungen steuerlich geltend gemacht werden.<br /> Die degressive Abschreibung bei Gebäuden war in der Vergangenheit sowohl für Gebäude zulässig, die zu einem Betriebsvermögen gehören und nicht Wohnzwecken dienen, als auch für Gebäude, die Wohnzwecken dienen. Anders als bei der degressiven Abschreibung auf bewegliche Wirtschaftsgüter wurde die degressive Abschreibung auf Gebäude mit Hilfe von fallenden Prozentsätzen vorgenommen. Durch eine Gesetzesänderung ist die degressive Abschreibung auch für Wohngebäude, für die der Bauantrag nach dem 1.1.2006 gestellt wurde, abgeschafft worden. Die in der Vergangenheit zulässigerweise begonnene degressive Abschreibung darf selbstverständlich fortgeführt werden.</p></div> <span class="field field--name-uid field--type-entity-reference field--label-hidden"><span lang="" about="/user/21" typeof="schema:Person" property="schema:name" datatype="">Thilo Klemm</span></span> <span class="field field--name-created field--type-created field--label-hidden">Di, 24.05.2011 - 14:55</span> <section class="field field--name-comment field--type-comment field--label-above comment-wrapper"> <h2 class="title comment-form__title">Neuen Kommentar hinzufügen</h2> <drupal-render-placeholder callback="comment.lazy_builders:renderForm" arguments="0=node&amp;1=52&amp;2=comment&amp;3=comment" token="49zSLqY2x0-bV427kHdEJh-d3ij60KGuy1maWhcjdoU"></drupal-render-placeholder> </section> Tue, 24 May 2011 12:55:03 +0000 Thilo Klemm 52 at http://www.buchhalterprofi.de Anlagevermögen und Abschreibung http://www.buchhalterprofi.de/node/43 <span class="field field--name-title field--type-string field--label-hidden">Anlagevermögen und Abschreibung</span> <div class="clearfix text-formatted field field--name-body field--type-text-with-summary field--label-hidden field__item"><p>Das Anlagevermögen bildet in der Bilanz Vermögensgegenstände des Unternehmens ab. In diesem Beitrag möchte ich etwas näher beleuchten, wie diese Vermögensgegenstände gegliedert sind und wie das Anlagevermögen bewertet sowie einzelne Anlagegüter abgeschrieben werden müssen.</p> <h3>Anlagevermögen</h3> <p>Unter Anlagevermögen eines Unternehmens werden die Vermögensgegenstände verstanden, die dazu bestimmt sind, langfristig dem Geschäftsbetrieb zu dienen. Damit verbleiben sie – anders als die Gegenstände des Umlaufvermögens – über längere Zeit im Unternehmen und werden dort dafür eingesetzt, die zum Absatz bestimmten Waren oder Dienstleistungen zu produzieren, beziehungsweise auf andere Art zum Unternehmenserfolg beizutragen.<br /> In der Bilanz wird das Anlagevermögen auf der Aktivseite vor dem Umlaufvermögen ausgewiesen. Dabei bilden Immaterielle Vermögensgegenstände, Sachanlagen und Finanzanlagen separate Gruppen.</p> <p>Wird ein neuer Vermögensgegenstand für das Unternehmen angeschafft oder selbst hergestellt, muss also immer die Frage gestellt werden, ob es sich um einen zu aktivierenden Gegenstand des Anlagevermögens handelt. Wenn dies bejaht wird, muss weiterhin entschieden werden, welcher Anlagengruppe er zuzuordnen ist sowie ob und nach welcher Methode Abschreibungen vorzunehmen sind.</p> <h3>Immaterielle Vermögensgegenstände</h3> <p>Zu den Immateriellen Vermögensgegenständen gehören entsprechend der Bilanzgliederung des Handelsgesetzbuches Konzessionen, Rechte, Lizenzen, der Geschäfts- oder Firmenwert sowie geleistete Anzahlungen. Dabei zählen zu den Konzessionen und Rechten auch die selbstgeschaffenen; dies stellt eine Neuerung durch das Bilanzrechtsmodernisierungsgesetz (BilMoG) dar, denn vor dessen verpflichtender Anwendung ab dem 1. Januar 2010 galt ein striktes Aktivierungsverbot für selbstgeschaffene immaterielle Vermögensgegenstände, insbesondere aus Gründen des Gläubigerschutzes.<br /> Konkret werden als Immaterielle Vermögensgegenstände zum Beispiel Fertigungslizenzen, Geschmacksmuster und Patente oder auch Sortenrechte gezeigt.</p> <h3>Sachanlagen</h3> <p>Als Sachanlagen werden Grundstücke und Gebäude, technische Anlagen und Maschinen, andere Anlagen sowie die Betriebs- und Geschäftsausstattung, die geleisteten Anzahlungen und die Anlagen im Bau gezeigt. So sind unter diesem Posten die im Eigentum des Unternehmens stehenden Betriebsgrundstücke, Bürogebäude, Produktionshallen und -anlagen, der Maschinen- und Fuhrpark, die technische Büroausstattung einschließlich Mobiliar und Computer Hardware und auch selbst gefertigte Maschinen für den eigenen Gebrauch auszuweisen.</p> <h3>Finanzanlagen</h3> <p>Zu den Finanzanlagen zählen neben Anteilen und Ausleihungen an Konzern- und Beteiligungsunternehmen auch längerfristige Investitionen in Beteiligungen und Wertpapiere. Eine Konzernmutter hat so unter ihren Finanzanlagen sämtliche von ihr gehaltene Beteiligungen an Tochterunternehmen auszuweisen. Bei Wertpapieren wie Aktien oder Zertifikaten muss vor einer Aktivierung im Anlagevermögen immer genau geprüft werden, ob tatsächlich geplant ist, sie über einen längeren Zeitraum zu halten. Wenn dies nicht der Fall ist, zum Beispiel wenn kurzfristige Spekulationsgeschäfte vorgenommen werden sollen, sind sie im Anlagevermögen auszuweisen.</p> <h3>Abnutzbares und nichtabnutzbares Anlagevermögen</h3> <p>Viele Vermögensgegenstände des Anlagevermögens nutzen durch ihre Verwendung im betrieblichen Einsatz oder auch lediglich durch bloßen Zeitablauf ab: Maschinen haben eine begrenzte Nutzungsdauer und verschleißen, sie müssen nach der Absolvierung einer bestimmten Anzahl an Betriebsstunden verschrottet oder verkauft werden. Softwarelizenzen werden für einen bestimmten Zeitraum gekauft, nach Ablauf der vereinbarten Nutzungszeit müssen sie erneuert werden. Vermögensgegenstände, die auf diese Weise in jedem Wirtschaftsjahr an Wert verlieren, gehören zum abnutzbaren Anlagevermögen.</p> <p>Daneben existieren allerdings auch Vermögensgegenstände, die üblicherweise nicht abnutzen: Grundstücke können ohne zeitliche Begrenzung genutzt werden und gewinnen in der Regel an Wert. Auch bestimmte Finanzanlagen, wie Anteile an verbundenen Unternehmen und Beteiligungen, unterliegen keinem planmäßigen Werteverzehr.</p> <h3>Bewertung des Anlagevermögens</h3> <p>Im deutschen Bilanzierungs- und Steuerrecht gilt – anders als etwa im angelsächsischen Raum – der Grundsatz, dass Gegenstände des Anlagevermögens maximal mit den Anschaffungs- oder Herstellungskosten bewertet werden dürfen, die bei deren Erwerb oder Produktion angefallen sind. Als Folge davon können stille Reserven entstehen, wenn der Wert der Vermögensgegenstände im Laufe der Zeit steigt. Dies ist zum Beispiel bei Grundstücken sehr oft der Fall.<br /> Nichtabnutzbare Vermögensgegenstände des Anlagevermögens bleiben so immer in der Höhe der ursprünglichen Anschaffungskosten in der Bilanz stehen, es sei denn, es liegen Gründe für eine außerplanmäßige Abschreibung vor. Eine derartige Abschreibung auf den Beteiligungsbuchwert von Konzernunternehmen beim Mutterunternehmen kann zum Beispiel erforderlich werden, wenn Tochterunternehmen fortlaufend Verluste erzielen und eine Verbesserung ihrer wirtschaftlichen Lage nicht zu erwarten ist.<br /> Bei abnutzbaren Vermögensgegenständen sind hingegen regelmäßige Abschreibungen vorzunehmen.</p> <h3>Abschreibungen</h3> <p>Planmäßige Abschreibungen dienen dem Zweck, die angefallenen Anschaffungs- oder Herstellungskosten bei abnutzbaren Vermögensgegenständen über die Zeit ihrer Nutzung zu verteilen. So wird nicht das Jahr der Anschaffung oder Herstellung mit den kompletten Kosten des Vermögensgegenstandes belastet, sondern alle Perioden, in denen er für betriebliche Zwecke verwendet wird. Damit wird sichergestellt, dass die Ergebnisse der einzelnen Geschäftsjahre ein realistisches Bild der wirtschaftlichen Leistungskraft des Betriebes vermitteln. Gleichzeitig gibt der um Abschreibungen reduzierte Betrag, zu dem die Vermögensgegenstände in der Bilanz aktiviert sind, ein realistisches Bild ihres Wertes.<br /> Abschreibungen werden entweder nach der linearen oder degressiven Methode berechnet. Bei linearer Ermittlung wird die Höhe der Anschaffungs- oder Herstellungskosten durch die Anzahl der Jahre der voraussichtlichen Nutzung geteilt. So ergibt sich für jedes Jahr ein Abschreibungsbetrag in gleicher Höhe.<br /> Bei der degressiven Abschreibung werden die jährlichen Abschreibungsbeträge immer geringer. Weit verbreitet ist die geometrisch degressive Abschreibung, bei der in jedem Jahr derselbe Abschreibungsprozentsatz auf den Restbuchwert angewandt wird.</p> <p>Außerplanmäßige Abschreibungen können bei abnutzbaren und nichtabnutzbaren Wirtschaftsgütern erforderlich werden, wenn außergewöhnliche Wertminderungen eintreten. So kann zum Beispiel bei einer Maschine, die aufgrund von technischer Mangelhaftigkeit nur kürzer als geplant eingesetzt werden kann, eine außerplanmäßige Abschreibung erforderlich sein. Ein Grundstück als nichtabnutzbares Wirtschaftsgut kann beispielsweise durch Wegfall der Bebauungsrechte an Wert verlieren, so dass eine außerplanmäßige Abschreibung erforderlich wird.</p> <p>Entfällt im Nachhinein der Grund für eine außerplanmäßige Abschreibung muss diese durch eine Zuschreibung in derselben Höhe wieder rückgängig gemacht werden. Unbedingt beachtet werden muss dabei, dass die ursprünglichen Anschaffungs- oder Herstellungskosten dabei die Obergrenze bilden.</p> <h3>Anlagenspiegel</h3> <p>Zum Ende eines jeden Geschäftsjahres wird auf den Bilanzstichtag der sogenannte Anlagenspiegel aufgestellt. Er ergänzt die Informationen in der Bilanz über das Anlagevermögen. Auf der Aktivseite der Bilanz werden lediglich die Werte des Anlagevermögens zum Bilanzstichtag des abgelaufenen Jahres und des Vorjahres gegenüber gestellt. Im Anlagenspiegel dagegen wird die Entwicklung dieser Werte genau dargestellt: In seinen Spalten werden für alle Anlagegruppen getrennt die historischen Anschaffungs- oder Herstellungskosten, die kumulierten Abschreibungen, die Zugänge und Abgänge sowie laufende Abschreibungen des Geschäftsjahres und gegebenenfalls Zuschreibung sowie die sich daraus ergebenden Restbuchwerte ausgewiesen.<br /> Aus dem Anlagenspiegel können Unternehmer, Banken und Analysten erkennen, wie sich die betriebliche Vermögenslage und Investitionstätigkeit entwickelt haben.</p></div> <span class="field field--name-uid field--type-entity-reference field--label-hidden"><span lang="" typeof="schema:Person" property="schema:name" datatype="">Gast</span></span> <span class="field field--name-created field--type-created field--label-hidden">Mo, 09.05.2011 - 15:32</span> <section class="field field--name-comment field--type-comment field--label-above comment-wrapper"> <h2 class="title comment-form__title">Neuen Kommentar hinzufügen</h2> <drupal-render-placeholder callback="comment.lazy_builders:renderForm" arguments="0=node&amp;1=43&amp;2=comment&amp;3=comment" token="k8gK-xVcL0gzDcnyrt0dwH140sYIcDugBHd2dQTEqg4"></drupal-render-placeholder> </section> Mon, 09 May 2011 13:32:11 +0000 Gast 43 at http://www.buchhalterprofi.de http://www.buchhalterprofi.de/node/43#comments Einzelbewertung statt 0,03 % Regelung bei Dienstwagennutzung http://www.buchhalterprofi.de/node/41 <span class="field field--name-title field--type-string field--label-hidden">Einzelbewertung statt 0,03 % Regelung bei Dienstwagennutzung</span> <div class="clearfix text-formatted field field--name-body field--type-text-with-summary field--label-hidden field__item"><p>Mit seinem Schreiben vom 1. April 2011 hat der BMF seine geänderte Verwaltungsauffassung bezüglich der Bewertung von Fahrten zwischen Wohnung und Arbeitsstätte mit einem vom Arbeitgeber überlassenen Dienstwagen veröffentlicht. Damit ist das BMF Urteilen des BFH gefolgt, in dem das oberste Finanzgericht entschieden hat, dass statt der pauschalen 0,03 % Bewertung auch eine Einzelbewertung jeder Fahrt von der Wohnung zur regelmäßigen Arbeitsstätte des Arbeitnehmers zulässig ist.</p> <h3>Regelung nach alter Rechtslage</h3> <p>Überlässt der Arbeitgeber einem Arbeitnehmer ein betriebliches Fahrzeug auch zur privaten Nutzung, wird dieser geldwerte Vorteil nach der 1 % Regelung versteuert. Das bedeutet monatlich wird 1 % des Bruttolistenpreises des entsprechenden Fahrzeugs wie das übrige Gehalt vom Arbeitgeber mit Lohnsteuer belastet. Ist dem Arbeitnehmer darüber hinaus gestattet, den Dienstwagen für Fahrten zwischen Wohnung und regelmäßiger Arbeitsstätte zu nutzen, waren für diesen geldwerten Vorteil nach alter Rechtslage 0,03 % je Entfernungskilometer pro Monat pauschal anzusetzen.</p> <h3>Regelung nach neuer Rechtslage</h3> <p>Durch das Schreiben vom 1. April 2011 ist es nun zulässig, statt dieser pauschalen Versteuerung auch eine Einzelbewertung jeder Fahrt vorzunehmen, die tatsächlich zwischen Wohnung und Arbeitsstätte vom Arbeitnehmer durchgeführt wurde. Bei dieser Einzelbewertung ist jeder gefahrene Kilometer mit 0,002 % des Bruttolistenpreises des Dienstwagens anzusetzen.<br /> Der Arbeitgeber ist nicht verpflichtet, diese Einzelbewertung vorzunehmen. Wenn er es, zum Beispiel aus Vereinfachungsgründen, vorzieht, weiterhin die 0,03 % Regelung anzuwenden, muss er dem Wunsch seines Arbeitnehmers nach Einzelbewertung der Dienstfahrten nicht entsprechen.</p> <h3>Voraussetzungen für die Anwendung der Einzelbewertung</h3> <p>Hat sich der Arbeitgeber nach Abstimmung mit dem Arbeitnehmer jedoch für die Einzelbewertung entschieden, müssen bestimmte Vorschriften eingehalten werden.<br /> Die Methode zur Bewertung der Fahrten mit dem Dienstwagen muss einheitlich für ein Kalenderjahr ausgeübt werden. Ein späterer Wechsel während des Jahres ist ausgeschlossen. Darüber hinaus ist die Methode einheitlich für alle Fahrzeuge anzuwenden, die dem Arbeitnehmer überlassen werden.<br /> Bei der Einzelbewertung muss der Arbeitnehmer für jeden Kalendermonat, in dem er das Dienstfahrzeug für Fahrten zwischen Wohnung und regelmäßiger Arbeitsstätte genutzt hat, schriftliche Aufzeichnungen über die Tage der Nutzung führen. Die Dokumentation muss das genaue Datum der Nutzung enthalten, nicht nur die Anzahl der Tage. Diese Aufzeichnungen legt der Arbreitgeber der Berechnung des geldwerten Vorteils zugrunde und bewahrt sie als Anlage zum Lohnkonto auf. Es ist zulässig, aus Gründen der Praktikabilität jeweils für die Versteuerung im laufenden Monat die Dokumentation des Vormonats zu verwenden.</p> <h3>180 Tage Regelung</h3> <p>Es dürfen nur höchstens 180 Fahrten je Kalenderjahr im Wege der Einzelbewertung versteuert werden. Dabei wird eine jahresbezogene Gesamtbetrachtung vorgenommen – das bedeutet, eine Begrenzung auf jeweils 15 Tage pro Monat ist unzulässig.</p> <h3>Besondere Regelung für das Jahr 2011</h3> <p>Wie oben dargestellt, ist der Methodenwechsel an sich untersagt. Im Kalenderjahr 2011 darf aber ausnahmsweise auch unterjährig von der 0,03 % Regelung auf die Einzelbewertung der Fahrten mit 0,002 % des Bruttolistenpreises übergegangen werden. Die 180 Tage Regelung ist dann so anzuwenden, dass für jeden Kalendermonat, in dem die 0,03 % Regelung der Besteuerung zugrunde gelegt wurde, 15 Tage von der Gesamtsumme der Begrenzung auf 180 Tage abzuziehen sind.</p> <h3>Rückwirkung</h3> <p>Ab 2011 kann die neue Regelung wie oben beschrieben im Lohnsteuerabzugsverfahren angewendet werden. Dabei ist zu beachten, dass der Arbeitnehmer nicht an die dem Lohnsteuerabzugsverfahren zugrunde gelegte Methode bei der Erstellung seiner Einkommensteuererklärung gebunden ist. Er darf die Methode wechseln, hat dann aber das Prinzip der Einheitlichkeit der Anwendung für alle ihm überlassenen Fahrzeuge zu beachten.<br /> Im Veranlagungsverfahren ist die Neuregelung für alle offenen Fälle einschließlich der für das Jahr 2010 anwendbar.</p></div> <span class="field field--name-uid field--type-entity-reference field--label-hidden"><span lang="" typeof="schema:Person" property="schema:name" datatype="">Gast</span></span> <span class="field field--name-created field--type-created field--label-hidden">Fr, 15.04.2011 - 15:28</span> <section class="field field--name-comment field--type-comment field--label-above comment-wrapper"> <h2 class="title comment-form__title">Neuen Kommentar hinzufügen</h2> <drupal-render-placeholder callback="comment.lazy_builders:renderForm" arguments="0=node&amp;1=41&amp;2=comment&amp;3=comment" token="gL6owGXCmF4P6iAHBLDYmzBZgqth1K2tPxIOuqJ0FrQ"></drupal-render-placeholder> </section> Fri, 15 Apr 2011 13:28:09 +0000 Gast 41 at http://www.buchhalterprofi.de