allgemein http://www.buchhalterprofi.de/taxonomy/term/38 de Neues bei den Sozialversicherungen: das müssen Sie für die Lohn- und Gehaltsabrechnung wissen http://www.buchhalterprofi.de/node/148 <span class="field field--name-title field--type-string field--label-hidden">Neues bei den Sozialversicherungen: das müssen Sie für die Lohn- und Gehaltsabrechnung wissen</span> <div class="clearfix text-formatted field field--name-body field--type-text-with-summary field--label-hidden field__item"><p>Mit jedem neuen Jahr kommen neue Herausforderungen durch verschiedene Gesetzesänderungen auf die Buchhaltung zu. So müssen 2015 einige Neuregelungen bei den Sozialabgaben berücksichtigt werden. Neben neuen Beitragssätzen bei Pflege-, Renten- und Krankenversicherung, ändern sich Beitragsbemessungs- und Jahresarbeitsentgeltgrenzen. Was sollten Sie wissen, damit bei der Lohn- und Gehaltsabrechnung Ihrer Mitarbeiter alles seine Richtigkeit hat?</p> <h3>Die Neuerungen 2015 im Überblick</h3> <p>Leider bringt auch das neue Jahr nicht wirklich viel Positives mit sich. Denn obwohl der Rentenversicherungsbeitrag um 0,2 Prozent auf 18,7 Prozent gesenkt wird, steigt die Pflegeversicherung von 2,05 auf 2,35 Prozent. Bei der Verteilung ändert sich nichts. Arbeitnehmer und Arbeitgeber tragen diese jeweils zur Hälfte. Lediglich in Sachsen ist keine Gleichverteilung gegeben. Hier übernimmt der Arbeitgeber bei der Pflegeversicherung 0,675 % im Gegensatz zu 1,675 % in den anderen Bundesländern.</p> <p>Darüber hinaus, werden Beitragsbemessungs- und Jahresarbeitsentgeltgrenzen angehoben, was zur Folge hat, dass vielen Arbeitnehmern weniger vom Bruttolohn bleibt, als im vergangenen Jahr. Vor allem Besserverdiener sind dadurch betroffen, denn nun wird ein größerer Teil ihres Geldes beitragspflichtig.</p> <p>[table id=6 /]</p> <p>Nachteilig wirken sich die gesetzlichen Neuerungen für Besserverdiener auch in Bezug auf die Jahresarbeitsentgeltgrenze aus. Wer letztes Jahr noch entscheiden konnte, ob er sich privat oder gesetzlich krankenversichern möchte, dem kann 2015 passieren, dass er nun versicherungspflichtig wird.</p> <p>[table id=7 /]</p> <p>Ob ein Arbeitnehmer diese Grenzen überschreitet, müssen Arbeitgeber nicht nur am Jahresende im Blick haben, sondern auch bei Neueinstellungen und Gehaltsänderungen. Überschreitet der Lohn eines Mitarbeiters diese Grenze, sollten Sie ihn darauf hinweisen, dass er nun auch Mitglied bei einer privaten Krankenversicherung werden kann. Auch wenn er sich nun privatversichert, müssen Sie unabhängig von der Höhe des Beitragssatzes Ihres Arbeitnehmers maximal den Höchstbetrag (also 7,3 % von 4.125 € = 301,13 €) bezahlen.</p> <h3>Einführung der Beitragssatzautonomie</h3> <p>Eine weitere wichtige Neuerung ist die Festschreibung des allgemeinen Beitragssatzes zur gesetzlichen Krankenversicherung bei 14,6 % und des ermäßigten Satzes bei 14,0 %. Damit die Kassen dennoch genug Geld erwirtschaften können, dürfen sie nach eigenem Ermessen einen individuellen Zusatzbeitrag erheben. Dieser beträgt durchschnittlich 0,9 Prozent und darf von den Krankenkassen sowohl über- als auch unterschritten werden.</p> <p>Für Arbeitnehmer und Arbeitgeber bedeuten diese Neuerungen folgendes: Der allgemeine Beitragssatz wird wie bei den anderen Sozialversicherungen gehälftet. Den Zusatzbeitrag trägt der Arbeitnehmer allein. Seine Höhe ist davon abhängig, bei welcher Krankenkasse er versichert ist. So beträgt er zum Beispiel bei Barmer-GEK und DAK-Gesundheit 0,9 %, bei Techniker Krankenkasse 0,8 % und die Metzinger BKK erhebt gar keinen Zusatzbeitrag.</p> <p>Beispiel Krankenversicherungsbeiträge 2014 und 2015:<br /> [table id=8 /]</p> <h3>Was Sie bei der Lohnabrechnung nun beachten müssen</h3> <p>Den kassenindividuellen Beitragssatz müssen Sie ebenso wie den Krankenversicherungsbeitrag gleich bei der Lohn- und Gehaltsabrechnung berücksichtigen. Beachten Sie auch, dass Sie diesen im monatlichen Beitragsnachweis für die Krankenkassen angeben müssen. Damit Sie bei den vielen neuen Zahlen den Überblick nicht verlieren, beziehen die meisten Lösungen für Lohn- und Gehaltsabrechnungen die gesetzlichen Neuregelungen automatisch mit ein. Programme, zum Beispiel von <a href="http://www.lexware.de/">Lexware</a>, erleichtern Ihnen außerdem durch das Einrichten und Verwalten von Mitarbeiter-Stammdaten, ebenso wie die Erstellung von Lohnsteueranmeldungen und Beitragsnachweisen, Ihnen Lohn- und Gehaltsabrechnung selbst von einer größeren Anzahl Arbeitnehmer. Über die einzelnen Beiträge Ihrer Mitarbeiter müssen Sie sich jedoch oft selbst informieren, denn nicht bei jeder Abrechnungssoftware erfolgt ihre Ermittlung automatisch.</p> <h3>Fazit</h3> <p>Die Änderungen bei der Krankenversicherung werden Sie noch einige Zeit beschäftigen, weil nun viele Versicherte über einen Wechsel nachdenken werden. Weisen Sie Ihre Mitarbeiter auf Ihr Sonderkündigungsrecht hin und machen Sie darauf aufmerksam, dass Sie umgehend über einen Wechsel informiert werden müssen. Besitzt Ihre Abrechnungssoftware kein Modul zur automatischen Bestimmung der Krankenkassenbeiträge, müssen Sie sich über die verschiedenen kassenindividuellen Zusatzbeiträge selbst informieren oder Ihre Mitarbeiter danach fragen.</p></div> <span class="field field--name-uid field--type-entity-reference field--label-hidden"><span lang="" about="/user/21" typeof="schema:Person" property="schema:name" datatype="">Thilo Klemm</span></span> <span class="field field--name-created field--type-created field--label-hidden">Mo, 02.02.2015 - 16:45</span> <section class="field field--name-comment field--type-comment field--label-above comment-wrapper"> <h2 class="title comment-form__title">Neuen Kommentar hinzufügen</h2> <drupal-render-placeholder callback="comment.lazy_builders:renderForm" arguments="0=node&amp;1=148&amp;2=comment&amp;3=comment" token="vmyEvyDHkO205FAqZmhHSW9Hd66MZmekRfQSoDC8gk0"></drupal-render-placeholder> </section> Mon, 02 Feb 2015 15:45:09 +0000 Thilo Klemm 148 at http://www.buchhalterprofi.de http://www.buchhalterprofi.de/node/148#comments Existenzgründung – was bei den ersten Mitarbeitern beachtet werden muss! http://www.buchhalterprofi.de/node/147 <span class="field field--name-title field--type-string field--label-hidden">Existenzgründung – was bei den ersten Mitarbeitern beachtet werden muss!</span> <div class="clearfix text-formatted field field--name-body field--type-text-with-summary field--label-hidden field__item"><p>Die ersten Hürden der Existenzgründung sind bereits genommen, das zarte Pflänzchen „Firma“ wächst und schon kommen die nächsten Fragen und Probleme. Wenn die Aufträge von einem Ein-Mann-Betrieb nicht mehr bewältigt werden können, stellt sich die Frage, ob und in welchem Umfang Personal eingestellt werden soll. Wie man gutes Personal findet und was bei der Einstellung beachtet werden muss – dies sind umfangreiche Themen und können daher an dieser Stelle nur kurz angeschnitten werden.</p> <h3>Personal – ja oder nein</h3> <p>Grundsätzlich muss natürlich geprüft werden, in welchem Umfang dauerhaft Personal benötigt wird. Sollen nur vereinzelte Hochphasen überbrückt werden, sollte auf flexible Aushilfen zurückgegriffen werden. Je nach Anspruch der Tätigkeit, können das Rentner, Studenten, Hausfrauen oder natürlich auch andere Arbeitnehmer sein, die sich zusätzlich Geld verdienen wollen. Wichtig dabei ist immer zu klären, ob die notwendige Flexibilität vorhanden ist, bzw. ob das Unternehmen mit Flexibilität auf die Aushilfskräfte eingehen kann. Nur wenn beide Seiten das Gefühl haben, dass es passt, wird daraus auch eine Zusammenarbeit die nicht nur ein paar Wochen anhält.</p> <p>Wird nicht nur für Spitzenzeiten zusätzliches Personal benötigt sondern regelmäßig, ist ebenfalls der Umfang zu klären. Der Arbeitgeber sollte sich bewusst sein, dass er eine Verantwortung dem Arbeitnehmer gegenüber übernimmt. Ein einmal eingestellter Mitarbeiter nach wenigen Wochen zu entlassen, da der Arbeitsumfang doch nicht so groß ist wie gedacht, zeugt von wenig Weitsicht. Bei sozialversicherungspflichtig Beschäftigten ist es umso wichtiger, alle Kriterien im Vorfeld möglichst genau zu prüfen – passt das Arbeitnehmerprofil und nicht zuletzt auch die persönliche Sympathie.</p> <h3>Wie findet man den passenden Mitarbeiter</h3> <p>Nicht jeder Bewerber passt zu jedem Arbeitsplatz. Die Aufgabe den passenden Mitarbeiter zu finden, ist oft eine große Herausforderung. Der Arbeitgeber sollte daher ganz klar formulieren, welchen Mitarbeiter er sucht:</p> <ul><li>Ist eine Ausbildung notwendig – ja oder nein – und falls ja, welche?</li> <li>Ist Berufserfahrung unbedingt notwendig oder kann diese auch im Betrieb angeeignet werden?</li> <li>Welche Arbeitsbedingungen herrschen vor – Schichtarbeit, Nachtarbeit, reguläre oder unregelmäßige Arbeitszeiten, ist Überstundenbereitschaft notwendig usw.?</li> <li>Sind besondere Fähigkeiten notwendig, wie etwa bestimmte Führerscheinklassen, Sprachen, PC-Kenntnisse etc.?</li> </ul><p>Diese und ähnliche Fragen sollten klar und ehrlich beantwortet werden. Dabei soll jedoch das Maß nicht zu weit nach oben geschraubt werden. Mitarbeiter, die ständig unterfordert werden, sind ebenso wenig glücklich und dauerhaft im Unternehmen, wie solche Mitarbeiter, die täglich mit Überforderung zu kämpfen haben.</p> <p>Bereits bei einer Stellenanzeige muss daher deutlich beschrieben werden, welche Fähigkeiten zwingend notwendig sind und welche nicht. Außerdem sollte der Unternehmer Wert darauf legen, möglichst viele Arbeitssuchende anzusprechen. Das kann zum einen über eine Anzeige in der Tageszeitung, über ein Stellengesuch beim Arbeitsamt und nicht zu vergessen über die zahlreichen Jobportale im Internet erfolgen. Sind Sie z.B. auf der Suche nach einem(r) Buchhalter(in) bieten sich die Seiten stellenmarkt.de (<a href="http://www.stellenmarkt.de/stellenangebote/gehaltsbuchhalter">http://www.stellenmarkt.de/stellenangebote/gehaltsbuchhalter</a>) oder jobboerse.arbeitsagentur.de (<a href="http://jobboerse.arbeitsagentur.de/vamJB/stellenangeboteFinden.html?execution=e1s1&amp;d_6827794_p=1">http://jobboerse.arbeitsagentur.de/vamJB/stellenangeboteFinden.html?execution=e1s1&amp;d_6827794_p=1</a>) an, um nur zwei von vielen zu nennen. Auf diesen Seiten kann man als Arbeitgeber nicht nur inserieren, sondern auch selbst aktiv unter den registrieren Teilnehmern suchen.</p> <h3>Neues Personal – was ist zu beachten</h3> <p>Als Arbeitgeber übernimmt man für sein Personal viel Verantwortung. Insbesondere im Versicherungsbereich hat der Unternehmer daher einige Meldungen durchzuführen:</p> <p>– Beantragung einer Betriebsnummer<br /> Die Vergabe übernimmt eine eigene Stelle des Arbeitsamtes. Der Antrag kann telefonisch, per Mail oder mittels eines Formulars erfolgen. Alle notwendigen Daten findet man im <a href="http://www.arbeitsagentur.de/nn_497174/Navigation/zentral/Unternehmen/Sozialversicherung/Betriebsnummernvergabe/Betriebsnummernvergabe-Nav.html">Internet</a>.</p> <p>– Meldung der Firma bei der Berufsgenossenschaft<br /> Jeder Unternehmer muss Beiträge für seine Mitarbeiter an die gesetzliche Berufsgenossenschaft abführen. Welche BG für den einzelnen zuständig ist, hängt von der Branche ab. Im Zweifel kann über das Internet, die IHK oder die HWK Auskunft eingeholt werden. Die Anmeldung bei der BG muss der Unternehmer von sich aus unverzüglich vornehmen.</p> <p>– Anmeldung des Mitarbeiters<br /> Bei Beschäftigungsbeginn muss der Arbeitnehmer bei der zuständigen Krankenkasse angemeldet werden. Bestimmte Branchen müssen Ihre Mitarbeiter bereits am ersten Beschäftigungstag melden, die meisten Branchen haben dafür allerdings länger Zeit.</p> <p>– Vor der Einstellung eventuelle Fördermöglichkeiten prüfen<br /> Bei manchem Arbeitnehmer gibt es die Möglichkeit, staatliche Förderungen zu erhalten, etwa vom Arbeitsamt, vom Integrationsamt etc. Alle Förderanträge müssen immer vor der Einstellung erfolgen – also unbedingt frühzeitig informieren</p> <p>– Arbeitsvertrag<br /> Es ist zwar nicht zwingend notwendig einen Arbeitsvertrag zu erstellen, da das Dienstverhältnis nicht unbedingt einen schriftlichen Vertrag vorschreibt. Es ist allerdings zu empfehlen.</p> <p>Diese Punkt sind nur die wichtigsten Ansatzpunkte. Da die Personalabrechnung mit den Jahren immer komplexer und komplizierter geworden ist, solle man sich bereits bei der Einstellung des Mitarbeiters überlegen, ob man über die notwendigen Kenntnisse für die Abrechnung verfügt oder sich einen kompetenten Partner sucht, der die Personalabrechnung vornehmen wird.</p></div> <span class="field field--name-uid field--type-entity-reference field--label-hidden"><span lang="" about="/user/21" typeof="schema:Person" property="schema:name" datatype="">Thilo Klemm</span></span> <span class="field field--name-created field--type-created field--label-hidden">Mo, 10.02.2014 - 16:43</span> <section class="field field--name-comment field--type-comment field--label-above comment-wrapper"> <h2 class="title comment-form__title">Neuen Kommentar hinzufügen</h2> <drupal-render-placeholder callback="comment.lazy_builders:renderForm" arguments="0=node&amp;1=147&amp;2=comment&amp;3=comment" token="75VKBOO5PPHDKxuDwIu1DqdnoPwlTe88CQUDvGbe9P0"></drupal-render-placeholder> </section> Mon, 10 Feb 2014 15:43:58 +0000 Thilo Klemm 147 at http://www.buchhalterprofi.de http://www.buchhalterprofi.de/node/147#comments Künstlersozialversicherung http://www.buchhalterprofi.de/node/146 <span class="field field--name-title field--type-string field--label-hidden">Künstlersozialversicherung</span> <div class="clearfix text-formatted field field--name-body field--type-text-with-summary field--label-hidden field__item"><p>Die Künstlersozialversicherung wurde 1983 ins Leben gerufen. Damit sollten Personen, die im künstlerischen Bereich tätig sind, die Möglichkeit einer sozialen Absicherung gegeben werden. Gerade diese Branchen sind häufig gekennzeichnet von selbstständiger Tätigkeit, von unregelmäßigem und oft auch geringem Einkommen, was zur Folge hat, dass wenig oder kaum Vorsorge für Krankheit oder Alter aufgebracht werden kann. Letztendlich sollte einem Abstieg in die Sozialhilfe durch Krankheit oder der Altersarmut entgegengewirkt werden.</p> <p>Die Künstlersozialkasse ist eine eigene Institution, die getragen wird von den gesetzlichen Kranken- und Rentenversicherungen. Führt die Rentenversicherung eine Betriebsprüfung bei einem Unternehmen durch, wird neben den üblichen Sozialversicherungsbeiträgen auch die Künstlersozialversicherung überprüft.</p> <h3>Wer ist versichert</h3> <p>Bei der <a href="http://www.kuenstlersozialkasse.de/">Künstlersozialkasse (KSK)</a> handelt es sich um eine Pflichtversicherung, die die Bereiche Kranken-, Pflege- und Rentenversicherung umschließt. Versichert sind Personen, die künstlerisch oder publizistisch tätig sind. Das <a href="http://www.gesetze-im-internet.de/ksvg/BJNR007050981.html#BJNR007050981BJNG000501308">Künstlersozialversicherungsgesetz (KSVG)</a> beschreibt Künstler als Personen die „… Musik bzw. darstellende oder bildende Kunst schaffen, ausüben oder lehren.“. Weiterhin sind als Publizisten der Personenkreis gemeint, die „ … als Schriftsteller, Journalisten oder in ähnlicher Weise …“ tätig sind. Diese Beschreibung ist natürlich sehr allgemein gehalten und umspannt einen riesigen Personenkreis. Die Pflichtversicherung besteht auch, wenn der Künstler maximal einen Mitarbeiter beschäftigt.</p> <p>Personen, die bereits durch eine andere Tätigkeit pflichtversichert sind, werden nicht von der Künstlersozialkasse erfasst. Ebenso die Künstler, die durch andere Tätigkeiten von der gesetzlichen Versicherung ausgeschlossen sind. Weiterhin wird als Mindestjahreseinkommen ein Betrag von 3900 € angesetzt, was insofern sinnvoll ist, da die Tätigkeit als Künstler „ … erwerbsmäßig und nicht nur vorübergehend…“ ausgeführt werden soll. Künstler, die erst mit ihrer Tätigkeit beginnen, müssen in den ersten drei Jahren dieses Mindesteinkommen nicht erreichen. Mit diesen Regelungen soll vermieden werden, dass Personen, die die künstlerischen Tätigkeiten mehr als Hobby oder als Nebenerwerb betreiben, in die Versicherungspflicht der KSK fallen.</p> <h3>Wer zahlt die Beiträge</h3> <p>Die Beiträge an die KSK werden von den Versicherten zur Hälfte getragen. Die andere Hälfte wird durch staatliche Zuschüsse und durch die Beiträge von Unternehmen, die die Leistungen der Künstler in Anspruch nehmen, bezahlt.</p> <p>Der Beitragssatz, den ein Unternehmen zu zahlen hat, liegt bei 4,1%. Als Beitragsbemessungsgrundlage zählen alle Entgelte, die an Künstler im Laufe des Jahres gezahlt werden.</p> <h3>Was bedeutet das für die Unternehmen</h3> <p>Unternehmen, die auch nur gelegentlich Entgelte an Künstler bezahlen, müssen spätestens bis 31.03. eines jeden Jahres eine Meldung an die KSK abgeben, wie hoch die Beträge im Vorjahr waren, und welche Beiträge sich daraus ergeben. Bereits im laufenden Jahr sind Abschlagszahlungen in Höhe der zu erwartenden Beiträge zu zahlen.</p> <p>Typische Unternehmen sind zum Beispiel Verlage, Theater, Veranstalter von Konzerten oder ähnlichem oder Galerien. Aber auch Werbeagenturen, Museen, Ausbildungseinrichtungen für künstlerische Tätigkeiten, ja sogar Unternehmen, die ihr eigenes Unternehmen oder Produkte bewerben, fallen in den Kreis derer, die an die Künstlersozialkasse Beiträge zu zahlen haben.<br /> Vergessen darf man auch die Unternehmen nicht, die Werke von Künstlern nutzen und mit diesem Nutzen mittel- oder unmittelbar Einkünfte erzielen.</p> <p>Welche Unternehmen genau betroffen sind, kann nicht vollständig aufgezählt werden. Um unliebsame, sich oft über mehrere Jahre erstreckende Nachzahlungen zu vermeiden, sollte man sich im Zweifel direkt an die KSK wenden. Grundsätzlich ist nämlich jedes Unternehmen verpflichtet, sich selbst zur Beitragszahlung bei der KSK zu melden, wenn die gesetzlichen Voraussetzungen dazu vorliegen.</p> <p>Um bei Betriebsprüfungen die Zahlen entsprechend vorlegen zu können, ist es sinnvoll, die Kosten – damit sind sowohl die Aufwendungen als Bemessungsgrundlage, als auch die Vorauszahlungen an die KSK gemeint – separat zu buchen. Dabei gibt es keine Vorschrift, wie die Buchungen zu benennen sind – für die einen sind es Werbeaufwand, für die anderen vielleicht Fremdarbeiten. Egal unter welcher Kostenkategorie gebucht wird, wichtig ist, dass die Buchung getrennt von anderen Buchungen gehalten wird.</p> <p>Anbei einmal einige Beispiele, ob KSK Beitragszahlungen entstehen oder nicht (nicht abschließend):</p> <p> </p> <ul><li><em>Sie beauftragen einen selbständigen Webdesigner, Ihren Internetauftritt (neu) zu gestalten – ja, es besteht Beitragspflicht, da es sich um einen selbständigen Künstler handelt. Die Programmierung fällt allerdings nicht darunter, da Programmierer keine Künstler nach diesem Gesetz sind. </em> <p><em> </em></p> <em> </em></li> <li><em>Der Azubi in Ihrem Unternehmen wird mit dem Erstellen des Textes für die firmeneigene Webseite beauftragt – nein, da es sich hier um keinen selbständigen Redakteur handelt. Fest- und teilzeitangestellte Mitarbeiter, Mini- sowie Midijobber fallen nicht unter dieses Gesetz. </em> <p><em> </em></p> <em> </em></li> <li><em>Es wurde die Schilder GmbH mit dem Design neuer Autowerbeschilder für die Türen betraut – nein, da eine juristische und keine natürliche, selbständige Person dies durchgeführt hat. </em> <p><em> </em></p> <em> </em></li> <li><em>Sie lassen sich von einem russischen Maler Bilder anfertigen, um diese hier in Deutschland zu verkaufen – ja, es besteht Beitragspflicht, da es sich um einen selbständigen Künstler handelt. Dies gilt für die weltweite Zusammenarbeit mit einer selbständigen, natürlichen Person im Sinne eines Künstlers, Redakteurs usw.. </em> <p><em> </em></p> <em> </em></li> <li><em>Ein Designer wurde damit beauftragt, für ein Unternehmen das Unternehmenslayout für Briefpapier, Webseite, Jahresabschlussberichte usw. zu kreieren – ja, es besteht Beitragspflicht, da es sich um einen selbständigen Künstler handelt und um keine juristische Person. </em> <p><em> </em></p> <em> </em></li> <li><em>Sie haben in New York einen Redakteur im Einsatz, welcher sich in der Unternehmensform der „LLC.“ befindet. Dieser ist für Sie journalistisch tätig. Nein, es besteht keine Abgabepflicht, da es sich hierbei um eine juristische Person handelt. Aber Achtung: Dies ist nicht in allen Ländern so anerkannt und wird daher in Deutschland unterschiedlich gehandhabt. </em> <p><em> </em></p> <em> </em></li> <li><em>weitere Beispiele finden Sie <a href="http://www.kuenstlersozialkasse.de/wDeutsch/unternehmer/faqfuerunternehmenundverwerter.php">hier</a></em></li> </ul><p><br /> Die Beispiele stellen keine Rechtsberatung / Steuerberatung in diesem Sinne dar. Bei Fragen zu dieser überaus komplexen Problematik, wenden Sie sich bitte direkt an einen Rechtsanwalt, Steuerberater oder die Künstlersozialkasse.</p></div> <span class="field field--name-uid field--type-entity-reference field--label-hidden"><span lang="" about="/user/21" typeof="schema:Person" property="schema:name" datatype="">Thilo Klemm</span></span> <span class="field field--name-created field--type-created field--label-hidden">So, 12.01.2014 - 16:42</span> <section class="field field--name-comment field--type-comment field--label-above comment-wrapper"> <h2 class="title comment-form__title">Neuen Kommentar hinzufügen</h2> <drupal-render-placeholder callback="comment.lazy_builders:renderForm" arguments="0=node&amp;1=146&amp;2=comment&amp;3=comment" token="AdiB7qpCr-cJqVv_Pyj5A_P7VztIMRZb41Piolka_uQ"></drupal-render-placeholder> </section> Sun, 12 Jan 2014 15:42:28 +0000 Thilo Klemm 146 at http://www.buchhalterprofi.de http://www.buchhalterprofi.de/node/146#comments Registrierkassen – was sie alles können müssen http://www.buchhalterprofi.de/node/145 <span class="field field--name-title field--type-string field--label-hidden">Registrierkassen – was sie alles können müssen</span> <div class="clearfix text-formatted field field--name-body field--type-text-with-summary field--label-hidden field__item"><p>Unternehmen, die vorrangig Umsätze aus Bargeschäften erzielen, sind bei Finanzbehörden gerne Ziel von Betriebsprüfungen. Zu einfach erscheint die Möglichkeit, einige Barumsätze nicht zu registrieren bzw. nicht als solchen anzugeben. Allerdings sollte man die Betriebsprüfer keinesfalls unterschätzen. Zum einen kennen die Prüfer zahlreiche Tricks, denn sie wurden auf Besonderheiten geschult und haben oft jahrelange Erfahrung.</p> <p>Zum anderen liegt die Beweislast immer beim Unternehmer. Das heißt also, stellt der Prüfer Unregelmäßigkeiten fest – und das kann er bei vielen Unternehmen, wenn er lange genug sucht – kann er die Ordnungsmäßigkeit der Buchführung anzweifeln und im schlimmsten Fall schätzen. Und nun liegt es am Unternehmer, ob er nachweisen kann, dass seine Unterlagen richtig und ordentlich sind – oder eben nicht.</p> <h3>Bareinnahmen – ein großes Risiko</h3> <p>Bareinnahmen stellen in der Regel bei Kleinunternehmen, bei Einzelhändlern oder Gastronomen die wichtigste Einnahmequelle dar. Da liegt es auf der Hand, dass die meisten Umsätze nur über die Kasse aufgezeichnet werden. Da viele Kunden keinen Beleg für Ihren Einkauf benötigen, ist es ein Leichtes für den Unternehmer, den einen oder anderen Umsatz gar nicht erst in den Büchern aufzunehmen – so zumindest denkt das Finanzamt.</p> <p>Der ehrliche Unternehmer – und das sind in Deutschland sicherlich die meisten – werden die Umsätze korrekt aufzeichnen, so dass das Finanzamt eigentlich gar keine Zweifel haben dürfte und auch keine Fehler finden kann. Aber hier liegt das große Problem.</p> <p>Die Anforderungen an eine Kassenführung sind sehr hoch. Im Gegensatz dazu sind viele Kleinunternehmer Fachleute in ihrem Bereich und Gewerbe, aber leider keine Fachleute in der Buchführung. Und genau das wissen die Prüfer!</p> <h3>Einsatz einer Registrierkasse</h3> <p>Registrierkassen sind eine große Unterstützung im täglichen Ablauf, und sind aus dem Einzelhandel gar nicht mehr wegzudenken. Die Form, Größe und die Ausstattung dieser Kassen reicht von der einfachen kleinen Kasse für 100 € bis zu großen Kassensystemen die mit den zentralen Rechensystem des Unternehmens vernetzt sind und neben den Bareinnahmen auch Auswertungen zu den Artikeln, Artikelgruppen, Warenbeständen usw. liefern. Die Grundfunktion aller Kassensysteme ist jedoch gleich – sie erfassen zeitgenau alle Bewegungen, egal ob Ein- oder Auszahlungen.</p> <p>Als Beleg für die Buchhaltung – also z.B. für die Hauptkasse oder die Kasse der Filiale – dient der sogenannte Z-Beleg. Darunter versteht man einen Beleg, der mit einer laufenden Nummer versehen ist und alle Bewegungen – Anfangsbestand sowie Ein- und Auszahlungen – seit dem letzten Ausdruck aufweist. Gleichzeit werden die Umsätze in der Kasse auf 0 gesetzt.<br /> Das heißt also: Am 1. Tag wird ein Z-Beleg mit der Nr. 1 ausgedruckt, der den Umsatz des 1. Tages ausweist, am 2. Tag hat der Z-Beleg die Nr. 2 usw. Somit ist sichergestellt, dass kein Tagesumsatz unterschlagen werden kann.</p> <p>Der Einsatz einer Registrierkasse entbindet jedoch nicht von der Verpflichtung, einen Kassensturz zu erstellen. Damit ist gemeint, dass das Bargeld, welches sich genau in diesem Moment in der Kasse befindet, mit dem Ausdruck – dem sogenannten X-Beleg oder Zwischenbeleg – übereinstimmt. Es ist daher dringend zu raten, dass beim täglichen Kassenabschluss auch ein Kassensturz gemacht wird, um mögliche Fehler sofort zu erkennen. Es ist übrigens unrealistisch, wenn bei vielen Geldbewegungen die Kasse immer auf den Cent genau stimmt. Ein gewisser Schwund oder Fehlbestand ist real und sollte daher durchaus angegeben werden. Es zeigt die Wirklichkeit und dass die Kasse tatsächlich auch kontrolliert wird.</p> <h3>Erweiterte Anforderungen an eine Registrierkasse</h3> <p>Da die Daten bei einer Registrierkasse elektronisch gespeichert werden, sind weitere Vorschriften einzuhalten. Darunter zählen, dass die Möglichkeit bestehen muss, die Daten unverzüglich lesbar zu machen, dass die Daten jederzeit verfügbar und dass sie maschinell auswertbar sein müssen.</p> <p><a href="http://www.elektronische-steuerpruefung.de/bmf/schreiben-aufbewahrung-digitaler-unterlagen-bei-bargeschaeften.pdf">In einem Schreiben vom 26.11.2010</a> (PDF) weist das BMF darauf hin, dass die bloße Aufbewahrung der ausgedruckten Belege nicht ausreichend ist. Im Speicher des Gerätes müssen alle einzelnen Vorgänge abrufbar sein – das heißt also, es reicht nicht aus, dass am Tag X 200 Bücher verkauft wurden, sondern es muss jeder einzelne Verkaufsvorgang nachvollziehbar und abrufbar sein.</p> <p>Nun haben viele ältere Registrierkassen das Problem, dass die Speicher für solche Anforderung gar nicht ausreichen. Hinzu kommt, dass in der Zwischenzeit die Kasse längst defekt ist, und die gespeicherten Daten gar nicht mehr abrufbar oder vorhanden sind. Genau hier ist der Unternehmer in der Pflicht, auf neue Kassensysteme umzurüsten. Das BMF hat den Unternehmen eine Übergangsfrist bis 31.12.2016 gegönnt, um gerade kleine Unternehmen nicht übermäßig zu belasten. Allerdings wurde darauf hingewiesen, dass in der Zwischenzeit alle möglichen Anpassungen, sowohl Updates der Software oder Möglichkeiten der Speichererweiterung genutzt werden muss. Keinesfalls reicht die innere Gewissheit „ich habe ja noch bis 2016 Zeit!“.</p> <p>Wer also ein Unternehmen hat, der Bargeschäfte abwickelt, sollte dringend überlegen, ob nicht die Anschaffung einer neuen Registrierkasse bereits vor 2016 möglich ist. Denn oft sind neue Kassen nur geringfügig teurer als die Aufrüstung der alten Geräte. Gleichzeitig hat man die Gewissheit, den gesetzlichen Anforderungen gerecht zu werden und der nächsten Betriebsprüfung etwas lockerer entgegenzusehen.</p></div> <span class="field field--name-uid field--type-entity-reference field--label-hidden"><span lang="" about="/user/21" typeof="schema:Person" property="schema:name" datatype="">Thilo Klemm</span></span> <span class="field field--name-created field--type-created field--label-hidden">Do, 28.11.2013 - 16:41</span> <section class="field field--name-comment field--type-comment field--label-above comment-wrapper"> <h2 class="title comment-form__title">Neuen Kommentar hinzufügen</h2> <drupal-render-placeholder callback="comment.lazy_builders:renderForm" arguments="0=node&amp;1=145&amp;2=comment&amp;3=comment" token="a33qdQaTba_r0l1vv_FwBZIgC6oqt3O6UNjiRBrveEo"></drupal-render-placeholder> </section> Thu, 28 Nov 2013 15:41:31 +0000 Thilo Klemm 145 at http://www.buchhalterprofi.de http://www.buchhalterprofi.de/node/145#comments Neue Vorschriften bei der Rechnungsstellung http://www.buchhalterprofi.de/node/144 <span class="field field--name-title field--type-string field--label-hidden">Neue Vorschriften bei der Rechnungsstellung</span> <div class="clearfix text-formatted field field--name-body field--type-text-with-summary field--label-hidden field__item"><p>Die Ausstellung der Rechnung ist gewissen gesetzlichen Vorschriften unterlegen. Doch wer denkt, das einmal entworfene Rechnungsformular würde die nächsten Jahrzehnte überdauern, hat sich geirrt. In den letzten Jahren wurden die Pflichtangaben auf den Belegen immer mehr erweitert. Zuletzt gab es Mitte diesen Jahres einige Veränderungen im §14a UStG, die künftig zu beachten sind.</p> <h3>Zusatz „Steuerschuldnerschaft des Leistungsempfängers“</h3> <p>Im Umsatzsteuerrecht gibt es laut §13b Abs. 5 UStG bestimmte Konstellationen, nach denen die Umsatzsteuer nicht auf der Rechnung ausgewiesen, sondern der Nettobetrag an den Geschäftspartner berechnet wird. Der Geschäftspartner – sofern er ein Unternehmer ist – hat von dieser Rechnung die Umsatzsteuer an das Finanzamt abzuführen. Gleichzeitig kann er den Betrag als Vorsteuer abziehen, so dass keine tatsächliche Belastung entsteht.</p> <p>Seit Mitte diesen Jahres ist es nun lt. §14a Abs. 5 UStG Pflicht, auf solchen Rechnungen den Zusatz „Steuerschuldnerschaft des Leistungsempfängers“ anzubringen. Gleichzeitig darf natürlich weder ein Steuersatz noch eine Umsatzsteuer auf der Rechnung angegeben werden. Der Gesetzgeber schreibt genau diese Wortkonstellation vor.</p> <p>Gerade bei internationalen Geschäften wird häufig die englische Bezeichnung „Reverse-Charge“ angegeben. Es wird davon ausgegangen, dass die Finanzbehörden diese Bezeichnung nicht bemängeln.</p> <p>Für den Leistungsempfänger spielt es übrigens hinsichtlich des Vorsteuerabzuges keine so große Rolle, ob der vorgeschriebene Wortlaut korrekt ist. Lt. §15 Abs. 1 Nr. 5 UStG ist der Unternehmer bei sogenannten 13b-Geschäften zum Vorsteuerabzug spätestens bei der Zahlung des Betrages berechtigt. Es bleibt wohl abzuwarten, wie die Finanzbehörden Fehlverhalten bzw. fehlende oder abweichende Wortlaute ahnden werden.</p> <h3>Termin zur Rechnungsstellung bei innergemeinschaftlichen Lieferungen</h3> <p>Für innergemeinschaftliche Lieferungen hat der Gesetzgeber nun im §14a Abs. 3 UStG eine gesetzliche Frist bis zum 15. des darauffolgenden Monats nach Leistungserbringung gesetzt. Das bedeutet also, wenn eine Leistung am 30. durchgeführt wurde, muss spätestens am darauf folgenden 15. eine Rechnung gestellt werden. Auf der Rechnung ist die Umsatzsteuer-Identifikationsnummer des Lieferanten und des Kunden anzugeben.</p> <p>Ein Abgleich und eine Meldung dieser Daten erfolgt über die regelmäßig zu erstellende Zusammenfassende Meldung. Darin muss jedes Unternehmen, dass innergemeinschaftliche Lieferungen durchführt, die Umsätze mit Angabe der Umsatzsteuer-Identifikationsnummer der Kunden angeben. Da der Kunde in seiner Umsatzsteuervoranmeldung die Umsatzsteuer und die Vorsteuer anzugeben hat, kann hier die Richtigkeit und Vollständigkeit der Meldungen kontrolliert werden. Stellen die Finanzbehörden Abweichungen fest, wird sich sicherlich bald die nächste Umsatzsteuerprüfung anmelden.</p> <h3>Besonderheiten bei Reiseleistungen</h3> <p>Reiseleistungen unterliegen lt. §25 UStG besonderen Vorschriften. So bemisst sich die Bemessungsgrundlage der Umsatzsteuer in diesem Fall nicht nach dem Nettobetrag sondern an dem Differenzbetrag zwischen dem Umsatz, den der Unternehmer erzielt und den Vorleistungen, die er dafür erbracht hat.</p> <p><em>Ein Beispiel: Ein Reiseunternehmen bietet eine Ein-Tages-Fahrt zu einem Musical an. Im Reisepreis von 100 € ist die Fahrt und der Eintritt zum Musical enthalten. Für die Eintrittskarten zahlt das Reiseunternehmen 45 €. Der Unternehmer hat als Umsatzsteuer nicht 19% aus den 100 € abzuführen, sondern lediglich aus der Differenz also aus 100 € – 45 € = 55 €. </em></p> <p>Wer Rechnungen dieser Form ausstellt, hat ab sofort die Angabe „Sonderregelung für Reisebüros“ auf der Rechnung anzugeben.</p> <h3>Zusätzliche Angaben bei Differenzbesteuerungen</h3> <p>Wird bei einem Verkauf die sogenannte Differenzbesteuerung angewendet, hat der Verkäufer auf den Rechnungen künftig die Hinweise dazu anzugeben, z.B. „Gebrauchtgegenstände / Sonderregelung“, „Kunstgegenstände / Sonderregelung“ oder „Sammlungsstücke und Antiquitäten / Sonderregelung“.</p> <p>Gem. §25a UStG gibt es unter bestimmten Bedingungen die Möglichkeit, die Umsatzsteuer lediglich auf den Differenzbetrag zwischen Einkauf und Verkauf zu erheben.<br /><em>Ein typisches Beispiel dafür ist der Autohändler. Er kauft von einer Privatperson einen Gebrauchtwagen im Wert von 1000 € an. Diesen Wagen verkauft er für 1500 € weiter. Als Bemessungsgrundlage für den Verkauf sind in dem Fall nicht die vollen 1500 € anzusehen sondern die Differenz – also 1500 – 1000 € = 500 €. Es ist also die Umsatzsteuer aus den 500 € abzuführen.</em></p> <p>Die Differenzbesteuerung kann auch auf Kunstgegenstände, Antiquitäten oder ähnliches angewendet werden.</p></div> <span class="field field--name-uid field--type-entity-reference field--label-hidden"><span lang="" about="/user/21" typeof="schema:Person" property="schema:name" datatype="">Thilo Klemm</span></span> <span class="field field--name-created field--type-created field--label-hidden">Mi, 20.11.2013 - 16:40</span> <section class="field field--name-comment field--type-comment field--label-above comment-wrapper"> <h2 class="title comment-form__title">Neuen Kommentar hinzufügen</h2> <drupal-render-placeholder callback="comment.lazy_builders:renderForm" arguments="0=node&amp;1=144&amp;2=comment&amp;3=comment" token="kGhyXRjxKgIZUFwM4OSLk4RJtCvZGBBdHZgDTVjBhOk"></drupal-render-placeholder> </section> Wed, 20 Nov 2013 15:40:20 +0000 Thilo Klemm 144 at http://www.buchhalterprofi.de Minijobber und Midijobber – wichtiges zum Jahreswechsel http://www.buchhalterprofi.de/node/143 <span class="field field--name-title field--type-string field--label-hidden">Minijobber und Midijobber – wichtiges zum Jahreswechsel</span> <div class="clearfix text-formatted field field--name-body field--type-text-with-summary field--label-hidden field__item"><p>Midijobber – damit sind Arbeitnehmer gemeint, deren Verdienst zwischen 450 und 850 € liegt. Bei der Abrechnung findet die Gleitzonenregelung Anwendung, was gerade bei Betriebsprüfungen gerne genauer unter die Lupe genommen wird. Wie bei den Minijobbern auch, sollte daher zum Jahresende genau geprüft werden, ob der Mitarbeiter im vergangen Jahr richtig eingestuft wurde, oder ob eventuell im Folgejahr eine Veränderung bei der Abrechnung notwendig ist.</p> <h3>Minijobber</h3> <p>Bekanntlich darf bei Minijobbern seit 01.01.2013 der monatliche Verdienst bei 450 € liegen, was zu einem Jahresverdienst von 5400 € führt. Was sich klar und einfach anhört, gestaltet sich in der Praxis oft schwierig. Gerade bei Beschäftigungsverhältnissen, bei denen die Arbeitszeiten unterschiedlich sind und die Verdienste daher sehr schwanken, stellt sich die Frage, ob ein Minijobverhältnis besteht oder nicht.</p> <ul><li><strong>gleichmäßiger Verdienst mit Einmalzahlung</strong><br /> Basis für die Einstufung, ob ein Minijob besteht, ist das regelmäßige Arbeitsentgelt. Nun ist dieser Begriff unterschiedlich auslegbar. Wichtig ist, dass auch einmalig bezahltes Entgelt dazu gerechnet werden muss. Die Jahresgrenze von 5400 € darf zusammen mit dem einmaligen Entgelt nicht überschritten werden (z.B. 12 x 400 € + 1 x 600 € = 5400 €).</li> <li><strong>schwankende Bezüge unter 5400 €</strong><br /> Aushilfen werden häufig je nach Bedarf eingesetzt, dabei kann es vorkommen, dass in einem Monat 500 € verdient werden und dann wieder nur 250 €. Hier muss zu Beginn eine Einstufung vorgenommen werden. Liegt der Jahresverdienst unter den 5400 € handelt es sich um einen Minijob, so dass auch der Monat mit 500 € problemlos abgerechnet werden kann. Am besten legt man die Einschätzung in der Personalakte ab.</li> <li><strong>schwankende Bezüge über 5400 €</strong><br /> Im Gegensatz dazu sind Beschäftigungen, bei denen im Voraus zu sehen ist, dass die Jahresgrenze von 5400 € überschritten wird, sozialversicherungspflichtig, auch wenn in einigen Monaten der Verdienst unter 450 € liegt. Wichtig: Die Minijob-Zentrale sieht immer einen Zeitraum von 12 Monaten und nicht das Kalenderjahr. Diese laufende Überprüfung gestaltet sich natürlich schwierig. Daher ist es zwingend notwendig zumindest einmal im Jahr – am besten zum Jahresende – die Überprüfung durchzuführen und die Einschätzungen in die Personalakte zu geben.</li> <li><strong>Unvorhersehbare Ereignisse</strong><br /> Als unvorhersehbares Ereignis kann zum Beispiel eine Krankheitsvertretung notwendig sein. In dem Fall ist es möglich, dass die monatliche Verdienstgrenze und somit auch die Jahresverdienstgrenze überschritten werden. Bei unvorhersehbaren Ereignissen ist der Verdienst nicht eingegrenzt. Das bedeutet also, wenn ein Mitarbeiter zweimal im zurückliegenden Jahr Krankheitsvertretung übernehmen musste und dadurch einen Verdienst von jeweils 1000 € erreicht, und in den anderen Monaten das Arbeitsentgelt bei jeweils 450 € lag, so errechnet sich ein Jahresverdienst von 6500 €. Das Beschäftigungsverhältnis war und bleibt weiterhin ein Minijob. Wichtig dabei ist allerdings, dass die notwendigen, nachvollziehbaren Unterlagen (z.B. Krankenmeldung des Kollegen, Dienstplan o.ä.) aufbewahrt werden.</li> <li><strong>Saisonelle extreme Schwankungen</strong><br /> Schwierig gestaltet sich die Einschätzung, wenn das Arbeitsverhältnis als Minijob geführt wird, da der Jahresverdienst unter 5400 € liegt, aber die Verdienste extrem schwanken. Erzielt zum Beispiel ein Mitarbeiter in einigen Monaten 1000 € und in den anderen Monaten nur 100 €, so kann bei einer späteren Betriebsprüfung „die Vermutung entstehen“, das Vertragsverhältnis wird nur deshalb ganzjährig als Minijob geführt, damit die „Hochphasen“ als Minijob abgerechnet werden können. Von dieser Konstellation sollte deshalb abgeraten werden.</li> </ul><h3>Midijobs</h3> <p>Auch bei der Gleitzonenregelung spricht man vom regelmäßigen Arbeitsentgelt, so dass auch hier bei Beschäftigungsbeginn und dann jährlich geprüft werden muss, ob das regelmäßige Arbeitsentgelt unter 850 € liegt.</p> <p>Wie bei den Minijobbern, kann als regelmäßiges Arbeitsentgelt die Jahresgrenze von 10.200 € herangezogen werden. Schwanken die Bezüge, sollte am Jahresende eine Überprüfung des durchschnittlichen Verdienstes vorgenommen werden. Unter Umständen muss für das kommende Jahr auf die Gleitzonenanwendung verzichtet werden.</p> <p>Insbesondere bei Lohn- bzw. Gehaltserhöhungen kann es vorkommen, dass zwar das eingeschätzte Jahresentgelt bei 10.200 € lag, durch die Erhöhung aber die Grenze überschritten wird. Es ist also unbedingt darauf zu achten, dass</p> <ul><li>Abweichungen der Arbeitszeit im Vorjahr, unter Umständen auch für das Folgejahr berücksichtigt werden;</li> <li>tarifliche oder arbeitsvertragliche Veränderungen berücksichtigt werden (z.B. Anhebung des Stundenlohns, Zahlung aufgrund Betriebsjubiläum etc.);</li> <li>Einmalzahlungen, wie zusätzliches Urlaubsgeld, Weihnachtsgeld etc., mitgerechnet werden.</li> </ul></div> <span class="field field--name-uid field--type-entity-reference field--label-hidden"><span lang="" about="/user/21" typeof="schema:Person" property="schema:name" datatype="">Thilo Klemm</span></span> <span class="field field--name-created field--type-created field--label-hidden">Sa, 09.11.2013 - 16:39</span> <section class="field field--name-comment field--type-comment field--label-above comment-wrapper"> <h2 class="title comment-form__title">Neuen Kommentar hinzufügen</h2> <drupal-render-placeholder callback="comment.lazy_builders:renderForm" arguments="0=node&amp;1=143&amp;2=comment&amp;3=comment" token="m0JQ3LDfTlA3MlVfLcy-adhQ5KemJwh80UWRrp54hhE"></drupal-render-placeholder> </section> Sat, 09 Nov 2013 15:39:18 +0000 Thilo Klemm 143 at http://www.buchhalterprofi.de http://www.buchhalterprofi.de/node/143#comments Jahreswechsel – wichtige Arbeiten, die man nicht vergessen darf http://www.buchhalterprofi.de/node/142 <span class="field field--name-title field--type-string field--label-hidden">Jahreswechsel – wichtige Arbeiten, die man nicht vergessen darf</span> <div class="clearfix text-formatted field field--name-body field--type-text-with-summary field--label-hidden field__item"><p>Gerade zum Jahresende stehen in der Lohnbuchhaltung viele wichtige Arbeiten an. Zum einen hat der Arbeitgeber die Pflicht, bestimmte Meldungen nach außen – Krankenkassen, Finanzamt etc. – vorzunehmen, zum anderen müssen die Lohnkonten für interne Einstufungen geprüft und gegebenenfalls für das neue Jahr geändert werden.</p> <h3>Meldungen nach außen</h3> <p>Der Gesetzgeber hat zum Jahreswechsel verschiedene Fristen gesetzt, die der Arbeitgeber einzuhalten hat. Insbesondere in der Sozialversicherung wurden die Termine geändert.</p> <ul><li>Für jeden Mitarbeiter, der zum 31.12.2013 beschäftigt ist, hat der Arbeitgeber bis spätestens 15.02.2014 eine Jahresmeldung zu erstellen. Die bis vor kurzem gültige Frist bis 15.04.des Folgejahres, wurde mit Wirkung zum 01.07.2013 geändert. Bei Mitarbeitern, bei denen das Beschäftigungsverhältnis z.B. wegen Krankengeldbezug o.ä. unterbrochen ist, entfällt die Jahresmeldung, da bereits zum Unterbrechungszeitpunkt eine Meldung erstellt wurde.<br /> Für Fälle, in denen die Märzklausel zum Tragen kommt, gab es in der Vergangenheit durch die späte Abgabe kein Problem mit der Entgeltmeldung. Durch die neue Fristsetzung muss das Entgelt mit dem Meldegrund 54 (einmaliges Entgelt) gemeldet werden.</li> <li>Bis zum 28.02.2014 ist spätestens die Lohnsteuerbescheinigung für jeden Mitarbeiter, der zum 31.12.2013 beschäftigt ist, an das Finanzamt zu senden. Die Meldung enthält alle steuerlich relevanten Daten, die das Arbeitsverhältnis betreffen.</li> <li>Die Jahresmeldungen an die Berufsgenossenschaften sind ebenfalls in den ersten beiden Monaten des Folgejahres abzugeben. Es ist geplant, diese Jahresmeldung abzuschaffen und durch die Daten, die zusammen mit den Meldungen an die Sozialversicherungsträger übermittelt werden, zu ersetzen. Ein Abgleich der digital gemeldeten Daten und der tatsächlich gemeldeten Jahresbeträge hat jedoch erhebliche Abweichungen ergeben. Durch stärkere Kontrolle der DEÜV-Daten (z.B. Abgleich der BG-Mitgliedsnummer) und die vorgezogene Fristsetzung der Jahresmeldungen, sind weitere Schritte in diese Richtung unternommen worden.</li> <li>Bis 31.03.2014 ist außerdem die Meldung bezüglich der Ausgleichsabgabe abzugeben und ein gegebenenfalls fälliger Ausgleichsbetrag zu bezahlen.</li> </ul><h3>Interne Kontrollen</h3> <ul><li>Zwar entfällt mit dem spätestens im Dezember einzuführende ELStAM die jährlich neu einzufordernde Steuerkarte und die gegebenenfalls manuell zu erfassende Änderung der Steuerklassen, Kinder oder Freibeträge. Trotzdem sollten die Mitarbeiter darauf hingewiesen werden, dass die Freibeträge nun wieder jährlich – wie bis 2010 üblich – neu beantragt werden müssen. Es herrschen hierzu zwar unterschiedliche Meinungen, Anfragen beim Finanzamt haben jedoch ergeben, dass die Freibeträge bzw. Hinzurechnungsbeträge nicht jahresübergreifend übernommen werden.</li> <li>Ab 2014 entfallen die Ersatzbescheinigungen mit den Steuermerkmalen der Mitarbeiter. Es muss also nicht mehr „zweigleisig“ – Ersatzbescheinigung und ggf. ELStAM – gearbeitet werden. Trotzdem sind die Bescheinigungen bis mindestens Ende 2014 aufzubewahren.</li> <li>Hat sich die Mitarbeiterzahl geändert, muss geprüft werden, ob sich die Umlagepflicht U1 geändert hat. Bei steigender Mitarbeiterzahl entfällt die Versicherung eventuell, oder das Unternehmen wird umlagepflichtig, wenn sich die Mitarbeiter verringert haben.</li> <li>Das Jahresende ist auch die Zeit, eventuelle Umlagesätze bzw. Umlagebeiträge neu zu prüfen. Fast alle Krankenkassen bieten unterschiedliche Umlagesätze mit entsprechend unterschiedlichen Umlagebeiträgen an. Ein Wechsel ist immer nur bis zur ersten Beitragsmeldung des neuen Jahres möglich.</li> <li>Wie jedes Jahr, werden die Jahresarbeitsentgeltgrenzen auch von 2013 auf 2014 erhöht. Privat versicherte Mitarbeiter, die keine entsprechende Gehaltserhöhung erhalten, könnten durch die Anhebung der Grenze wieder krankenversicherungspflichtig werden. Die Überprüfung ist unbedingt notwendig, da hier ggf. hohe Nachzahlungen die Folge sein könnten.</li> <li>Bei privat versicherten Mitarbeitern richtet sich der AG-Zuschuss nach der Beitragsbemessungsgrenze. Auch diese wird jährlich erhöht, so dass die Höhe des AG-Zuschusses neu berechnet und berücksichtigt werden muss.</li> <li>Unter Umständen überschreiten Mitarbeiter durch Gehaltserhöhungen die Jahresarbeitsentgeltgrenze. Die Drei-Jahres-Frist, die in der Vergangenheit notwendig war, um in die private Versicherung zu wechseln, wurde 2010 mit Wirkung zum 01.01.2011 vom Gesetzgeber beschlossen.</li> <li>Zum Jahresende sollten unbedingt die Jahresverdienste der Minijobber geprüft werden. Die Minijobzentrale hat in den letzten Jahren leichte Schwankungen im Verdienst immer mehr gelockert. Trotzdem darf – ausgenommen von unvorhersehbaren Krankheitsvertretungen – das Jahresarbeitsentgelt nicht die Grenze von 5400 € überschreiten. Zwar rechnet die Minijob-Zentrale nicht nach Kalenderjahren (Januar bis Dezember), sondern nach den tatsächlichen Arbeitsjahren (z.B. Mai bis April) trotzdem ist gerade zum Jahresende ein wichtiger Zeitpunkt, die aktuellen Arbeitsverhältnisse zu prüfen.</li> <li>Arbeitnehmer, die nach der Gleitzonenregelung abgerechnet werden, müssen, ebenso wie die Minijobber, regelmäßig geprüft werden. Liegt das „regelmäßige Arbeitsentgelt“ über 850 €, darf auch für die Monate, bei denen der Verdienst unter 850 € liegt, die Gleitzonenregelung nicht angewendet werden.</li> <li>Ein wichtiger Punkt zum Jahresende ist auch die Abstimmung der Urlaubskonten. Je nach betrieblicher Verfahrensweise, verfallen nicht genommene Urlaubstage. Ein Recht darauf, dass die Urlaubstage bis März „mitgenommen“ werden können, besteht entgegen der häufig verbreiteten Meinung nur, wenn der Urlaub nicht genommen werden konnte! Für die neue Berechnung des Urlaubsanspruchs ist zu prüfen, ob sich ggf. die Arbeitszeit und somit auch der Urlaubsanspruch des Mitarbeiters geändert hat.</li> <li>Wer Lohnpfändungen vorliegen hat, sollte regelmäßig die unterhaltsberechtigten Personen prüfen, da sich dadurch die Freigrenzen verändern. Auch hier ist der Jahreswechsel ein guter Zeitpunkt.</li> </ul></div> <span class="field field--name-uid field--type-entity-reference field--label-hidden"><span lang="" about="/user/21" typeof="schema:Person" property="schema:name" datatype="">Thilo Klemm</span></span> <span class="field field--name-created field--type-created field--label-hidden">Mi, 30.10.2013 - 16:37</span> <section class="field field--name-comment field--type-comment field--label-above comment-wrapper"> <h2 class="title comment-form__title">Neuen Kommentar hinzufügen</h2> <drupal-render-placeholder callback="comment.lazy_builders:renderForm" arguments="0=node&amp;1=142&amp;2=comment&amp;3=comment" token="Gi91w6AaKqT9rOJRR4AYACGBRd50aonujw32eH7ykoU"></drupal-render-placeholder> </section> Wed, 30 Oct 2013 15:37:35 +0000 Thilo Klemm 142 at http://www.buchhalterprofi.de http://www.buchhalterprofi.de/node/142#comments Banken und Unternehmen – nicht immer sind es Freunde http://www.buchhalterprofi.de/node/140 <span class="field field--name-title field--type-string field--label-hidden">Banken und Unternehmen – nicht immer sind es Freunde</span> <div class="clearfix text-formatted field field--name-body field--type-text-with-summary field--label-hidden field__item"><p>Unternehmer arbeiten in der Regel wesentlich intensiver mit Banken zusammen als private Personen. Das liegt zum einen daran, dass Unternehmen einen wesentlichen höheren Geldfluss – also Ein- und Auszahlungen, Überweisungen, Schecks etc. – abzuwickeln haben als Angestellte, und zum anderen an einem entsprechenden Darlehnsvolumen, das eventuelle Investitionen abdeckt.</p> <p>Kaum ein Unternehmer kommt ohne Investitionen aus. Gerade im produzierenden Gewerbe ist der Investitionsdruck im Hinblick auf den ständig steigenden Wettbewerb und der schnellen Weiterentwicklung der Technik besonders hoch. Um diese Herausforderung meistern zu können, ist es wichtig, sich über Banken, Konditionen und Abläufe zu informieren und letztendlich den passenden Partner zu finden.</p> <h3>Das Geschäftskonto</h3> <p>Selbst wenn keine größeren Investitionen anstehen und daher die Bank lediglich für die Abwicklung der Zahlungsläufe genutzt wird, sollte ein separates Konto für den Unternehmensbereich eröffnet werden. Viele kleine Unternehmer nutzen lediglich das private Girokonto, da es keine gesetzliche Pflicht bzw. Vorschrift für ein eigenes Firmenkonto gibt.</p> <p>Beachten sollte man dabei allerdings, dass dem Finanzamt für Betriebsprüfungen jederzeit Zugang zu den Firmenunterlagen gewährt werden muss. Die Privatunterlagen sind davon ausgeschlossen. Werden allerdings die Firmengeschäfte – wenn auch nur zum Teil – über das Privatkonto abgewickelt, hat das Finanzamt auch das Recht, das private Girokonto zu durchleuchten. Ein Einblick, der nicht sein muss. Hinzu kommt, dass sich privates Geld und Firmengeld leicht vermischen und somit der Überblick schnell verloren geht.</p> <p>Das Argument, ein separates Firmenkonto würde nur zusätzliche Kosten verursachen, zählt nur bedingt. Gerade für kleine Unternehmen ohne Darlehnsbedarf sind vielleicht Online-Banken – auch als Direktbanken bekannt – eine günstige Alternative. Im privaten Bereich erfreuen sich solche Banken immer größerer Beliebtheit, nicht zuletzt, da mit kostenloser Kontoführung, kostenloser Kreditkarte etc. geworben wird. Firmenkonten werden allerdings in der Regel nicht kostenlos geführt. Trotzdem lohnt sich ein Vergleich. Der Service und das Angebot werden bei Direktbanken ständig erweitert. Da Online-Banken der gleichen Aufsicht wie traditionelle Banken unterliegen, besteht die gleiche Sicherheit. Die Eröffnung und die Führung eines solchen Kontos sind relativ einfach und man hat in der Regel kaum Kontakt zu Mitarbeitern der Bank.</p> <p>Beispiele für Direktbanken sind etwa, <a href="https://www.cortalconsors.de/home">Cortal Consors</a>, Bank of Scottland, DKB, Ing-DiBa, Norisbank etc. Häufig handelt es sich um Tochtergesellschaften von Banken, die über ein eigenes Filialnetz verfügen.</p> <h3>Die Darlehnsabwicklung</h3> <p>Erfahrungsgemäß ist die Abwicklung des Darlehns das größte Problem eines Unternehmers. Woher bekommt man das Geld? Welche Sicherheiten können geboten werden? Ist das Unternehmen soweit stabil, dass die Erlöse auch bis zum Ablauf des Darlehns gewährleistet werden können? Fragen, die existenziellen Charakter haben. Als Unternehmer ist man kein Bittsteller, der bei einer Bank um ein Darlehn bittet! Leider ist diese Denkweise viel zu häufig verbreitet. Vielmehr handelt es bei einer Bank um einen Dienstleister, der bestimmte Leistungen anbietet – unter anderem auch die Vergabe von Darlehn. Der Unternehmer ist also Kunde, und als solcher sollte er sich selbst auch sehen.</p> <p>Seriöse Banken sehen Ihre Aufgabe aber auch in der Beratung, gerade bei Unternehmen in denen große Summen investiert werden. Die Bank sollte helfen, die Zahlen richtig einzuschätzen und vor zu euphorischen Darstellungen schützen. Diese Beratung und Unterstützung kann nicht ausschließlich anhand eingereichter Unterlagen und Telefongesprächen erfolgen, sondern erfordert persönliche Gespräche, um sich kennen zu lernen und Vertrauen aufzubauen. Das klingt hochtrabend und abgedroschen, aber es entspricht der Realität. Bei einem Unternehmen könnten kurzfristige oder unplanmäßige Umsatzeinbrüche auftreten. Diese Möglichkeit sollte bereits bei den Gesprächen vor der Vertragsunterzeichnung geklärt werden. Nicht zuletzt geht es um das Unternehmen oder bei Einzelfirmen, OHG oder ähnliches, sogar um das persönliche Vermögen.</p> <p>Die Abwicklung von Unternehmensfinanzierungen gestaltet sich daher bei Direktbanken relativ schwierig. Ständig wechselnde telefonische Berater, kein persönlicher Kontakt und dadurch natürlich keine persönlich Einschätzung und Vertrauen, machen die Abwicklung relativ schwer. Wer keinen großen Investitionsbedarf hat, wird vielleicht bei diesen Banken fündig. Durchdachte Firmenfinanzierungen sollten jedoch persönlich und ausführlich mit Beratern, die man persönlich kennt, besprochen werden.</p> <p>Weitere Informationen zum Thema Darlehen, die Absicherung, entstehende Kosten usw., finden Sie <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Darlehen_%28Deutschland%29">hier</a>.</p></div> <span class="field field--name-uid field--type-entity-reference field--label-hidden"><span lang="" about="/user/21" typeof="schema:Person" property="schema:name" datatype="">Thilo Klemm</span></span> <span class="field field--name-created field--type-created field--label-hidden">Mo, 07.10.2013 - 16:35</span> <section class="field field--name-comment field--type-comment field--label-above comment-wrapper"> <h2 class="title comment-form__title">Neuen Kommentar hinzufügen</h2> <drupal-render-placeholder callback="comment.lazy_builders:renderForm" arguments="0=node&amp;1=140&amp;2=comment&amp;3=comment" token="2mBpDhjwI4h31VeEKx7y6irStd66D1tebJdw3OUAx1A"></drupal-render-placeholder> </section> Mon, 07 Oct 2013 14:35:24 +0000 Thilo Klemm 140 at http://www.buchhalterprofi.de Änderung der Pfändungsfreigrenzen zum 01.07.2013 http://www.buchhalterprofi.de/node/137 <span class="field field--name-title field--type-string field--label-hidden">Änderung der Pfändungsfreigrenzen zum 01.07.2013</span> <div class="clearfix text-formatted field field--name-body field--type-text-with-summary field--label-hidden field__item"><p>Zum 01.07.2013 hat Bundesministerium für Justiz (BMJ) die neuen Pfändungsfreigrenzen festgelegt. Die entsprechende Tabelle kann sich jeder kostenlos vom BMJ-Portal (PDF) downloaden. Die Tabelle weist – wie bereits aus den Vorgängerversionen bekannt – in 10 €-Schritten den pfändbaren Betrag bei den jeweils anrechenbaren unterhaltspflichtigen Personen aus.<br /> Unpfändbar ist ein Betrag bis zu 1049,99 €, dies entspricht einer Anhebung von 20 €, wenn keine unterhaltspflichtigen Personen angerechnet werden können. Für Unterhaltspfändungen ist diese Tabelle allerdings nicht anzuwenden. Hier gilt nach wie vor die bereits im Pfändungsbeschluss angegebene Freigrenze. Die Erhöhung der Freigrenze nach BMJ kann weder in der Summe noch in Prozent auf die Freigrenze bei Unterhaltspfändungen umgelegt werden.</p> <h3>Wer ist unterhaltsberechtigt?</h3> <p>Das wichtigste Merkmal für die Höhe der Pfändung ist die Anzahl der Unterhaltsberechtigten. Der Arbeitgeber hat hier nach dem ihm vorliegenden Fakten zu urteilen. Im Zweifel kann er nur nach Vorlage entsprechender Unterlagen eine abweichende Personenanzahl berücksichtigen. Der am häufigsten genutzte Nachweis ist die Steuerklasse mit Angabe der Kinder. Hat ein Mitarbeiter die Steuerklasse 3 mit 2 Kinder, kann der Arbeitgeber von 3 Personen ausgehen – die Ehefrau (Nachweis durch die Steuerklasse 3) und 2 Kinder.</p> <p>Etwas schwieriger gestaltet es sich bei einem Mitarbeiter mit Steuerklasse 1 und einem Kind. Der Mitarbeiter gibt an, er sei geschieden, zahle Unterhalt an seine Frau und habe zwei Kinder, die je mit 0,5 eingetragen sind. Ein Nachweis liegt dafür nicht vor. In diesem Fall sollte unbedingt ein Nachweis für die Unterhaltsleistungen gefordert werden. Denn der Freibetrag kann nur gewährt werden, wenn tatsächlich auch Unterhalt bezahlt wird. Ein Nachweis kann z.B. durch die Vorlage des Kontoauszuges in Verbindung mit dem Unterhaltsbeschluss oder der Unterhaltsberechnung erbracht werden. Ohne Nachweis kann lediglich eine unterhaltspflichte Person berücksichtigt werden, mit Nachweis bis zu drei Personen. Der Arbeitgeber sollte auch in regelmäßigen Abständen – z.B. jährlich – prüfen, ob die Unterhaltszahlungen noch geleistet werden.</p> <p>Große Zweifel gibt es auch immer bei der Anrechnung des Ehepartners als unterhaltsberechtigte Person. Gerade bei der Steuerklasse IV oder wenn der Ehepartner sogar im gleichen Betrieb arbeitet, kann der Arbeitgeber vermuten oder sogar sichergehen, dass der Ehepartner über ein eigenes Einkommen verfügt. Der Arbeitgeber sollte hier nach Vorlage der Fakten handeln: das ZPO geht von unterhaltsberechtigten Personen aus, also Ehepartner und Kinder. Eine andere Definition gibt es nicht. Ob diese Personen über eigenes Einkommen verfügen, das den eigenen Unterhalt ganz oder teilweise deckt, kann und darf der Arbeitgeber nicht entscheiden.</p> <h3>Anrechnung von Einkommen des Ehepartners</h3> <p>Viele Gläubiger sind über die Familienverhältnisse der Schuldner informiert. Ihnen bleibt die Möglichkeit, bei Gericht zu beantragen, daß das Einkommen des Ehepartners zur teilweisen oder vollständigen Deckung des eigenen Bedarf angerechnet wird. Es kann also passieren, dass der Arbeitgeber bereits im Pfändungsbeschluss oder als Nachtrag einen Gerichtsbeschluss erhält, in dem angegeben wird, dass der Ehepartner nur mit einem Anteil von z.B. 0,75 Personen berücksichtigt werden darf. Der Arbeitgeber steht nun vor dem Problem, dass diese Werte nicht aus der Tabelle abgelesen werden können.</p> <p>Viele Lohnprogramme sind bereits auf diese Fälle eingerichtet, andere wiederum gar nicht. In jedem Fall sollte der Arbeitgeber nachvollziehen können, wie der pfändbare Betrag berechnet wird und ggf. selbst korrigierend eingreifen können.</p> <p><em>Beispiel:</em><br /> Ein Mitarbeiter hat ein monatliches Netto von 1860 € und die Steuerklasse IV mit einem Kind. Als Unterhaltsberechtigte sind zwei Personen einzugeben, wodurch monatlich ein Betrag von 81,02 € pfändbar ist. Die Ehefrau arbeitet Teilzeit, der Gläubiger beantragt, dass nur eine unterhaltspflichtige Person angerechnet wird, so dass der pfändbare Betrag 210,83 € betragen würde.<br /> Der Arbeitgeber erhält einen Gerichtsbeschluss, in dem steht, dass die Ehefrau mit 0,75 zu berücksichtigen ist. Demnach ergeben sich 1,75 Unterhaltsberechtigte.</p> <p>Zur Berechnung:<br /> Differenz aus den beiden pfändbaren Beträgen= 210,83 – 81,02 € = 129,81 €<br /> anteilig 75% aus 129,81 € = 97,36 €<br /> pfändbar: 81,02 € (bei 1 Person) + 97,36 € (bei 0,75 weitere Person) = 178,38 €</p> <p>Pfändbar ist demnach künftig ein Betrag von 178,38 €.</p> <p>Diese Vorgehensweise ist übrigens nicht neu, sie wird allerdings immer häufiger angewendet, so dass der Arbeitgeber mit der Berechnung anteiliger Unterhaltsberechtigten vertraut sein sollte.</p></div> <span class="field field--name-uid field--type-entity-reference field--label-hidden"><span lang="" about="/user/21" typeof="schema:Person" property="schema:name" datatype="">Thilo Klemm</span></span> <span class="field field--name-created field--type-created field--label-hidden">Sa, 31.08.2013 - 16:31</span> <section class="field field--name-comment field--type-comment field--label-above comment-wrapper"> <h2 class="title comment-form__title">Neuen Kommentar hinzufügen</h2> <drupal-render-placeholder callback="comment.lazy_builders:renderForm" arguments="0=node&amp;1=137&amp;2=comment&amp;3=comment" token="jjnO2kYkKbWdP4KOL6hxoMXGBrhTN0iDgDYOV0EW-s8"></drupal-render-placeholder> </section> Sat, 31 Aug 2013 14:31:45 +0000 Thilo Klemm 137 at http://www.buchhalterprofi.de http://www.buchhalterprofi.de/node/137#comments Lohnbuchhaltung für Unternehmen http://www.buchhalterprofi.de/node/136 <span class="field field--name-title field--type-string field--label-hidden">Lohnbuchhaltung für Unternehmen</span> <div class="clearfix text-formatted field field--name-body field--type-text-with-summary field--label-hidden field__item"><p>Wer in seinem Unternehmen Mitarbeiter beschäftigt, muss deren Lohn oder Gehalt abrechnen: Das ist, kurz gesagt, die Aufgabe der Lohnbuchhaltung. Außerdem meldet sie neue Arbeitnehmer bei den Krankenkassen, der Unfallversicherung und der Lohnsteuer an, pflegt die Stammdaten der Mitarbeiter, führt die Jahreslohnkonten und erstellt die Dateien, mit deren Hilfe der Zahlungsverkehr sicher über Disketten mit dem jeweiligen Geldinstitut geführt wird und erstellt die dafür notwendigen Buchungsbelege für die Finanzbuchhaltung. In kleineren Unternehmen erstellt die Lohnbuchhaltung auch Arbeitsverträge.</p> <p>Eine moderne Lohnbuchhaltung nutzt für die Abrechnung und Verwaltung der Lohn- und Gehaltsunterlagen umfangreiche Softwarepakete, wie zum Beispiel die Softwarepakete von Lexware: So lassen sich die Abrechnungen einfach und sicher gestalten. Denn ein Mitarbeiter in der Lohnbuchhaltung muss sich nicht nur mit der Gehaltsabrechnung auskennen, sondern zudem auch über umfangreiches Wissen im Arbeits-, Sozialversicherungs- und Lohnsteuerrecht verfügen. Mit einer <a href="http://www.die-gehaltsabrechnung.de/">umfangreichen Software für Lohn- und Gehaltsabrechnung</a> lässt sich neben der pünktlichen Lohnzahlung auch die Urlaubsplanung und die korrekte Erfassung der Überstunden automatisieren. Durch heikle und schwierige Schritte bei der Abrechnung führen Assistenten und garantieren so, dass alles korrekt ausgefüllt, abgerechnet und auch an das jeweilige Finanzamt übermittelt wird. Mit der Software lassen sich die Daten der Mitarbeiter problemlos managen. Dank des automatischen Austausches der Daten landen zudem alle relevanten Fakten auch sofort im Büro des Steuerberaters.</p> <p>Mit einem Softwareprogramm lässt sich der Lohn entweder direkt erfassen, oder aber die geleistete Arbeitszeit wird eingegeben und errechnet daraufhin den fälligen Lohn. Selbst die vom Gesetzgeber vorgesehenen Zuschläge für die Nachtarbeit, Feiertagsarbeit oder Sonntagsarbeit können in dem Programm genauso vorgegeben werden, wie die Anzahl der geleisteten Überstunden. Aber nicht nur die Daten der fest angestellten Mitarbeiter lassen sich mit Hilfe eines solchen Programmes verwalten, sondern auch die Daten für die Abrechnung der Mini-Jobber, Gleitzeitarbeiter oder mehrfach Beschäftigte. Fehlzeiten, wie sie beispielsweise durch Krankheitstage entstehen, werden übersichtlich aufgeführt. Außerdem reichen wenige Klicks aus, damit alle erforderlichen Daten in der Buchhaltungs-Software landen oder als Excel-Tabelle darstellbar sind. Ob Verdienstnachweis oder die fällige Abrechnung der Lohnsteuer – alles lässt sich mit einem Softwareprogramm für die Lohn- und Gehaltsabrechnung problemlos per Mausklick erledigen.</p> <p>Für ein erfolgreiches Personalwesen ist die korrekte und pünktliche Abrechnung von Lohn und Gehalt eine wichtige Grundlage. Denn die Mitarbeiter rechnen fest mit deren Auszahlung und müssen sich darauf verlassen können. Ein regelmäßiges Update sorgt dafür, dass alle aktuellen Änderungen der gesetzlichen Vorschriften rund um Lohn, Gehalt und darauf zu zahlende Steuern und Sozialbeiträge pünktlich eingearbeitet sind. Mit den umfangreichen Softwareangeboten für Lohn- und Gehaltsabrechnungen von Lexware lässt sich für jede Betriebsgröße die passende Software finden. Gerade für freiberuflich tätige Menschen, für kleine Handwerksbetriebe mit nur wenigen Mitarbeitern und andere Firmen ist die einfache und sichere Abwicklung der Lohnbuchhaltung ein wichtiges Merkmal für ihre Zuverlässigkeit. Denn welcher Mitarbeiter will schon lange warten, bis er irgendwann seinen Lohn ausgezahlt bekommt?</p> <p>Zwar ist die Lohnbuchhaltung zugegebenermaßen keine ganz einfache Materie, doch mit der entsprechenden Software lässt sich diese Angelegenheit einfach erledigen. Einfache Eingabemasken lassen sich übersichtlich und leicht bedienen, zudem meldet die Software, wenn sich unlogische Fehler bei der Eingabe der Daten eingeschlichen haben. Mit Hilfe der Software lässt sich zudem jede Menge Zeit sparen. Weil die Steuerdaten gleichzeitig auch an das Finanzamt und die Sozialversicherung gemeldet werden können, ist die Lohnbuchhaltung ohne Software kaum noch denkbar.</p></div> <span class="field field--name-uid field--type-entity-reference field--label-hidden"><span lang="" about="/user/21" typeof="schema:Person" property="schema:name" datatype="">Thilo Klemm</span></span> <span class="field field--name-created field--type-created field--label-hidden">So, 25.08.2013 - 16:30</span> <section class="field field--name-comment field--type-comment field--label-above comment-wrapper"> <h2 class="title comment-form__title">Neuen Kommentar hinzufügen</h2> <drupal-render-placeholder callback="comment.lazy_builders:renderForm" arguments="0=node&amp;1=136&amp;2=comment&amp;3=comment" token="pW0ZCGgT0OQDUyjfk-qTY-H7-_SPjqMTchJb9X71Akk"></drupal-render-placeholder> </section> Sun, 25 Aug 2013 14:30:40 +0000 Thilo Klemm 136 at http://www.buchhalterprofi.de http://www.buchhalterprofi.de/node/136#comments