Existenzgründung http://www.buchhalterprofi.de/taxonomy/term/29 de Existenzgründung – was bei den ersten Mitarbeitern beachtet werden muss! http://www.buchhalterprofi.de/node/147 <span class="field field--name-title field--type-string field--label-hidden">Existenzgründung – was bei den ersten Mitarbeitern beachtet werden muss!</span> <div class="clearfix text-formatted field field--name-body field--type-text-with-summary field--label-hidden field__item"><p>Die ersten Hürden der Existenzgründung sind bereits genommen, das zarte Pflänzchen „Firma“ wächst und schon kommen die nächsten Fragen und Probleme. Wenn die Aufträge von einem Ein-Mann-Betrieb nicht mehr bewältigt werden können, stellt sich die Frage, ob und in welchem Umfang Personal eingestellt werden soll. Wie man gutes Personal findet und was bei der Einstellung beachtet werden muss – dies sind umfangreiche Themen und können daher an dieser Stelle nur kurz angeschnitten werden.</p> <h3>Personal – ja oder nein</h3> <p>Grundsätzlich muss natürlich geprüft werden, in welchem Umfang dauerhaft Personal benötigt wird. Sollen nur vereinzelte Hochphasen überbrückt werden, sollte auf flexible Aushilfen zurückgegriffen werden. Je nach Anspruch der Tätigkeit, können das Rentner, Studenten, Hausfrauen oder natürlich auch andere Arbeitnehmer sein, die sich zusätzlich Geld verdienen wollen. Wichtig dabei ist immer zu klären, ob die notwendige Flexibilität vorhanden ist, bzw. ob das Unternehmen mit Flexibilität auf die Aushilfskräfte eingehen kann. Nur wenn beide Seiten das Gefühl haben, dass es passt, wird daraus auch eine Zusammenarbeit die nicht nur ein paar Wochen anhält.</p> <p>Wird nicht nur für Spitzenzeiten zusätzliches Personal benötigt sondern regelmäßig, ist ebenfalls der Umfang zu klären. Der Arbeitgeber sollte sich bewusst sein, dass er eine Verantwortung dem Arbeitnehmer gegenüber übernimmt. Ein einmal eingestellter Mitarbeiter nach wenigen Wochen zu entlassen, da der Arbeitsumfang doch nicht so groß ist wie gedacht, zeugt von wenig Weitsicht. Bei sozialversicherungspflichtig Beschäftigten ist es umso wichtiger, alle Kriterien im Vorfeld möglichst genau zu prüfen – passt das Arbeitnehmerprofil und nicht zuletzt auch die persönliche Sympathie.</p> <h3>Wie findet man den passenden Mitarbeiter</h3> <p>Nicht jeder Bewerber passt zu jedem Arbeitsplatz. Die Aufgabe den passenden Mitarbeiter zu finden, ist oft eine große Herausforderung. Der Arbeitgeber sollte daher ganz klar formulieren, welchen Mitarbeiter er sucht:</p> <ul><li>Ist eine Ausbildung notwendig – ja oder nein – und falls ja, welche?</li> <li>Ist Berufserfahrung unbedingt notwendig oder kann diese auch im Betrieb angeeignet werden?</li> <li>Welche Arbeitsbedingungen herrschen vor – Schichtarbeit, Nachtarbeit, reguläre oder unregelmäßige Arbeitszeiten, ist Überstundenbereitschaft notwendig usw.?</li> <li>Sind besondere Fähigkeiten notwendig, wie etwa bestimmte Führerscheinklassen, Sprachen, PC-Kenntnisse etc.?</li> </ul><p>Diese und ähnliche Fragen sollten klar und ehrlich beantwortet werden. Dabei soll jedoch das Maß nicht zu weit nach oben geschraubt werden. Mitarbeiter, die ständig unterfordert werden, sind ebenso wenig glücklich und dauerhaft im Unternehmen, wie solche Mitarbeiter, die täglich mit Überforderung zu kämpfen haben.</p> <p>Bereits bei einer Stellenanzeige muss daher deutlich beschrieben werden, welche Fähigkeiten zwingend notwendig sind und welche nicht. Außerdem sollte der Unternehmer Wert darauf legen, möglichst viele Arbeitssuchende anzusprechen. Das kann zum einen über eine Anzeige in der Tageszeitung, über ein Stellengesuch beim Arbeitsamt und nicht zu vergessen über die zahlreichen Jobportale im Internet erfolgen. Sind Sie z.B. auf der Suche nach einem(r) Buchhalter(in) bieten sich die Seiten stellenmarkt.de (<a href="http://www.stellenmarkt.de/stellenangebote/gehaltsbuchhalter">http://www.stellenmarkt.de/stellenangebote/gehaltsbuchhalter</a>) oder jobboerse.arbeitsagentur.de (<a href="http://jobboerse.arbeitsagentur.de/vamJB/stellenangeboteFinden.html?execution=e1s1&amp;d_6827794_p=1">http://jobboerse.arbeitsagentur.de/vamJB/stellenangeboteFinden.html?execution=e1s1&amp;d_6827794_p=1</a>) an, um nur zwei von vielen zu nennen. Auf diesen Seiten kann man als Arbeitgeber nicht nur inserieren, sondern auch selbst aktiv unter den registrieren Teilnehmern suchen.</p> <h3>Neues Personal – was ist zu beachten</h3> <p>Als Arbeitgeber übernimmt man für sein Personal viel Verantwortung. Insbesondere im Versicherungsbereich hat der Unternehmer daher einige Meldungen durchzuführen:</p> <p>– Beantragung einer Betriebsnummer<br /> Die Vergabe übernimmt eine eigene Stelle des Arbeitsamtes. Der Antrag kann telefonisch, per Mail oder mittels eines Formulars erfolgen. Alle notwendigen Daten findet man im <a href="http://www.arbeitsagentur.de/nn_497174/Navigation/zentral/Unternehmen/Sozialversicherung/Betriebsnummernvergabe/Betriebsnummernvergabe-Nav.html">Internet</a>.</p> <p>– Meldung der Firma bei der Berufsgenossenschaft<br /> Jeder Unternehmer muss Beiträge für seine Mitarbeiter an die gesetzliche Berufsgenossenschaft abführen. Welche BG für den einzelnen zuständig ist, hängt von der Branche ab. Im Zweifel kann über das Internet, die IHK oder die HWK Auskunft eingeholt werden. Die Anmeldung bei der BG muss der Unternehmer von sich aus unverzüglich vornehmen.</p> <p>– Anmeldung des Mitarbeiters<br /> Bei Beschäftigungsbeginn muss der Arbeitnehmer bei der zuständigen Krankenkasse angemeldet werden. Bestimmte Branchen müssen Ihre Mitarbeiter bereits am ersten Beschäftigungstag melden, die meisten Branchen haben dafür allerdings länger Zeit.</p> <p>– Vor der Einstellung eventuelle Fördermöglichkeiten prüfen<br /> Bei manchem Arbeitnehmer gibt es die Möglichkeit, staatliche Förderungen zu erhalten, etwa vom Arbeitsamt, vom Integrationsamt etc. Alle Förderanträge müssen immer vor der Einstellung erfolgen – also unbedingt frühzeitig informieren</p> <p>– Arbeitsvertrag<br /> Es ist zwar nicht zwingend notwendig einen Arbeitsvertrag zu erstellen, da das Dienstverhältnis nicht unbedingt einen schriftlichen Vertrag vorschreibt. Es ist allerdings zu empfehlen.</p> <p>Diese Punkt sind nur die wichtigsten Ansatzpunkte. Da die Personalabrechnung mit den Jahren immer komplexer und komplizierter geworden ist, solle man sich bereits bei der Einstellung des Mitarbeiters überlegen, ob man über die notwendigen Kenntnisse für die Abrechnung verfügt oder sich einen kompetenten Partner sucht, der die Personalabrechnung vornehmen wird.</p></div> <span class="field field--name-uid field--type-entity-reference field--label-hidden"><span lang="" about="/user/21" typeof="schema:Person" property="schema:name" datatype="">Thilo Klemm</span></span> <span class="field field--name-created field--type-created field--label-hidden">Mo, 10.02.2014 - 16:43</span> <section class="field field--name-comment field--type-comment field--label-above comment-wrapper"> <h2 class="title comment-form__title">Neuen Kommentar schreiben</h2> <drupal-render-placeholder callback="comment.lazy_builders:renderForm" arguments="0=node&amp;1=147&amp;2=comment&amp;3=comment" token="75VKBOO5PPHDKxuDwIu1DqdnoPwlTe88CQUDvGbe9P0"></drupal-render-placeholder> </section> Mon, 10 Feb 2014 15:43:58 +0000 Thilo Klemm 147 at http://www.buchhalterprofi.de Banken und Unternehmen – nicht immer sind es Freunde http://www.buchhalterprofi.de/node/140 <span class="field field--name-title field--type-string field--label-hidden">Banken und Unternehmen – nicht immer sind es Freunde</span> <div class="clearfix text-formatted field field--name-body field--type-text-with-summary field--label-hidden field__item"><p>Unternehmer arbeiten in der Regel wesentlich intensiver mit Banken zusammen als private Personen. Das liegt zum einen daran, dass Unternehmen einen wesentlichen höheren Geldfluss – also Ein- und Auszahlungen, Überweisungen, Schecks etc. – abzuwickeln haben als Angestellte, und zum anderen an einem entsprechenden Darlehnsvolumen, das eventuelle Investitionen abdeckt.</p> <p>Kaum ein Unternehmer kommt ohne Investitionen aus. Gerade im produzierenden Gewerbe ist der Investitionsdruck im Hinblick auf den ständig steigenden Wettbewerb und der schnellen Weiterentwicklung der Technik besonders hoch. Um diese Herausforderung meistern zu können, ist es wichtig, sich über Banken, Konditionen und Abläufe zu informieren und letztendlich den passenden Partner zu finden.</p> <h3>Das Geschäftskonto</h3> <p>Selbst wenn keine größeren Investitionen anstehen und daher die Bank lediglich für die Abwicklung der Zahlungsläufe genutzt wird, sollte ein separates Konto für den Unternehmensbereich eröffnet werden. Viele kleine Unternehmer nutzen lediglich das private Girokonto, da es keine gesetzliche Pflicht bzw. Vorschrift für ein eigenes Firmenkonto gibt.</p> <p>Beachten sollte man dabei allerdings, dass dem Finanzamt für Betriebsprüfungen jederzeit Zugang zu den Firmenunterlagen gewährt werden muss. Die Privatunterlagen sind davon ausgeschlossen. Werden allerdings die Firmengeschäfte – wenn auch nur zum Teil – über das Privatkonto abgewickelt, hat das Finanzamt auch das Recht, das private Girokonto zu durchleuchten. Ein Einblick, der nicht sein muss. Hinzu kommt, dass sich privates Geld und Firmengeld leicht vermischen und somit der Überblick schnell verloren geht.</p> <p>Das Argument, ein separates Firmenkonto würde nur zusätzliche Kosten verursachen, zählt nur bedingt. Gerade für kleine Unternehmen ohne Darlehnsbedarf sind vielleicht Online-Banken – auch als Direktbanken bekannt – eine günstige Alternative. Im privaten Bereich erfreuen sich solche Banken immer größerer Beliebtheit, nicht zuletzt, da mit kostenloser Kontoführung, kostenloser Kreditkarte etc. geworben wird. Firmenkonten werden allerdings in der Regel nicht kostenlos geführt. Trotzdem lohnt sich ein Vergleich. Der Service und das Angebot werden bei Direktbanken ständig erweitert. Da Online-Banken der gleichen Aufsicht wie traditionelle Banken unterliegen, besteht die gleiche Sicherheit. Die Eröffnung und die Führung eines solchen Kontos sind relativ einfach und man hat in der Regel kaum Kontakt zu Mitarbeitern der Bank.</p> <p>Beispiele für Direktbanken sind etwa, <a href="https://www.cortalconsors.de/home">Cortal Consors</a>, Bank of Scottland, DKB, Ing-DiBa, Norisbank etc. Häufig handelt es sich um Tochtergesellschaften von Banken, die über ein eigenes Filialnetz verfügen.</p> <h3>Die Darlehnsabwicklung</h3> <p>Erfahrungsgemäß ist die Abwicklung des Darlehns das größte Problem eines Unternehmers. Woher bekommt man das Geld? Welche Sicherheiten können geboten werden? Ist das Unternehmen soweit stabil, dass die Erlöse auch bis zum Ablauf des Darlehns gewährleistet werden können? Fragen, die existenziellen Charakter haben. Als Unternehmer ist man kein Bittsteller, der bei einer Bank um ein Darlehn bittet! Leider ist diese Denkweise viel zu häufig verbreitet. Vielmehr handelt es bei einer Bank um einen Dienstleister, der bestimmte Leistungen anbietet – unter anderem auch die Vergabe von Darlehn. Der Unternehmer ist also Kunde, und als solcher sollte er sich selbst auch sehen.</p> <p>Seriöse Banken sehen Ihre Aufgabe aber auch in der Beratung, gerade bei Unternehmen in denen große Summen investiert werden. Die Bank sollte helfen, die Zahlen richtig einzuschätzen und vor zu euphorischen Darstellungen schützen. Diese Beratung und Unterstützung kann nicht ausschließlich anhand eingereichter Unterlagen und Telefongesprächen erfolgen, sondern erfordert persönliche Gespräche, um sich kennen zu lernen und Vertrauen aufzubauen. Das klingt hochtrabend und abgedroschen, aber es entspricht der Realität. Bei einem Unternehmen könnten kurzfristige oder unplanmäßige Umsatzeinbrüche auftreten. Diese Möglichkeit sollte bereits bei den Gesprächen vor der Vertragsunterzeichnung geklärt werden. Nicht zuletzt geht es um das Unternehmen oder bei Einzelfirmen, OHG oder ähnliches, sogar um das persönliche Vermögen.</p> <p>Die Abwicklung von Unternehmensfinanzierungen gestaltet sich daher bei Direktbanken relativ schwierig. Ständig wechselnde telefonische Berater, kein persönlicher Kontakt und dadurch natürlich keine persönlich Einschätzung und Vertrauen, machen die Abwicklung relativ schwer. Wer keinen großen Investitionsbedarf hat, wird vielleicht bei diesen Banken fündig. Durchdachte Firmenfinanzierungen sollten jedoch persönlich und ausführlich mit Beratern, die man persönlich kennt, besprochen werden.</p> <p>Weitere Informationen zum Thema Darlehen, die Absicherung, entstehende Kosten usw., finden Sie <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Darlehen_%28Deutschland%29">hier</a>.</p></div> <span class="field field--name-uid field--type-entity-reference field--label-hidden"><span lang="" about="/user/21" typeof="schema:Person" property="schema:name" datatype="">Thilo Klemm</span></span> <span class="field field--name-created field--type-created field--label-hidden">Mo, 07.10.2013 - 16:35</span> <section class="field field--name-comment field--type-comment field--label-above comment-wrapper"> <h2 class="title comment-form__title">Neuen Kommentar schreiben</h2> <drupal-render-placeholder callback="comment.lazy_builders:renderForm" arguments="0=node&amp;1=140&amp;2=comment&amp;3=comment" token="2mBpDhjwI4h31VeEKx7y6irStd66D1tebJdw3OUAx1A"></drupal-render-placeholder> </section> Mon, 07 Oct 2013 14:35:24 +0000 Thilo Klemm 140 at http://www.buchhalterprofi.de http://www.buchhalterprofi.de/node/140#comments Warenwirtschaftssystem und Buchhaltung http://www.buchhalterprofi.de/node/138 <span class="field field--name-title field--type-string field--label-hidden">Warenwirtschaftssystem und Buchhaltung</span> <div class="clearfix text-formatted field field--name-body field--type-text-with-summary field--label-hidden field__item"><p>Warenwirtschaftssysteme (WWS) sind aus modernen Unternehmen nicht mehr wegzudenken. Dabei handelt es sich um eine Software, die Waren- und Dienstleistungsströme erfasst und auswertet. Das bedeutet, in dem Programm werden Artikel, Kunden, Lieferanten und auch Vertreter verwaltet werden. Sowohl die Artikelbestellung, die Auftragsverwaltung und auch die Verkaufsabwicklung einschließlich der Rechnungserstellung sind Teil eines WWS.</p> <h3>Warenwirtschaftssysteme sind fast überall einsetzbar</h3> <p>Kern eines WWS ist die Lagerhaltung und die Artikelverwaltung. So kann jeder Artikel – oder auch jede Dienstleistung – erfasst werden. Mit der Hinterlegung der Preise von Lieferanten oder Subunternehmer können Bestellungen erstellt und nachvollzogen werden. Aufgrund dieser Bestellungen können Wareneingänge verbucht werden, die sich auf den Lagerbestand auswirken. Das gleiche gilt für Aufträge und Bestellungen, die sich bei der Rechnungserstellung mindernd auf den Lagerbestand auswirken.</p> <p>Durch die gebündelte Speicherung dieser Vorgänge erhält man einen sofortigen Überblick über die unterschiedlichsten Punkte:</p> <ul><li>Bei Artikel sind Lagerbestand, durchschnittliche Einkaufspreise, Umschlaghäufigkeit bzw. Verkaufszahlen, und einiges mehr ablesbar. Die Inventurerstellung mit Zahlen für die Buchhaltung wird daher sehr erleichtert.</li> <li>In Bezug auf Lieferanten können Auswertungen über Preise, Lieferzuverlässigkeit Zahlungskonditionen, Umsatzgrößen etc. erstellt werden.</li> <li>Kunden können hinsichtlich Umsätze, A-B-C-Klassifizierungen, vertreterbezogene Auswertungen, bevorzugte Artikelgruppen oder ähnliches dargestellt werden.</li> </ul><p>Gerade die Artikelverwaltung hat sich hinsichtlich des immer mehr steigenden Online-Handels, dem immer schnelleren Umschlag, dem erhöhten Wettbewerbsdruck und den damit verbundenen niedrigeren Margen zu einem äußerst wichtigen Bereich entwickelt. Softwarehersteller reagieren darauf, und bieten häufig die Integrierbarkeit von Online-Portalen in das Warenwirtschaftssystem an. Gerade der kleine Online-Händler, der mit wenig Personal viel Waren umschlagen möchte, und trotzdem den Lagerbestand, die Bestellzeitpunkte, und die Auftragsabwicklung optimieren muss, findet in einem WWS einen großen Helfer.</p> <h3>Ersetzt das WWS das Buchhaltungsprogramm</h3> <p>Der Ablauf in einer Warenwirtschaftssystem endet in der Regel mit der Rechnungsstellung. Das kann sowohl die Eingangsrechnung des Lieferanten, als auch die Ausgangsrechnung an den Kunden sein. In einigen Fällen gibt es einen angrenzenden Bereich der OP-Verwaltung und der Möglichkeit zur Erstellung von Mahnungen. Wer also lediglich diese Bereiche selbst abdecken möchte und alle anderen Buchungen extern vornehmen lässt, findet mit einer solchen Version eine ideale Lösung.</p> <p>Die eigentliche Buchhaltung kann ein Warenwirtschaftssystem nicht. Die unterschiedlichen umsatzsteuerlichen Behandlungen müssen zwar im Warenwirtschaftssystem abgedeckt werden, da ansonsten keine korrekte Rechnungsstellung möglich ist, allerdings besteht die Buchhaltung aus viel mehr als nur Wareneingänge und Warenausgänge.</p> <h3>Übertrag in die Buchhaltungssoftware</h3> <p>Die Übernahme der im WWS gebuchten Rechnungen an die Buchhaltung erfolgt mittels einer Schnittstelle zwischen den beiden Programmen. Werden beide Systeme vom gleichen Hersteller verwendet, ist die Schnittstelle häufig gar nicht sichtbar. Tatsächlich müssen aber auch hier die Daten aus dem WWS in die Buchhaltung übertragen werden. Wird im WWS bei der Rechnungsverbuchung hauptsächlich der Lagerbestand plus oder minus und der Umsatz beim Kunden bzw. beim Lieferanten gebucht, findet sich in der Buchhaltung dieser Vorgang als Forderung an Erlös, oder als Aufwand an Verbindlichkeit wieder. Zusätzlich muss die Umsatz- bzw. die Vorsteuer gebucht werden.</p> <p>Für diesen Datenaustausch gibt es Standardschnittstellen. Das bedeutet, mit einem Export der Daten werden Dateien z.B. im csv, xml, txt Format erstellt und im Buchhaltungsprogramm eingelesen. Dieses Einlesen von externen Daten kann mittlerweile fast jedes Buchhaltungsprogramm, und dürfte keine großen Probleme darstellen.</p> <h3>Wichtige Punkte zur Entscheidungsfindung</h3> <p>Warenwirtschaftssysteme gibt es in den unterschiedlichsten Preisklassen, beginnend im dreistelligen Bereich bis zu ganz großen ERP-Systemen mit Preisen, die nach oben offen sind. Um hier nicht den Überblick zu verlieren, sollte genau überlegt werden, welche Komponenten wirklich wichtig sind. Bei groß angelegter Software, bei der nur ein Bruchteil tatsächlich genutzt wird, häufen sich schnell Anschaffungs- und laufende Wartungspreise die in keinem vernünftigen Kosten-Nutzen-Verhältnis stehen. Wer sich allerdings ein sehr kleines, in sich abgeschlossenes System anschafft, kann schnell an die Grenzen stoßen. Nach zwei, drei Jahren das Programm wieder zu wechseln, da es zu klein geworden ist, kostet viel Zeit und Geld – auch das sollte überlegt werden. Es lohnt sich also, über den Tellerrand zu sehen.</p> <p>Viele Softwareherstellen bieten Demo-Versionen an, anhand derer man den Umfang und die Möglichkeiten testen kann. Grundsätzlich gilt – ein Warenwirtschaftssystem muss zum Betrieb passen – ein intensiver Vergleich lohnt sich daher.</p></div> <span class="field field--name-uid field--type-entity-reference field--label-hidden"><span lang="" about="/user/21" typeof="schema:Person" property="schema:name" datatype="">Thilo Klemm</span></span> <span class="field field--name-created field--type-created field--label-hidden">Fr, 06.09.2013 - 16:32</span> <section class="field field--name-comment field--type-comment field--label-above comment-wrapper"> <h2 class="title comment-form__title">Neuen Kommentar schreiben</h2> <drupal-render-placeholder callback="comment.lazy_builders:renderForm" arguments="0=node&amp;1=138&amp;2=comment&amp;3=comment" token="nIaFLnLhuMdzGXHOU9dWh9I_4L0DR0Bwu6FnuvMl_-U"></drupal-render-placeholder> </section> Fri, 06 Sep 2013 14:32:59 +0000 Thilo Klemm 138 at http://www.buchhalterprofi.de Wie werden Krankenversicherung, Unfallversicherung usw. beim Selbständigen berücksichtigt? http://www.buchhalterprofi.de/node/128 <span class="field field--name-title field--type-string field--label-hidden">Wie werden Krankenversicherung, Unfallversicherung usw. beim Selbständigen berücksichtigt?</span> <div class="clearfix text-formatted field field--name-body field--type-text-with-summary field--label-hidden field__item"><p>Wer selbstständig ist, genießt im Gegensatz zu Angestellten nicht den Schutz der sozialen Versicherungen. Daher muss er sich gleich zu Beginn der Selbständigkeit darüber Gedanken machen, wie und bei welcher Versicherungsgesellschaft er die grundlegendsten Versicherungen abschließen möchte. Ein Aspekt, der durchaus mit berücksichtigt werden sollte, ist die steuerliche Absetzbarkeit.</p> <h3>Möglichkeiten der Kranken-, Pflege- und Unfallversicherung</h3> <p>Ein Selbständiger kann seine Krankenversicherung bei einer privaten Versicherung abschließen, oder bei einer gesetzlichen Versicherung als sogenannter freiwillig Versicherter. Eine grundlegende Unterscheidung dabei ist, dass private Versicherungen die Beitragshöhe nach Risikoberechnung anbieten, die bei der vertraglichen Gestaltung der Gesetzgeber keinen bzw. kaum einen Einfluss hat und sich der Vertrag nur auf die versicherte Person und nicht auf die Kinder oder Ehegatten bezieht. Die Pflegeversicherung ist meist mit der Krankenversicherung gekoppelt.</p> <p>Eine freiwillige Versicherung bei einer gesetzlichen Versicherungsgesellschaft ähnelt sehr der üblichen Pflichtversicherung bei Angestellten. Die Beiträge richten sich nach dem Verdienst, die Vertragsgestaltung ist durch den Gesetzgeber sehr eingeschränkt und – ein wichtiger Aspekt – Kinder oder nicht verdienende Ehegatten sind beitragsfrei mitversichert. Die Pflegeversicherung ist verpflichtend an die Krankenversicherung gebunden.</p> <p>Bei der Unfallversicherung unterscheidet man zwischen der privaten Unfallversicherung und der gesetzlichen Versicherung bei der Berufsgenossenschaft. Bei letzterer kann sich der Unternehmer in der Regel freiwillig versichern lassen. Sie deckt das Risiko eines Arbeitsunfalles ab, und die Leistungen sind gesetzlich festgelegt – ähnlich wie bei einem Arbeitnehmer. Wer sich darüber hinaus für Unfälle im privaten Bereich absichern möchte, muss eine private Unfallversicherung abschließen. Der Vertrag kann hier frei zwischen dem Versicherungsnehmer und der Gesellschaft abgeschlossen und gestaltet werden.</p> <h3>Betriebsausgaben oder private Ausgaben?</h3> <p>Als Selbstständiger sind die Beiträge in voller Höhe selbst zu finanzieren und nicht als Betriebsausgaben im Unternehmen anzusehen. Davon ausgenommen ist lediglich die freiwillige Unternehmerversicherung bei der Berufsgenossenschaft. Diese Beiträge sind Betriebsausgaben, und haben mit der Absetzbarkeit von den anderen Versicherungen nichts zu tun. Sie sind also von Betrieb und nicht vom Unternehmer zu bezahlen.</p> <p>Die Beiträge der anderen Versicherungen können im Rahmen der Einkommensteuererklärung als sogenannte Vorsorgeaufwendungen steuerlich geltend gemacht werden. Allerdings gibt es dazu einige Einschränkungen bzw. Maximalbeträge, die beachtet werden sollten.</p> <h3>Basisversicherung und sonstige Versicherungen</h3> <p>Bei der Kranken- und Pflegeversicherung unterscheidet man zwischen der sogenannten Basisversorgung und der Versicherungsleistung, die darüber hinaus vereinbart ist. Unter Basisversorgung versteht man die Leistungen, die bei einem gesetzlich Versicherten ohne Sonderleistungen (wie Chefarztbehandlung, Zwei-Bett-Zimmer etc.) bezahlt werden. Die Versicherungsgesellschaften erstellen eine Bescheinigung in der die Beiträge für die Basisversicherung und die darüber hinaus vereinbarten Leistungen getrennt beziffert werden. Die Basisvorsorge lt. §10 Abs. 1 Nr. 3 EStG kann in voller Höhe steuerlich geltend gemacht werden.</p> <p>Die darüber hinaus gehenden Beiträge werden, ebenso wie die private Unfallversicherung als sonstige Versicherung bezeichnet. Diese sind jedoch lediglich bis zu einer Höhe von maximal 2.800 € steuerlich absetzbar, wobei die Beiträge für die Basisversicherung von diesem Höchstbetrag abgezogen werden. Unter sonstige Versicherung bezeichnet man übrigens auch Haftpflicht-, Arbeitslosen-, Berufsunfähigkeits- oder Risikoversicherungen.</p> <p><em>Beispiel I</em><br /> Ein Unternehmer zahlt für seine Kranken- und Pflegeversicherung monatlich 200 €, davon entfällt ein Anteil von 150 € auf die Basisversorgung. Für sein private Unfallversicherung hat er monatlich 100 € zu bezahlen. Für private Haftpflicht- und Arbeitslosenversicherung zahlt er weitere 100 €:</p> <p>[table id=3 /]</p> <p>Da der Höchstbetrag von 2800 € überschritten ist, können lediglich die 1800 € aus der Basisversicherung und 1000 € aus den sonstigen Versicherung steuerlich geltend gemacht werden.</p> <p><em>Beispiel II</em><br /> Der Krankenversicherungsbeitrag liegt bei 400 € monatlich, wobei 300 € für die Basisvorsorge entfallen und 100 € für die Sonderleistungen. Die Unfallversicherung bleibt bei 100 €, ebenso die Haftpflicht- und Arbeitslosenversicherung.</p> <p>[table id=4 /]</p> <p>Die Basisversicherung ist immer in voller Höhe absetzbar und kann daher mit dem kompletten Betrag steuerlich geltend gemacht werden. Allerdings ist der Höchstbetrag von 2.800 € bereits überschritten, so dass die restlichen Beiträge nicht mehr berücksichtigt werden können.</p> <p><strong>Achtung:</strong> Bei diesem Text handelt es sich um keine steuerliche Beratung. Er dient lediglich dazu, den angesprochenen Sachverhalt richtig einzuordnen und aus der Sicht eines Selbständigen zu beschreiben. Detaillierte Erläuterung oder eine Beratung dazu, erhalten Sie von Ihrem <a href="http://www.bstbk.de/de/index.html">Steuerberater</a>.</p></div> <span class="field field--name-uid field--type-entity-reference field--label-hidden"><span lang="" about="/user/21" typeof="schema:Person" property="schema:name" datatype="">Thilo Klemm</span></span> <span class="field field--name-created field--type-created field--label-hidden">Do, 13.06.2013 - 16:19</span> <section class="field field--name-comment field--type-comment field--label-above comment-wrapper"> <h2 class="title comment-form__title">Neuen Kommentar schreiben</h2> <drupal-render-placeholder callback="comment.lazy_builders:renderForm" arguments="0=node&amp;1=128&amp;2=comment&amp;3=comment" token="5zdu7cGWMMYUU3E0FV9j4O_EFkQCyRm19H3kHVkTH2w"></drupal-render-placeholder> </section> Thu, 13 Jun 2013 14:19:53 +0000 Thilo Klemm 128 at http://www.buchhalterprofi.de http://www.buchhalterprofi.de/node/128#comments Was bedeutet Buchführungspflicht und wer ist dazu verpflichtet? http://www.buchhalterprofi.de/node/81 <span class="field field--name-title field--type-string field--label-hidden">Was bedeutet Buchführungspflicht und wer ist dazu verpflichtet?</span> <div class="clearfix text-formatted field field--name-body field--type-text-with-summary field--label-hidden field__item"><p>Jeder Kaufmann ist verpflichtet, Bücher zu führen …“ gem. §238 HBG. Mit diesem Satz ist anscheinend jeder, der ein Gewerbe betreibt, zur Buchführung verpflichtet. Oder doch nicht?</p> <h3>1. Wer ist buchführungspflichtig?</h3> <p>Zuerst muss jedoch die Frage gestellt werden, wer ist Kaufmann. Dies beantwortet uns ebenfalls das HGB im § 1: „Kaufmann im Sinne dieses Gesetzbuches ist, wer ein Handelsgewerbe betreibt. Im Absatz 2 des § 1 HGB wird erläutert, was ein Handelsgewerbe ist. „Handelsgewerbe ist jeder Gewerbebetrieb, es sei denn, dass das Unternehmen nach Art oder Umfang einen in kaufmännischer Weise eingerichteten Geschäftsbetrieb nicht erfordert.“ Das bedeutet, dass der Einzelunternehmer mit wenigen Angestellten nicht buchführungspflichtig ist, es sei denn er ist als Kaufmann im Handelsregister eingetragen (§ 2 HGB) bzw. kommt über die Grenzen des § 141 der Abgabenordnung.</p> <p>Eine Buchführungspflicht besteht weiterhin laut §5 HGB für alle Kapitalgesellschaften und andere Firmen, die ins Handelsregister eingetragen sind. Kapitalgesellschaften müssen im Handelsregister eingetragen werden, Personengesellschaften erst ab einer bestimmten Unternehmensgröße.</p> <p>Unter Kapitalgesellschaften fallen vor allem GmbH und Aktiengesellschaften (AG). Die Kommanditgesellschaft (KG) stellt ebenso wie die OHG eine Personengesellschaft dar. Lediglich die GmbH &amp; Co. KG wird, da sie keinen persönlich haftenden Gesellschafter hat, laut HGB wie eine Kapitalgesellschaft behandelt. Für alle diese Firmen besteht eine Buchführungs- und somit Bilanzierungspflicht.</p> <p>Wer keinen Gewerbebetrieb führt, fällt nicht unter die Vorschriften des HGB. Darunter fallen vor allem Freiberufler, wie Ärzte, Rechtsanwälte, Notare, Steuerberater, Architekten, Krankengymnasten und ähnliche Berufe. Im §18 EStG finden sich weitere Berufsgruppen, die dazu zählen. Diese Unternehmen fallen unter den Begriff der selbstständigen Tätigkeit, und sind nur dann buchführungspflichtig, wenn sie durch Zusammenschlüsse zu GmbH oder sonstigen Partnerschaften diesen Status verlieren.</p> <p>Buchführungspflichtig sind also:</p> <ul><li>Kaufleute mit einem eingerichteten Gewerbebetrieb,</li> <li>Kaufleute, die im Handelsregister eingetragen sind,</li> <li>alle Kapitalgesellschaften, wie: AG, GmbH, GmbH &amp;Co. KG,</li> <li>alle Personengesellschaften, die im Handelsregister eingetragen sind, wie: KG, OHG,</li> <li>nicht eingetragene Personengesellschaften und Einzelfirmen, die mehr als 500.000 € Umsatz und 50.000 € Gewinn haben.</li> </ul><p>Nicht buchführungspflichtig sind:</p> <ul><li>Einzelfirmen, stille Gesellschaften und GBR, mit einem nicht eingerichteten Gewerbebetrieb und weniger als 50.000 € Jahresgewinn und 500.000 Jahresumsatz</li> <li>Freiberufler</li> </ul><h3>2. Was bedeutet Buchführungspflicht?</h3> <p>Im Allgemeinen wird unter Buchführung alles verstanden, was das Sammeln, Ordnen und Aufzeichnen von Ein- und Ausgaben in einem Unternehmen betrifft. Das ist allerdings nicht richtig. Tatsächlich ist es so, dass Unternehmen, die buchführungspflichtig sind, Jahresabschlüsse nach den Vorschriften des HGB aufstellen müssen. Diese Abschlüsse setzen sich mindestens zusammen aus einer Bilanz und einer Gewinn- und Verlustrechnung (GuV). Die Aufstellung einer Einnahmen/Überschussrechnung (EÜR) bezeichnet man nicht als Buchführung im eigentlichen Sinn, sondern ist lediglich eine Sonderform bzw. eine Erleichterung die laut Einkommensteuergesetz für bestimmte Unternehmen möglich ist.</p> <h3>3. Die Einnahmen-Überschuss-Rechnung</h3> <p>Für die Einnahmen-Überschuss-Rechnung gibt es keine konkreten Vorschriften. Da auch bei kleinen Unternehmen die Aufzeichnungen in der Regel per EDV erledigt werden, und dafür die gängigen Kontenrahmen verwendet werden, ähnelt die Aufstellung meistens der GuV. Allerdings kann diese Form lediglich als „grobes Gerüst“ angesehen werden. Im Prinzip stellt eine EÜR lediglich dar, wie viel Umsatz erreicht und Ausgaben getätigt worden sind.</p> <p>Werden verschiedene Umsatzsteuerregelungen angewendet, sollte zumindest eine Unterteilung des Umsatzes in diese verschiedenen Gruppen erfolgen. Die Aufwendungen sollten zumindest in die Hauptgruppen: Wareneinsatz, Personalkosten, sonstige Aufwendungen mit entsprechenden Unterteilungen, gegliedert werden. Es sollte lediglich eine nachvollziehbare Anordnung sein, aus der der erzielte Gewinn hervorgeht.</p> <h3>4. Die Bilanz und die Gewinn- und Verlustrechnung</h3> <p>Wie eine Bilanz und eine GuV-Rechnung auszusehen hat, ist genau im § 266 und §275 HGB aufgegliedert. Kapitalgesellschaften und sehr große Personengesellschaften müssen sich an diese Gliederung halten, sie kann allerdings, je nach Größe der Firma etwas gekürzt dargestellt werden.</p> <p>Als die wichtigsten Punkte für alle Firmen, die buchführungspflichtig sind, gelten, die Verpflichtung zu einer jährlichen Inventur, die Einstellung von Rückstellungen, die Rechnungsabgrenzungsposten, sowie die Vorschriften ob und in welcher Höhe bestimmte Vermögenswerte oder Schuldverhältnisse in der Bilanz aufgenommen werden. Auch das Eigenkapital und dessen Verwendung ist darzustellen. Kapitalgesellschaften sind außerdem verpflichtet, ihre Bilanz zu veröffentlichen, so dass jeder Interessierte Einblick in die Vermögenswerte der Firma nehmen kann.</p> <p>Sie wünschen weitere Informationen? Ein <a href="http://www.betriebsausgabe.de">Lexikon für Buchführung</a> mit weiteren Informationen zur Buchführung und Erstellung des Jahresabschlusses (ob Bilanzierung oder Einnahme/Überschussrechnung), finden Sie sowohl online, als auch im gut sortierten Buchladen. Oder Sie nehmen mit mir Kontakt auf und wir besprechen Ihre individuelle Situation, insbesondere was Sie beachten müssen.</p></div> <span class="field field--name-uid field--type-entity-reference field--label-hidden"><span lang="" about="/user/21" typeof="schema:Person" property="schema:name" datatype="">Thilo Klemm</span></span> <span class="field field--name-created field--type-created field--label-hidden">Mo, 28.05.2012 - 13:31</span> <section class="field field--name-comment field--type-comment field--label-above comment-wrapper"> <h2 class="title">Kommentare</h2> <a id="comment-68"></a> <article data-comment-user-id="0" about="/comment/68" typeof="schema:Comment" class="comment js-comment by-anonymous"> <mark class="hidden" data-comment-timestamp="1467718504"></mark> <footer class="comment__meta"> <article typeof="schema:Person" about="/index.php/user/0" class="profile"> </article> <p class="comment__submitted"><span rel="schema:author">Gespeichert von <span lang="" typeof="schema:Person" property="schema:name" datatype="">Christoph Wulf</span> am/um Di, 05.07.2016 - 13:34</span> <span property="schema:dateCreated" content="2016-07-05T11:34:52+00:00" class="rdf-meta hidden"></span> </p> <a href="/comment/68#comment-68" hreflang="de">Permanenter Link</a> </footer> <div class="content"> <h3 property="schema:name" datatype=""><a href="/comment/68#comment-68" class="permalink" rel="bookmark" hreflang="de">Die für Kaufleute geltenden…</a></h3> <div property="schema:text" class="clearfix text-formatted field field--name-comment-body field--type-text-long field--label-hidden field__item"><p>Die für Kaufleute geltenden Umsatz- und Gewinngrenzen, des §241a HGB müssen jedoch in zwei aufeinanderfolgenden Jahren überschritten werden. Im ersten Jahr entsteht lt. Wortlaut §241a HGB noch keine Buchführungspflicht.</p> </div> <drupal-render-placeholder callback="comment.lazy_builders:renderLinks" arguments="0=68&amp;1=default&amp;2=de&amp;3=" token="RpV4tO__AFH8-6nuv_A0CejvKkG4BfBWNf_-CRU1KKQ"></drupal-render-placeholder> </div> </article> <div class="indented"><a id="comment-69"></a> <article data-comment-user-id="21" about="/comment/69" typeof="schema:Comment" class="comment js-comment by-node-author"> <mark class="hidden" data-comment-timestamp="1467718539"></mark> <footer class="comment__meta"> <article typeof="schema:Person" about="/user/21" class="profile"> </article> <p class="comment__submitted"><span rel="schema:author">Gespeichert von <span lang="" about="/user/21" typeof="schema:Person" property="schema:name" datatype="">Thilo Klemm</span> am/um Di, 05.07.2016 - 13:35</span> <span property="schema:dateCreated" content="2016-07-05T11:35:39+00:00" class="rdf-meta hidden"></span> </p> <p class="parent visually-hidden">Antwort auf <a href="/comment/68#comment-68" class="permalink" rel="bookmark" hreflang="de">Die für Kaufleute geltenden…</a> von <span lang="" typeof="schema:Person" property="schema:name" datatype="">Christoph Wulf</span></p> <a href="/comment/69#comment-69" hreflang="de">Permanenter Link</a> </footer> <div class="content"> <h3 property="schema:name" datatype=""><a href="/comment/69#comment-69" class="permalink" rel="bookmark" hreflang="de">Hallo Herr Wulf</a></h3> <div property="schema:text" class="clearfix text-formatted field field--name-comment-body field--type-text-long field--label-hidden field__item"><p>der Hinweis auf den § 241a des HGB ist richtig. Zusätzlich muss aber steuerlich auch der § 141 der AO berücksichtigt werden. Im Absatz zwei heißt es „Die Verpflichtung nach Absatz 1 ist vom Beginn des Wirtschaftsjahres an zu erfüllen, das auf die Bekanntgabe der Mitteilung folgt, durch die die Finanzbehörde auf den Beginn dieser Verpflichtung hingewiesen hat.“ Dies bedeutet, dass ich erst nach Aufforderung durch die Finanzbehörde zur Bilanzierung übergehen kann. In der Praxis ist es in der Regel so, dass die zwei Jahre entsprechend des § 241a des HGB dann eingehalten werden. Wird z. Bsp. für das Jahr 2011 im Jahr 2012 durch die Finanzbehörde festgestellt, dass ein Wert des § 141 AO überschritten wurde, dann wird für das Jahr 2013 die Buchführungspflicht, d.h. die Bilanzierung, vorgeschrieben.</p> <p>Viele Grüße<br /> Thilo Klemm</p></div> <drupal-render-placeholder callback="comment.lazy_builders:renderLinks" arguments="0=69&amp;1=default&amp;2=de&amp;3=" token="xX5PZ7t36tsb0_TG6kaddOGXMXJmJyB9ZJU1cqdmKKc"></drupal-render-placeholder> </div> </article> </div><a id="comment-70"></a> <article data-comment-user-id="0" about="/comment/70" typeof="schema:Comment" class="comment js-comment by-anonymous"> <mark class="hidden" data-comment-timestamp="1467718871"></mark> <footer class="comment__meta"> <article typeof="schema:Person" about="/index.php/user/0" class="profile"> </article> <p class="comment__submitted"><span rel="schema:author">Gespeichert von <span lang="" typeof="schema:Person" property="schema:name" datatype="">C. Neumann</span> am/um Di, 05.07.2016 - 13:36</span> <span property="schema:dateCreated" content="2016-07-05T11:36:05+00:00" class="rdf-meta hidden"></span> </p> <a href="/comment/70#comment-70" hreflang="de">Permanenter Link</a> </footer> <div class="content"> <h3 property="schema:name" datatype=""><a href="/comment/70#comment-70" class="permalink" rel="bookmark" hreflang="de">Würde gerne wissen Wenn ein…</a></h3> <div property="schema:text" class="clearfix text-formatted field field--name-comment-body field--type-text-long field--label-hidden field__item"><p>Würde gerne wissen Wenn ein Einzelkaufmann im Jahre X1 Umsatserlöse von 320.000,- und im Jahre X2 560.000,- und Gewinne in X1 26,000,- und X2 48,000,- hat aber erst am 20 Juni des Jahres X3 den Einkommensteuerbescheid bekommt abe wann ist er dann Buchführungspflichtig? und ist es egal ob nur ein Betrag höher ist oder müssen beide Beträge die Grenze überschreiten?<br /> MfG C. Neumann</p> </div> <drupal-render-placeholder callback="comment.lazy_builders:renderLinks" arguments="0=70&amp;1=default&amp;2=de&amp;3=" token="XhZah-VtgsGoLVAhgWhAJ_1x9m8EAGKDebWzrFPA1io"></drupal-render-placeholder> </div> </article> <h2 class="title comment-form__title">Neuen Kommentar schreiben</h2> <drupal-render-placeholder callback="comment.lazy_builders:renderForm" arguments="0=node&amp;1=81&amp;2=comment&amp;3=comment" token="Lm40NCJvkICY64C44Ii29nQ7JsXNLqHaUlrWvy7o6nk"></drupal-render-placeholder> </section> Mon, 28 May 2012 11:31:41 +0000 Thilo Klemm 81 at http://www.buchhalterprofi.de http://www.buchhalterprofi.de/node/81#comments Kosten der Existenzgründung als vorweggenommene Betriebsausgaben http://www.buchhalterprofi.de/node/60 <span class="field field--name-title field--type-string field--label-hidden">Kosten der Existenzgründung als vorweggenommene Betriebsausgaben</span> <div class="clearfix text-formatted field field--name-body field--type-text-with-summary field--label-hidden field__item"><p>Bei den Kosten, die bei einem zukünftigen Existenzgründer vor der offiziellen Eröffnung seines Unternehmens beziehungsweise vor Aufnahme seiner selbständigen Tätigkeit anfallen, handelt es sich oft im steuerlichen Sinne um vorweggenommene Betriebsausgaben. Diese mindern den zu versteuernden Gewinn und auch die auf sie entfallende Umsatzsteuer ist in vollem Umfange absetzbar.</p> <h3>Voraussetzungen für die Anerkennung vorweggenommener Betriebsausgaben bei Existenzgründung</h3> <p>Damit die Kosten, die vor dem eigentlichen Beginn der unternehmerischen Tätigkeit (Zeitpunkt der Gewerbeanmeldung) anfallen, auch tatsächlich steuerlich abgesetzt werden können, müssen bestimmte Regeln beachtet werden: Das Finanzamt akzeptiert Kosten nur als vorweggenommene Betriebsausgaben für eine Existenzgründung, wenn sie betrieblich veranlasst sind und es einen engen sachlichen und zeitlichen Zusammenhang mit der geplanten selbständigen Tätigkeit gibt. Es muss also eindeutig belegbar sein, dass die Aufwendungen nur für die Existenzgründung und nicht etwa für die private Lebensführung des Steuerpflichtigen getätigt wurden. Dies ist bei Ausgaben für den Besuch von Gründermessen, für Beratungen durch Rechtsanwälte, Fachliteratur oder auch Kosten für Ware oder Miete (zum Beispiel für eine geplante Ladeneröffnung) meist unproblematisch. Von einem eindeutig gegebenen zeitlichen Zusammenhang ist dann auszugehen, wenn die Gewerbeanmeldung noch im selben Kalenderjahr wie die vorweggenommenen Betriebsausgaben erfolgt. Aber auch weiter zurückliegende Aufwendungen können akzeptiert werden; in der Regel erkennt das Finanzamt Kosten an, die in einem Zeitraum bis zu drei Jahren vor der Existenzgründung entstanden sind. Verweigert das Finanzamt wegen fehlendem zeitlichen Zusammenhanges die Anerkennung vorweggenommener Anschaffungen, kann überlegt werden, ob alternativ die entsprechenden Vermögensgegenstände nicht ins Betriebsvermögen eingelegt werden.</p> <h3>Belege für vorweggenommene Betriebsausgaben</h3> <p>Darüber hinaus müssen alle Aufwendungen vor Existenzgründungen durch ordnungsgemäße Belege nachgewiesen werden. Bei Rechnungen, die von Dritten empfangen wurden, müssen diese alle Angaben vollständig enthalten, die Voraussetzung für ihre steuerliche Absetzbarkeit sind. Auch Fahrtkosten mit dem eigenen PKW, die zum Beispiel entstehen, um eine Gründermesse zu besuchen, können steuerlich berücksichtigt werden. Sie müssen dafür allerdings korrekt mit allen erforderlichen Angaben wie Datum, Uhrzeit, Ort und Name der Veranstaltung sowie gefahrenen Kilometer dokumentiert werden. Jedem Steuerpflichtigen, der beabsichtigt, eine selbständige Existenz zu gründen, kann nur empfohlen werden, alle Belege, die mit der Vorbereitung dieser Aktivitäten in Zusammenhang stehen, genau zu prüfen und aufzubewahren.</p> <h3>Vorsteuerabzug</h3> <p>Auch die in den Belegen ausgewiesene Umsatzsteuer kann als Vorsteuer geltend gemacht werden. Gerade am Anfang der unternehmerischen Tätigkeit, wenn noch keine größeren Umsätze erzielt werden, kommt es oft zu einem Vorsteuerüberschuss, der dann dem Steuerpflichtigen vom Finanzamt in voller Höhe erstattet wird. Voraussetzung dafür ist natürlich, dass der Existenzgründer beabsichtigt, später als umsatzsteuerpflichtiger Unternehmer tätig zu werden. Nimmt er dagegen die Kleinunternehmerregelung in Anspruch, nach der er selbst keine Umsatzsteuer in Rechnung stellen muss, kann er generell auch keine Vorsteuer geltend machen.</p> <h3>Scheitern oder Aufgabe der Existenzgründung</h3> <p>Nach mehrfach bestätigter BFH Rechtsprechung sind Kosten für eine geplante Existenzgründung selbst dann steuerlich voll absetzbar, wenn es später dazu überhaupt nicht kommt. Dabei ist es unerheblich, aus welchen Gründen die beabsichtigte Existenzgründung scheitert. Es muss nur überzeugend glaubhaft gemacht werden, dass diese überhaupt ernsthaft geplant war. Sowohl in diesem Zusammenhang erstattete Vorsteuerbeträge als auch einkommensteuerlich geltend gemachte Verluste können somit beibehalten werden.</p></div> <span class="field field--name-uid field--type-entity-reference field--label-hidden"><span lang="" about="/user/21" typeof="schema:Person" property="schema:name" datatype="">Thilo Klemm</span></span> <span class="field field--name-created field--type-created field--label-hidden">Fr, 02.09.2011 - 12:30</span> <section class="field field--name-comment field--type-comment field--label-above comment-wrapper"> <h2 class="title">Kommentare</h2> <a id="comment-60"></a> <article data-comment-user-id="0" about="/comment/60" typeof="schema:Comment" class="comment js-comment by-anonymous"> <mark class="hidden" data-comment-timestamp="1467714983"></mark> <footer class="comment__meta"> <article typeof="schema:Person" about="/index.php/user/0" class="profile"> </article> <p class="comment__submitted"><span rel="schema:author">Gespeichert von <span lang="" typeof="schema:Person" property="schema:name" datatype="">Antje</span> am/um Di, 05.07.2016 - 12:34</span> <span property="schema:dateCreated" content="2016-07-05T10:34:53+00:00" class="rdf-meta hidden"></span> </p> <a href="/comment/60#comment-60" hreflang="de">Permanenter Link</a> </footer> <div class="content"> <h3 property="schema:name" datatype=""><a href="/comment/60#comment-60" class="permalink" rel="bookmark" hreflang="de">Hallo Profis,</a></h3> <div property="schema:text" class="clearfix text-formatted field field--name-comment-body field--type-text-long field--label-hidden field__item"><p>als interessierter Laie habe ich eine Frage zur Abziehbarkeit von Ausbildungskosten als vorweggenommene Betriebsausgaben.</p> <p>Meine Tochte studiert im 1. Semester Veterinärmedizin, erste Ausbildung. Wie wahrscheinlich ist es, dass das Finanzamt ihr diese Kosten der Ausbildung als vorweggenommene Betriebsausgaben für die zukünftige Tätigkeit als Tierarzt in einer eigenen Praxis anerkennt? Funktioniert es, ein Gewerbe bereits jetzt anzumelden und auf die Kleinunternehmerregelung zu verzichten, und Betriebsausgaben „zu sammeln“?</p> <p>Über einen praxisnahen Rat würde ich mich sehr freuen.<br /> Vielen Dank im voraus.</p> <p>Antje</p> </div> <drupal-render-placeholder callback="comment.lazy_builders:renderLinks" arguments="0=60&amp;1=default&amp;2=de&amp;3=" token="-ZSpkMlmnc15YvqpiW9SjFenjylpGxFs8nPC4zb5o3E"></drupal-render-placeholder> </div> </article> <div class="indented"><a id="comment-61"></a> <article data-comment-user-id="21" about="/comment/61" typeof="schema:Comment" class="comment js-comment by-node-author"> <mark class="hidden" data-comment-timestamp="1467715077"></mark> <footer class="comment__meta"> <article typeof="schema:Person" about="/user/21" class="profile"> </article> <p class="comment__submitted"><span rel="schema:author">Gespeichert von <span lang="" about="/user/21" typeof="schema:Person" property="schema:name" datatype="">Thilo Klemm</span> am/um Di, 05.07.2016 - 12:37</span> <span property="schema:dateCreated" content="2016-07-05T10:37:40+00:00" class="rdf-meta hidden"></span> </p> <p class="parent visually-hidden">Antwort auf <a href="/comment/60#comment-60" class="permalink" rel="bookmark" hreflang="de">Hallo Profis,</a> von <span lang="" typeof="schema:Person" property="schema:name" datatype="">Antje</span></p> <a href="/comment/61#comment-61" hreflang="de">Permanenter Link</a> </footer> <div class="content"> <h3 property="schema:name" datatype=""><a href="/comment/61#comment-61" class="permalink" rel="bookmark" hreflang="de">Hallo Antje,</a></h3> <div property="schema:text" class="clearfix text-formatted field field--name-comment-body field--type-text-long field--label-hidden field__item"><p>ein Gewerbe anzumelden, um nur Betriebsausgaben zu sammeln und damit Verlustvorträge zu erhalten, funktioniert nicht. Bei jeder Gewerbeanmeldung müssen Gewinnerzielungsabsichten vorhanden sein. Dies bedeutet, dass Ihre Tochter einem Gewerbe nachgehen muss, welches sie neben ihrem Studium bewältigen kann. Als Betriebsausgaben können dann auch nur die Ausgaben, welche unmittelbar mit diesem Gewerbe zu tun haben, geltend gemacht werden.<br /> Besser wäre es, wenn Ihre Tochter die Ausgaben für Ihr Studium als vorweggenommene Werbungskosten in der Einkommensteuererklärung berücksichtigen könnte. Nähere Informationen dazu erhalten Sie von einem Steuerberater bzw. Lohnsteuerhilfeverein.</p> <p>Viele Grüße.<br /> Thilo Klemm vom Buchhalterprofi-Team</p></div> <drupal-render-placeholder callback="comment.lazy_builders:renderLinks" arguments="0=61&amp;1=default&amp;2=de&amp;3=" token="K_SanzzrJJG42W0042BoeJ64oMl8eroVGcFc6J9NFTo"></drupal-render-placeholder> </div> </article> </div><a id="comment-62"></a> <article data-comment-user-id="0" about="/comment/62" typeof="schema:Comment" class="comment js-comment by-anonymous"> <mark class="hidden" data-comment-timestamp="1467715111"></mark> <footer class="comment__meta"> <article typeof="schema:Person" about="/index.php/user/0" class="profile"> </article> <p class="comment__submitted"><span rel="schema:author">Gespeichert von <span lang="" typeof="schema:Person" property="schema:name" datatype="">Lennz</span> am/um Di, 05.07.2016 - 12:38</span> <span property="schema:dateCreated" content="2016-07-05T10:38:31+00:00" class="rdf-meta hidden"></span> </p> <a href="/comment/62#comment-62" hreflang="de">Permanenter Link</a> </footer> <div class="content"> <h3 property="schema:name" datatype=""><a href="/comment/62#comment-62" class="permalink" rel="bookmark" hreflang="de">Hey Profs,</a></h3> <div property="schema:text" class="clearfix text-formatted field field--name-comment-body field--type-text-long field--label-hidden field__item"><p>meine Freundin wollte ein Hotel kaufen. Im Zugen dessen wurden wir von einem Unternehmensberater beraten.<br /> Dieser hat uns natürlich eine Rechnung über 4760,00 € geschrieben.<br /> Wir bekommen einen Zuschuss der IHK welcher ca. 30 % der Kosten abdeckt.<br /> Leider ists mit dem Hotel nichts geworden. Es wurde uns quasi vor der Nase weggekauft. Nicht schlimm..<br /> Der Berater meinte nun, meine Freundin könne sich auch als nicht Unternehmer die Vorsteuer ( 760,00 €) beim Finanzamt über eine USt- Erklärung wiederholen.<br /> Geht doch eigentlich garnicht wenn man alle UStG´s gründlich durchliest von wegen Lieferung u Leistung etc.</p> <p>Über einen praxisnahen Rat würde ich mich sehr freuen.<br /> Vielen Dank im voraus.<br /> Lennart</p> </div> <drupal-render-placeholder callback="comment.lazy_builders:renderLinks" arguments="0=62&amp;1=default&amp;2=de&amp;3=" token="nsIVn2mzjifv5FzP9K-mb4-OW9yHo0UWmYP1DrpH18k"></drupal-render-placeholder> </div> </article> <h2 class="title comment-form__title">Neuen Kommentar schreiben</h2> <drupal-render-placeholder callback="comment.lazy_builders:renderForm" arguments="0=node&amp;1=60&amp;2=comment&amp;3=comment" token="IZ4yFW8_t8BFL8E1YAJLLzWcyJd1zJjhr21homSciWY"></drupal-render-placeholder> </section> Fri, 02 Sep 2011 10:30:16 +0000 Thilo Klemm 60 at http://www.buchhalterprofi.de http://www.buchhalterprofi.de/node/60#comments Auseinandersetzung mit dem Finanzamt wegen „Riesenschnitzeln“ http://www.buchhalterprofi.de/node/57 <span class="field field--name-title field--type-string field--label-hidden">Auseinandersetzung mit dem Finanzamt wegen „Riesenschnitzeln“</span> <div class="clearfix text-formatted field field--name-body field--type-text-with-summary field--label-hidden field__item"><p>Der sogenannte „Schnitzelkrieg von Plauen“ hat einer breiten Öffentlichkeit gezeigt, wie schnell Unternehmen ins Visier des Finanzamts geraten können, wenn Steuerbeamte bei der Prüfung von Einnahmen und Ausgaben tatsächliche oder vermeintliche Ungereimtheiten feststellen. Im konkreten Fall hatte das sehr gravierende Folgen …</p> <p>Ein Gastwirt aus dem Vogtland betreibt zusammen mit seiner Lebensgefährtin seit dem Jahr 2006 die Gaststätte „Futterkrippe“. Bei einer Betriebsprüfung fiel auf, dass der Wareneinsatz – nach der Auffassung des Finanzamtes – nicht recht zum Umsatz passt. Die Beamten meinten, dass im Verhältnis zum Materialeinsatz zu wenige Essen verkauft werden. Insbesondere störten sie sich an der vom Wirt angegebenen Schnitzelgröße, die er auf 200 Gramm bezifferte. Die Betriebsprüfer behaupteten, dass eine Portion Schnitzel nicht mehr als 165 Gramm wiegen würde. Daraus zogen sie die Schlussfolgerung, dass die Wirtsleute in großem Umfang Mahlzeiten schwarz verkaufen und nahmen daraufhin eine Schätzung der tatsächlichen Umsätze vor. Die Versteuerung der Mehreinnahmen ergab dann die stolze Summe von 25.000 Euro an Steuernachzahlungen zuzüglich von Strafgeldern in Höhe von 9.000 Euro.</p> <p>Das Amtsgericht Chemnitz stellte dann zwar Ende Juni 2011 das Verfahren wegen Steuerhinterziehung gegen die Zahlung einer Geldbuße von 3.000 Euro ein. Die Steuernachforderung bleibt allerdings in voller Höhe bestehen. Gegen den entsprechenden Steuerbescheid hat das Wirtspaar Klage beim Finanzgericht erhoben – der „Schnitzelkampf“ wird dort dann in die nächste Runde gehen.</p> <h3>Prüfungen durch das Finanzamt von Unternehmen mit Barumsätzen</h3> <p>Was sich so unterhaltsam liest, hat jedoch einen ernsten Hintergrund. Jedes Jahr müssen unzählige Unternehmer, die ihre Umsatzerlöse zum Teil oder vollständig durch Bareinnahmen erzielen, Prüfungen des Innendienstes und Außendienstes der Finanzämter, letztere in Form von Betriebsprüfungen über sicher ergehen lassen. Betroffen sind davon nicht alleine Gaststätten- und Restaurantbetreiber, Inhaber von Eisdielen und Cafés, auch Taxiunternehmen werden regelmäßig auf diese Art geprüft. Ziel dieser Untersuchungen ist immer festzustellen, ob alle Einnahmen vollständig erfasst und versteuert wurden. Durch die Pflicht zur Abgabe von Steuererklärungen in elektronischer Form hat sich das Problem noch verschärft. Zum einen haben die Beamten des Finanzamtes dadurch mehr Zeit für Prüfungen. Zum anderen können so automatisierte Prüfverfahren ohne größere Probleme zum Einsatz kommen.</p> <h3>Prüfmethoden</h3> <p>Diese Möglichkeit nutzt das Finanzamt ausgiebig: Mit ausgeklügelten, statistischen Testverfahren werden die Angaben des Steuerpflichtigen auf ihre Plausibilität hin untersucht. So wird zum Beispiel mit dem Chi-Quadrat-Test untersucht, ob bestimmte Zahlenmerkmale statistisch gleichverteilt sind. Sind sie das nicht, liegt immer der Verdacht nahe, dass manipulativ eingegriffen wurde. Die Finanzämter verfügen über umfangreiche Sammlungen von branchenspezifischen Kennzahlen, die sie zu Prüfungen verwenden: So gibt es für Gaststätten der verschiedenen Gattungen bestimmte übliche Relationen von Umsatz zu Wareneinsatz oder auch von Gewinn zu Umsatz. Weichen die tatsächlichen Zahlen deutlich von diesen Erfahrungswerten ab, muss der steuerpflichtige Unternehmer dafür sehr plausible Gründe anführen können. Bei Außenprüfungen nehmen Finanzbeamte durchaus auch Verprobungen vor Ort vor: Sie untersuchen zum Beispiel in einem Café durch einen Mengenverprobung, wie viele Portionen an Kaffeesahne während eines Tages verbraucht werden, und stimmen dies sowohl mit den gebuchten diesbezüglichen Aufwendungen als auch mit den sich daraus ergebenden Kaffeeverkäufen ab.</p> <p>Wenn die Bargeldbestände vom Inhaber oder dessen Familienangehörigen selbst verwaltet werden, lassen die Prüfer auch gerne einen Kassensturz durchführen. Weicht der so ermittelte Bestand an Bargeld signifikant vom Buchbestand ab, ist dies ein starkes Indiz für Schwarzverkäufe. Das Finanzamt hat auch oft Erfolg mit der sogenannten „Vermögenszuwachsrechnung“, bei dieser Methode wird unter Einbeziehung des privaten Bereichs geprüft, ob die Entwicklung des betrieblichen und privaten Vermögens des Steuerpflichtigen plausibel erscheint. Wer ständig mehr ausgibt, als er offiziell verdient und beispielsweise teure Immobilien oder Autos kauft, kann dies in der Regel nur aus Quellen finanzieren, die dem Finanzamt bis dato nicht bekannt sind.</p> <h3>Tipps</h3> <p>Niemand sollte sich für so schlau halten, dass er auf Dauer das Finanzamt betrügen kann. Steuerehrlichkeit hat nicht nur das berühmte gute Gewissen zur Folge, das bekanntermaßen immer noch das beste Ruhekissen ist. Sie schützt auch vor großen, finanziellen Belastungen aufgrund von Prüfungen des Finanzamtes: Stellen nämlich Prüfer bei ihren Untersuchungen Unregelmäßigkeiten wie oben beschrieben fest, ermitteln sie die korrekten Besteuerungsgrundlagen im Wege der Schätzung. Und eine Steuerschätzung setzt Umsätze eher höher an, so dass der Unternehmer sich auf diese Weise immer schlechter stellt, als hätte er von Anfang an die richtigen Zahlen angegeben. Darüber hinaus werden Strafen wegen Steuerhinterziehung verhängt, die in der Regel nicht gering ausfallen.</p> <p>Doch auch Unternehmer, die sich nichts zuschulden kommen haben lassen, geraten manchmal zu Unrecht in den Fokus des Finanzamtes. Deswegen sollten sie selbst darauf achten, dass die Zahlen ihrer Buchhaltung plausibel sind. Dabei können Steuerberater und Buchhalter helfen, die aufgrund ihrer täglichen, beruflichen Praxis wissen, welche Sachverhalte Fragen beim Finanzamt aufwerfen können. Nicht jede Abweichung von der Norm geht auf Schwarzeinnahmen und Steuerhinterziehung zurück. So ist es zum Beispiel in heißen Sommern durchaus denkbar, dass der Materialeinsatz eines Restaurants durch verdorbene Ware stark erhöht ist. Wenn der Wirt dann Belege der Müllabfuhr oder anderer Verwerter aufbewahrt, die dies beweisen, ist er für eine Steuerprüfung gut gewappnet.</p></div> <span class="field field--name-uid field--type-entity-reference field--label-hidden"><span lang="" about="/user/21" typeof="schema:Person" property="schema:name" datatype="">Thilo Klemm</span></span> <span class="field field--name-created field--type-created field--label-hidden">Mo, 18.07.2011 - 12:24</span> <section class="field field--name-comment field--type-comment field--label-above comment-wrapper"> <h2 class="title comment-form__title">Neuen Kommentar schreiben</h2> <drupal-render-placeholder callback="comment.lazy_builders:renderForm" arguments="0=node&amp;1=57&amp;2=comment&amp;3=comment" token="lJkWqkoM7mcoYHdFvZuxVBlMhaA6OaYncEp63bwX8uA"></drupal-render-placeholder> </section> Mon, 18 Jul 2011 10:24:20 +0000 Thilo Klemm 57 at http://www.buchhalterprofi.de http://www.buchhalterprofi.de/node/57#comments Gemischt genutzte Wirtschaftsgüter http://www.buchhalterprofi.de/node/55 <span class="field field--name-title field--type-string field--label-hidden">Gemischt genutzte Wirtschaftsgüter</span> <div class="clearfix text-formatted field field--name-body field--type-text-with-summary field--label-hidden field__item"><p>Die Frage, ob ein Wirtschaftsgut zum Betriebsvermögen oder zum Privatvermögen des Unternehmers gehört, stellt sich vor allem bei Einzelunternehmen. Bei diesen kommt es am häufigsten vor, dass Wirtschaftsgüter einer gemischten Nutzung, teils für betriebliche, teils für private Zwecke unterliegt. Aufgrund des Nichtvorhandensein anderer Gesellschafter oder von Organen wie bei Kapitalgesellschaften ist es unkomplizierter, Einlagen und Entnahmen zu tätigen. Eine korrekte Zuordnung ist daher entscheidend …</p> <p>Die richtige Zuordnung gemischt genutzter Wirtschaftsgüter ist jedoch unabdingbar, um die Gleichmäßigkeit der Besteuerung zu gewährleisten. Die zu beachtenden Regelungen im Einzelnen wurde nicht in Gesetzen kodifiziert, sondern haben sich durch Rechtsprechung der Finanzgerichte gebildet und sind in entsprechenden Steuerrichtlinien festgehalten.</p> <p>Grundsätzlich kann ein Gegenstand, der zum Vermögen eines Kaufmanns gehört (zivilrechtliches Eigentum als Grundvoraussetzung), folgenden Vermögensgruppen angehören:</p> <ul><li>Notwendiges Betriebsvermögen</li> <li>Gewillkürtes Betriebsvermögen</li> <li>Notwendiges Privatvermögen</li> <li>Gewillkürtes Privatvermögen</li> </ul><h3>Notwendiges Betriebsvermögen</h3> <p>Dabei werden alle Wirtschaftsgüter, die unmittelbar und ausschließlich betrieblichen Zwecken dienen, und dies auch objektiv, eindeutig und klar nach außen erkennbar ist, dem notwendigen Betriebsvermögen zugeordnet. Dies gilt unabhängig von der Erfassung der betreffenden Gegenstände in der Buchhaltung Es ist also kein Beschluss des Unternehmers erforderlich, das Wirtschaftsgut dem einen oder anderen Bereich zuzuordnen. So sind beispielsweise Fabrikationsgebäude oder Produktionsanlagen immer Bestandteile des notwendigen Betriebsvermögens. Doch auch Verbindlichkeiten und Schulden gehören dann zum notwendigen Betriebsvermögen, wenn sie aufgenommen wurden, um betrieblichen Zwecken zu dienen. Bei notwendigem Betriebsvermögen existiert grundsätzlich keine private Nutzungsmöglichkeit.</p> <h3>Gewillkürtes Betriebsvermögen</h3> <p>Im Gegensatz dazu könnten die Gegenstände des gewillkürten Betriebsvermögen ohne Weiteres auch privat genutzt werden. Somit ist eine Willensentscheidung des Unternehmers erforderlich, diese Vermögenswerte und Schulden überwiegend betrieblich zu nutzen. Diese muss – anders als beim notwendigen Betriebsvermögen – auch zwingend durch die Erfassung der Gegenstände in Buchführung und Bilanz dokumentiert werden. Beim gewillkürten Betriebsvermögen handelt es sich also um Gegenstände, die dem Unternehmer gehören und die er prinzipiell sowohl privat als auch in seinem Betrieb nutzen könnte. So sind Kraftfahrzeuge, Grundstücke oder Aktien typische Beispiele für gewillkürtes Betriebsvermögen.</p> <h3>Notwendiges Privatvermögen</h3> <p>Beim notwendigen Privatvermögen handelt es sich um Gegenstände, die der Unternehmer seiner Privatsphäre zugeordnet hat und die (nahezu) ausschließlich seiner privaten Lebensführung dienen. Besonders charakteristisch gehören zum Beispiel Dinge wie Hausrat oder eine selbst genutzte Wohnung zum notwendigen Privatvermögen.</p> <h3>Gewillkürtes Privatvermögen</h3> <p>Es gibt jedoch auch Gegenstände, die zum ganz überwiegenden Teil privat genutzt werden, obwohl auch eine betriebliche Nutzung denkbar wäre, dies können beispielsweise bestimmte EDV-Ausstattungsgegenstände oder auch Wertpapiere sein. Diese zählen dann zum gewillkürten Privatvermögen.</p> <p>Problematisch wird es immer dann, wenn Gegenstände in nennenswertem Umfang sowohl privat als auch beruflich genutzt werden. In diesen Fällen spricht man von gemischt genutzten Wirtschaftsgütern. Um sie buchhalterisch und steuerlich richtig behandeln zu können, ist zunächst eine Unterscheidung in bewegliche und unbewegliche Wirtschaftsgüter erforderlich.</p> <h3>Zuordnung der Wirtschaftsgüter</h3> <p>Bewegliche Wirtschaftsgüter müssen, auch wenn sie gemischt genutzt werden, in ihrer Gesamtheit entweder dem Betrieb des Unternehmers oder seinem Privatbereich zugeordnet werden. Für die Zuordnung ist der Unternehmer dabei an die Regeln gebunden, die sich in der Rechtsprechung etabliert haben und in der Einkommensteuerrichtlinie R 13 veröffentlicht wurden: Beträgt die betriebliche Nutzung bei beweglichen Gegenständen weniger als 10 % gehören sie zum notwendigen Privatvermögen. Findet ein Gebrauch für betriebliche Zwecke im Umfang zwischen 10 % und 50 % statt, besteht ein Wahlrecht für die Zuordnung zum gewillkürten Betriebsvermögen oder zum gewillkürten Privatvermögen. Alle Wirtschaftsgüter, die jedoch zu mehr als 50 % betrieblich genutzt werden, sind zwingend notwendiges Betriebsvermögen.</p> <p>Diese Zuordnung hat zur Folge, dass zunächst alle Aufwendungen für die Anschaffung, Instandhaltung für die entsprechenden Wirtschaftsgüter und auch die auf sie entfallenden Abschreibungen vollständig in der betrieblichen Buchhaltung zu erfassen sind. Die private Nutzung ist anteilig als Privatentnahme zu buchen und mit Steuern zu belasten. Scheidet ein Wirtschaftsgut aus dem notwendigen oder gewillkürten Betriebsvermögen aus, sind eventuell entstehende Buchverluste oder -gewinne in voller Höhe der betrieblichen Sphäre zuzurechnen und zu besteuern.</p> <h3>Immobilien</h3> <p>Im Gegensatz dazu sind gemischt genutzte Immobilien in einzelne Wirtschaftsgüter aufzuteilen. Wenn zum Beispiel ein Gebäude sowohl zu eigenen Wohnzwecken genutzt wird als auch andere Teile vermietet werden, bestimmte Räumlichkeiten eigengewerblich, andere fremdgewerblich genutzt werden, stellt jeder Gebäudeteil mit einer unterschiedlichen Nutzung ein eigenes Wirtschaftsgut dar. Je nach Zuordnung werden die einzelnen Gebäudebestandteile dann umsatzsteuerlich und ertragsteuerlich belastet. So sind beispielsweise Gebäudeteile, die ausschließlich eigenen Wohnzwecken dienen, vollständig dem privaten Bereich zuzuordnen. Dementsprechend sind sie umsatzsteuerlich nicht zu berücksichtigen, so dass ein Vorsteuerabzug auf die Anschaffungs- oder Herstellungskosten nicht in Frage kommt.</p></div> <span class="field field--name-uid field--type-entity-reference field--label-hidden"><span lang="" about="/user/21" typeof="schema:Person" property="schema:name" datatype="">Thilo Klemm</span></span> <span class="field field--name-created field--type-created field--label-hidden">Do, 30.06.2011 - 15:04</span> <section class="field field--name-comment field--type-comment field--label-above comment-wrapper"> <h2 class="title">Kommentare</h2> <a id="comment-59"></a> <article data-comment-user-id="0" about="/comment/59" typeof="schema:Comment" class="comment js-comment by-anonymous"> <mark class="hidden" data-comment-timestamp="1467119211"></mark> <footer class="comment__meta"> <article typeof="schema:Person" about="/index.php/user/0" class="profile"> </article> <p class="comment__submitted"><span rel="schema:author">Gespeichert von <span lang="" typeof="schema:Person" property="schema:name" datatype="">Martina</span> am/um Di, 28.06.2016 - 15:06</span> <span property="schema:dateCreated" content="2016-06-28T13:06:51+00:00" class="rdf-meta hidden"></span> </p> <a href="/comment/59#comment-59" hreflang="de">Permanenter Link</a> </footer> <div class="content"> <h3 property="schema:name" datatype=""><a href="/comment/59#comment-59" class="permalink" rel="bookmark" hreflang="de">Ich frage mich:</a></h3> <div property="schema:text" class="clearfix text-formatted field field--name-comment-body field--type-text-long field--label-hidden field__item"><p>Ein Lagerraum gehöre der zwei Eheleuten, Frau und Mann, im gemeinschaftlichen Haus je zur Hälfte,<br /> der gewerbetreibende Mann miete die andere Hälfte von seiner Frau,<br /> die eigene Hälfte des Lagerraums sei größer als 1/5 des Besitzes bzw. mehr als 20500€ Wert, so das kein Bagatellfall vorliegt,<br /> der Mann nutzt das Lager zu 10 – 50% privat, den Rest gewerblich,</p> <p>Kann der gewerbliche genutzte Teil dann dem Privatvermögen zugeordnet werden?</p> </div> <drupal-render-placeholder callback="comment.lazy_builders:renderLinks" arguments="0=59&amp;1=default&amp;2=de&amp;3=" token="Gj8YbSUos4gu0IHx6uGzR-lTvb82zmBwyo63pLcBSas"></drupal-render-placeholder> </div> </article> <h2 class="title comment-form__title">Neuen Kommentar schreiben</h2> <drupal-render-placeholder callback="comment.lazy_builders:renderForm" arguments="0=node&amp;1=55&amp;2=comment&amp;3=comment" token="mM0Cn9yvUzORtYKQR-rcHJlxl8KK8q6GLG5hTXT5ETQ"></drupal-render-placeholder> </section> Thu, 30 Jun 2011 13:04:09 +0000 Thilo Klemm 55 at http://www.buchhalterprofi.de Aufbewahrungsfristen http://www.buchhalterprofi.de/node/54 <span class="field field--name-title field--type-string field--label-hidden">Aufbewahrungsfristen</span> <div class="clearfix text-formatted field field--name-body field--type-text-with-summary field--label-hidden field__item"><p>Wer ein Gewerbe betreibt, muss bestimmte Aufbewahrungsfristen für Geschäftsunterlagen beachten, dies ergibt sich aus den Buchführungs- und Aufzeichnungspflichten. Dabei gelten je nach Art der Dokumente Fristen von sechs oder zehn Jahren.</p> <p>Die einzelnen Vorschriften sind für das Steuerrecht in der Abgabenordnung (AO) und für das Handelsrecht im Handelsgesetzbuch (HGB) geregelt. Im § 147 AO „Ordnungsvorschriften für die Aufbewahrung von Unterlagen“ wird detailliert aufgeführt, welche Unterlagen der buchführende Steuerpflichtige aufzubewahren hat. Dies sind im Einzelnen: Die Eröffnungsbilanz, Inventare, Haupt- und Nebenbücher, Jahresabschlüsse zuzüglich der Lageberichte, empfangene Handelskorrespondenz im Original, versandte Geschäftsbriefe in Kopie, Buchungsbelege, bestimmte Zolldokumente sowie alle sonstigen Unterlagen, die für die Besteuerung relevant sind.</p> <p>Für das Handelsrecht fordert § 247 HGB „Aufbewahrung von Unterlagen. Aufbewahrungsfristen“ die Aufbewahrung derselben Unterlagen wie in der Abgabenordnung und darüber hinaus auch die der Konzernabschlüsse und -lageberichte. Auch das Umsatzsteuerrecht besitzt eigene Aufbewahrungsvorschriften: In § 14b Umsatzsteuergesetz (UStG) „Aufbewahrung von Rechnungen“ ist geregelt, dass ein Unternehmer im Sinne des Umsatzsteuerrechtes Kopien aller Ausgangsrechnungen, die er oder ein von ihm beauftragter Dritter ausgestellt hat, sowie alle empfangenen Eingangsrechnungen aufzubewahren hat.</p> <p>In der Praxis ist es manchmal unklar, welche Dokumente Buchungsbelege darstellen und welche Briefe, die man mit Geschäftspartnern austauscht, unter den Begriff „Handelskorrespondenz“ fallen. Mit einem Buchungsbeleg wird der Nachweis geführt, dass die entsprechende Buchung einen tatsächlich existierenden Geschäftsvorfall abbildet. Handelskorrespondenz sind alle Briefe zwischen Geschäftsleuten, mit deren Hilfe konkrete Geschäfte vorbereitet und abgewickelt werden. Im Zweifel empfiehlt es sich allerdings, eher zu viele als zu wenige Unterlagen aufzubewahren.</p> <p>Eine Aufbewahrungsfrist von zehn Jahren gilt für Haupt- und Nebenbücher, Inventare, Eröffnungsbilanzen, Jahresabschlüsse und Lageberichte, Konzernabschlüsse und -lageberichte, Buchungsbelege und Rechnungen sowie bestimmte Zolldokumente. Alle übrigen Unterlagen müssen lediglich sechs Jahre aufbewahrt werden. Dabei beginnt die Frist mit dem Ablauf des Jahres, in dem die letzten Änderungen an dem entsprechenden Dokument vorgenommen wurden. Bei Geschäftsbriefen fängt die Frist mit dem Ende des Kalenderjahres, in dem sie empfangen oder versandt wurden, an.</p> <p>Es gibt bestimmte Fälle, in denen es zu einer Verlängerung dieser Aufbewahrungsfristen kommen kann. Insbesondere müssen Unterlagen länger aufbewahrt werden, wenn sie einer nur vorläufigen Steuerfestsetzung zugrunde liegen. Aber auch wenn das Finanzamt eine Betriebsprüfung noch nicht abgeschlossen hat oder gegen das Unternehmen strafrechtliche Ermittlungen geführt werden, verlängert sich die Aufbewahrungsfrist. Wer hier unsicher ist, ob er bestimmte Unterlagen schon vernichten darf, sollte Rücksprache mit seinem Buchhalter oder Steueberater halten.</p> <p>Im Zeitalter der elektronischen Datenverarbeitung müssen die Unterlagen nicht mehr im Original aufbewahrt werden, es reicht, wenn eine Wiedergabe auf elektronischem Wege jederzeit möglich ist. Dabei gilt die Vorschrift, dass Geschäftskorrespondenz so wiedergegeben muss, dass eine exakte Übereinstimmung mit dem Original gewährleistet ist. Bei allen anderen Dokumenten wird die Wiedergabe des Inhalts als ausreichend angesehen. Zwar schreibt § 147 AO vor, dass die Eröffnungsbilanz, Jahresabschlüsse sowie bestimmte Zollunterlagen im Original aufzubewahren sind, doch seit einigen Jahren beanstandet es die Finanzverwaltung nicht mehr, wenn auch diese Dokumente lediglich in elektronischer Form aufbewahrt werden. In jedem Fall muss darauf geachtet werden, dass bei der elektronischen Speicherung alle aufbewahrungspflichtigen Unterlagen vollständig und richtig erfasst werden.</p> <p>Wer diese Aufbewahrungspflichten nicht beachtet, läuft Gefahr, dass die Besteuerungsgrundlagen seines Betriebes geschätzt werden. Außerdem muss er eventuell mit einem strafrechtlichen Verfahren wegen Missachtung seiner betrieblichen Sorgfaltspflichten rechnen.</p> <p>Übrigens gibt es auch im privaten Bereich Aufbewahrungspflichten: Seit dem Jahre 2004 müssen auch Privatleute Rechnungen aufbewahren, die in Zusammenhang mit einem Grundstück stehen, wie zum Beispiel Bau- oder Renovierungsarbeiten. Die Aufbewahrungsfrist für diese Dokumente beträgt zwei Jahre. Der Unternehmer muss seine Kunden in der Rechnung, mit denen er ihnen seine Leistung berechnet, explizit darauf hinweisen. Der Gesetzgeber hat diese Regelung geschaffen, um auf diese Art Schwarzarbeit wirkungsvoller bekämpfen zu können.</p></div> <span class="field field--name-uid field--type-entity-reference field--label-hidden"><span lang="" about="/user/21" typeof="schema:Person" property="schema:name" datatype="">Thilo Klemm</span></span> <span class="field field--name-created field--type-created field--label-hidden">Do, 16.06.2011 - 15:02</span> <section class="field field--name-comment field--type-comment field--label-above comment-wrapper"> <h2 class="title comment-form__title">Neuen Kommentar schreiben</h2> <drupal-render-placeholder callback="comment.lazy_builders:renderForm" arguments="0=node&amp;1=54&amp;2=comment&amp;3=comment" token="sBCtaIY35j3VPLmaxdZ3CAL-0wMNBdgCfzcg7r8clXA"></drupal-render-placeholder> </section> Thu, 16 Jun 2011 13:02:41 +0000 Thilo Klemm 54 at http://www.buchhalterprofi.de http://www.buchhalterprofi.de/node/54#comments Google AdSense und Umsatzsteuer http://www.buchhalterprofi.de/google-adsense-und-umsatzsteuer <span class="field field--name-title field--type-string field--label-hidden">Google AdSense und Umsatzsteuer</span> <div class="clearfix text-formatted field field--name-body field--type-text-with-summary field--label-hidden field__item"><p>Mit dem von Google angebotenen AdSense-Service, kann der Betreiber einer Webseite ohne viel Aufwand mit Werbung Geld verdienen: Vereinfacht ausgedrückt, wird über AdSense Werbung auf der Webseite platziert, die zu den Inhalten der Seite passt und so eine hohe spezifische Werbewirksamkeit entfalten kann. Wird diese Werbung, die als Text-, Image-, Video oder auch Link-Format integriert werden kann, von einem User angeklickt, erhält der Betreiber der Seite dafür eine Gebühr.</p> <p>Wenn Sie sich für diesen Dienst zum ersten Mal anmelden, um ihn zu nutzen, müssen Sie sich bereits entscheiden zwischen einem privaten oder gewerblichen Konto. Vorsicht ist jedoch bei der Auswahl geboten, da Sie im Nachhinein dies nicht mehr ändern können.</p> <h3>Gewerblicher Einsatz von Google Adsense – Umsatzsteuer aus solchen Einkünften</h3> <p>Es unterliegen alle Einkünfte, die ein Gewerbetreibender im Rahmen seines Unternehmens erzielt, grundsätzlich der Umsatzsteuer – darunter fallen auch die Einnahmen aus den über Google AdSense erhaltenen Gebühren.</p> <p>Das erste Problem bei der Besteuerung dieser Einkünfte entsteht im § 3a, mit welchen der Ort der sonstigen Leistung bestimmt wird. Nach Prüfung des Paragraphen landet man in der Auffangvorschrift, dem § 3a Abs. 2. Nach diesem ist der Ort der Leistung der Sitz des Unternehmens des Leistungsempfängers. Zunächst muss im ersten Schritt herausgefunden werden, wer Ihr Google – Vertragspartner ist. Wie Sie dies herausfinden, lesen Sie <a href="https://support.google.com/adsense/bin/answer.py?hl=de&amp;answer=1322028&amp;topic=1316576&amp;ctx=topic">hier</a>. Es werden folgende Vertragspartner von Google vorgegeben:</p> <ul><li>Google Inc.: Für Deutschland nicht relevant;</li> <li>Google Ireland: Zutreffend für deutsche Adsense Nutzer;</li> <li>Google Advertising (Shanghai) Company Limited: Nur für den chinesischen Bereich relevant;</li> </ul><p>Dies bedeutet, Ihr Vertragspartner wird höchstwahrscheinlich „Google Ireland“ sein. Somit trifft § 1 Abs. 1 des UStG nicht zu, da die Leistung nicht im Inland ausgeführt wird und sie ist nicht steuerbar.</p> <p>Diese Umsätze sind nach § 18b Satz 1 Nr. 2 gesondert in der Umsatzsteuervoranmeldung auszuweisen. Im aktuellen Formular sind solche Umsätze in Zeile 41 einzutragen. Desweitern müssen derartige Umsätze in der Zusammenfassenden Meldung ausgewiesen werden. Diese werden durch § 18a Abs. 2 gefordert, da diese Umsätze im Land des Leistungsempfängers der Besteuerung unterliegen. Hierbei müssen in die Zusammenfassende Meldung nach § 18a Abs. 7 Nr. 3 die folgenden Angaben enthalten sein:</p> <p>a) die USt-ID des Leistungsempfängers;<br /> b) für jeden Leistungsempfänger die Summe der Bemessungsgrundlagen;<br /> c) ein Hinweis auf die Art der Leistung;</p> <p>Sind diese Angaben in den jeweiligen Meldungen vorgenommen, steht der Umsatzsteuerfreiheit der Umsätze durch Google Adsense nichts mehr im Weg. Da die Leistung nach den Irischen Steuergesetzen versteuert wird, muss Google Ireland, im Sinne eines Reverse Charge Verfahrens, die Umsatzsteuer als Leistungsempfänger dort zahlen. Abschließend müssen diese Umsätze auch in der Umsatzsteuererklärung berücksichtigt werden. Hier sind sie in der Zeile 57 der Anlage UR einzutragen (Formulare 2011).</p> <h3>Wie muss eine korrekte Rechnung an Google gestellt werden und welche Bestandteile muss sie enthalten?</h3> <p>Zunächst müssen Sie sich einloggen und Ihre Steuerinformationen im Account hinterlegen. Welche dies genau sind und wo sie hinterlegt werden, lesen Sie <a href="https://support.google.com/adsense/bin/answer.py?hl=de&amp;answer=1322031&amp;topic=1316576&amp;ctx=topic#DE">hier</a> unter „Erforderliche Informationen 1. Schritt“. Damit nun keine Umsatzsteuer abgeführt werden braucht, ist auf die korrekte Rechnungslegung zu achten. Dem o.g. Link folgend, finden Sie unter „2. Schritt“ alle Angaben zur Rechnung. Dort finden Sie auch neben der Adresse die Umsatzsteuer von Google, die zwingend auf die Rechnung gehört. Ungeachtet dessen, sollte auf der Rechnung noch der Vermerk „Gemäß dem Reverse-Charge-Verfahren bzw. gemäß Artikel 21.1(b) der 6. EU-Richtlinie ist der Empfänger dieser Dienste verpflichtet, Mehrwertsteuer für diesen Dienst zu zahlen.“ gemacht werden.</p> <p>Nun haben Sie die Möglichkeit, die Rechnung postalisch an „Google Ireland“ zu senden (Briefmarke für 0,75 € verwenden). Aber Sie können diese auch online einreichen. Wie das geht, lesen Sie <a href="https://support.google.com/adsense/bin/answer.py?hl=de&amp;answer=1322022&amp;topic=1316576&amp;ctx=topic">hier</a>.</p> <p>Viele Betreiber von Webseiten erzielen mit Google AdSense Werbeeinnahmen, wissen aber nicht, ob diese umsatzsteuerpflichtig sind. Es ist deshalb ratsam, sich diesbezüglich an seinen jeweiligen steuerlichen Berater zu wenden. Neben der Umsatzsteuervoranmeldung muss zusätzlich eine „Zusammenfassende Meldung (ZM)“ an das Bundeszentralamt für Steuern gesendet werden. Die Frist zur Abgabe der ZM ist nicht identisch mit der Frist zur Abgabe der Umsatzsteuervoranmeldung.<br /> Diese muss bis zum 25. nach Ablauf des Kalendermonats eingereicht werden, in dem die Umsätze angefallen sind.</p> <h3>Privatpersonen und Google Adsense</h3> <p>Natürlich müssen Privatpersonen ebenfalls keine Umsatzsteuer abführen. Sie erhalten den Betrag netto ausgezahlt. Eine „Zusammenfassende Meldung“ ist ebenfalls nicht abzugeben.<br /> Nur sollte man hier etwas aufpassen. Alle Zahlungen von Google Adsense gelten im steuerlichen Sinne als Einnahme. Diese muss auf der Einkommenssteuererklärung gegenüber dem Finanzamt mit angegeben werden. Je nach Höhe des Betrages, kann das Finanzamt diesen als „Liebhaberei“ einstufen und es unberücksichtigt lassen. Hierbei gilt, dass sämtliche Einnahmen aus einer Quelle, die über 400 EUR im Jahr liegen, erklärt werden müssen. Also muss bei einer jährlichen Einnahme von mehr als 400 EUR aus Google Adsense ein Gewerbe angemeldet und in der Einkommensteuererklärung die Anlage G ausgefüllt werden. Eine Möglichkeit, diese Grenze zu unterschreiten ist, den Einnahmen durch Google Adsense Aufwendungen für Strom oder Arbeitsmaterial gegenzurechnen. Indirekte Kosten, wie Strom, Internet oder etwa ein Computer müssen anteilig abgezogen werden. Direkte Kosten, wie Webspace oder Servergebühren für die betroffen Webseite, können voll von den Einnahmen abgezogen werden. Hierzu sollte man der Steuererklärung dennoch eine Aufschlüsselung der Einnahmen und Ausgaben beifügen.</p> <p>Prinzipiell sollten diese Einnahmen dem Finanzamt immer erklärt werden. Ihr Lohnsteuer-Hilfering bzw. steuerliche Berater berät Sie gern ausführlich zu diesem Thema.</p> <p><strong>Update:</strong><br /> Wir, die Redaktion von Buchhalterprofi.de, werden oft gefragt, wie eine korrekte Rechnung für Gewerbetreibende oder Freiberufler an Google Adsense formal richtig erstellt wird und welche Informationen Bestandteil dieser Rechnung sein müssen. Z.B. muss die eigene Umsatzsteuer Identnummer mit angegeben werden?<br /> Aus diesem Grund haben wir für unsere Leser eine Beispielrechnung sowohl im <a href="http://www.buchhalterprofi.de/Text-Vorlagen/Google-Werbekostenerstattung-Rechnungsvorlage.pdf">PDF</a> – als auch im <a href="http://www.buchhalterprofi.de/Text-Vorlagen/Google-Werbekostenerstattung-Rechnungsvorlage.doc">DOC</a> Format zum Download bereitgestellt. Auf der ersten Seite finden Sie die besagte Rechnung. Auf Seite 2 haben wir Ihnen noch einige wichtige Hinweise mit angegeben, die Sie beachten sollten.</p> <h3>Rechnung erstellt – und nun?</h3> <p>Entweder Sie loggen sich auf Google Adsense ein und hinterlegen die Rechnung in Ihrem Account, indem Sie diese dort hochladen.<br /> Manchmal ist dieser Schritt aber nicht möglich. Dann muss die Rechnung postalisch versendet werden. Rechnung eintüten, mit einer 0,75 € Briefmarke versehen und ab zur Post oder Briefkasten!</p> <h3>Die nächsten Schritte …</h3> <p>Bei der Rechnungslegung bleibt es jedoch nicht. Es muss eine „Zusammenfassende Meldung“ (ZM) bis zum 25. des Folgemonats, nachdem Sie eine Zahlung erhalten haben, abgegeben werden.</p> <p><em>Beispiel: Sie haben am 27.05.2012 eine Zahlung von Google Adsense erhalte. Dann müssen Sie bis zum 25.06.2012 elektronisch eine Zusammenfassende Meldung versenden. Eine Meldung in Papierform ist leider nicht möglich.</em></p> <p>Mehr Informationen zur ZM finden Sie <a href="http://www.bzst.de/DE/Steuern_International/USt_Kontrollverfahren_ZM_eCommerce/Zusammenfassende_Meldungen/Zusammenfassende_Meldungen_node.html">hier</a>.</p> <p>War es bisher ohne weiteres möglich, diese ZM z.B. per Elster an die Finanzbehörden nach Saarlouis zu senden, tritt ab 01.01.2013 eine Neuerung in Kraft. Ab diesem Datum kann diese Meldung nur noch im authentifizierten Verfahren mit elektronischem Zertifikat (analog der Umsatzsteuervorausmeldung) versendet werden. Dies bedeutet, Sie müssen sich vorher anmelden. Mehr Informationen zur Änderung sowie zur Anmeldung erhalten Sie <a href="https://www.elster.de/">hier</a>.</p> <h3>Fazit</h3> <p>Das Thema um Google Adsense und Umsatzsteuer ist nicht ganz einfach zu verstehen. Insbesondere im gewerblichen Einsatz nicht. Um hierbei Ärger mit dem Finanzamt wegen „unsauberer“ Bücher zu vermeiden, sollten Sie sich fachlichen Rat einholen.</p> <p>Sie brauchen Hilfe bei der Rechnungserstellung an Google, haben Fragen bezüglich der Zusammenfassenden Meldung oder dem authentifizierten Verfahren mit elektronischem Zertifikat ab 2013 und der jeweiligen Anmeldung? Dann nehmen Sie einfach mit mir <a href="http://www.buchhalterprofi.de/blog/kontakt/">Kontakt</a> auf und wir finden eine effiziente Lösung in Ihrem Fall.</p></div> <span class="field field--name-uid field--type-entity-reference field--label-hidden"><span lang="" about="/user/21" typeof="schema:Person" property="schema:name" datatype="">Thilo Klemm</span></span> <span class="field field--name-created field--type-created field--label-hidden">Do, 12.05.2011 - 14:37</span> <section class="field field--name-comment field--type-comment field--label-above comment-wrapper"> <h2 class="title">Kommentare</h2> <a id="comment-39"></a> <article data-comment-user-id="0" about="/comment/39" typeof="schema:Comment" class="comment js-comment by-anonymous"> <mark class="hidden" data-comment-timestamp="1467118114"></mark> <footer class="comment__meta"> <article typeof="schema:Person" about="/index.php/user/0" class="profile"> </article> <p class="comment__submitted"><span rel="schema:author">Gespeichert von <span lang="" typeof="schema:Person" property="schema:name" datatype="">Alex</span> am/um Di, 28.06.2016 - 14:48</span> <span property="schema:dateCreated" content="2016-06-28T12:48:34+00:00" class="rdf-meta hidden"></span> </p> <a href="/comment/39#comment-39" hreflang="de">Permanenter Link</a> </footer> <div class="content"> <h3 property="schema:name" datatype=""><a href="/comment/39#comment-39" class="permalink" rel="bookmark" hreflang="de">Hallo und vielen Dank für die Ausführungen.</a></h3> <div property="schema:text" class="clearfix text-formatted field field--name-comment-body field--type-text-long field--label-hidden field__item"><p>Ich hätte dazu aber noch eine kurze Nachfrage bzw. Anmerkung.</p> <p>Da ich für die Adsense-Einnahmen keine Umsatzsteuer ausweise, bin ich doch auch nur begrenzt Vorsteuerabzugsberechtigt, oder?</p> <p>Bsp:<br /> Ich schalte Werbung um mit einer Seite, wo Adsense vorkommt, Gewinne zu erzielen. Die Rechnung für diese Werbung beinhaltet natürlich auch die Vorsteuer. Meine Adsense-Einnahmen für diese genannte Seite sind jedoch ohne Umsatzsteuer, weil sie ja im anderen Land berechnet wird.<br /> Damit wäre diese Werbemaßnahme ja nicht Vorsteuerabzugsberechtigt, oder sehe ich hier was verkehrt?</p> <p>Nochmals Danke.</p> </div> <drupal-render-placeholder callback="comment.lazy_builders:renderLinks" arguments="0=39&amp;1=default&amp;2=de&amp;3=" token="p_43-cV8a15Pv7rXSpD3G1zobYXXjxU4qiWG7GxKYWQ"></drupal-render-placeholder> </div> </article> <div class="indented"><a id="comment-40"></a> <article data-comment-user-id="21" about="/comment/40" typeof="schema:Comment" class="comment js-comment by-node-author"> <mark class="hidden" data-comment-timestamp="1467118134"></mark> <footer class="comment__meta"> <article typeof="schema:Person" about="/user/21" class="profile"> </article> <p class="comment__submitted"><span rel="schema:author">Gespeichert von <span lang="" about="/user/21" typeof="schema:Person" property="schema:name" datatype="">Thilo Klemm</span> am/um Di, 28.06.2016 - 14:48</span> <span property="schema:dateCreated" content="2016-06-28T12:48:54+00:00" class="rdf-meta hidden"></span> </p> <p class="parent visually-hidden">Antwort auf <a href="/comment/39#comment-39" class="permalink" rel="bookmark" hreflang="de">Hallo und vielen Dank für die Ausführungen.</a> von <span lang="" typeof="schema:Person" property="schema:name" datatype="">Alex</span></p> <a href="/comment/40#comment-40" hreflang="de">Permanenter Link</a> </footer> <div class="content"> <h3 property="schema:name" datatype=""><a href="/comment/40#comment-40" class="permalink" rel="bookmark" hreflang="de">Aus buchhalterischer Sicht…</a></h3> <div property="schema:text" class="clearfix text-formatted field field--name-comment-body field--type-text-long field--label-hidden field__item"><p>Aus buchhalterischer Sicht werden diese Belege mit Vorsteuer gebucht, da Ihnen der volle Vorsteuerabzug zusteht,wenn die übrigen Voraussetzungen dafür vorliegen. So dürfen Sie zum Beispiel nicht ein Kleinunternehmer im Sinne des Umsatzsteuerrechtes sein,weil diese grundsätzlich vom Vorsteuerabzug ausgeschlossen sind.</p> <p>Bitte beachten Sie, dass es sich bei der Beantwortung der Frage um keine steuerliche sondern um eine buchhalterische Beratung handelt. Zum Zwecke der steuerlichen Beratung wenden Sie sich bitte an Ihren Steuerberater.</p></div> <drupal-render-placeholder callback="comment.lazy_builders:renderLinks" arguments="0=40&amp;1=default&amp;2=de&amp;3=" token="1jj1Y8syChZQr2qQ2cHJri2KkorVFl_n_731QWSTX8M"></drupal-render-placeholder> </div> </article> </div><a id="comment-41"></a> <article data-comment-user-id="0" about="/comment/41" typeof="schema:Comment" class="comment js-comment by-anonymous"> <mark class="hidden" data-comment-timestamp="1467118155"></mark> <footer class="comment__meta"> <article typeof="schema:Person" about="/index.php/user/0" class="profile"> </article> <p class="comment__submitted"><span rel="schema:author">Gespeichert von <span lang="" typeof="schema:Person" property="schema:name" datatype="">Jan</span> am/um Di, 28.06.2016 - 14:49</span> <span property="schema:dateCreated" content="2016-06-28T12:49:15+00:00" class="rdf-meta hidden"></span> </p> <a href="/comment/41#comment-41" hreflang="de">Permanenter Link</a> </footer> <div class="content"> <h3 property="schema:name" datatype=""><a href="/comment/41#comment-41" class="permalink" rel="bookmark" hreflang="de">Umsatzsteuerposition 41 ist nicht korrekt, es muss Position 21 v</a></h3> <div property="schema:text" class="clearfix text-formatted field field--name-comment-body field--type-text-long field--label-hidden field__item"><p>Position 21: Nicht steuerbare sonstige Leistungen gem. § 18b Satz 1 Nr. 2 UStG<br /> Position 41: Innergemeinschaftliche Lieferungen (§ 4 Nr. 1 Buchst. b UStG) an Abnehmer mit USt- IdNr.</p> <p>Nach SKR03:</p> <p>Position 21 wird in Konto 8336 verwendet und entspricht Leistungen.<br /> Position 41 wird in Konto 8320 verwendet und entspricht Lieferungen.</p> </div> <drupal-render-placeholder callback="comment.lazy_builders:renderLinks" arguments="0=41&amp;1=default&amp;2=de&amp;3=" token="0nLsCKMkZ5bRPEQ03Z9Bqf-wPf4m5sv0srPZjbk7BHA"></drupal-render-placeholder> </div> </article> <div class="indented"><a id="comment-42"></a> <article data-comment-user-id="21" about="/comment/42" typeof="schema:Comment" class="comment js-comment by-node-author"> <mark class="hidden" data-comment-timestamp="1467118181"></mark> <footer class="comment__meta"> <article typeof="schema:Person" about="/user/21" class="profile"> </article> <p class="comment__submitted"><span rel="schema:author">Gespeichert von <span lang="" about="/user/21" typeof="schema:Person" property="schema:name" datatype="">Thilo Klemm</span> am/um Di, 28.06.2016 - 14:49</span> <span property="schema:dateCreated" content="2016-06-28T12:49:41+00:00" class="rdf-meta hidden"></span> </p> <p class="parent visually-hidden">Antwort auf <a href="/comment/41#comment-41" class="permalink" rel="bookmark" hreflang="de">Umsatzsteuerposition 41 ist nicht korrekt, es muss Position 21 v</a> von <span lang="" typeof="schema:Person" property="schema:name" datatype="">Jan</span></p> <a href="/comment/42#comment-42" hreflang="de">Permanenter Link</a> </footer> <div class="content"> <h3 property="schema:name" datatype=""><a href="/comment/42#comment-42" class="permalink" rel="bookmark" hreflang="de">Hallo Jan,</a></h3> <div property="schema:text" class="clearfix text-formatted field field--name-comment-body field--type-text-long field--label-hidden field__item"><p>im Artikel wird die Zeile 41 aufgeführt. Auf dieser Zeile steht auch die Kennziffer 21. Somit handelt es sich eindeutig um nicht steuerbare sonstige Leistungen gem. 18b Satz 1 Nr. 2.</p> <p>Viele Grüße<br /> Thilo Klemm</p></div> <drupal-render-placeholder callback="comment.lazy_builders:renderLinks" arguments="0=42&amp;1=default&amp;2=de&amp;3=" token="8puHOkRsfcDX2M24kPrhKnWL3sV6ipwVJpyhI9bVZm0"></drupal-render-placeholder> </div> </article> <div class="indented"><a id="comment-43"></a> <article data-comment-user-id="0" about="/comment/43" typeof="schema:Comment" class="comment js-comment by-anonymous"> <mark class="hidden" data-comment-timestamp="1467118203"></mark> <footer class="comment__meta"> <article typeof="schema:Person" about="/index.php/user/0" class="profile"> </article> <p class="comment__submitted"><span rel="schema:author">Gespeichert von <span lang="" typeof="schema:Person" property="schema:name" datatype="">Jan</span> am/um Di, 28.06.2016 - 14:50</span> <span property="schema:dateCreated" content="2016-06-28T12:50:03+00:00" class="rdf-meta hidden"></span> </p> <p class="parent visually-hidden">Antwort auf <a href="/comment/42#comment-42" class="permalink" rel="bookmark" hreflang="de">Hallo Jan,</a> von <span lang="" about="/user/21" typeof="schema:Person" property="schema:name" datatype="">Thilo Klemm</span></p> <a href="/comment/43#comment-43" hreflang="de">Permanenter Link</a> </footer> <div class="content"> <h3 property="schema:name" datatype=""><a href="/comment/43#comment-43" class="permalink" rel="bookmark" hreflang="de">Hallo Thilo,</a></h3> <div property="schema:text" class="clearfix text-formatted field field--name-comment-body field--type-text-long field--label-hidden field__item"><p>dann stimmt das natürlich! Danke für den Hinweis!<br /> Viele Grüße<br /> Jan</p> </div> <drupal-render-placeholder callback="comment.lazy_builders:renderLinks" arguments="0=43&amp;1=default&amp;2=de&amp;3=" token="txpmQnquQAWs-xkcCJ7q4-yLllYbozH83TJ73ial6yo"></drupal-render-placeholder> </div> </article> </div></div><a id="comment-44"></a> <article data-comment-user-id="0" about="/comment/44" typeof="schema:Comment" class="comment js-comment by-anonymous"> <mark class="hidden" data-comment-timestamp="1467118221"></mark> <footer class="comment__meta"> <article typeof="schema:Person" about="/index.php/user/0" class="profile"> </article> <p class="comment__submitted"><span rel="schema:author">Gespeichert von <span lang="" typeof="schema:Person" property="schema:name" datatype="">Marcel</span> am/um Di, 28.06.2016 - 14:50</span> <span property="schema:dateCreated" content="2016-06-28T12:50:21+00:00" class="rdf-meta hidden"></span> </p> <a href="/comment/44#comment-44" hreflang="de">Permanenter Link</a> </footer> <div class="content"> <h3 property="schema:name" datatype=""><a href="/comment/44#comment-44" class="permalink" rel="bookmark" hreflang="de">Hallo, endlich mal ein guter Artikel zum Thema!!! </a></h3> <div property="schema:text" class="clearfix text-formatted field field--name-comment-body field--type-text-long field--label-hidden field__item"><p>Werde das dann wohl in Zukunft so machen, kann denn das Finanzamt auf die Idee kommen, Umsatzsteuer „rückwirkend“, also z.B. für 2009, 2010, 2011 zu erstatten, wenn man das Prozedere wie beschrieben nicht so angewandt hat? Habe bisher keine Umsatzsteuer bezahlt, aber z.B. auch keine Rechnung an Google gestellt.</p> <p>Herzlichst<br /> Marcel</p> </div> <drupal-render-placeholder callback="comment.lazy_builders:renderLinks" arguments="0=44&amp;1=default&amp;2=de&amp;3=" token="kBnNsfqnSLtczxoXsggwrxUis0bqNngfcbFtRFihv4A"></drupal-render-placeholder> </div> </article> <div class="indented"><a id="comment-45"></a> <article data-comment-user-id="21" about="/comment/45" typeof="schema:Comment" class="comment js-comment by-node-author"> <mark class="hidden" data-comment-timestamp="1467118241"></mark> <footer class="comment__meta"> <article typeof="schema:Person" about="/user/21" class="profile"> </article> <p class="comment__submitted"><span rel="schema:author">Gespeichert von <span lang="" about="/user/21" typeof="schema:Person" property="schema:name" datatype="">Thilo Klemm</span> am/um Di, 28.06.2016 - 14:50</span> <span property="schema:dateCreated" content="2016-06-28T12:50:41+00:00" class="rdf-meta hidden"></span> </p> <p class="parent visually-hidden">Antwort auf <a href="/comment/44#comment-44" class="permalink" rel="bookmark" hreflang="de">Hallo, endlich mal ein guter Artikel zum Thema!!! </a> von <span lang="" typeof="schema:Person" property="schema:name" datatype="">Marcel</span></p> <a href="/comment/45#comment-45" hreflang="de">Permanenter Link</a> </footer> <div class="content"> <h3 property="schema:name" datatype=""><a href="/comment/45#comment-45" class="permalink" rel="bookmark" hreflang="de">Hallo Marcel,</a></h3> <div property="schema:text" class="clearfix text-formatted field field--name-comment-body field--type-text-long field--label-hidden field__item"><p>vorab meinerseits ein Hinweis. Da ich kein Steuerberater bin, darf ich auch keine steuerliche Beratung durchführen. Meine Beantwortung darf also nur aus Sicht des Buchhalters erfolgen.</p> <p>Leider kenne ich Ihre momentane Situation nicht. Haben Sie ein Gewerbe angemeldet? Sind Sie Kleinunternehmer in Sinne des Umsatzsteuergesetzes oder sind Sie umsatzsteuerpflichtig?<br /> Ich gehe einmal davon aus, dass Sie bisher kein Gewerbe angemeldet haben, jedoch Einnahmen über 400 € im Jahr mit diesen Einnahmen erzielt haben. Ich empfehle Ihnen, Ihre Einnahmen und diesbezügliche Ausgaben einmal genau zu prüfen. Sie können gegenüber dem Finanzamt immer noch Ihre Einnahmen auch für die Jahre 2009, 2010 und 2011 erklären, zu empfehlen ist dabei die Nutzung der Kleinunternehmerregelung. Dann spielt die Umsatzsteuer keine Rolle. Für die Zukunft rate ich Ihnen die Anmeldung eines Gewerbes.</p> <p>Falls ich nicht genau den Sinn Ihrer Anfrage erkannt haben sollte, bitte ich um eine kurze Rückinfo.</p> <p>Viele Grüße.<br /> Thilo Klemm vom Buchhalterprofi Team</p></div> <drupal-render-placeholder callback="comment.lazy_builders:renderLinks" arguments="0=45&amp;1=default&amp;2=de&amp;3=" token="tlE52iTZxf9KevjWBvLlzra3Ut3WFEx0jMIKnZsJjIk"></drupal-render-placeholder> </div> </article> </div><a id="comment-46"></a> <article data-comment-user-id="0" about="/comment/46" typeof="schema:Comment" class="comment js-comment by-anonymous"> <mark class="hidden" data-comment-timestamp="1467118261"></mark> <footer class="comment__meta"> <article typeof="schema:Person" about="/index.php/user/0" class="profile"> </article> <p class="comment__submitted"><span rel="schema:author">Gespeichert von <span lang="" typeof="schema:Person" property="schema:name" datatype="">Marcel</span> am/um Di, 28.06.2016 - 14:51</span> <span property="schema:dateCreated" content="2016-06-28T12:51:01+00:00" class="rdf-meta hidden"></span> </p> <a href="/comment/46#comment-46" hreflang="de">Permanenter Link</a> </footer> <div class="content"> <h3 property="schema:name" datatype=""><a href="/comment/46#comment-46" class="permalink" rel="bookmark" hreflang="de">Hallo Herr Klemm,</a></h3> <div property="schema:text" class="clearfix text-formatted field field--name-comment-body field--type-text-long field--label-hidden field__item"><p>danke für Ihre Antwort. Ja, ich habe ein Gewerbe angemeldet. Es geht um die Frage, ob das Finanzamt die Bezahlung der deutschen Umsatzsteuer aus den GoogleAdsene-Einnahmen verlangen kann, weil die Formalien nicht eingehalten wurden? Und das rückwirkend? Mit anderen Worten. Wenn ich die Formalien wie z.B. die „Zusammenfassende Meldung“, Rechnung an Google stellen etc., nicht erledige, was kann dann im schlimmsten Falle passieren?</p> <p>Thx.</p> </div> <drupal-render-placeholder callback="comment.lazy_builders:renderLinks" arguments="0=46&amp;1=default&amp;2=de&amp;3=" token="0fMoh8m7qKiGtSNzdFiT1UyakyixGX_OKaPo-1PLBrI"></drupal-render-placeholder> </div> </article> <div class="indented"><a id="comment-47"></a> <article data-comment-user-id="21" about="/comment/47" typeof="schema:Comment" class="comment js-comment by-node-author"> <mark class="hidden" data-comment-timestamp="1467118283"></mark> <footer class="comment__meta"> <article typeof="schema:Person" about="/user/21" class="profile"> </article> <p class="comment__submitted"><span rel="schema:author">Gespeichert von <span lang="" about="/user/21" typeof="schema:Person" property="schema:name" datatype="">Thilo Klemm</span> am/um Di, 28.06.2016 - 14:51</span> <span property="schema:dateCreated" content="2016-06-28T12:51:23+00:00" class="rdf-meta hidden"></span> </p> <p class="parent visually-hidden">Antwort auf <a href="/comment/46#comment-46" class="permalink" rel="bookmark" hreflang="de">Hallo Herr Klemm,</a> von <span lang="" typeof="schema:Person" property="schema:name" datatype="">Marcel</span></p> <a href="/comment/47#comment-47" hreflang="de">Permanenter Link</a> </footer> <div class="content"> <h3 property="schema:name" datatype=""><a href="/comment/47#comment-47" class="permalink" rel="bookmark" hreflang="de">Hallo Marcel,</a></h3> <div property="schema:text" class="clearfix text-formatted field field--name-comment-body field--type-text-long field--label-hidden field__item"><p>Das Finanzamt kann erst bei einer Betriebsprüfung feststellen, dass diese Umsätze falsch erklärt wurden. In diesen Fällen kommt es immer auf den Betriebsprüfer an. Da es aber Umsätze sind die in Deutschland nicht steuerbar sind (Ort der Leistung ist der Sitz des Leistungsempfängers) muss meines Erachtens (bitte um Beachtung, dass ich kein Steuerberater bin) nicht mit einer Nachzahlung deutscher Umsatzsteuer gerechnet werden. Es müssen eventuell neue Umsatzsteuererklärungen (berichtigte) und Zusammenfassende Meldungen eingereicht werden. Ertragssteuerlich dürfte diese Sachverhalte auch keine Auswirkungen haben.</p> <p>Viele Grüße<br /> Thilo Klemm vom Buchhalterprofi Team</p></div> <drupal-render-placeholder callback="comment.lazy_builders:renderLinks" arguments="0=47&amp;1=default&amp;2=de&amp;3=" token="EDHK1v7FYNRBSiymsLNRlmM2MxaGUQ6vAkEQSh1-YCQ"></drupal-render-placeholder> </div> </article> </div><a id="comment-48"></a> <article data-comment-user-id="0" about="/comment/48" typeof="schema:Comment" class="comment js-comment by-anonymous"> <mark class="hidden" data-comment-timestamp="1467118297"></mark> <footer class="comment__meta"> <article typeof="schema:Person" about="/index.php/user/0" class="profile"> </article> <p class="comment__submitted"><span rel="schema:author">Gespeichert von <span lang="" typeof="schema:Person" property="schema:name" datatype="">Marcel</span> am/um Di, 28.06.2016 - 14:51</span> <span property="schema:dateCreated" content="2016-06-28T12:51:37+00:00" class="rdf-meta hidden"></span> </p> <a href="/comment/48#comment-48" hreflang="de">Permanenter Link</a> </footer> <div class="content"> <h3 property="schema:name" datatype=""><a href="/comment/48#comment-48" class="permalink" rel="bookmark" hreflang="de">Haben Sie vielen Dank</a></h3> <div property="schema:text" class="clearfix text-formatted field field--name-comment-body field--type-text-long field--label-hidden field__item"><p>Haben Sie vielen Dank</p> </div> <drupal-render-placeholder callback="comment.lazy_builders:renderLinks" arguments="0=48&amp;1=default&amp;2=de&amp;3=" token="yr-eMaavzF9a_t6Dgw7ILxfKGoT_ll_Yso6iPlfzOv0"></drupal-render-placeholder> </div> </article> <a id="comment-49"></a> <article data-comment-user-id="0" about="/comment/49" typeof="schema:Comment" class="comment js-comment by-anonymous"> <mark class="hidden" data-comment-timestamp="1467118314"></mark> <footer class="comment__meta"> <article typeof="schema:Person" about="/index.php/user/0" class="profile"> </article> <p class="comment__submitted"><span rel="schema:author">Gespeichert von <span lang="" typeof="schema:Person" property="schema:name" datatype="">Daniel</span> am/um Di, 28.06.2016 - 14:51</span> <span property="schema:dateCreated" content="2016-06-28T12:51:54+00:00" class="rdf-meta hidden"></span> </p> <a href="/comment/49#comment-49" hreflang="de">Permanenter Link</a> </footer> <div class="content"> <h3 property="schema:name" datatype=""><a href="/comment/49#comment-49" class="permalink" rel="bookmark" hreflang="de">Vorab vielen Dank für diesen informativen Artikel.</a></h3> <div property="schema:text" class="clearfix text-formatted field field--name-comment-body field--type-text-long field--label-hidden field__item"><p>Ich hätte eine kurze ergänzende Frage. Ich habe im Laufe der Jahre meine insgesamten Nebeneinkünfte so steigern können, dass ich nicht mehr als Kleinunternehmer gelte. Muss ich nun mein Adsense Konto auflösen, damit ich meine UST-ID angeben kann, um dann z.B. eine Rechnung stellen zu können? Oder kann ich immer noch mit einem privaten Konto weitermachen, da es sich um Nebeneinkünfte, neben meiner tatsächlichen beruflichen Tätigkeit handelt?</p> </div> <drupal-render-placeholder callback="comment.lazy_builders:renderLinks" arguments="0=49&amp;1=default&amp;2=de&amp;3=" token="t2urqJb_NsK85IPPRnbXjlUiKHxqTu1kRVY7pwoeGTA"></drupal-render-placeholder> </div> </article> <div class="indented"><a id="comment-50"></a> <article data-comment-user-id="21" about="/comment/50" typeof="schema:Comment" class="comment js-comment by-node-author"> <mark class="hidden" data-comment-timestamp="1467118336"></mark> <footer class="comment__meta"> <article typeof="schema:Person" about="/user/21" class="profile"> </article> <p class="comment__submitted"><span rel="schema:author">Gespeichert von <span lang="" about="/user/21" typeof="schema:Person" property="schema:name" datatype="">Thilo Klemm</span> am/um Di, 28.06.2016 - 14:52</span> <span property="schema:dateCreated" content="2016-06-28T12:52:16+00:00" class="rdf-meta hidden"></span> </p> <p class="parent visually-hidden">Antwort auf <a href="/comment/49#comment-49" class="permalink" rel="bookmark" hreflang="de">Vorab vielen Dank für diesen informativen Artikel.</a> von <span lang="" typeof="schema:Person" property="schema:name" datatype="">Daniel</span></p> <a href="/comment/50#comment-50" hreflang="de">Permanenter Link</a> </footer> <div class="content"> <h3 property="schema:name" datatype=""><a href="/comment/50#comment-50" class="permalink" rel="bookmark" hreflang="de">Hallo Daniel,</a></h3> <div property="schema:text" class="clearfix text-formatted field field--name-comment-body field--type-text-long field--label-hidden field__item"><p>vielen Dank für Ihre Anfrage.</p> <p>Wenn ich es dieser richtig entnommen habe, geht dabei um die Frage, ob Sie Ihren privaten Google Adsense Account als diesen Kontotyp („individuelles Konto“) behalten können oder ob Sie jenes Konto auflösen und ein „Geschäftskonto“ erstellen sollen!?</p> <p>Im Prinzip ist es Google egal, welchen Kontotyp Sie gewählt haben. Bis auf die Auszahlungsmodalitäten. Zitat Google: „Hinsichtlich der Services und des Zahlungssystems besteht kein Unterschied zwischen individuellen Konten und Geschäftskonten. Geschäftskontozahlungen werden dem Firmennamen zugewiesen, während Zahlungen für individuelle Konten Zahlungsempfängernamen des Kontoinhabers zugewiesen werden.“ (zur Quelle).</p> <p>Wenn ich es richtig vermute, lassen Sie sich die Auszahlungen auf ein deutsches Bankkonto, welches auf Ihren bürgerlichen Namen läuft, überweisen? Da sich Ihre Nebeneinkünfte gesteigert haben und Sie aus der Kleinunternehmerregelung fallen, werden Sie bestimmt keine GmbH oder AG gründen sondern weiterhin als Selbständiger tätig sein? In diesem Fall empfiehlt es sich, den Kontotyp „individuelles Konto“ beizubehalten.</p> <p>Bezüglich der Rechnungslegung ist folgendes zu beachten:<br /> Auf die Rechnung muss zwingend die Umsatzsteuer ID-Nummer von Google Ireland (IE6388047V), sofern Google Ireland Ihr Auftraggeber ist (mehr dazu siehe hier), <u>sowie Ihre eigene Umsatzsteuer ID-Nummer</u>. Der Auszahlungsbetrag an Sie, muss sowohl als Netto- wie auch Bruttobetrag auf der Rechnung stehen, ohne Angabe der Mehrwertsteuer. Denn in diesem Fall handelt es sich um eine Steuerschuldumkehr, wodurch die Mehrwertsteuer von Google bezahlt wird. Auf diese Umkehr sollten Sie in der Rechnung mit folgendem Satz hinweisen: „Gemäß dem Reverse-Charge-Verfahren bzw. gemäß Artikel 21.1(b) der 6. EU-Richtlinie ist der Empfänger dieser Dienste verpflichtet, Mehrwertsteuer für diesen Dienst zu zahlen.“. Oder so ähnlich.</p> <p>Bitte beachten Sie, dass Google Adsense Zahlungen Umsatz darstellen und in der Einnahme- Überschussrechnung (oder Bilanz)als solcher mit angegeben werden muß.</p> <p>Für weitere Fragen stehe ich Ihnen gern zur Verfügung.</p> <p>Thilo Klemm vom Buchhalterprofi Team</p></div> <drupal-render-placeholder callback="comment.lazy_builders:renderLinks" arguments="0=50&amp;1=default&amp;2=de&amp;3=" token="IWOJVMrjZSHQP2I2HxMMeIGLNlCey15d2WRrRRsjHmg"></drupal-render-placeholder> </div> </article> </div><a id="comment-51"></a> <article data-comment-user-id="0" about="/comment/51" typeof="schema:Comment" class="comment js-comment by-anonymous"> <mark class="hidden" data-comment-timestamp="1467118354"></mark> <footer class="comment__meta"> <article typeof="schema:Person" about="/index.php/user/0" class="profile"> </article> <p class="comment__submitted"><span rel="schema:author">Gespeichert von <span lang="" typeof="schema:Person" property="schema:name" datatype="">Melanie Wagner</span> am/um Di, 28.06.2016 - 14:52</span> <span property="schema:dateCreated" content="2016-06-28T12:52:34+00:00" class="rdf-meta hidden"></span> </p> <a href="/comment/51#comment-51" hreflang="de">Permanenter Link</a> </footer> <div class="content"> <h3 property="schema:name" datatype=""><a href="/comment/51#comment-51" class="permalink" rel="bookmark" hreflang="de">Sehr geehrter Herr Klemm!</a></h3> <div property="schema:text" class="clearfix text-formatted field field--name-comment-body field--type-text-long field--label-hidden field__item"><p>Ihr Artikel ist hochinteressant und informativ.</p> <p>Ich denke mal, die meisten Finanzbehörden kennen sich in der Materie nicht umfassend aus und so wird es immer mal wieder zu unterschiedlichen Handhabungen kommen, wobei das Steuerrecht über allem stehen sollte.</p> <p>Ich bin seit vielen Jahren als Einzelunternehmerin selbständig und daher auch umsatzsteuerpflichtig.<br /> Seit ein paar Monaten kommen nun erstmalig in meiner geschäftlichen Laufbahn umsatzsteuerfreie Einnahmen aus Google Adsense hinzu.</p> <p>Leider wurde aber das Adsense Konto al Privatperson angemeldet und eine Neuanmeldung ist fast unmöglich, weil Google das sehr restriktiv handhabt, wie man im Inet liest.</p> <p>Sie erwähnten bereits, dass in solchen Fällen, das Google-Konto durchaus als Privatperson weitergeführt werden solle, die Einnahmen selbstverständlich bei der Einkommenserklärung angegeben werden und die Erträge bei der Umsatzsteuererklärung als umsatzsteuerfreie Einnahmen deklariert werden sollten. Ist das so richtig?</p> <p>Würden denn in diesem Falle die ZM und der ganze Ablauf in bezug auf Rechnungslegung an Google wegfallen?</p> <p>Ich frage deshalb noch einmal explizit nach, weil Sie im Vorkommentar diesen Ablauf (ZM) noch einmal erklären und diese Erklärung im Zusammenhang mit einer Anfrage gemacht wird, bei der schlussfolgernd dem Fragesteller (Daniel)auch zur Beibehaltung eines „Individuellen Kontos“ geraten wird.</p> <p>Reicht es also nun für mich, wenn ich das Konto als „Privatkonto“ weiterführe, die erzielten Adsense Einnahmen in der Einkommensteuererklärung angebe und die Adsense Beträge in der Umsatzsteuererklärung in Zeile 41 eintrage?</p> <p>Kann ich mir also den ganzen Aufwand der Rechnungslegung und der ZM sparen?</p> <p>Frohe Weihnachten und schon jetzt vielen Dank für Ihre Antwort.</p> <p>LG, Melanie</p> </div> <drupal-render-placeholder callback="comment.lazy_builders:renderLinks" arguments="0=51&amp;1=default&amp;2=de&amp;3=" token="jAA5uB-8YiRgTqAQYoNZkIhDpgWRV7J2KXJ3SczD0ck"></drupal-render-placeholder> </div> </article> <h2 class="title comment-form__title">Neuen Kommentar schreiben</h2> <drupal-render-placeholder callback="comment.lazy_builders:renderForm" arguments="0=node&amp;1=50&amp;2=comment&amp;3=comment" token="8WGO8ImBirMqhXncJ2JSiB-Mre32O1REXwH0equKyUQ"></drupal-render-placeholder> </section> Thu, 12 May 2011 12:37:16 +0000 Thilo Klemm 50 at http://www.buchhalterprofi.de http://www.buchhalterprofi.de/google-adsense-und-umsatzsteuer#comments