Steuer http://www.buchhalterprofi.de/taxonomy/term/13 de Soll- und Istbesteuerung – darauf sollten Sie achten http://www.buchhalterprofi.de/node/129 <span class="field field--name-title field--type-string field--label-hidden">Soll- und Istbesteuerung – darauf sollten Sie achten</span> <div class="clearfix text-formatted field field--name-body field--type-text-with-summary field--label-hidden field__item"><p>Für die Führung eines Unternehmens ist es wichtig die Unterschiede zwischen der sogenannten Soll- und Istbesteuerung zu kennen. Man spricht auf von einer Besteuerung nach vereinbarten oder nach vereinnahmten Entgelten. Gemeint ist damit der Zeitpunkt, wann Erlöse oder Aufwendungen steuerrelevant erfasst werden Bei der Istbesteuerung kann davon ausgegangen werden, dass die steuerliche Belastung verschoben wird und somit ein Liquiditätsvorteil entsteht.</p> <h3>Merkmale der Sollbesteuerung</h3> <p>Die Besteuerung nach vereinbarten Entgelten – also die Sollbesteuerung – ist die reguläre Form. Eingangsrechnungen und Ausgangsrechnungen werden zum Zeitpunkt des Ein- bzw. Ausgangs gebucht. Der Vorsteuerabzug ist mit Vorliegen einer entsprechenden Rechnung lt. §15 UStG möglich, die Umsatzsteuer ist nach §13 UStG zu buchen und bei der nächsten Umsatzsteuervoranmeldung zu erklären und abzuführen. Gerade liquiditätsschwache Unternehmen haben mit dieser Form der Besteuerung häufig ein Problem, da sie die Umsatzsteuer an das Finanzamt abführen müssen, obwohl die Zahlung vom Kunden noch nicht eingetroffen ist.</p> <p><em>Beispiel:</em><br /> Ein Unternehmen beendet seine Lieferung am 25.03., die Rechnung wird am gleichen Tag mit einem Zahlungsziel von 30 Tagen gestellt. Die Zahlung des Kunden geht vereinbarungsgemäß am 24.04. ein.<br /> Laut §13 Abs. 1 Nr. 1a UStG ist die Umsatzsteuer fällig „ … mit Ablauf des Voranmeldungszeitraums, in dem die Leistungen ausgeführt worden sind …“. Das bedeutet, die Umsatzsteuer ist mit dem Zeitraum März anzumelden und ist am 10.04. zu bezahlen. Da der Kunde pünktlich bezahlt, hat der Lieferant einen Zeitraum von 14 Tage (10.04. bis 24.04.) finanziell zu überbrücken. Würde der Kunde erst später zahlen – was leider viel zu oft vorkommt – hat der Lieferant die Umsatzsteuer bis zum Zahlungseingang „vorzustrecken“.</p> <h3>Merkmale der Istbesteuerung</h3> <p>Bei der Istbesteuerung spricht man von der Besteuerung nach vereinnahmten Entgelten. Das bedeutet, dass die Umsatzsteuer erst dann fällig wird, wenn die Zahlung dazu eingeht. Dieses Prinzip ermöglicht dem Unternehmen einen erheblichen Liquiditätsvorteil.</p> <p><em>Beispiel wie oben, aber mit Istbesteuerung:</em><br /> Die Zahlung geht am 24.04. beim Lieferant ein. Die Umsatzsteuervoranmeldung ist bis zum 10.05. für den April abzugeben und zu bezahlen. Der Lieferant hat also die Umsatzsteuer vom Kunden erhalten und muss erst dann die Zahlung an das Finanzamt vornehmen. Würde der Kunde später bezahlen, schadet dies dem Unternehmen natürlich auch, aber er muss zumindest nicht die Zahlung an das Finanzamt „vorstrecken“.</p> <p>Ein zusätzliches „Zuckerl“ bei der Istbesteuerung ist die Tatsache, dass der Vorsteuerabzug unabhängig von vereinbarten oder vereinnahmten Entgelten abgezogen werden darf. Das Umsatzsteuergesetz unterscheidet hier nicht, sondern verbindet den Abzug der Vorsteuer mit anderen Kriterien. Das bedeutet also, dass bereits beim Rechnungseingang die Vorsteuer abgezogen werden darf, obwohl die Zahlung erst später erfolgt.</p> <p><em>Beispiel:</em> Ein Händler kauft Ware, die er sofort an seinen Kunden verkauft. Die Rechnung vom Lieferant erhält er am 25.03. mit Zahlungsziel 30 Tage, so dass er die Zahlung am 24.04. vornimmt. Am gleichen Tag stellt er die Rechnung an den Kunden, der ebenfalls am 24.04. bezahlt.<br /> Die Vorsteuer kann er mit der Anmeldung für März (Rechnungseingang) bereits in Abzug bringen, die Zahlung der Umsatzsteuer bezüglich des Erlöses ist mit der Anmeldung für April (Zahlungseingang) abzuführen.</p> <h3>Wer darf nach vereinnahmten Entgelten besteuern</h3> <p>Das Umsatzsteuergesetz sieht für die Anwendung der Istbesteuerung klare Regeln vor. So ist lt. §20 UStG die Grenze bei 500.000 € Umsatz im Vorjahr. Wer diese Umsatzgröße nicht überschreitet, kann beim Finanzamt einen formlosen Antrag stellen, der – wenn zum Unternehmen keine größeren negativen Eintragungen vorliegen – in der Regel problemlos gestattet wird.</p> <p>Außerdem dürfen freiberuflich tätige Unternehmer oder Firmen, die von der Buchführungspflicht befreit sind, auf Antrag nach vereinnahmten Entgelten besteuern.</p> <h3>OP-Buchhaltung bei Istbesteuerung</h3> <p>Gerade der Einsatz von EDV in der Buchhaltung bringt in der Übersichtlichkeit von fälligen Forderungen und Verbindlichkeiten entscheidende Vorteile. Wenn nun die Buchungen aber erst bei Zahlungen vorgenommen werden, kann dieser Vorteil nicht genutzt werden, da keine offenen Forderungen oder Verbindlichkeiten (offene Posten [OP]) entstehen. Dies kann allerdings umgangen werden, wenn zwischen fälliger und nicht fälliger Umsatzsteuer entschieden wird.</p> <p><em>Beispiel:</em><br /> Bei der Erstellung der Rechnung an einen Kunden wird die Buchung des Erlöses vorgenommen und die Umsatzsteuer auf „Umsatzsteuer nicht fällig“ gebucht. Dieser Posten, und auch die dazugehörige Bemessungsgrundlage „Erlöse“, gehen somit nicht in die Umsatzsteuervoranmeldung ein. Bei Auswertungen erscheint allerdings die Rechnung als offener Posten, so dass Mahnung etc. erstellt werden können. Bei der Zahlung wird die Umsatzsteuer von „Umsatzsteuer nicht fällig“ auf „Umsatzsteuer“ vorgenommen und der Erlös wird als Bemessungsgrundlage in die Umsatzsteuervoranmeldung aufgenommen.</p> <p>Die meisten Buchhaltungsprogramme können die Umbuchungen der Umsatzsteuer bei Zahlungseingang bei entsprechender Einstellung automatisch vornehmen.</p></div> <span class="field field--name-uid field--type-entity-reference field--label-hidden"><span lang="" about="/user/21" typeof="schema:Person" property="schema:name" datatype="">Thilo Klemm</span></span> <span class="field field--name-created field--type-created field--label-hidden">Di, 25.06.2013 - 16:21</span> <section class="field field--name-comment field--type-comment field--label-above comment-wrapper"> <h2 class="title comment-form__title">Neuen Kommentar hinzufügen</h2> <drupal-render-placeholder callback="comment.lazy_builders:renderForm" arguments="0=node&amp;1=129&amp;2=comment&amp;3=comment" token="Hcd0-bbzgHk-QcUG7vG4NxhmcUxBtVZlcyJMHJWvIDQ"></drupal-render-placeholder> </section> Tue, 25 Jun 2013 14:21:15 +0000 Thilo Klemm 129 at http://www.buchhalterprofi.de Was ist Lohnsteuer, was ist Einkommensteuer? http://www.buchhalterprofi.de/node/100 <span class="field field--name-title field--type-string field--label-hidden">Was ist Lohnsteuer, was ist Einkommensteuer?</span> <div class="clearfix text-formatted field field--name-body field--type-text-with-summary field--label-hidden field__item"><p> </p> <p>„Natürliche Personen, die im Inland einen Wohnsitz oder ihren gewöhnlichen Aufenthalt haben, sind unbeschränkt einkommensteuerpflichtig“. Mit diesem Satz verpflichtet §1 Abs. 1 des Einkommensteuergesetzes jeden, auf sein Einkommen Steuern zu bezahlen. Die Einkommensteuer umfasst die verschiedensten Einkommensarten, darunter zum Beispiel Einkommen aus einen Gewerbebetrieb, aus Kapitalvermögen, oder auch aus nichtselbständiger Arbeit – was soviel heißt wie Einkommen aus einer Tätigkeit als Arbeitnehmer.</p> <p>Nun verlangt der Staat nicht, dass sich der Arbeitnehmer selbst um die Bezahlung der Einkommensteuer kümmert, sondern hat dafür den Arbeitgeber in die Verpflichtung genommen. Aus dieser Verpflichtung entstand eine Sonderform der Einkommensteuer – nämlich die Lohnsteuer.</p> <p>Die Einkommensteuer ist eigentlich eine Jahressteuer. Bei laufendem Einkommen sind Vorauszahlungen zu leisten, und am Jahresende erfolgt eine endgültige Berechnung der zu zahlenden Steuer. Die Lohnsteuer ist eine besondere Form dieser Vorauszahlung. Der Arbeitgeber hat aus dem laufenden Arbeitsentgelt die Lohnsteuer zu berechnen, und an das Finanzamt zu überweisen. Am Jahresende erstellt er jedem Arbeitnehmer eine Steuerbescheinigung, aus der zu ersehen ist, wie hoch das Einkommen des Arbeitnehmers war und wie viel Steuer an das Finanzamt überwiesen wurde. Aufgrund dieser Daten wird vom Finanzamt – sofern der Arbeitnehmer eine Einkommensteuererklärung beim Finanzamt einreicht – die Einkommensteuer endgültig berechnet.</p> <p>Bestimmte Personen sind zur Abgabe der Steuererklärung verpflichtet, andere nicht. Wer nicht gesetzlich verpflichtet ist, hat seine Steuerschuld mit der Zahlung der Lohnsteuer beglichen.</p> <h3>Was ist lohnsteuerpflichtiger Arbeitslohn?</h3> <p>Unter §19 zählt das Einkommensteuergesetz die Bezüge auf, die als Einkünfte aus nichtselbständiger Arbeit zählen und somit dem Lohnsteuerabzug unterliegen. Die Formulierung des Gesetzes ist allerdings so allumfassend, dass alle Bezüge, gleich welcher Art, gleich ob einmalig oder laufend, ob ein Rechtsanspruch besteht oder nicht, ob es sich um Geldbezüge oder um Sachleistungen oder einfach nur um finanzielle Vorteile handelt, als Einkünfte bezeichnet werden. In der Praxis unterscheidet man zwischen</p> <ul><li>Geld- oder Barbezüge – also Löhne, Gehälter, Zulagen, Geldgeschenke etc.,</li> <li>Sachbezüge – das können sowohl Sachgeschenke oder auch sogenannte „geldwerte Vorteile“, also finanzielle Vorteile sein,</li> <li>einmalige Bezüge – etwas Urlaubs- und Weihnachtsgeld, Prämien, Abfindungen etc..</li> </ul><p>Lediglich Bezüge, die im §3 und §3b EStG aufgeführt sind, unterliegen nicht der Einkommensteuer. Darin sind insbesondere Leistungen enthalten, die von staatlicher Seite bezahlt oder durch die Steuerfreiheit subventioniert werden. Für die Berechnung der Lohnsteuer sind nur sehr wenige Punkte enthalten, so sind zum Beispiel bestimmte Zulagen für Nacht-, Sonn-, oder Feiertagsarbeit in bestimmter Höhe nicht steuerpflichtig. Darüber hinaus sind bestimmte Beträge für eine betriebliche Altersvorsorge, für Zulagen des Arbeitgebers an Kindergärten oder zur Gesundheitsförderung steuerfrei. Die Auflistung im §3 ist abschließend – das heißt, Einkünfte, die dort nicht aufgeführt werden, unterliegen der Einkommen- bzw. Lohnsteuer.</p> <h3>Was ist der Lohnsteuerjahresausgleich?</h3> <p>Da die Einkommensteuer, wie bereits erwähnt, eine Jahressteuer ist, bezieht sich der Steuersatz auf das Jahreseinkommen. Der Steuersatz ist ja bekanntlich dynamisch, also steigt mit steigendem Einkommen. Um nun einen korrekten Lohnsteuerabzug vornehmen zu können, muss erst einmal der richtige Steuersatz auf das Jahreseinkommen errechnet werden.</p> <p>Beim Lohnsteuerabzug bedeutet das, das monatliche Einkommen wird hochgerechnet auf ein Jahreseinkommen – so als ob der aktuelle monatliche Verdienst jeden Monat anfallen würde – und daraus wird der Steuersatz und somit der Steuerabzug berechnet. Die Steuer wird anteilig für den Monat berechnet, und als Lohnsteuer abgezogen. Nun kann es durchaus vorkommen, dass die Löhne oder Gehälter monatlich schwanken, so dass monatlich unterschiedliche Steuersätze zur Berechnung herangezogen werden. Um dies auszugleichen, hat der Arbeitgeber die Möglichkeit, einen Lohnsteuerjahresausgleich vorzunehmen. Dieser Ausgleich kann nicht mit der Einkommensteuererklärung verglichen oder verwechselt werden! Es handelt sich lediglich darum, dass der Arbeitgeber im Dezember das gesamte Jahresbruttoeinkommen des Arbeitnehmers ermittelt, und daraus den echten Steuersatz und den richtigen Steuerabzug berechnet. Zuviel berechnete Steuer erhält der Arbeitnehmer also wieder zurück.</p> <p>Laut §42 b ist jeder Arbeitgeber, der mehr als 10 Mitarbeiter beschäftigt, verpflichtet diesen Jahresausgleich durchzuführen. Allerdings beschränkt sich dieser Vorgang auf nur sehr wenige Mitarbeiter, da bereits bestimmte Lohnsteuerklassen oder unterjähriger Ein- und Austritt den Jahresausgleich ausschließen. Gute Lohnprogramme führen diesen Vorgang selbständig unter Zugrundlegung der gesetzlichen Vorschriften durch.</p></div> <span class="field field--name-uid field--type-entity-reference field--label-hidden"><span lang="" about="/user/21" typeof="schema:Person" property="schema:name" datatype="">Thilo Klemm</span></span> <span class="field field--name-created field--type-created field--label-hidden">Do, 12.04.2012 - 14:10</span> <section class="field field--name-comment field--type-comment field--label-above comment-wrapper"> <h2 class="title comment-form__title">Neuen Kommentar hinzufügen</h2> <drupal-render-placeholder callback="comment.lazy_builders:renderForm" arguments="0=node&amp;1=100&amp;2=comment&amp;3=comment" token="js1OXzAhu0LgUEfe-P8TE3ikEcH4X4UZUHyZdtad028"></drupal-render-placeholder> </section> Thu, 12 Apr 2012 12:10:06 +0000 Thilo Klemm 100 at http://www.buchhalterprofi.de http://www.buchhalterprofi.de/node/100#comments Die Bilanzierung und Bewertung von Forderungen http://www.buchhalterprofi.de/node/61 <span class="field field--name-title field--type-string field--label-hidden">Die Bilanzierung und Bewertung von Forderungen</span> <div class="clearfix text-formatted field field--name-body field--type-text-with-summary field--label-hidden field__item"><p>Unter Forderung wird im Handels- und Steuerrecht der Anspruch eines Unternehmens gegen eine andere Firma oder gegen Personen auf eine bestimmte Leistung, meistens in Form von Geld, verstanden.</p> <p>Forderungen werden in größeren Betrieben im Rahmen der Debitorenbuchhaltung laufend betreut: Einbuchung nach Abschluss der Leistungserbringung, Überwachung von Rechnungsstellung und Zahlungseingängen, Mahnungen sowie Übernahme der Forderungen in den Jahresabschluss und deren korrekte Bewertung unter Berücksichtigung von Einzel- und Pauschalwertberichtigungen werden von dieser Abteilung innerhalb des betrieblichen Rechnungswesens durchgeführt.</p> <h3>Arten von Forderungen</h3> <p>Forderungen werden in der Bilanz auf der Aktivseite unter dem Umlaufvermögen ausgewiesen, weil sie kurzfristiges Vermögen darstellen, das leicht zu liquidieren ist. Das deutsche Handels- und Steuerrecht gliedert die Forderungen eines Unternehmens nach Schuldner und nach Art der Ansprüche, es werden im Einzelnen Forderungen aus Lieferungen und Leistungen, Forderungen gegen verbundene Unternehmen, Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht, sowie sonstige Vermögensgegenstände unterschieden. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen umfassen alle Ansprüche, die ein Unternehmen durch den Verkauf von Waren oder das Erbringen von Dienstleistungen gegenüber Dritten erwirtschaftet hat.</p> <p>Bei den Forderungen gegen verbundene Unternehmen handelt es sich um Ansprüche, die gegen Konzernunternehmen bestehen. Unter den Forderungen gegen Beteiligungsunternehmen werden alle Forderungen gegen Gesellschaften gezeigt, an denen das Unternehmen beteiligt ist oder von Gesellschaften, die ihrerseits Anteile an dem Unternehmen halten. Die Bilanzposition Sonstige Vermögensgegenstände stellt schließlich einen Sammelposten dar, unter dem alle Ansprüche gezeigt werden, die nicht unter den anderen Forderungsarten auszuweisen sind. Dies können zum Beispiel Forderungen aus Versicherungsentschädigungen oder auch gegen das Finanzamt sein.</p> <h3>Grundsätzliches zur Bewertung von Forderungen</h3> <p>Spätestens zum Jahresabschluss, in vielen Unternehmen auch schon für Monats- oder Quartalsabschlüsse, müssen die Forderungen auf ihre Werthaltigkeit hin überprüft werden. Dies folgt direkt aus dem Vorsichtsprinzip, nach dem ein ordentlicher Kaufmann sein Vermögen vorsichtig, unter Berücksichtigung aller ihm bekannten Risiken zu bewerten hat. Grundsätzlich werden Forderungen in der Bilanz mit den Anschaffungskosten oder gegebenenfalls mit dem niedrigeren Teilwert angesetzt. In der Regel entsprechen die Anschaffungskosten einer Forderung ihrem Nennwert, das heißt, der Betrag, der in der Rechnung an den Kunden ausgewiesen wird. Werden allerdings bereits bestehende Forderungen erworben, entspricht der Kaufpreis deren Anschaffungskosten. Forderungen gehören zum nicht abnutzbaren Anlagevermögen und werden somit auch nicht planmäßig abgeschrieben.</p> <h3>Wertaufhellende Tatsachen</h3> <p>Prinzipiell sind die tatsächlichen Verhältnisse, so wie sie sich am Bilanzstichtag darstellen, für die Bewertung von Forderungen maßgeblich. Der Jahresabschluss wird erst einige Zeit nach dem Ende des Geschäftsjahres aufgestellt. Oftmals werden jedoch zwischen dem Ende des Geschäftsjahres und der Bilanzerstellung Fakten bekannt, die für die Bewertung der Forderungen Relevanz besitzen. Diese sogenannten wertaufhellenden Tatsachen müssen dann auch bei der Bilanzierung berücksichtigt werden. Anders verhält es sich mit wertbeeinflussenden oder wertschaffenden Tatsachen: Dabei handelt es sich um neue Sachverhalte, die sich erst nach dem Bilanzstichtag ereignet haben und deswegen für die Bewertung der Forderungen in der Bilanz keine Rolle spielen dürfen.</p> <h3>Einzelbewertung von Forderungen</h3> <p>Wie für das gesamte Vermögen gilt prinzipiell auch für die Forderungen der Grundsatz der Einzelbewertung. Dementsprechend muss jede Forderung auf ihre Werthaltigkeit hin überprüft werden. Nach dem Ergebnis dieser Untersuchung unterscheidet man drei Arten von Forderungen: Einwandfreie Forderungen, zweifelhafte Forderungen sowie uneinbringliche Forderungen, die jeweils unterschiedlich zu bewerten sind. Am einfachsten ist die Bewertung von einwandfreien Forderungen, sie sind nach den oben geschilderten Grundsätzen zu ihren Anschaffungskosten beziehungsweise zum Nennwert anzusetzen. Bei den zweifelhaften Forderungen muss für die Bilanzierung der wahrscheinliche Wert oder der Teilwert ermittelt werden. Uneinbringliche Forderungen schließlich sind entweder mit dem Wert Null oder mit einem Erinnerungsrestbuchwert von 1 Euro anzusetzen.</p> <h3>Zweifelhafte Forderungen</h3> <p>Bei klassischen Fällen von zweifelhaften Forderungen liegt meist schon Zahlungsverzug seitens des Schuldners vor. Bereits durchgeführte Mahnungen blieben erfolglos. Denkbar ist auch, dass bekannt wurde, dass der Schuldner Insolvenz angemeldet hat – dann kann eine Forderung bereits vor ihrer Fälligkeit zweifelhaft werden. Auch wenn der Abnehmer einer Ware oder Dienstleistung nicht bezahlt, weil er eine Mängelrüge geltend gemacht hat, wird die Forderung dadurch zweifelhaft. Allen zweifelhaften Forderungen gemeinsam ist die Tatsache, dass der vollständige oder teilweise Verlust noch nicht endgültig feststeht, aber wahrscheinlich ist. Deswegen wird in Höhe der voraussichtlichen Wertminderung eine Einzelwertberichtigung auf die zweifelhafte Forderung durchgeführt. Eine Korrektur der Umsatzsteuer darf allerdings noch nicht erfolgen – dies ist erst zulässig, wenn die Höhe des Verlustes endgültig feststeht beziehungsweise die Forderung unabänderlich komplett ausgefallen ist. Daraus folgt, dass die Einzelwertberichtigung immer auf den Nettobetrag der Forderung vorzunehmen ist.</p> <h3>Uneinbringliche Forderungen</h3> <p>Erst wenn zum Beispiel eine Zwangsvollstreckung nach einem gerichtlichen Mahnverfahren ohne Erfolg blieb, Verjährung eingetreten ist oder der Insolvenzverwalter des Schuldners das Insolvenzverfahren mangels Masse eingestellt hat, ist eine Forderung uneinbringlich. Dann muss sie in voller Höhe abgeschrieben werden, eine Umsatzsteuerkorrektur muss zu diesem Zeitpunkt vorgenommen werden.</p> <h3>Direkte und indirekte Buchung von Einzelwertberichtigungen</h3> <p>Einzelwertberichtigungen können entweder direkt oder indirekt gebucht werden. Bei der direkten Buchung wird unmittelbar die Forderung im Haben gegen den Abschreibungsaufwand bebucht. Aus Gründen der Übersichtlichkeit ist das aber die Ausnahme, die indirekte Buchung von Wertberichtigung ist wesentlich verbreiteter. Bei dieser Methode wird die Abschreibungsbuchung gegen das Konto Einzelwertberichtigungen vorgenommen. Zu jedem Bilanzstichtag erfolgt dann lediglich eine Anpassung dieses Kontos, je nachdem ob ein höherer oder niedrigerer Betrag an Abschreibungen zu berücksichtigen ist.</p> <h3>Pauschalwertberichtigungen</h3> <p>Mit Hilfe einer Pauschalwertberichtigung wird das allgemeine Ausfallrisiko berücksichtigt. Das ist insbesondere wichtig für Unternehmen, die großes Massegeschäft besitzen, wie zum Beispiel Telekommunikationsanbieter. Hier können aus Gründen der Praktikabilität unmöglich alle Forderungen einzeln untersucht werden, mit der Bildung einer Pauschalwertberichtigung wird diesem Umstand angemessen Rechnung getragen. Für die Ermittlung der Höhe einer Pauschalwertberichtigung werden in der Regel die prozentualen Forderungsausfälle der letzten zwei bis fünf Jahre zugrunde gelegt.</p></div> <span class="field field--name-uid field--type-entity-reference field--label-hidden"><span lang="" about="/user/21" typeof="schema:Person" property="schema:name" datatype="">Thilo Klemm</span></span> <span class="field field--name-created field--type-created field--label-hidden">Mo, 19.09.2011 - 12:41</span> <section class="field field--name-comment field--type-comment field--label-above comment-wrapper"> <h2 class="title comment-form__title">Neuen Kommentar hinzufügen</h2> <drupal-render-placeholder callback="comment.lazy_builders:renderForm" arguments="0=node&amp;1=61&amp;2=comment&amp;3=comment" token="2eLA2ZtRztLimFn6_CSP2Y3oNZi-eH0WIY_2Z7vI4Lw"></drupal-render-placeholder> </section> Mon, 19 Sep 2011 10:41:37 +0000 Thilo Klemm 61 at http://www.buchhalterprofi.de http://www.buchhalterprofi.de/node/61#comments Auseinandersetzung mit dem Finanzamt wegen „Riesenschnitzeln“ http://www.buchhalterprofi.de/node/57 <span class="field field--name-title field--type-string field--label-hidden">Auseinandersetzung mit dem Finanzamt wegen „Riesenschnitzeln“</span> <div class="clearfix text-formatted field field--name-body field--type-text-with-summary field--label-hidden field__item"><p>Der sogenannte „Schnitzelkrieg von Plauen“ hat einer breiten Öffentlichkeit gezeigt, wie schnell Unternehmen ins Visier des Finanzamts geraten können, wenn Steuerbeamte bei der Prüfung von Einnahmen und Ausgaben tatsächliche oder vermeintliche Ungereimtheiten feststellen. Im konkreten Fall hatte das sehr gravierende Folgen …</p> <p>Ein Gastwirt aus dem Vogtland betreibt zusammen mit seiner Lebensgefährtin seit dem Jahr 2006 die Gaststätte „Futterkrippe“. Bei einer Betriebsprüfung fiel auf, dass der Wareneinsatz – nach der Auffassung des Finanzamtes – nicht recht zum Umsatz passt. Die Beamten meinten, dass im Verhältnis zum Materialeinsatz zu wenige Essen verkauft werden. Insbesondere störten sie sich an der vom Wirt angegebenen Schnitzelgröße, die er auf 200 Gramm bezifferte. Die Betriebsprüfer behaupteten, dass eine Portion Schnitzel nicht mehr als 165 Gramm wiegen würde. Daraus zogen sie die Schlussfolgerung, dass die Wirtsleute in großem Umfang Mahlzeiten schwarz verkaufen und nahmen daraufhin eine Schätzung der tatsächlichen Umsätze vor. Die Versteuerung der Mehreinnahmen ergab dann die stolze Summe von 25.000 Euro an Steuernachzahlungen zuzüglich von Strafgeldern in Höhe von 9.000 Euro.</p> <p>Das Amtsgericht Chemnitz stellte dann zwar Ende Juni 2011 das Verfahren wegen Steuerhinterziehung gegen die Zahlung einer Geldbuße von 3.000 Euro ein. Die Steuernachforderung bleibt allerdings in voller Höhe bestehen. Gegen den entsprechenden Steuerbescheid hat das Wirtspaar Klage beim Finanzgericht erhoben – der „Schnitzelkampf“ wird dort dann in die nächste Runde gehen.</p> <h3>Prüfungen durch das Finanzamt von Unternehmen mit Barumsätzen</h3> <p>Was sich so unterhaltsam liest, hat jedoch einen ernsten Hintergrund. Jedes Jahr müssen unzählige Unternehmer, die ihre Umsatzerlöse zum Teil oder vollständig durch Bareinnahmen erzielen, Prüfungen des Innendienstes und Außendienstes der Finanzämter, letztere in Form von Betriebsprüfungen über sicher ergehen lassen. Betroffen sind davon nicht alleine Gaststätten- und Restaurantbetreiber, Inhaber von Eisdielen und Cafés, auch Taxiunternehmen werden regelmäßig auf diese Art geprüft. Ziel dieser Untersuchungen ist immer festzustellen, ob alle Einnahmen vollständig erfasst und versteuert wurden. Durch die Pflicht zur Abgabe von Steuererklärungen in elektronischer Form hat sich das Problem noch verschärft. Zum einen haben die Beamten des Finanzamtes dadurch mehr Zeit für Prüfungen. Zum anderen können so automatisierte Prüfverfahren ohne größere Probleme zum Einsatz kommen.</p> <h3>Prüfmethoden</h3> <p>Diese Möglichkeit nutzt das Finanzamt ausgiebig: Mit ausgeklügelten, statistischen Testverfahren werden die Angaben des Steuerpflichtigen auf ihre Plausibilität hin untersucht. So wird zum Beispiel mit dem Chi-Quadrat-Test untersucht, ob bestimmte Zahlenmerkmale statistisch gleichverteilt sind. Sind sie das nicht, liegt immer der Verdacht nahe, dass manipulativ eingegriffen wurde. Die Finanzämter verfügen über umfangreiche Sammlungen von branchenspezifischen Kennzahlen, die sie zu Prüfungen verwenden: So gibt es für Gaststätten der verschiedenen Gattungen bestimmte übliche Relationen von Umsatz zu Wareneinsatz oder auch von Gewinn zu Umsatz. Weichen die tatsächlichen Zahlen deutlich von diesen Erfahrungswerten ab, muss der steuerpflichtige Unternehmer dafür sehr plausible Gründe anführen können. Bei Außenprüfungen nehmen Finanzbeamte durchaus auch Verprobungen vor Ort vor: Sie untersuchen zum Beispiel in einem Café durch einen Mengenverprobung, wie viele Portionen an Kaffeesahne während eines Tages verbraucht werden, und stimmen dies sowohl mit den gebuchten diesbezüglichen Aufwendungen als auch mit den sich daraus ergebenden Kaffeeverkäufen ab.</p> <p>Wenn die Bargeldbestände vom Inhaber oder dessen Familienangehörigen selbst verwaltet werden, lassen die Prüfer auch gerne einen Kassensturz durchführen. Weicht der so ermittelte Bestand an Bargeld signifikant vom Buchbestand ab, ist dies ein starkes Indiz für Schwarzverkäufe. Das Finanzamt hat auch oft Erfolg mit der sogenannten „Vermögenszuwachsrechnung“, bei dieser Methode wird unter Einbeziehung des privaten Bereichs geprüft, ob die Entwicklung des betrieblichen und privaten Vermögens des Steuerpflichtigen plausibel erscheint. Wer ständig mehr ausgibt, als er offiziell verdient und beispielsweise teure Immobilien oder Autos kauft, kann dies in der Regel nur aus Quellen finanzieren, die dem Finanzamt bis dato nicht bekannt sind.</p> <h3>Tipps</h3> <p>Niemand sollte sich für so schlau halten, dass er auf Dauer das Finanzamt betrügen kann. Steuerehrlichkeit hat nicht nur das berühmte gute Gewissen zur Folge, das bekanntermaßen immer noch das beste Ruhekissen ist. Sie schützt auch vor großen, finanziellen Belastungen aufgrund von Prüfungen des Finanzamtes: Stellen nämlich Prüfer bei ihren Untersuchungen Unregelmäßigkeiten wie oben beschrieben fest, ermitteln sie die korrekten Besteuerungsgrundlagen im Wege der Schätzung. Und eine Steuerschätzung setzt Umsätze eher höher an, so dass der Unternehmer sich auf diese Weise immer schlechter stellt, als hätte er von Anfang an die richtigen Zahlen angegeben. Darüber hinaus werden Strafen wegen Steuerhinterziehung verhängt, die in der Regel nicht gering ausfallen.</p> <p>Doch auch Unternehmer, die sich nichts zuschulden kommen haben lassen, geraten manchmal zu Unrecht in den Fokus des Finanzamtes. Deswegen sollten sie selbst darauf achten, dass die Zahlen ihrer Buchhaltung plausibel sind. Dabei können Steuerberater und Buchhalter helfen, die aufgrund ihrer täglichen, beruflichen Praxis wissen, welche Sachverhalte Fragen beim Finanzamt aufwerfen können. Nicht jede Abweichung von der Norm geht auf Schwarzeinnahmen und Steuerhinterziehung zurück. So ist es zum Beispiel in heißen Sommern durchaus denkbar, dass der Materialeinsatz eines Restaurants durch verdorbene Ware stark erhöht ist. Wenn der Wirt dann Belege der Müllabfuhr oder anderer Verwerter aufbewahrt, die dies beweisen, ist er für eine Steuerprüfung gut gewappnet.</p></div> <span class="field field--name-uid field--type-entity-reference field--label-hidden"><span lang="" about="/user/21" typeof="schema:Person" property="schema:name" datatype="">Thilo Klemm</span></span> <span class="field field--name-created field--type-created field--label-hidden">Mo, 18.07.2011 - 12:24</span> <section class="field field--name-comment field--type-comment field--label-above comment-wrapper"> <h2 class="title comment-form__title">Neuen Kommentar hinzufügen</h2> <drupal-render-placeholder callback="comment.lazy_builders:renderForm" arguments="0=node&amp;1=57&amp;2=comment&amp;3=comment" token="lJkWqkoM7mcoYHdFvZuxVBlMhaA6OaYncEp63bwX8uA"></drupal-render-placeholder> </section> Mon, 18 Jul 2011 10:24:20 +0000 Thilo Klemm 57 at http://www.buchhalterprofi.de Steuerliche Behandlung von Photovoltaik-Anlagen http://www.buchhalterprofi.de/node/53 <span class="field field--name-title field--type-string field--label-hidden">Steuerliche Behandlung von Photovoltaik-Anlagen</span> <div class="clearfix text-formatted field field--name-body field--type-text-with-summary field--label-hidden field__item"><p>Immer mehr Privatleute, die etwas aktiv zum Umweltschutz beitragen möchten, lassen sich eine Anlage zur Gewinnung von Solarstrom auf dem Dach ihres Hauses errichten. Dabei ist zu bedenken, dass wer eine Photovoltaik-Anlage auf dem Dach seines Hauses installiert und den damit erzeugten Strom nicht nur selbst verbraucht, sondern auch ins öffentliche Netz einspeist, steuerlich zum Unternehmer wird und einige Vorschriften beachten muss.</p> <p>Für die an die Netzbetreiber verkaufte elektrische Energie erhält der Besitzer einer Solarstromanlage sogenannte Einspeisevergütungen. Damit betätigt er sich als Unternehmer im Sinne des Umsatzsteuergesetzes, denn er übt mit dem regelmäßigen Stromverkauf eine gewerbliche Tätigkeit aus, die nachhaltig der Erzielung von Einnahmen dient. Diese Erlöse unterliegen regelmäßig der Umsatzsteuer. Der Gewinn der mit dem Betrieb einer Photovoltaik-Anlage erwirtschaftet wird, ist jährlich der Einkommensteuer zu unterwerfen.</p> <h3>Gewerbesteuer</h3> <p>Jeder Gewerbebetrieb und somit auch das Betreiben einer Photovoltaik-Anlage unterliegt prinzipiell der Gewerbesteuer. Allerdings wird Gewerbesteuer von natürlichen Personen erst erhoben, wenn ein Freibetrag von 24.500 Euro Gewerbeertrag im Jahr überschritten wird. Da dies bei Photovoltaik-Anlagen in der Regel nicht der Fall sein dürfte, muss auch keine Gewerbesteuer gezahlt werden.</p> <h3>Umsatzsteuer</h3> <p>Nach Aufnahme dieser gewerblichen Tätigkeit ist jeder Betreiber einer Photovoltaikanlage, der Solarstrom an einen Netzbetreiber verkauft, verpflichtet, dies seinem zuständigen Finanzamt anzuzeigen. Das verschickt daraufhin in der Regel einen Fragebogen, um zu klären, in welcher Form Steuern zu erheben sind. Dabei hat der Steuerpflichtige hinsichtlich der Umsatzsteuer verschiedene Alternativen zur Auswahl. Für welche Besteuerungsform er sich entscheidet, muss dabei nicht nur dem Finanzamt mitgeteilt werden, sondern genauso dem Energieunternehmen, das ihm den erzeugten Strom abkauft. Die Netzbetreiber rechnen üblicherweise in Form von Gutschriften ab und müssen die gewählte Besteuerungsart bei deren Erstellung berücksichtigen.</p> <p>Meistens erfüllen Hausbesitzer, die eine Photovoltaik-Anlage auf dem Dach installiert haben, die Voraussetzungen für die Inanspruchnahme der Besteuerung gemäß der Kleinunternehmerregelung. Das bedeutet, die gesamten Umsätze im Jahr der Inbetriebnahme übersteigen nicht den Betrag von 17.500 Euro und im folgenden Jahr nicht 50.000 Euro. Dann muss auf die Erlöse aus dem Stromverkauf keine Umsatzsteuer erhoben und ans Finanzamt abgeführt werden. Allerdings hat die Kleinunternehmerregelung auch zur Folge, dass die in den Rechnungen für Anschaffung und Installation der Photovoltaik-Anlage ausgewiesene Mehrwertsteuer nicht als Vorsteuer geltend gemacht werden kann. Deswegen dürfte es in den meisten Fällen günstiger sein, zur Umsatzsteuer zu optieren, das heißt der Betreiber der Photovoltaik-Anlage wählt die Regelbesteuerung. Dann werden bei jeder abgerechneten Energielieferung 19 % Mehrwertsteuer vom Stromabnehmer berechnet, die der Solaranlagen-Besitzer anschließend ans Finanzamt abführen muss. Da die Energieversorger über Gutschriften abrechnen, müssen die dort ausgewiesenen Steuerbeträge an das zuständige Finanzamt vom Betreiber der Photovoltaik-Anlage überwiesen werden. Wird auf die Inanspruchnahme der Kleinunternehmerregelung verzichtet, ist man an diese Entscheidung für die Dauer von fünf Jahren gebunden.</p> <p>Die Umsätze sind in dem Voranmeldungszeitraum zu versteuern, in dem die Stromlieferung erbracht wurde (Besteuerung nach vereinbarten Entgelten). Auf Antrag kann die Besteuerung auch erst dann vorgenommen werden, wenn die Zahlung für die Einspeisung eingegangen ist (Versteuerung nach vereinnahmten Entgelten).</p> <p>Bei Wahl der Regelbesteuerung sind zu Beginn monatliche Umsatzsteuervoranmeldungen abzugeben: Bis zum 10. Tag des jeweiligen Folgemonats ist sowohl die Umsatzsteuervoranmeldung zu machen als auch die dort ausgewiesene Umsatzsteuer ans zuständige Finanzamt abzuführen. Nach zwei Jahren dürfen dann ab dem dritten Jahr die Umsatzsteuervoranmeldungen nach dem Ende jeden Quartals vorgenommen werden. Darüber hinaus ist jährlich bis zum 31. Mai des Folgejahres die Umsatzsteuerjahreserklärung abzugeben.<br /> Damit der Vorsteuerabzug möglich ist, müssen Betreiber und Erwerber der Photovoltaik-Anlage unbedingt derselbe Unternehmer, also dieselbe Person sein. Darauf ist sowohl beim Kauf der Solaranlage als auch beim Abschließen des Vertrages zur Einspeisung des Solarstroms unbedingt zu achten.</p> <h3>Einkommensteuer</h3> <p>Das Ergebnis, das mit dem Betreiben einer Photovoltaik-Anlage erzielt wird, zählt zu den Einkünften aus Gewerbebetrieb. Wie bei allen Einkünften ist die Voraussetzung für die Berücksichtigung von Verlusten, die in bestimmten Phasen entstehen, dass über die gesamte Laufzeit eine Gewinnerzielungsabsicht gegeben ist.<br /> Besitzer von Photovoltaik-Anlagen auf Privathäusern dürfen das Ergebnis aus ihrer solaren Stromerzeugung im Wege der Einnahmen-Überschuss-Rechnung ermitteln. Sie sind nicht verpflichtet, eine kaufmännische Buchhaltung zu führen. Sobald ihre Betriebseinnahmen die Grenze von 17.500 Euro jährlich übersteigen, ist dafür die Anlage EÜR zur Einkommensteuererklärung zu verwenden. Bei niedrigeren Betriebseinnahmen kann die Darstellungen der Einnahmen und Ausgaben formlos erfolgen.<br /> Betriebseinnahmen sind in erster Linie die Gutschriften der Energieversorger für die Stromeinspeisung. Aber auch verreinnahmten Zuschüsse können als Einnahmen erfasst werden. Alternativ können sie von den Anschaffungskosten der Anlage abgesetzt werden. Als Betriebsausgaben sind Zinsen, Abschreibungen, Reparaturkosten und ähnliches anzusetzen.</p> <h3>Abschreibungen</h3> <p>Steuerlich betrachtet stellt eine Photovoltaik-Anlage eine sogenannte Betriebsvorrichtung dar. Betriebsvorrichtungen werden, anders als Gebäudebestandteile, als eigenständige, bewegliche Wirtschaftsgüter behandelt, auch wenn sie wie eine Photovoltaik-Anlage fest mit dem Gebäude verbunden sind. Als betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer für eine Photovoltaik-Anlage sind regelmäßig 20 Jahre anzusetzen, so dass jährlich eine lineare Abschreibung in Höhe von 5 % der Anschaffungskosten vorgenommen werden muss. In den Jahren 2009 und 2010 war auch die Vornahme degressiver Abschreibungen zulässig. Wurde dieses Wahlrecht in Anspruch genommen, kann die degressive Abschreibung auch künftig weiter geführt werden.</p> <p>Einen besonderen Fall stellen Photovoltaik-Anlagen dar, die nicht auf bereits bestehende Dächer aufmontiert werden, sondern die selbst einen Bestandteil des Daches bilden. Auch hier gilt der Grundsatz, dass die Anlage zur Gewinnung von Solarstrom eine Betriebsvorrichtung darstellt. Deren Anschaffungkosten werden ermittelt, indem von den Gesamtkosten des Daches der Betrag abgezogen wird, der für ein herkömmliches Dach aufzuwenden wäre. Der verbleibende Rest wird dann als Anschaffungskosten der Photovoltaik-Anlage angesehen. Können die erforderlichen Daten nicht der Rechnung des Dachherstellers entnommen werden, muss sachgerecht geschätzt werden.</p></div> <span class="field field--name-uid field--type-entity-reference field--label-hidden"><span lang="" about="/user/21" typeof="schema:Person" property="schema:name" datatype="">Thilo Klemm</span></span> <span class="field field--name-created field--type-created field--label-hidden">Mo, 06.06.2011 - 14:56</span> <section class="field field--name-comment field--type-comment field--label-above comment-wrapper"> <h2 class="title">Kommentare</h2> <a id="comment-52"></a> <article data-comment-user-id="0" about="/comment/52" typeof="schema:Comment" class="comment js-comment by-anonymous"> <mark class="hidden" data-comment-timestamp="1467118792"></mark> <footer class="comment__meta"> <article typeof="schema:Person" about="/user/0" class="profile"> </article> <p class="comment__submitted"><span rel="schema:author">Gespeichert von <span lang="" typeof="schema:Person" property="schema:name" datatype="">Heiner</span> am/um Di, 28.06.2016 - 14:59</span> <span property="schema:dateCreated" content="2016-06-28T12:59:52+00:00" class="rdf-meta hidden"></span> </p> <a href="/comment/52#comment-52" hreflang="de">Permanenter Link</a> </footer> <div class="content"> <h3 property="schema:name" datatype=""><a href="/comment/52#comment-52" class="permalink" rel="bookmark" hreflang="de">Den Artikel finde ich gabz…</a></h3> <div property="schema:text" class="clearfix text-formatted field field--name-comment-body field--type-text-long field--label-hidden field__item"><p>Den Artikel finde ich gabz interessant. Allerdings ist mir nun vom FA gesagt worden, dass die erstattete Umsatzsteuer aus dem PV-Anlagenkauf eine betriebliche Einnahme darstellt und diese entsprechend in der EÜR auftauchen müsse. Im Klartext: ich muss die erstattete Umsatzsteuer als Einkommen versteuern! Das kann doch nicht richtig sein, oder?<br /> Danke für eine Rückmeldung oder Einbau in den Artikel.<br /> Mit freundlichem Gruß<br /> Heiner O.</p> </div> <drupal-render-placeholder callback="comment.lazy_builders:renderLinks" arguments="0=52&amp;1=default&amp;2=de&amp;3=" token="Cd6gULGeIe3lF0Vo5VA6ixzx7wAZdXA3I0KVtCg_Jtg"></drupal-render-placeholder> </div> </article> <div class="indented"><a id="comment-53"></a> <article data-comment-user-id="21" about="/comment/53" typeof="schema:Comment" class="comment js-comment by-node-author"> <mark class="hidden" data-comment-timestamp="1467118819"></mark> <footer class="comment__meta"> <article typeof="schema:Person" about="/user/21" class="profile"> </article> <p class="comment__submitted"><span rel="schema:author">Gespeichert von <span lang="" about="/user/21" typeof="schema:Person" property="schema:name" datatype="">Thilo Klemm</span> am/um Di, 28.06.2016 - 15:00</span> <span property="schema:dateCreated" content="2016-06-28T13:00:19+00:00" class="rdf-meta hidden"></span> </p> <p class="parent visually-hidden">Antwort auf <a href="/comment/52#comment-52" class="permalink" rel="bookmark" hreflang="de">Den Artikel finde ich gabz…</a> von <span lang="" typeof="schema:Person" property="schema:name" datatype="">Heiner</span></p> <a href="/comment/53#comment-53" hreflang="de">Permanenter Link</a> </footer> <div class="content"> <h3 property="schema:name" datatype=""><a href="/comment/53#comment-53" class="permalink" rel="bookmark" hreflang="de">Hallo Heiner,</a></h3> <div property="schema:text" class="clearfix text-formatted field field--name-comment-body field--type-text-long field--label-hidden field__item"><p>bitte entschuldige die verspätete Antwort. Leider hatte mich die Sommergrippe erwischt.<br /> Deiner Anfrage entnehme ich, dass Du als Betreiber einer Photovoltaikanlage Einkünfte aus Gewerbebetrieb erziehlst und die Gewinnermittlung nach § 4 Abs 3 EStG durchführst (Einnahme/Überschussrechnung). In diesem Falle gilt dass Zufluss/Abflussprinzip. Das bedeutet, dass in der Gewinnermittlung des jeweiligen Jahres sämtliche finanziellen Zu- und Abflüsse des Unternehmens erfasst werden müssen. In der Regel ist im Jahr der Anschaffung die gezahlte Umsatzsteuer für die Photovoltaikanlage Betriebsausgabe (somit mindert sich der Gewinn um diesen Betrag) und im darauf folgenden Jahr ist die Erstattung der Umsatzsteuer durch das Finanzamt Betriebseinnahme (somit erhöht sich der Gewinn um diesen Betrag). Sollten dir diese Ausführungen noch nicht ausreichen, wende Dich bitte an einen Steuerberater Deines Vertauens.</p> <p>Thilo Klemm</p></div> <drupal-render-placeholder callback="comment.lazy_builders:renderLinks" arguments="0=53&amp;1=default&amp;2=de&amp;3=" token="Hh2vHqgG6Bm1PHkqKgn6XWjZqPaoGLM6-o0U0WDe6Gs"></drupal-render-placeholder> </div> </article> </div><a id="comment-54"></a> <article data-comment-user-id="0" about="/comment/54" typeof="schema:Comment" class="comment js-comment by-anonymous"> <mark class="hidden" data-comment-timestamp="1467118836"></mark> <footer class="comment__meta"> <article typeof="schema:Person" about="/user/0" class="profile"> </article> <p class="comment__submitted"><span rel="schema:author">Gespeichert von <span lang="" typeof="schema:Person" property="schema:name" datatype="">Gerd-Walter Siebert</span> am/um Di, 28.06.2016 - 15:00</span> <span property="schema:dateCreated" content="2016-06-28T13:00:36+00:00" class="rdf-meta hidden"></span> </p> <a href="/comment/54#comment-54" hreflang="de">Permanenter Link</a> </footer> <div class="content"> <h3 property="schema:name" datatype=""><a href="/comment/54#comment-54" class="permalink" rel="bookmark" hreflang="de">Sehr geehrter Herr Klemm</a></h3> <div property="schema:text" class="clearfix text-formatted field field--name-comment-body field--type-text-long field--label-hidden field__item"><p>Gehe ich recht in der Annahme, dass bei Bezahlung und Erstattung derUmsatzsteuer innerhalb des 1.Jahres, Betriebsausgaben und Gewinn (bezogen auf die Umsatzst.) sich aufheben?</p> <p>Vielen Dank fuer Ihre Antwort</p> <p>MfG</p> <p>Gerd-Walter Siebert</p> </div> <drupal-render-placeholder callback="comment.lazy_builders:renderLinks" arguments="0=54&amp;1=default&amp;2=de&amp;3=" token="VdZJ3aAgyXS9Pczx9qDlkUliufCoZ_t0LS4jw6ww5yE"></drupal-render-placeholder> </div> </article> <div class="indented"><a id="comment-55"></a> <article data-comment-user-id="21" about="/comment/55" typeof="schema:Comment" class="comment js-comment by-node-author"> <mark class="hidden" data-comment-timestamp="1467118869"></mark> <footer class="comment__meta"> <article typeof="schema:Person" about="/user/21" class="profile"> </article> <p class="comment__submitted"><span rel="schema:author">Gespeichert von <span lang="" about="/user/21" typeof="schema:Person" property="schema:name" datatype="">Thilo Klemm</span> am/um Di, 28.06.2016 - 15:01</span> <span property="schema:dateCreated" content="2016-06-28T13:01:09+00:00" class="rdf-meta hidden"></span> </p> <p class="parent visually-hidden">Antwort auf <a href="/comment/54#comment-54" class="permalink" rel="bookmark" hreflang="de">Sehr geehrter Herr Klemm</a> von <span lang="" typeof="schema:Person" property="schema:name" datatype="">Gerd-Walter Siebert</span></p> <a href="/comment/55#comment-55" hreflang="de">Permanenter Link</a> </footer> <div class="content"> <h3 property="schema:name" datatype=""><a href="/comment/55#comment-55" class="permalink" rel="bookmark" hreflang="de">Hallo Herr Siebert,</a></h3> <div property="schema:text" class="clearfix text-formatted field field--name-comment-body field--type-text-long field--label-hidden field__item"><p>ja es ist richtig. Wenn die Zahlung der Rechnung mit Umsatzsteuer im gleichen Jahr erfolgt, wie die Erstattung der Umsatzsteuer dieser Rechnung durch das Finanzamt, heben diese sich gegenseitig auf.</p> <p>Viele Grüße.<br /> Thilo Klemm vom Buchhalterprofi Team</p></div> <drupal-render-placeholder callback="comment.lazy_builders:renderLinks" arguments="0=55&amp;1=default&amp;2=de&amp;3=" token="7Jtk-4_xekJWYL2GONWc4VRGYdILKYNphwSSuk_HRRA"></drupal-render-placeholder> </div> </article> </div><a id="comment-56"></a> <article data-comment-user-id="0" about="/comment/56" typeof="schema:Comment" class="comment js-comment by-anonymous"> <mark class="hidden" data-comment-timestamp="1467118882"></mark> <footer class="comment__meta"> <article typeof="schema:Person" about="/user/0" class="profile"> </article> <p class="comment__submitted"><span rel="schema:author">Gespeichert von <span lang="" typeof="schema:Person" property="schema:name" datatype="">Angelka</span> am/um Di, 28.06.2016 - 15:01</span> <span property="schema:dateCreated" content="2016-06-28T13:01:22+00:00" class="rdf-meta hidden"></span> </p> <a href="/comment/56#comment-56" hreflang="de">Permanenter Link</a> </footer> <div class="content"> <h3 property="schema:name" datatype=""><a href="/comment/56#comment-56" class="permalink" rel="bookmark" hreflang="de">Hallo Herr Siebert,</a></h3> <div property="schema:text" class="clearfix text-formatted field field--name-comment-body field--type-text-long field--label-hidden field__item"><p>habe da auch mal ine Frage zu Unternehmer-Photovoltaikanlage.<br /> Kann ich auch pauschal Fahrtkosten, Telefonkosten, Büro absetzen kann?</p> <p>Dank im Voraus</p> </div> <drupal-render-placeholder callback="comment.lazy_builders:renderLinks" arguments="0=56&amp;1=default&amp;2=de&amp;3=" token="10N61c0O94wj2DFaYfGRxTmr7hEtuV3OJ67LC2-8m9o"></drupal-render-placeholder> </div> </article> <div class="indented"><a id="comment-57"></a> <article data-comment-user-id="21" about="/comment/57" typeof="schema:Comment" class="comment js-comment by-node-author"> <mark class="hidden" data-comment-timestamp="1467118905"></mark> <footer class="comment__meta"> <article typeof="schema:Person" about="/user/21" class="profile"> </article> <p class="comment__submitted"><span rel="schema:author">Gespeichert von <span lang="" about="/user/21" typeof="schema:Person" property="schema:name" datatype="">Thilo Klemm</span> am/um Di, 28.06.2016 - 15:01</span> <span property="schema:dateCreated" content="2016-06-28T13:01:45+00:00" class="rdf-meta hidden"></span> </p> <p class="parent visually-hidden">Antwort auf <a href="/comment/56#comment-56" class="permalink" rel="bookmark" hreflang="de">Hallo Herr Siebert,</a> von <span lang="" typeof="schema:Person" property="schema:name" datatype="">Angelka</span></p> <a href="/comment/57#comment-57" hreflang="de">Permanenter Link</a> </footer> <div class="content"> <h3 property="schema:name" datatype=""><a href="/comment/57#comment-57" class="permalink" rel="bookmark" hreflang="de">Hallo Angelka,</a></h3> <div property="schema:text" class="clearfix text-formatted field field--name-comment-body field--type-text-long field--label-hidden field__item"><p>Sie können alle Kosten, die im Zusammenhang mit dem Betreiben der Photovoltaikanlage entstehen, ansetzen.<br /> Sind diese Kosten, wie zum Beispiel die Telefonkosten, nicht genau bestimmbar, kann eine angemessene Pauschale, zum Beispiel 20% – 30% Ihrer Telefonrechnung, angesetzt werden. Dies ist bei Bürokosten natürlich schwerer. Hier sollten konkrete Belege für Papier u.ä. vorliegen. Auch bei den Fahrkosten sollten Sie konkret nachweisen, welche Fahrten Sie im Zusammenhang mit der Photovoltaik-Anlage durchgeführt haben. Die gefahrenen Strecken können Sie mit 0,30 € pro gefahrenem Kilometer ansetzen.</p> <p>Viele Grüße.<br /> Thilo Klemm vom Buchhalterprofi Team</p> <p><a href="http://www.buchhalterprofi.de/web/blog/2011/06/06/steuerliche-behandlung-von-photovoltaik-anlagen/?replytocom=56#respond">Antworten</a></p></div> <drupal-render-placeholder callback="comment.lazy_builders:renderLinks" arguments="0=57&amp;1=default&amp;2=de&amp;3=" token="k-lAUT6dAgCShaZb-DB1jKCSq_8gGZhfYCli-k3bokw"></drupal-render-placeholder> </div> </article> </div><a id="comment-58"></a> <article data-comment-user-id="0" about="/comment/58" typeof="schema:Comment" class="comment js-comment by-anonymous"> <mark class="hidden" data-comment-timestamp="1467118937"></mark> <footer class="comment__meta"> <article typeof="schema:Person" about="/user/0" class="profile"> </article> <p class="comment__submitted"><span rel="schema:author">Gespeichert von <span lang="" typeof="schema:Person" property="schema:name" datatype="">anja</span> am/um Di, 28.06.2016 - 15:02</span> <span property="schema:dateCreated" content="2016-06-28T13:02:17+00:00" class="rdf-meta hidden"></span> </p> <a href="/comment/58#comment-58" hreflang="de">Permanenter Link</a> </footer> <div class="content"> <h3 property="schema:name" datatype=""><a href="/comment/58#comment-58" class="permalink" rel="bookmark" hreflang="de">Hallo Herr Klemm,</a></h3> <div property="schema:text" class="clearfix text-formatted field field--name-comment-body field--type-text-long field--label-hidden field__item"><p>wie wird steuerlich der privat verbrauchte Strom behandelt? Wird die Photovoltaikanlage aufgeteilt in private Nutzung und gewerbliche Nutzung?</p> </div> <drupal-render-placeholder callback="comment.lazy_builders:renderLinks" arguments="0=58&amp;1=default&amp;2=de&amp;3=" token="qS6SjhoLJ3hTfAewRd2EKd89Hp4dXBIfIUfTvfrRwxs"></drupal-render-placeholder> </div> </article> <h2 class="title comment-form__title">Neuen Kommentar hinzufügen</h2> <drupal-render-placeholder callback="comment.lazy_builders:renderForm" arguments="0=node&amp;1=53&amp;2=comment&amp;3=comment" token="1aq20o-1otLGi6MW0ImGvUHpLsfukNBQs7uHpQakXtI"></drupal-render-placeholder> </section> Mon, 06 Jun 2011 12:56:45 +0000 Thilo Klemm 53 at http://www.buchhalterprofi.de http://www.buchhalterprofi.de/node/53#comments Google AdSense und Umsatzsteuer http://www.buchhalterprofi.de/google-adsense-und-umsatzsteuer <span class="field field--name-title field--type-string field--label-hidden">Google AdSense und Umsatzsteuer</span> <div class="clearfix text-formatted field field--name-body field--type-text-with-summary field--label-hidden field__item"><p>Mit dem von Google angebotenen AdSense-Service, kann der Betreiber einer Webseite ohne viel Aufwand mit Werbung Geld verdienen: Vereinfacht ausgedrückt, wird über AdSense Werbung auf der Webseite platziert, die zu den Inhalten der Seite passt und so eine hohe spezifische Werbewirksamkeit entfalten kann. Wird diese Werbung, die als Text-, Image-, Video oder auch Link-Format integriert werden kann, von einem User angeklickt, erhält der Betreiber der Seite dafür eine Gebühr.</p> <p>Wenn Sie sich für diesen Dienst zum ersten Mal anmelden, um ihn zu nutzen, müssen Sie sich bereits entscheiden zwischen einem privaten oder gewerblichen Konto. Vorsicht ist jedoch bei der Auswahl geboten, da Sie im Nachhinein dies nicht mehr ändern können.</p> <h3>Gewerblicher Einsatz von Google Adsense – Umsatzsteuer aus solchen Einkünften</h3> <p>Es unterliegen alle Einkünfte, die ein Gewerbetreibender im Rahmen seines Unternehmens erzielt, grundsätzlich der Umsatzsteuer – darunter fallen auch die Einnahmen aus den über Google AdSense erhaltenen Gebühren.</p> <p>Das erste Problem bei der Besteuerung dieser Einkünfte entsteht im § 3a, mit welchen der Ort der sonstigen Leistung bestimmt wird. Nach Prüfung des Paragraphen landet man in der Auffangvorschrift, dem § 3a Abs. 2. Nach diesem ist der Ort der Leistung der Sitz des Unternehmens des Leistungsempfängers. Zunächst muss im ersten Schritt herausgefunden werden, wer Ihr Google – Vertragspartner ist. Wie Sie dies herausfinden, lesen Sie <a href="https://support.google.com/adsense/bin/answer.py?hl=de&amp;answer=1322028&amp;topic=1316576&amp;ctx=topic">hier</a>. Es werden folgende Vertragspartner von Google vorgegeben:</p> <ul><li>Google Inc.: Für Deutschland nicht relevant;</li> <li>Google Ireland: Zutreffend für deutsche Adsense Nutzer;</li> <li>Google Advertising (Shanghai) Company Limited: Nur für den chinesischen Bereich relevant;</li> </ul><p>Dies bedeutet, Ihr Vertragspartner wird höchstwahrscheinlich „Google Ireland“ sein. Somit trifft § 1 Abs. 1 des UStG nicht zu, da die Leistung nicht im Inland ausgeführt wird und sie ist nicht steuerbar.</p> <p>Diese Umsätze sind nach § 18b Satz 1 Nr. 2 gesondert in der Umsatzsteuervoranmeldung auszuweisen. Im aktuellen Formular sind solche Umsätze in Zeile 41 einzutragen. Desweitern müssen derartige Umsätze in der Zusammenfassenden Meldung ausgewiesen werden. Diese werden durch § 18a Abs. 2 gefordert, da diese Umsätze im Land des Leistungsempfängers der Besteuerung unterliegen. Hierbei müssen in die Zusammenfassende Meldung nach § 18a Abs. 7 Nr. 3 die folgenden Angaben enthalten sein:</p> <p>a) die USt-ID des Leistungsempfängers;<br /> b) für jeden Leistungsempfänger die Summe der Bemessungsgrundlagen;<br /> c) ein Hinweis auf die Art der Leistung;</p> <p>Sind diese Angaben in den jeweiligen Meldungen vorgenommen, steht der Umsatzsteuerfreiheit der Umsätze durch Google Adsense nichts mehr im Weg. Da die Leistung nach den Irischen Steuergesetzen versteuert wird, muss Google Ireland, im Sinne eines Reverse Charge Verfahrens, die Umsatzsteuer als Leistungsempfänger dort zahlen. Abschließend müssen diese Umsätze auch in der Umsatzsteuererklärung berücksichtigt werden. Hier sind sie in der Zeile 57 der Anlage UR einzutragen (Formulare 2011).</p> <h3>Wie muss eine korrekte Rechnung an Google gestellt werden und welche Bestandteile muss sie enthalten?</h3> <p>Zunächst müssen Sie sich einloggen und Ihre Steuerinformationen im Account hinterlegen. Welche dies genau sind und wo sie hinterlegt werden, lesen Sie <a href="https://support.google.com/adsense/bin/answer.py?hl=de&amp;answer=1322031&amp;topic=1316576&amp;ctx=topic#DE">hier</a> unter „Erforderliche Informationen 1. Schritt“. Damit nun keine Umsatzsteuer abgeführt werden braucht, ist auf die korrekte Rechnungslegung zu achten. Dem o.g. Link folgend, finden Sie unter „2. Schritt“ alle Angaben zur Rechnung. Dort finden Sie auch neben der Adresse die Umsatzsteuer von Google, die zwingend auf die Rechnung gehört. Ungeachtet dessen, sollte auf der Rechnung noch der Vermerk „Gemäß dem Reverse-Charge-Verfahren bzw. gemäß Artikel 21.1(b) der 6. EU-Richtlinie ist der Empfänger dieser Dienste verpflichtet, Mehrwertsteuer für diesen Dienst zu zahlen.“ gemacht werden.</p> <p>Nun haben Sie die Möglichkeit, die Rechnung postalisch an „Google Ireland“ zu senden (Briefmarke für 0,75 € verwenden). Aber Sie können diese auch online einreichen. Wie das geht, lesen Sie <a href="https://support.google.com/adsense/bin/answer.py?hl=de&amp;answer=1322022&amp;topic=1316576&amp;ctx=topic">hier</a>.</p> <p>Viele Betreiber von Webseiten erzielen mit Google AdSense Werbeeinnahmen, wissen aber nicht, ob diese umsatzsteuerpflichtig sind. Es ist deshalb ratsam, sich diesbezüglich an seinen jeweiligen steuerlichen Berater zu wenden. Neben der Umsatzsteuervoranmeldung muss zusätzlich eine „Zusammenfassende Meldung (ZM)“ an das Bundeszentralamt für Steuern gesendet werden. Die Frist zur Abgabe der ZM ist nicht identisch mit der Frist zur Abgabe der Umsatzsteuervoranmeldung.<br /> Diese muss bis zum 25. nach Ablauf des Kalendermonats eingereicht werden, in dem die Umsätze angefallen sind.</p> <h3>Privatpersonen und Google Adsense</h3> <p>Natürlich müssen Privatpersonen ebenfalls keine Umsatzsteuer abführen. Sie erhalten den Betrag netto ausgezahlt. Eine „Zusammenfassende Meldung“ ist ebenfalls nicht abzugeben.<br /> Nur sollte man hier etwas aufpassen. Alle Zahlungen von Google Adsense gelten im steuerlichen Sinne als Einnahme. Diese muss auf der Einkommenssteuererklärung gegenüber dem Finanzamt mit angegeben werden. Je nach Höhe des Betrages, kann das Finanzamt diesen als „Liebhaberei“ einstufen und es unberücksichtigt lassen. Hierbei gilt, dass sämtliche Einnahmen aus einer Quelle, die über 400 EUR im Jahr liegen, erklärt werden müssen. Also muss bei einer jährlichen Einnahme von mehr als 400 EUR aus Google Adsense ein Gewerbe angemeldet und in der Einkommensteuererklärung die Anlage G ausgefüllt werden. Eine Möglichkeit, diese Grenze zu unterschreiten ist, den Einnahmen durch Google Adsense Aufwendungen für Strom oder Arbeitsmaterial gegenzurechnen. Indirekte Kosten, wie Strom, Internet oder etwa ein Computer müssen anteilig abgezogen werden. Direkte Kosten, wie Webspace oder Servergebühren für die betroffen Webseite, können voll von den Einnahmen abgezogen werden. Hierzu sollte man der Steuererklärung dennoch eine Aufschlüsselung der Einnahmen und Ausgaben beifügen.</p> <p>Prinzipiell sollten diese Einnahmen dem Finanzamt immer erklärt werden. Ihr Lohnsteuer-Hilfering bzw. steuerliche Berater berät Sie gern ausführlich zu diesem Thema.</p> <p><strong>Update:</strong><br /> Wir, die Redaktion von Buchhalterprofi.de, werden oft gefragt, wie eine korrekte Rechnung für Gewerbetreibende oder Freiberufler an Google Adsense formal richtig erstellt wird und welche Informationen Bestandteil dieser Rechnung sein müssen. Z.B. muss die eigene Umsatzsteuer Identnummer mit angegeben werden?<br /> Aus diesem Grund haben wir für unsere Leser eine Beispielrechnung sowohl im <a href="http://www.buchhalterprofi.de/Text-Vorlagen/Google-Werbekostenerstattung-Rechnungsvorlage.pdf">PDF</a> – als auch im <a href="http://www.buchhalterprofi.de/Text-Vorlagen/Google-Werbekostenerstattung-Rechnungsvorlage.doc">DOC</a> Format zum Download bereitgestellt. Auf der ersten Seite finden Sie die besagte Rechnung. Auf Seite 2 haben wir Ihnen noch einige wichtige Hinweise mit angegeben, die Sie beachten sollten.</p> <h3>Rechnung erstellt – und nun?</h3> <p>Entweder Sie loggen sich auf Google Adsense ein und hinterlegen die Rechnung in Ihrem Account, indem Sie diese dort hochladen.<br /> Manchmal ist dieser Schritt aber nicht möglich. Dann muss die Rechnung postalisch versendet werden. Rechnung eintüten, mit einer 0,75 € Briefmarke versehen und ab zur Post oder Briefkasten!</p> <h3>Die nächsten Schritte …</h3> <p>Bei der Rechnungslegung bleibt es jedoch nicht. Es muss eine „Zusammenfassende Meldung“ (ZM) bis zum 25. des Folgemonats, nachdem Sie eine Zahlung erhalten haben, abgegeben werden.</p> <p><em>Beispiel: Sie haben am 27.05.2012 eine Zahlung von Google Adsense erhalte. Dann müssen Sie bis zum 25.06.2012 elektronisch eine Zusammenfassende Meldung versenden. Eine Meldung in Papierform ist leider nicht möglich.</em></p> <p>Mehr Informationen zur ZM finden Sie <a href="http://www.bzst.de/DE/Steuern_International/USt_Kontrollverfahren_ZM_eCommerce/Zusammenfassende_Meldungen/Zusammenfassende_Meldungen_node.html">hier</a>.</p> <p>War es bisher ohne weiteres möglich, diese ZM z.B. per Elster an die Finanzbehörden nach Saarlouis zu senden, tritt ab 01.01.2013 eine Neuerung in Kraft. Ab diesem Datum kann diese Meldung nur noch im authentifizierten Verfahren mit elektronischem Zertifikat (analog der Umsatzsteuervorausmeldung) versendet werden. Dies bedeutet, Sie müssen sich vorher anmelden. Mehr Informationen zur Änderung sowie zur Anmeldung erhalten Sie <a href="https://www.elster.de/">hier</a>.</p> <h3>Fazit</h3> <p>Das Thema um Google Adsense und Umsatzsteuer ist nicht ganz einfach zu verstehen. Insbesondere im gewerblichen Einsatz nicht. Um hierbei Ärger mit dem Finanzamt wegen „unsauberer“ Bücher zu vermeiden, sollten Sie sich fachlichen Rat einholen.</p> <p>Sie brauchen Hilfe bei der Rechnungserstellung an Google, haben Fragen bezüglich der Zusammenfassenden Meldung oder dem authentifizierten Verfahren mit elektronischem Zertifikat ab 2013 und der jeweiligen Anmeldung? Dann nehmen Sie einfach mit mir <a href="http://www.buchhalterprofi.de/blog/kontakt/">Kontakt</a> auf und wir finden eine effiziente Lösung in Ihrem Fall.</p></div> <span class="field field--name-uid field--type-entity-reference field--label-hidden"><span lang="" about="/user/21" typeof="schema:Person" property="schema:name" datatype="">Thilo Klemm</span></span> <span class="field field--name-created field--type-created field--label-hidden">Do, 12.05.2011 - 14:37</span> <section class="field field--name-comment field--type-comment field--label-above comment-wrapper"> <h2 class="title">Kommentare</h2> <a id="comment-39"></a> <article data-comment-user-id="0" about="/comment/39" typeof="schema:Comment" class="comment js-comment by-anonymous"> <mark class="hidden" data-comment-timestamp="1467118114"></mark> <footer class="comment__meta"> <article typeof="schema:Person" about="/user/0" class="profile"> </article> <p class="comment__submitted"><span rel="schema:author">Gespeichert von <span lang="" typeof="schema:Person" property="schema:name" datatype="">Alex</span> am/um Di, 28.06.2016 - 14:48</span> <span property="schema:dateCreated" content="2016-06-28T12:48:34+00:00" class="rdf-meta hidden"></span> </p> <a href="/comment/39#comment-39" hreflang="de">Permanenter Link</a> </footer> <div class="content"> <h3 property="schema:name" datatype=""><a href="/comment/39#comment-39" class="permalink" rel="bookmark" hreflang="de">Hallo und vielen Dank für die Ausführungen.</a></h3> <div property="schema:text" class="clearfix text-formatted field field--name-comment-body field--type-text-long field--label-hidden field__item"><p>Ich hätte dazu aber noch eine kurze Nachfrage bzw. Anmerkung.</p> <p>Da ich für die Adsense-Einnahmen keine Umsatzsteuer ausweise, bin ich doch auch nur begrenzt Vorsteuerabzugsberechtigt, oder?</p> <p>Bsp:<br /> Ich schalte Werbung um mit einer Seite, wo Adsense vorkommt, Gewinne zu erzielen. Die Rechnung für diese Werbung beinhaltet natürlich auch die Vorsteuer. Meine Adsense-Einnahmen für diese genannte Seite sind jedoch ohne Umsatzsteuer, weil sie ja im anderen Land berechnet wird.<br /> Damit wäre diese Werbemaßnahme ja nicht Vorsteuerabzugsberechtigt, oder sehe ich hier was verkehrt?</p> <p>Nochmals Danke.</p> </div> <drupal-render-placeholder callback="comment.lazy_builders:renderLinks" arguments="0=39&amp;1=default&amp;2=de&amp;3=" token="p_43-cV8a15Pv7rXSpD3G1zobYXXjxU4qiWG7GxKYWQ"></drupal-render-placeholder> </div> </article> <div class="indented"><a id="comment-40"></a> <article data-comment-user-id="21" about="/comment/40" typeof="schema:Comment" class="comment js-comment by-node-author"> <mark class="hidden" data-comment-timestamp="1467118134"></mark> <footer class="comment__meta"> <article typeof="schema:Person" about="/user/21" class="profile"> </article> <p class="comment__submitted"><span rel="schema:author">Gespeichert von <span lang="" about="/user/21" typeof="schema:Person" property="schema:name" datatype="">Thilo Klemm</span> am/um Di, 28.06.2016 - 14:48</span> <span property="schema:dateCreated" content="2016-06-28T12:48:54+00:00" class="rdf-meta hidden"></span> </p> <p class="parent visually-hidden">Antwort auf <a href="/comment/39#comment-39" class="permalink" rel="bookmark" hreflang="de">Hallo und vielen Dank für die Ausführungen.</a> von <span lang="" typeof="schema:Person" property="schema:name" datatype="">Alex</span></p> <a href="/comment/40#comment-40" hreflang="de">Permanenter Link</a> </footer> <div class="content"> <h3 property="schema:name" datatype=""><a href="/comment/40#comment-40" class="permalink" rel="bookmark" hreflang="de">Aus buchhalterischer Sicht…</a></h3> <div property="schema:text" class="clearfix text-formatted field field--name-comment-body field--type-text-long field--label-hidden field__item"><p>Aus buchhalterischer Sicht werden diese Belege mit Vorsteuer gebucht, da Ihnen der volle Vorsteuerabzug zusteht,wenn die übrigen Voraussetzungen dafür vorliegen. So dürfen Sie zum Beispiel nicht ein Kleinunternehmer im Sinne des Umsatzsteuerrechtes sein,weil diese grundsätzlich vom Vorsteuerabzug ausgeschlossen sind.</p> <p>Bitte beachten Sie, dass es sich bei der Beantwortung der Frage um keine steuerliche sondern um eine buchhalterische Beratung handelt. Zum Zwecke der steuerlichen Beratung wenden Sie sich bitte an Ihren Steuerberater.</p></div> <drupal-render-placeholder callback="comment.lazy_builders:renderLinks" arguments="0=40&amp;1=default&amp;2=de&amp;3=" token="1jj1Y8syChZQr2qQ2cHJri2KkorVFl_n_731QWSTX8M"></drupal-render-placeholder> </div> </article> </div><a id="comment-41"></a> <article data-comment-user-id="0" about="/comment/41" typeof="schema:Comment" class="comment js-comment by-anonymous"> <mark class="hidden" data-comment-timestamp="1467118155"></mark> <footer class="comment__meta"> <article typeof="schema:Person" about="/user/0" class="profile"> </article> <p class="comment__submitted"><span rel="schema:author">Gespeichert von <span lang="" typeof="schema:Person" property="schema:name" datatype="">Jan</span> am/um Di, 28.06.2016 - 14:49</span> <span property="schema:dateCreated" content="2016-06-28T12:49:15+00:00" class="rdf-meta hidden"></span> </p> <a href="/comment/41#comment-41" hreflang="de">Permanenter Link</a> </footer> <div class="content"> <h3 property="schema:name" datatype=""><a href="/comment/41#comment-41" class="permalink" rel="bookmark" hreflang="de">Umsatzsteuerposition 41 ist nicht korrekt, es muss Position 21 v</a></h3> <div property="schema:text" class="clearfix text-formatted field field--name-comment-body field--type-text-long field--label-hidden field__item"><p>Position 21: Nicht steuerbare sonstige Leistungen gem. § 18b Satz 1 Nr. 2 UStG<br /> Position 41: Innergemeinschaftliche Lieferungen (§ 4 Nr. 1 Buchst. b UStG) an Abnehmer mit USt- IdNr.</p> <p>Nach SKR03:</p> <p>Position 21 wird in Konto 8336 verwendet und entspricht Leistungen.<br /> Position 41 wird in Konto 8320 verwendet und entspricht Lieferungen.</p> </div> <drupal-render-placeholder callback="comment.lazy_builders:renderLinks" arguments="0=41&amp;1=default&amp;2=de&amp;3=" token="0nLsCKMkZ5bRPEQ03Z9Bqf-wPf4m5sv0srPZjbk7BHA"></drupal-render-placeholder> </div> </article> <div class="indented"><a id="comment-42"></a> <article data-comment-user-id="21" about="/comment/42" typeof="schema:Comment" class="comment js-comment by-node-author"> <mark class="hidden" data-comment-timestamp="1467118181"></mark> <footer class="comment__meta"> <article typeof="schema:Person" about="/user/21" class="profile"> </article> <p class="comment__submitted"><span rel="schema:author">Gespeichert von <span lang="" about="/user/21" typeof="schema:Person" property="schema:name" datatype="">Thilo Klemm</span> am/um Di, 28.06.2016 - 14:49</span> <span property="schema:dateCreated" content="2016-06-28T12:49:41+00:00" class="rdf-meta hidden"></span> </p> <p class="parent visually-hidden">Antwort auf <a href="/comment/41#comment-41" class="permalink" rel="bookmark" hreflang="de">Umsatzsteuerposition 41 ist nicht korrekt, es muss Position 21 v</a> von <span lang="" typeof="schema:Person" property="schema:name" datatype="">Jan</span></p> <a href="/comment/42#comment-42" hreflang="de">Permanenter Link</a> </footer> <div class="content"> <h3 property="schema:name" datatype=""><a href="/comment/42#comment-42" class="permalink" rel="bookmark" hreflang="de">Hallo Jan,</a></h3> <div property="schema:text" class="clearfix text-formatted field field--name-comment-body field--type-text-long field--label-hidden field__item"><p>im Artikel wird die Zeile 41 aufgeführt. Auf dieser Zeile steht auch die Kennziffer 21. Somit handelt es sich eindeutig um nicht steuerbare sonstige Leistungen gem. 18b Satz 1 Nr. 2.</p> <p>Viele Grüße<br /> Thilo Klemm</p></div> <drupal-render-placeholder callback="comment.lazy_builders:renderLinks" arguments="0=42&amp;1=default&amp;2=de&amp;3=" token="8puHOkRsfcDX2M24kPrhKnWL3sV6ipwVJpyhI9bVZm0"></drupal-render-placeholder> </div> </article> <div class="indented"><a id="comment-43"></a> <article data-comment-user-id="0" about="/comment/43" typeof="schema:Comment" class="comment js-comment by-anonymous"> <mark class="hidden" data-comment-timestamp="1467118203"></mark> <footer class="comment__meta"> <article typeof="schema:Person" about="/user/0" class="profile"> </article> <p class="comment__submitted"><span rel="schema:author">Gespeichert von <span lang="" typeof="schema:Person" property="schema:name" datatype="">Jan</span> am/um Di, 28.06.2016 - 14:50</span> <span property="schema:dateCreated" content="2016-06-28T12:50:03+00:00" class="rdf-meta hidden"></span> </p> <p class="parent visually-hidden">Antwort auf <a href="/comment/42#comment-42" class="permalink" rel="bookmark" hreflang="de">Hallo Jan,</a> von <span lang="" about="/user/21" typeof="schema:Person" property="schema:name" datatype="">Thilo Klemm</span></p> <a href="/comment/43#comment-43" hreflang="de">Permanenter Link</a> </footer> <div class="content"> <h3 property="schema:name" datatype=""><a href="/comment/43#comment-43" class="permalink" rel="bookmark" hreflang="de">Hallo Thilo,</a></h3> <div property="schema:text" class="clearfix text-formatted field field--name-comment-body field--type-text-long field--label-hidden field__item"><p>dann stimmt das natürlich! Danke für den Hinweis!<br /> Viele Grüße<br /> Jan</p> </div> <drupal-render-placeholder callback="comment.lazy_builders:renderLinks" arguments="0=43&amp;1=default&amp;2=de&amp;3=" token="txpmQnquQAWs-xkcCJ7q4-yLllYbozH83TJ73ial6yo"></drupal-render-placeholder> </div> </article> </div></div><a id="comment-44"></a> <article data-comment-user-id="0" about="/comment/44" typeof="schema:Comment" class="comment js-comment by-anonymous"> <mark class="hidden" data-comment-timestamp="1467118221"></mark> <footer class="comment__meta"> <article typeof="schema:Person" about="/user/0" class="profile"> </article> <p class="comment__submitted"><span rel="schema:author">Gespeichert von <span lang="" typeof="schema:Person" property="schema:name" datatype="">Marcel</span> am/um Di, 28.06.2016 - 14:50</span> <span property="schema:dateCreated" content="2016-06-28T12:50:21+00:00" class="rdf-meta hidden"></span> </p> <a href="/comment/44#comment-44" hreflang="de">Permanenter Link</a> </footer> <div class="content"> <h3 property="schema:name" datatype=""><a href="/comment/44#comment-44" class="permalink" rel="bookmark" hreflang="de">Hallo, endlich mal ein guter Artikel zum Thema!!! </a></h3> <div property="schema:text" class="clearfix text-formatted field field--name-comment-body field--type-text-long field--label-hidden field__item"><p>Werde das dann wohl in Zukunft so machen, kann denn das Finanzamt auf die Idee kommen, Umsatzsteuer „rückwirkend“, also z.B. für 2009, 2010, 2011 zu erstatten, wenn man das Prozedere wie beschrieben nicht so angewandt hat? Habe bisher keine Umsatzsteuer bezahlt, aber z.B. auch keine Rechnung an Google gestellt.</p> <p>Herzlichst<br /> Marcel</p> </div> <drupal-render-placeholder callback="comment.lazy_builders:renderLinks" arguments="0=44&amp;1=default&amp;2=de&amp;3=" token="kBnNsfqnSLtczxoXsggwrxUis0bqNngfcbFtRFihv4A"></drupal-render-placeholder> </div> </article> <div class="indented"><a id="comment-45"></a> <article data-comment-user-id="21" about="/comment/45" typeof="schema:Comment" class="comment js-comment by-node-author"> <mark class="hidden" data-comment-timestamp="1467118241"></mark> <footer class="comment__meta"> <article typeof="schema:Person" about="/user/21" class="profile"> </article> <p class="comment__submitted"><span rel="schema:author">Gespeichert von <span lang="" about="/user/21" typeof="schema:Person" property="schema:name" datatype="">Thilo Klemm</span> am/um Di, 28.06.2016 - 14:50</span> <span property="schema:dateCreated" content="2016-06-28T12:50:41+00:00" class="rdf-meta hidden"></span> </p> <p class="parent visually-hidden">Antwort auf <a href="/comment/44#comment-44" class="permalink" rel="bookmark" hreflang="de">Hallo, endlich mal ein guter Artikel zum Thema!!! </a> von <span lang="" typeof="schema:Person" property="schema:name" datatype="">Marcel</span></p> <a href="/comment/45#comment-45" hreflang="de">Permanenter Link</a> </footer> <div class="content"> <h3 property="schema:name" datatype=""><a href="/comment/45#comment-45" class="permalink" rel="bookmark" hreflang="de">Hallo Marcel,</a></h3> <div property="schema:text" class="clearfix text-formatted field field--name-comment-body field--type-text-long field--label-hidden field__item"><p>vorab meinerseits ein Hinweis. Da ich kein Steuerberater bin, darf ich auch keine steuerliche Beratung durchführen. Meine Beantwortung darf also nur aus Sicht des Buchhalters erfolgen.</p> <p>Leider kenne ich Ihre momentane Situation nicht. Haben Sie ein Gewerbe angemeldet? Sind Sie Kleinunternehmer in Sinne des Umsatzsteuergesetzes oder sind Sie umsatzsteuerpflichtig?<br /> Ich gehe einmal davon aus, dass Sie bisher kein Gewerbe angemeldet haben, jedoch Einnahmen über 400 € im Jahr mit diesen Einnahmen erzielt haben. Ich empfehle Ihnen, Ihre Einnahmen und diesbezügliche Ausgaben einmal genau zu prüfen. Sie können gegenüber dem Finanzamt immer noch Ihre Einnahmen auch für die Jahre 2009, 2010 und 2011 erklären, zu empfehlen ist dabei die Nutzung der Kleinunternehmerregelung. Dann spielt die Umsatzsteuer keine Rolle. Für die Zukunft rate ich Ihnen die Anmeldung eines Gewerbes.</p> <p>Falls ich nicht genau den Sinn Ihrer Anfrage erkannt haben sollte, bitte ich um eine kurze Rückinfo.</p> <p>Viele Grüße.<br /> Thilo Klemm vom Buchhalterprofi Team</p></div> <drupal-render-placeholder callback="comment.lazy_builders:renderLinks" arguments="0=45&amp;1=default&amp;2=de&amp;3=" token="tlE52iTZxf9KevjWBvLlzra3Ut3WFEx0jMIKnZsJjIk"></drupal-render-placeholder> </div> </article> </div><a id="comment-46"></a> <article data-comment-user-id="0" about="/comment/46" typeof="schema:Comment" class="comment js-comment by-anonymous"> <mark class="hidden" data-comment-timestamp="1467118261"></mark> <footer class="comment__meta"> <article typeof="schema:Person" about="/user/0" class="profile"> </article> <p class="comment__submitted"><span rel="schema:author">Gespeichert von <span lang="" typeof="schema:Person" property="schema:name" datatype="">Marcel</span> am/um Di, 28.06.2016 - 14:51</span> <span property="schema:dateCreated" content="2016-06-28T12:51:01+00:00" class="rdf-meta hidden"></span> </p> <a href="/comment/46#comment-46" hreflang="de">Permanenter Link</a> </footer> <div class="content"> <h3 property="schema:name" datatype=""><a href="/comment/46#comment-46" class="permalink" rel="bookmark" hreflang="de">Hallo Herr Klemm,</a></h3> <div property="schema:text" class="clearfix text-formatted field field--name-comment-body field--type-text-long field--label-hidden field__item"><p>danke für Ihre Antwort. Ja, ich habe ein Gewerbe angemeldet. Es geht um die Frage, ob das Finanzamt die Bezahlung der deutschen Umsatzsteuer aus den GoogleAdsene-Einnahmen verlangen kann, weil die Formalien nicht eingehalten wurden? Und das rückwirkend? Mit anderen Worten. Wenn ich die Formalien wie z.B. die „Zusammenfassende Meldung“, Rechnung an Google stellen etc., nicht erledige, was kann dann im schlimmsten Falle passieren?</p> <p>Thx.</p> </div> <drupal-render-placeholder callback="comment.lazy_builders:renderLinks" arguments="0=46&amp;1=default&amp;2=de&amp;3=" token="0fMoh8m7qKiGtSNzdFiT1UyakyixGX_OKaPo-1PLBrI"></drupal-render-placeholder> </div> </article> <div class="indented"><a id="comment-47"></a> <article data-comment-user-id="21" about="/comment/47" typeof="schema:Comment" class="comment js-comment by-node-author"> <mark class="hidden" data-comment-timestamp="1467118283"></mark> <footer class="comment__meta"> <article typeof="schema:Person" about="/user/21" class="profile"> </article> <p class="comment__submitted"><span rel="schema:author">Gespeichert von <span lang="" about="/user/21" typeof="schema:Person" property="schema:name" datatype="">Thilo Klemm</span> am/um Di, 28.06.2016 - 14:51</span> <span property="schema:dateCreated" content="2016-06-28T12:51:23+00:00" class="rdf-meta hidden"></span> </p> <p class="parent visually-hidden">Antwort auf <a href="/comment/46#comment-46" class="permalink" rel="bookmark" hreflang="de">Hallo Herr Klemm,</a> von <span lang="" typeof="schema:Person" property="schema:name" datatype="">Marcel</span></p> <a href="/comment/47#comment-47" hreflang="de">Permanenter Link</a> </footer> <div class="content"> <h3 property="schema:name" datatype=""><a href="/comment/47#comment-47" class="permalink" rel="bookmark" hreflang="de">Hallo Marcel,</a></h3> <div property="schema:text" class="clearfix text-formatted field field--name-comment-body field--type-text-long field--label-hidden field__item"><p>Das Finanzamt kann erst bei einer Betriebsprüfung feststellen, dass diese Umsätze falsch erklärt wurden. In diesen Fällen kommt es immer auf den Betriebsprüfer an. Da es aber Umsätze sind die in Deutschland nicht steuerbar sind (Ort der Leistung ist der Sitz des Leistungsempfängers) muss meines Erachtens (bitte um Beachtung, dass ich kein Steuerberater bin) nicht mit einer Nachzahlung deutscher Umsatzsteuer gerechnet werden. Es müssen eventuell neue Umsatzsteuererklärungen (berichtigte) und Zusammenfassende Meldungen eingereicht werden. Ertragssteuerlich dürfte diese Sachverhalte auch keine Auswirkungen haben.</p> <p>Viele Grüße<br /> Thilo Klemm vom Buchhalterprofi Team</p></div> <drupal-render-placeholder callback="comment.lazy_builders:renderLinks" arguments="0=47&amp;1=default&amp;2=de&amp;3=" token="EDHK1v7FYNRBSiymsLNRlmM2MxaGUQ6vAkEQSh1-YCQ"></drupal-render-placeholder> </div> </article> </div><a id="comment-48"></a> <article data-comment-user-id="0" about="/comment/48" typeof="schema:Comment" class="comment js-comment by-anonymous"> <mark class="hidden" data-comment-timestamp="1467118297"></mark> <footer class="comment__meta"> <article typeof="schema:Person" about="/user/0" class="profile"> </article> <p class="comment__submitted"><span rel="schema:author">Gespeichert von <span lang="" typeof="schema:Person" property="schema:name" datatype="">Marcel</span> am/um Di, 28.06.2016 - 14:51</span> <span property="schema:dateCreated" content="2016-06-28T12:51:37+00:00" class="rdf-meta hidden"></span> </p> <a href="/comment/48#comment-48" hreflang="de">Permanenter Link</a> </footer> <div class="content"> <h3 property="schema:name" datatype=""><a href="/comment/48#comment-48" class="permalink" rel="bookmark" hreflang="de">Haben Sie vielen Dank</a></h3> <div property="schema:text" class="clearfix text-formatted field field--name-comment-body field--type-text-long field--label-hidden field__item"><p>Haben Sie vielen Dank</p> </div> <drupal-render-placeholder callback="comment.lazy_builders:renderLinks" arguments="0=48&amp;1=default&amp;2=de&amp;3=" token="yr-eMaavzF9a_t6Dgw7ILxfKGoT_ll_Yso6iPlfzOv0"></drupal-render-placeholder> </div> </article> <a id="comment-49"></a> <article data-comment-user-id="0" about="/comment/49" typeof="schema:Comment" class="comment js-comment by-anonymous"> <mark class="hidden" data-comment-timestamp="1467118314"></mark> <footer class="comment__meta"> <article typeof="schema:Person" about="/user/0" class="profile"> </article> <p class="comment__submitted"><span rel="schema:author">Gespeichert von <span lang="" typeof="schema:Person" property="schema:name" datatype="">Daniel</span> am/um Di, 28.06.2016 - 14:51</span> <span property="schema:dateCreated" content="2016-06-28T12:51:54+00:00" class="rdf-meta hidden"></span> </p> <a href="/comment/49#comment-49" hreflang="de">Permanenter Link</a> </footer> <div class="content"> <h3 property="schema:name" datatype=""><a href="/comment/49#comment-49" class="permalink" rel="bookmark" hreflang="de">Vorab vielen Dank für diesen informativen Artikel.</a></h3> <div property="schema:text" class="clearfix text-formatted field field--name-comment-body field--type-text-long field--label-hidden field__item"><p>Ich hätte eine kurze ergänzende Frage. Ich habe im Laufe der Jahre meine insgesamten Nebeneinkünfte so steigern können, dass ich nicht mehr als Kleinunternehmer gelte. Muss ich nun mein Adsense Konto auflösen, damit ich meine UST-ID angeben kann, um dann z.B. eine Rechnung stellen zu können? Oder kann ich immer noch mit einem privaten Konto weitermachen, da es sich um Nebeneinkünfte, neben meiner tatsächlichen beruflichen Tätigkeit handelt?</p> </div> <drupal-render-placeholder callback="comment.lazy_builders:renderLinks" arguments="0=49&amp;1=default&amp;2=de&amp;3=" token="t2urqJb_NsK85IPPRnbXjlUiKHxqTu1kRVY7pwoeGTA"></drupal-render-placeholder> </div> </article> <div class="indented"><a id="comment-50"></a> <article data-comment-user-id="21" about="/comment/50" typeof="schema:Comment" class="comment js-comment by-node-author"> <mark class="hidden" data-comment-timestamp="1467118336"></mark> <footer class="comment__meta"> <article typeof="schema:Person" about="/user/21" class="profile"> </article> <p class="comment__submitted"><span rel="schema:author">Gespeichert von <span lang="" about="/user/21" typeof="schema:Person" property="schema:name" datatype="">Thilo Klemm</span> am/um Di, 28.06.2016 - 14:52</span> <span property="schema:dateCreated" content="2016-06-28T12:52:16+00:00" class="rdf-meta hidden"></span> </p> <p class="parent visually-hidden">Antwort auf <a href="/comment/49#comment-49" class="permalink" rel="bookmark" hreflang="de">Vorab vielen Dank für diesen informativen Artikel.</a> von <span lang="" typeof="schema:Person" property="schema:name" datatype="">Daniel</span></p> <a href="/comment/50#comment-50" hreflang="de">Permanenter Link</a> </footer> <div class="content"> <h3 property="schema:name" datatype=""><a href="/comment/50#comment-50" class="permalink" rel="bookmark" hreflang="de">Hallo Daniel,</a></h3> <div property="schema:text" class="clearfix text-formatted field field--name-comment-body field--type-text-long field--label-hidden field__item"><p>vielen Dank für Ihre Anfrage.</p> <p>Wenn ich es dieser richtig entnommen habe, geht dabei um die Frage, ob Sie Ihren privaten Google Adsense Account als diesen Kontotyp („individuelles Konto“) behalten können oder ob Sie jenes Konto auflösen und ein „Geschäftskonto“ erstellen sollen!?</p> <p>Im Prinzip ist es Google egal, welchen Kontotyp Sie gewählt haben. Bis auf die Auszahlungsmodalitäten. Zitat Google: „Hinsichtlich der Services und des Zahlungssystems besteht kein Unterschied zwischen individuellen Konten und Geschäftskonten. Geschäftskontozahlungen werden dem Firmennamen zugewiesen, während Zahlungen für individuelle Konten Zahlungsempfängernamen des Kontoinhabers zugewiesen werden.“ (zur Quelle).</p> <p>Wenn ich es richtig vermute, lassen Sie sich die Auszahlungen auf ein deutsches Bankkonto, welches auf Ihren bürgerlichen Namen läuft, überweisen? Da sich Ihre Nebeneinkünfte gesteigert haben und Sie aus der Kleinunternehmerregelung fallen, werden Sie bestimmt keine GmbH oder AG gründen sondern weiterhin als Selbständiger tätig sein? In diesem Fall empfiehlt es sich, den Kontotyp „individuelles Konto“ beizubehalten.</p> <p>Bezüglich der Rechnungslegung ist folgendes zu beachten:<br /> Auf die Rechnung muss zwingend die Umsatzsteuer ID-Nummer von Google Ireland (IE6388047V), sofern Google Ireland Ihr Auftraggeber ist (mehr dazu siehe hier), <u>sowie Ihre eigene Umsatzsteuer ID-Nummer</u>. Der Auszahlungsbetrag an Sie, muss sowohl als Netto- wie auch Bruttobetrag auf der Rechnung stehen, ohne Angabe der Mehrwertsteuer. Denn in diesem Fall handelt es sich um eine Steuerschuldumkehr, wodurch die Mehrwertsteuer von Google bezahlt wird. Auf diese Umkehr sollten Sie in der Rechnung mit folgendem Satz hinweisen: „Gemäß dem Reverse-Charge-Verfahren bzw. gemäß Artikel 21.1(b) der 6. EU-Richtlinie ist der Empfänger dieser Dienste verpflichtet, Mehrwertsteuer für diesen Dienst zu zahlen.“. Oder so ähnlich.</p> <p>Bitte beachten Sie, dass Google Adsense Zahlungen Umsatz darstellen und in der Einnahme- Überschussrechnung (oder Bilanz)als solcher mit angegeben werden muß.</p> <p>Für weitere Fragen stehe ich Ihnen gern zur Verfügung.</p> <p>Thilo Klemm vom Buchhalterprofi Team</p></div> <drupal-render-placeholder callback="comment.lazy_builders:renderLinks" arguments="0=50&amp;1=default&amp;2=de&amp;3=" token="IWOJVMrjZSHQP2I2HxMMeIGLNlCey15d2WRrRRsjHmg"></drupal-render-placeholder> </div> </article> </div><a id="comment-51"></a> <article data-comment-user-id="0" about="/comment/51" typeof="schema:Comment" class="comment js-comment by-anonymous"> <mark class="hidden" data-comment-timestamp="1467118354"></mark> <footer class="comment__meta"> <article typeof="schema:Person" about="/user/0" class="profile"> </article> <p class="comment__submitted"><span rel="schema:author">Gespeichert von <span lang="" typeof="schema:Person" property="schema:name" datatype="">Melanie Wagner</span> am/um Di, 28.06.2016 - 14:52</span> <span property="schema:dateCreated" content="2016-06-28T12:52:34+00:00" class="rdf-meta hidden"></span> </p> <a href="/comment/51#comment-51" hreflang="de">Permanenter Link</a> </footer> <div class="content"> <h3 property="schema:name" datatype=""><a href="/comment/51#comment-51" class="permalink" rel="bookmark" hreflang="de">Sehr geehrter Herr Klemm!</a></h3> <div property="schema:text" class="clearfix text-formatted field field--name-comment-body field--type-text-long field--label-hidden field__item"><p>Ihr Artikel ist hochinteressant und informativ.</p> <p>Ich denke mal, die meisten Finanzbehörden kennen sich in der Materie nicht umfassend aus und so wird es immer mal wieder zu unterschiedlichen Handhabungen kommen, wobei das Steuerrecht über allem stehen sollte.</p> <p>Ich bin seit vielen Jahren als Einzelunternehmerin selbständig und daher auch umsatzsteuerpflichtig.<br /> Seit ein paar Monaten kommen nun erstmalig in meiner geschäftlichen Laufbahn umsatzsteuerfreie Einnahmen aus Google Adsense hinzu.</p> <p>Leider wurde aber das Adsense Konto al Privatperson angemeldet und eine Neuanmeldung ist fast unmöglich, weil Google das sehr restriktiv handhabt, wie man im Inet liest.</p> <p>Sie erwähnten bereits, dass in solchen Fällen, das Google-Konto durchaus als Privatperson weitergeführt werden solle, die Einnahmen selbstverständlich bei der Einkommenserklärung angegeben werden und die Erträge bei der Umsatzsteuererklärung als umsatzsteuerfreie Einnahmen deklariert werden sollten. Ist das so richtig?</p> <p>Würden denn in diesem Falle die ZM und der ganze Ablauf in bezug auf Rechnungslegung an Google wegfallen?</p> <p>Ich frage deshalb noch einmal explizit nach, weil Sie im Vorkommentar diesen Ablauf (ZM) noch einmal erklären und diese Erklärung im Zusammenhang mit einer Anfrage gemacht wird, bei der schlussfolgernd dem Fragesteller (Daniel)auch zur Beibehaltung eines „Individuellen Kontos“ geraten wird.</p> <p>Reicht es also nun für mich, wenn ich das Konto als „Privatkonto“ weiterführe, die erzielten Adsense Einnahmen in der Einkommensteuererklärung angebe und die Adsense Beträge in der Umsatzsteuererklärung in Zeile 41 eintrage?</p> <p>Kann ich mir also den ganzen Aufwand der Rechnungslegung und der ZM sparen?</p> <p>Frohe Weihnachten und schon jetzt vielen Dank für Ihre Antwort.</p> <p>LG, Melanie</p> </div> <drupal-render-placeholder callback="comment.lazy_builders:renderLinks" arguments="0=51&amp;1=default&amp;2=de&amp;3=" token="jAA5uB-8YiRgTqAQYoNZkIhDpgWRV7J2KXJ3SczD0ck"></drupal-render-placeholder> </div> </article> <h2 class="title comment-form__title">Neuen Kommentar hinzufügen</h2> <drupal-render-placeholder callback="comment.lazy_builders:renderForm" arguments="0=node&amp;1=50&amp;2=comment&amp;3=comment" token="8WGO8ImBirMqhXncJ2JSiB-Mre32O1REXwH0equKyUQ"></drupal-render-placeholder> </section> Thu, 12 May 2011 12:37:16 +0000 Thilo Klemm 50 at http://www.buchhalterprofi.de Fotolia: So sind Credits buchhalterisch zu behandeln http://www.buchhalterprofi.de/node/42 <span class="field field--name-title field--type-string field--label-hidden">Fotolia: So sind Credits buchhalterisch zu behandeln</span> <div class="clearfix text-formatted field field--name-body field--type-text-with-summary field--label-hidden field__item"><p>Fotolia ist eine weltweit tätige Bildagentur und bietet Unternehmen wie Werbeagenturen und Verlagen oder auch Privatpersonen an, Bilder online gegen Zahlung einer Gebühr herunter zu laden und für eigene Zwecke zu verwenden. Die Gebühren werden über den Erwerb von sogenannten „credits“ bezahlt. Credits sind ein eigenes Zahlungsmittel von Fotolia, damit nicht verschiedene Währungen verwendet werden müssen. Dabei werden unverbrauchte Credits nicht zurück erstattet, sondern verfallen nach Ablauf eines Jahres. Doch wie ist der Erwerb buchhalterisch zu behandeln?</p> <p>Für auf dem Gebiet der EU ansässige Kunden stellt Fotolia mit Sitz in New York nach dem Erwerb von Credits eine entsprechende Rechnung aus und verschickt sie online. Dabei wird für Kunden, die bei ihrer Registrierung bei Fotolia eine gültige Umsatzsteuer-Identifikationsnummer angegeben haben, keine Umsatzsteuer in der Rechnung ausgewiesen. Bei allen anderen, die also keine USt-ID hinterlegt haben, erfolgt ein Mehrwertsteuerausweis mit dem Umsatzsteuer-Satz des jeweiligen Landes, in dem der Kunde ansässig ist.</p> <h3>Behandlung bei Privatpersonen</h3> <p>Demzufolge haben deutsche Privatpersonen, die bei Fotolia für Bildmaterial Credits kaufen, deutsche Mehrwertsteuer in Höhe von 19% als Endverbraucher zu tragen.</p> <h3>Firmenkunden und Umsatzsteuer</h3> <p>Firmenkunden, die ihre UStID ordnungsgemäß angegeben haben, bekommen für Ihre Credits eine Rechnung ohne Umsatzsteuer. Dies ist steuerlich korrekt, weil es sich um eine Rechnung für eine sonstige Leistung eines im Ausland ansässigen Unternehmers im Sinne des § 13b Abs.2 Nr.1 UStG handelt. Somit liegt ein Fall der Steuerschuldnerschaft des Leistungsempfängers oder des sogenannten „Reverse Charge“ vor.<br /> Die Buchung wird gleichzeitig mit Belastung von Umsatzsteuer und dem Absetzen von Vorsteuer vorgenommen, was sich gegenseitig kompensiert. Dementsprechend ist im DATEV Standardkontenrahmen SKR 03 das Konto 3125-3126 (SKR 04 Konto 5925-5926) „Leistungen eines im Ausland ansässigen Unternehmers 19% Vorsteuer und 19 % Umsatzsteuer“ gegen Kreditor anzusprechen.</p> <p>Fotolia bietet verschiedene Lizenzarten an. Wenn ein Foto nur einmal zeitnah nach dem Erwerb verwendet werden soll, kann es direkt in den Aufwand gebucht werden. Wird aber eine Lizenz erworben, die mehrfach über einen längeren Zeitraum genutzt werden soll, ist die Aktivierung als immaterieller Vermögensgegenstand mit entsprechender Abschreibung über die Lizenzdauer oder den Nutzungszeitraum erforderlich. Dabei ist der bloße Erwerb von Credits als Anzahlung zu buchen. Erst wenn für diese tatsächlich Bildlizenzen angeschafft werden, kann der Erwerb eines immateriellen Vermögensgegenstandes gebucht werden.<br /> » <a href="http://de.fotolia.com/p/201172275/partner/201172275">zur Homepage von Fotolia.de</a></p></div> <span class="field field--name-uid field--type-entity-reference field--label-hidden"><span lang="" typeof="schema:Person" property="schema:name" datatype="">Gast</span></span> <span class="field field--name-created field--type-created field--label-hidden">Do, 28.04.2011 - 15:29</span> <section class="field field--name-comment field--type-comment field--label-above comment-wrapper"> <h2 class="title">Kommentare</h2> <a id="comment-29"></a> <article data-comment-user-id="0" about="/comment/29" typeof="schema:Comment" class="comment js-comment by-anonymous"> <mark class="hidden" data-comment-timestamp="1467116023"></mark> <footer class="comment__meta"> <article typeof="schema:Person" about="/user/0" class="profile"> </article> <p class="comment__submitted"><span rel="schema:author">Gespeichert von <span lang="" typeof="schema:Person" property="schema:name" datatype="">kati</span> am/um Di, 28.06.2016 - 14:13</span> <span property="schema:dateCreated" content="2016-06-28T12:13:43+00:00" class="rdf-meta hidden"></span> </p> <a href="/comment/29#comment-29" hreflang="de">Permanenter Link</a> </footer> <div class="content"> <h3 property="schema:name" datatype=""><a href="/comment/29#comment-29" class="permalink" rel="bookmark" hreflang="de">Danke für die Information…</a></h3> <div property="schema:text" class="clearfix text-formatted field field--name-comment-body field--type-text-long field--label-hidden field__item"><p>Danke für die Information. Heißt das, dass ich als Firmenkunde bei Fotolia die MwSt der Käufe nicht absetzen kann?</p> <p>Die wichtigere Frage für mich lautet aber: ist es rechtlich zulässig, Credits verfallen zu lassen?<br /> Davon bin ich nämlich gerade betroffen. Ich habe ja bereits für die Leistung bezahlt, da kann mein Anspruch auf die Leistung doch nicht verfallen? Bei Gutscheinen hat ein angebliches Verfallsdatum auch rechtlich keine Gültigkeit. Kann jemand etwas dazu sagen?<br /> Kati</p> </div> <drupal-render-placeholder callback="comment.lazy_builders:renderLinks" arguments="0=29&amp;1=default&amp;2=de&amp;3=" token="-JZgUn8b06NLfL11ELJ4Z0V3_MsHPhmpYvQvPbgHtrg"></drupal-render-placeholder> </div> </article> <div class="indented"><a id="comment-30"></a> <article data-comment-user-id="0" about="/comment/30" typeof="schema:Comment" class="comment js-comment by-anonymous"> <mark class="hidden" data-comment-timestamp="1467116042"></mark> <footer class="comment__meta"> <article typeof="schema:Person" about="/user/0" class="profile"> </article> <p class="comment__submitted"><span rel="schema:author">Gespeichert von <span lang="" typeof="schema:Person" property="schema:name" datatype="">Thilo Klemm</span> am/um Di, 28.06.2016 - 14:14</span> <span property="schema:dateCreated" content="2016-06-28T12:14:02+00:00" class="rdf-meta hidden"></span> </p> <p class="parent visually-hidden">Antwort auf <a href="/comment/29#comment-29" class="permalink" rel="bookmark" hreflang="de">Danke für die Information…</a> von <span lang="" typeof="schema:Person" property="schema:name" datatype="">kati</span></p> <a href="/comment/30#comment-30" hreflang="de">Permanenter Link</a> </footer> <div class="content"> <h3 property="schema:name" datatype=""><a href="/comment/30#comment-30" class="permalink" rel="bookmark" hreflang="de">Hallo Kati,</a></h3> <div property="schema:text" class="clearfix text-formatted field field--name-comment-body field--type-text-long field--label-hidden field__item"><p>ja – die ausgewiesene Umsatzsteuer kannst Du nicht als Vorsteuer geltend machen. Deshalb solltes Du Deine UStID bei Kauf der Kredits angeben. Die UStID kann man problemlos über das Intenet beantragen. Die Bearbeitung geht relativ schnell.</p> <p>Das Verfahren, Credits nach dem Ablauf von 365 Tagen nach Kauf verfallen zu lassen, wurde 2010 eingeführt. 1 Monat vor Ablauf erhielt man eine Mail, sich an Fotolia zu wenden und eine Gutschrift über die nicht verbrauchten Credits zu bekommen. Dies bedeutete, man erklärte die Credits nach Ablauf für ungültig und im selben Atemzug hatte man dieselbe Anzahl wieder als Gutschrift zur Verfügung gestellt bekommen. Diese waren dann wieder für 365 Tage gültig. Kurz vor Ablauf hatte man dann noch eine 2. Erinnerungsmail bekommen.<br /> Dieses Verfahren ist wahrscheinlich heute nicht mehr möglich. Man bekommt nur noch eine Gutschrift. Denn lt. Fotolia heißt es: „Nach Ablauf der Verfügbarkeit können Credits nicht mehr zur Bildlizenzierung verwendet werden.“ Dies ist Bestandteil des Credit-Kaufvertrages. Ein Grund wurde leider nicht angegeben. Dies bedeutet, man sollte nur soviel Geld in Credits investieren, wieviel Bilder man benötigt. Und wenn man sich doch einmal „verspekuliert“ haben sollte, erhält man den Gegenwert seiner Credits in einer Gutschrift zurück.</p> </div> <drupal-render-placeholder callback="comment.lazy_builders:renderLinks" arguments="0=30&amp;1=default&amp;2=de&amp;3=" token="EV4UzhdxCY_wDJ7tHgWDXDqgqnvtJoSdJlCeCVG0Diw"></drupal-render-placeholder> </div> </article> </div><a id="comment-31"></a> <article data-comment-user-id="0" about="/comment/31" typeof="schema:Comment" class="comment js-comment by-anonymous"> <mark class="hidden" data-comment-timestamp="1467116059"></mark> <footer class="comment__meta"> <article typeof="schema:Person" about="/user/0" class="profile"> </article> <p class="comment__submitted"><span rel="schema:author">Gespeichert von <span lang="" typeof="schema:Person" property="schema:name" datatype="">christian</span> am/um Di, 28.06.2016 - 14:14</span> <span property="schema:dateCreated" content="2016-06-28T12:14:19+00:00" class="rdf-meta hidden"></span> </p> <a href="/comment/31#comment-31" hreflang="de">Permanenter Link</a> </footer> <div class="content"> <h3 property="schema:name" datatype=""><a href="/comment/31#comment-31" class="permalink" rel="bookmark" hreflang="de">Hallo Admin,</a></h3> <div property="schema:text" class="clearfix text-formatted field field--name-comment-body field--type-text-long field--label-hidden field__item"><p>mir ist nicht ganz klar, warum ein deutscher Unternehmer ohne USt-ID, dem die deutsche USt von Fotolia in Rechnung gestellt wird, diese nicht als Vorsteuer in D abziehen dürfen soll? Vielen Dank schon einmal für die Erleuchtung!</p> <p>Christian</p> </div> <drupal-render-placeholder callback="comment.lazy_builders:renderLinks" arguments="0=31&amp;1=default&amp;2=de&amp;3=" token="ZpePkoTBVjxCx-4Mc6RCGeLekp_vye3Z_i3f8Vvuoz0"></drupal-render-placeholder> </div> </article> <div class="indented"><a id="comment-32"></a> <article data-comment-user-id="0" about="/comment/32" typeof="schema:Comment" class="comment js-comment by-anonymous"> <mark class="hidden" data-comment-timestamp="1467116081"></mark> <footer class="comment__meta"> <article typeof="schema:Person" about="/user/0" class="profile"> </article> <p class="comment__submitted"><span rel="schema:author">Gespeichert von <span lang="" typeof="schema:Person" property="schema:name" datatype="">Thilo Klemm</span> am/um Di, 28.06.2016 - 14:14</span> <span property="schema:dateCreated" content="2016-06-28T12:14:41+00:00" class="rdf-meta hidden"></span> </p> <p class="parent visually-hidden">Antwort auf <a href="/comment/31#comment-31" class="permalink" rel="bookmark" hreflang="de">Hallo Admin,</a> von <span lang="" typeof="schema:Person" property="schema:name" datatype="">christian</span></p> <a href="/comment/32#comment-32" hreflang="de">Permanenter Link</a> </footer> <div class="content"> <h3 property="schema:name" datatype=""><a href="/comment/32#comment-32" class="permalink" rel="bookmark" hreflang="de">Hallo Christian,</a></h3> <div property="schema:text" class="clearfix text-formatted field field--name-comment-body field--type-text-long field--label-hidden field__item"><p>bitte entschuldige, dass ich erst heute antworte. Leider war es mir nicht eher möglich. Gern würde ich Dir die Frage beantworten. Leider darf ich aber als Bilanzbuchhalter keine steuerliche Beratungen geben. Die Steuerberater und deren Kammern sind ganz scharf darauf uns steuerliche Beratungen nach zu weisen.<br /> Viele Grüße<br /> admin</p> </div> <drupal-render-placeholder callback="comment.lazy_builders:renderLinks" arguments="0=32&amp;1=default&amp;2=de&amp;3=" token="fQ05cvxjXG-pMU7zqthzSQMKlk5XUta_t_eWgOrup0Q"></drupal-render-placeholder> </div> </article> </div><a id="comment-33"></a> <article data-comment-user-id="0" about="/comment/33" typeof="schema:Comment" class="comment js-comment by-anonymous"> <mark class="hidden" data-comment-timestamp="1467116094"></mark> <footer class="comment__meta"> <article typeof="schema:Person" about="/user/0" class="profile"> </article> <p class="comment__submitted"><span rel="schema:author">Gespeichert von <span lang="" typeof="schema:Person" property="schema:name" datatype="">Anne</span> am/um Di, 28.06.2016 - 14:14</span> <span property="schema:dateCreated" content="2016-06-28T12:14:54+00:00" class="rdf-meta hidden"></span> </p> <a href="/comment/33#comment-33" hreflang="de">Permanenter Link</a> </footer> <div class="content"> <h3 property="schema:name" datatype=""><a href="/comment/33#comment-33" class="permalink" rel="bookmark" hreflang="de">Wo genau trage ich nun den…</a></h3> <div property="schema:text" class="clearfix text-formatted field field--name-comment-body field--type-text-long field--label-hidden field__item"><p>Wo genau trage ich nun den Fotolia Netto-Rechnungsbetrag in der Umsatzsteuervoranmeldung 2012 ein? Ist Zeile 49 – Ziffer 52 und in Ziffer 53 die – nichtgezahlt – Vorsteuer richtig? Und in welche Zeile/Ziffer trage ich die Vorsteuer ein, damit ich keine Zahllast haben? Zeile 59 Ziffer 67?<br /> Antworten</p> </div> <drupal-render-placeholder callback="comment.lazy_builders:renderLinks" arguments="0=33&amp;1=default&amp;2=de&amp;3=" token="NntkI_J9jnWvk-w_EOiUxptqLhgyRjMGL8D9jUSpXuI"></drupal-render-placeholder> </div> </article> <div class="indented"><a id="comment-34"></a> <article data-comment-user-id="0" about="/comment/34" typeof="schema:Comment" class="comment js-comment by-anonymous"> <mark class="hidden" data-comment-timestamp="1467116112"></mark> <footer class="comment__meta"> <article typeof="schema:Person" about="/user/0" class="profile"> </article> <p class="comment__submitted"><span rel="schema:author">Gespeichert von <span lang="" typeof="schema:Person" property="schema:name" datatype="">Thilo Klemm</span> am/um Di, 28.06.2016 - 14:15</span> <span property="schema:dateCreated" content="2016-06-28T12:15:12+00:00" class="rdf-meta hidden"></span> </p> <p class="parent visually-hidden">Antwort auf <a href="/comment/33#comment-33" class="permalink" rel="bookmark" hreflang="de">Wo genau trage ich nun den…</a> von <span lang="" typeof="schema:Person" property="schema:name" datatype="">Anne</span></p> <a href="/comment/34#comment-34" hreflang="de">Permanenter Link</a> </footer> <div class="content"> <h3 property="schema:name" datatype=""><a href="/comment/34#comment-34" class="permalink" rel="bookmark" hreflang="de">Hallo Anne,</a></h3> <div property="schema:text" class="clearfix text-formatted field field--name-comment-body field--type-text-long field--label-hidden field__item"><p>Ja, bitte trage in die Zeile 49 Ziffer 52 die Bemessungsgrundlage (Netto-Rechnungsbetrag) ein. In Ziffer 53 erfolgt dann die sich daraus ergebende Steuer.<br /> Die Vorsteuer (nur der Steuerbetrag) wird in Zeile 59 eingetragen. Somit ergibt sich aus diesem Vorgang „0“ für die Umsatzsteuervorauszahlung.</p> <p>Ihr Buchhalterprofi-Team</p> </div> <drupal-render-placeholder callback="comment.lazy_builders:renderLinks" arguments="0=34&amp;1=default&amp;2=de&amp;3=" token="LhJJQvr0o3R1rTg5Ad8PJRWxQoiMpuGZkvCN73Kmvdg"></drupal-render-placeholder> </div> </article> </div><a id="comment-35"></a> <article data-comment-user-id="0" about="/comment/35" typeof="schema:Comment" class="comment js-comment by-anonymous"> <mark class="hidden" data-comment-timestamp="1467116127"></mark> <footer class="comment__meta"> <article typeof="schema:Person" about="/user/0" class="profile"> </article> <p class="comment__submitted"><span rel="schema:author">Gespeichert von <span lang="" typeof="schema:Person" property="schema:name" datatype="">David</span> am/um Di, 28.06.2016 - 14:15</span> <span property="schema:dateCreated" content="2016-06-28T12:15:27+00:00" class="rdf-meta hidden"></span> </p> <a href="/comment/35#comment-35" hreflang="de">Permanenter Link</a> </footer> <div class="content"> <h3 property="schema:name" datatype=""><a href="/comment/35#comment-35" class="permalink" rel="bookmark" hreflang="de">Hallo,</a></h3> <div property="schema:text" class="clearfix text-formatted field field--name-comment-body field--type-text-long field--label-hidden field__item"><p>mit großem Interesse habe ich die Einträge gelesen. Die Sache mit dem Netto-Rechnungsbetrag bei vorhandener UStID-Nr. habe trotzdem nicht verstanden.</p> <p>Richtig ist ja, wenn ich bei Fotolia meine UStID-Nr. angebe, dann bekomme ich eine Rechnung ohne MwSt., also eine Netto-Rechnung.</p> <p>Anne schreibt, sie trägt den Netto-Rechnungsbetrag in Zeile 49 im Feld 52 in der Umsatzsteuervoranmeldung ein, o.k.</p> <p>Was trägt man denn im Feld 53 in der Zeile 49 ein? Bei einer Netto-Rechnung MIT UStID-Nr. fällt doch keine MwSt. an, also 0,- MwSt.!<br /> Trage ich die 0,00 im Feld 53 ein, so gibt es bei der Prüfung einen Fehler.</p> <p>Kann jemand helfen?</p> <p>David</p> </div> <drupal-render-placeholder callback="comment.lazy_builders:renderLinks" arguments="0=35&amp;1=default&amp;2=de&amp;3=" token="WO5dUgM_Ylb2CI8C9M_1x5cUFpRln74moW8SO3dvtPc"></drupal-render-placeholder> </div> </article> <div class="indented"><a id="comment-36"></a> <article data-comment-user-id="0" about="/comment/36" typeof="schema:Comment" class="comment js-comment by-anonymous"> <mark class="hidden" data-comment-timestamp="1467116148"></mark> <footer class="comment__meta"> <article typeof="schema:Person" about="/user/0" class="profile"> </article> <p class="comment__submitted"><span rel="schema:author">Gespeichert von <span lang="" typeof="schema:Person" property="schema:name" datatype="">Thilo Klemm</span> am/um Di, 28.06.2016 - 14:15</span> <span property="schema:dateCreated" content="2016-06-28T12:15:48+00:00" class="rdf-meta hidden"></span> </p> <p class="parent visually-hidden">Antwort auf <a href="/comment/35#comment-35" class="permalink" rel="bookmark" hreflang="de">Hallo,</a> von <span lang="" typeof="schema:Person" property="schema:name" datatype="">David</span></p> <a href="/comment/36#comment-36" hreflang="de">Permanenter Link</a> </footer> <div class="content"> <h3 property="schema:name" datatype=""><a href="/comment/36#comment-36" class="permalink" rel="bookmark" hreflang="de">Hallo David,</a></h3> <div property="schema:text" class="clearfix text-formatted field field--name-comment-body field--type-text-long field--label-hidden field__item"><p>auch wenn durch die Angabe der USt.ID-Nr. keine Umsatzsteuer anfällt, so muss trotzdem dieser Vorgang umsatzsteuerlich erfasst werden.<br /> Dies geschieht in zwei Vorgängen.<br /> 1. Erfassung in Zeile 49 Ziffer 52 – hier wird der Betrag der Rechnung (Bemessungsgrundlage) eingetragen z.Bsp. 100,00 €; damit erscheint in der Ziffer 53 19,00 € (Umsatzsteuer)<br /> 2. In Zeile 59 werden diese 19 € ebenfalls eingetragen, als Vorsteuer. Somit ergibt 19,00 € Umsatzsteuer und 19,00 € Vorsteuer „0“</p> <p>Sollte die Umsatzsteuervoranmeldung handschriftlich und nicht mit Elster bzw anderen Programmen angefertigt werden, so muss natürlich in Zeile 53 die Umsatzsteuer auf den Rechnungsbetrag (hier 19,00 €) eingetragen werden.</p> </div> <drupal-render-placeholder callback="comment.lazy_builders:renderLinks" arguments="0=36&amp;1=default&amp;2=de&amp;3=" token="jr2qnqXjVcHZf13345EuaEQNwKcS-8pU9OnlL4hla_A"></drupal-render-placeholder> </div> </article> <div class="indented"><a id="comment-37"></a> <article data-comment-user-id="0" about="/comment/37" typeof="schema:Comment" class="comment js-comment by-anonymous"> <mark class="hidden" data-comment-timestamp="1467116163"></mark> <footer class="comment__meta"> <article typeof="schema:Person" about="/user/0" class="profile"> </article> <p class="comment__submitted"><span rel="schema:author">Gespeichert von <span lang="" typeof="schema:Person" property="schema:name" datatype="">Sa</span> am/um Di, 28.06.2016 - 14:16</span> <span property="schema:dateCreated" content="2016-06-28T12:16:03+00:00" class="rdf-meta hidden"></span> </p> <p class="parent visually-hidden">Antwort auf <a href="/comment/36#comment-36" class="permalink" rel="bookmark" hreflang="de">Hallo David,</a> von <span lang="" typeof="schema:Person" property="schema:name" datatype="">Thilo Klemm</span></p> <a href="/comment/37#comment-37" hreflang="de">Permanenter Link</a> </footer> <div class="content"> <h3 property="schema:name" datatype=""><a href="/comment/37#comment-37" class="permalink" rel="bookmark" hreflang="de">Hallo,</a></h3> <div property="schema:text" class="clearfix text-formatted field field--name-comment-body field--type-text-long field--label-hidden field__item"><p>ggf. kann meine Frage (obwohl der letzte Eintrag hier schon so lange her ist) beantwortet werden.</p> <p>Wie buche ich denn eine credit-Rechnung von fotolia, wenn ich vergessen habe, meine UST-ID anzugeben und daher die Mwst. auf der fotolia-Rechnung steht.<br /> Ich weiß nun, dass ich die Mwst. in dieser Rechnung nicht als Vorsteuer geltend machen kann. Sie landet daher auch nicht in meiner UST-Voranmeldung.</p> <p>Wie gehe ich aber buchhalterisch bzgl. der EÜR mit dieser eigentlich „falschen“ Rechnung vor?</p> <p>Betrachte ich den Bruttobetrag ganz normal als Aufwand ohne Vorsteuer?</p> <p>Ich stehe momentan völlig auf dem Schlauch..</p> <p>Kann jemand helfen?<br /> Beste Grüße</p> </div> <drupal-render-placeholder callback="comment.lazy_builders:renderLinks" arguments="0=37&amp;1=default&amp;2=de&amp;3=" token="Yrp2TfauQyuIsRwsBJbZWRPXJw_dfdCTwGu9qHqAVws"></drupal-render-placeholder> </div> </article> </div></div><a id="comment-38"></a> <article data-comment-user-id="0" about="/comment/38" typeof="schema:Comment" class="comment js-comment by-anonymous"> <mark class="hidden" data-comment-timestamp="1467116191"></mark> <footer class="comment__meta"> <article typeof="schema:Person" about="/user/0" class="profile"> </article> <p class="comment__submitted"><span rel="schema:author">Gespeichert von <span lang="" typeof="schema:Person" property="schema:name" datatype="">Joachim Volmer</span> am/um Di, 28.06.2016 - 14:16</span> <span property="schema:dateCreated" content="2016-06-28T12:16:31+00:00" class="rdf-meta hidden"></span> </p> <a href="/comment/38#comment-38" hreflang="de">Permanenter Link</a> </footer> <div class="content"> <h3 property="schema:name" datatype=""><a href="/comment/38#comment-38" class="permalink" rel="bookmark" hreflang="de">Guten Tag, mache…</a></h3> <div property="schema:text" class="clearfix text-formatted field field--name-comment-body field--type-text-long field--label-hidden field__item"><p>Guten Tag, mache nebenberuflich Buchhaltungen für kleine Werbeagenturen/Grafiker. Die kaufen credits bei Fotolia und shutterstock, verrechnen die Kosten aber weiter an den Auftraggeber. Das mit der Buchung über 5925 habe ich verstanden. Nur eines plagt mich noch. Ein Steuerberater meint, dass die Agentur zusätzlich noch Steuern nach § 50a bezahlen muss, es handele sich um Lizenzen. Ein anderer sagt, dass das nicht zutrifft. Ich finde darüber aber nirgends etwas. Ist das richtig und worüber finde ich speziell zu Fotolia etwas? Danke im Voraus. Grüße von Joachim Volmer</p> </div> <drupal-render-placeholder callback="comment.lazy_builders:renderLinks" arguments="0=38&amp;1=default&amp;2=de&amp;3=" token="CByqmf6Uz9Ui4Kuq7qIPajp27or0HmFzxEy9sCAP3IQ"></drupal-render-placeholder> </div> </article> <h2 class="title comment-form__title">Neuen Kommentar hinzufügen</h2> <drupal-render-placeholder callback="comment.lazy_builders:renderForm" arguments="0=node&amp;1=42&amp;2=comment&amp;3=comment" token="l4vtiOaP4z6mvzoo84Y-o3cbFdPK-FA0EsaKW-F5v4w"></drupal-render-placeholder> </section> Thu, 28 Apr 2011 13:29:54 +0000 Gast 42 at http://www.buchhalterprofi.de http://www.buchhalterprofi.de/node/42#comments Einzelbewertung statt 0,03 % Regelung bei Dienstwagennutzung http://www.buchhalterprofi.de/node/41 <span class="field field--name-title field--type-string field--label-hidden">Einzelbewertung statt 0,03 % Regelung bei Dienstwagennutzung</span> <div class="clearfix text-formatted field field--name-body field--type-text-with-summary field--label-hidden field__item"><p>Mit seinem Schreiben vom 1. April 2011 hat der BMF seine geänderte Verwaltungsauffassung bezüglich der Bewertung von Fahrten zwischen Wohnung und Arbeitsstätte mit einem vom Arbeitgeber überlassenen Dienstwagen veröffentlicht. Damit ist das BMF Urteilen des BFH gefolgt, in dem das oberste Finanzgericht entschieden hat, dass statt der pauschalen 0,03 % Bewertung auch eine Einzelbewertung jeder Fahrt von der Wohnung zur regelmäßigen Arbeitsstätte des Arbeitnehmers zulässig ist.</p> <h3>Regelung nach alter Rechtslage</h3> <p>Überlässt der Arbeitgeber einem Arbeitnehmer ein betriebliches Fahrzeug auch zur privaten Nutzung, wird dieser geldwerte Vorteil nach der 1 % Regelung versteuert. Das bedeutet monatlich wird 1 % des Bruttolistenpreises des entsprechenden Fahrzeugs wie das übrige Gehalt vom Arbeitgeber mit Lohnsteuer belastet. Ist dem Arbeitnehmer darüber hinaus gestattet, den Dienstwagen für Fahrten zwischen Wohnung und regelmäßiger Arbeitsstätte zu nutzen, waren für diesen geldwerten Vorteil nach alter Rechtslage 0,03 % je Entfernungskilometer pro Monat pauschal anzusetzen.</p> <h3>Regelung nach neuer Rechtslage</h3> <p>Durch das Schreiben vom 1. April 2011 ist es nun zulässig, statt dieser pauschalen Versteuerung auch eine Einzelbewertung jeder Fahrt vorzunehmen, die tatsächlich zwischen Wohnung und Arbeitsstätte vom Arbeitnehmer durchgeführt wurde. Bei dieser Einzelbewertung ist jeder gefahrene Kilometer mit 0,002 % des Bruttolistenpreises des Dienstwagens anzusetzen.<br /> Der Arbeitgeber ist nicht verpflichtet, diese Einzelbewertung vorzunehmen. Wenn er es, zum Beispiel aus Vereinfachungsgründen, vorzieht, weiterhin die 0,03 % Regelung anzuwenden, muss er dem Wunsch seines Arbeitnehmers nach Einzelbewertung der Dienstfahrten nicht entsprechen.</p> <h3>Voraussetzungen für die Anwendung der Einzelbewertung</h3> <p>Hat sich der Arbeitgeber nach Abstimmung mit dem Arbeitnehmer jedoch für die Einzelbewertung entschieden, müssen bestimmte Vorschriften eingehalten werden.<br /> Die Methode zur Bewertung der Fahrten mit dem Dienstwagen muss einheitlich für ein Kalenderjahr ausgeübt werden. Ein späterer Wechsel während des Jahres ist ausgeschlossen. Darüber hinaus ist die Methode einheitlich für alle Fahrzeuge anzuwenden, die dem Arbeitnehmer überlassen werden.<br /> Bei der Einzelbewertung muss der Arbeitnehmer für jeden Kalendermonat, in dem er das Dienstfahrzeug für Fahrten zwischen Wohnung und regelmäßiger Arbeitsstätte genutzt hat, schriftliche Aufzeichnungen über die Tage der Nutzung führen. Die Dokumentation muss das genaue Datum der Nutzung enthalten, nicht nur die Anzahl der Tage. Diese Aufzeichnungen legt der Arbreitgeber der Berechnung des geldwerten Vorteils zugrunde und bewahrt sie als Anlage zum Lohnkonto auf. Es ist zulässig, aus Gründen der Praktikabilität jeweils für die Versteuerung im laufenden Monat die Dokumentation des Vormonats zu verwenden.</p> <h3>180 Tage Regelung</h3> <p>Es dürfen nur höchstens 180 Fahrten je Kalenderjahr im Wege der Einzelbewertung versteuert werden. Dabei wird eine jahresbezogene Gesamtbetrachtung vorgenommen – das bedeutet, eine Begrenzung auf jeweils 15 Tage pro Monat ist unzulässig.</p> <h3>Besondere Regelung für das Jahr 2011</h3> <p>Wie oben dargestellt, ist der Methodenwechsel an sich untersagt. Im Kalenderjahr 2011 darf aber ausnahmsweise auch unterjährig von der 0,03 % Regelung auf die Einzelbewertung der Fahrten mit 0,002 % des Bruttolistenpreises übergegangen werden. Die 180 Tage Regelung ist dann so anzuwenden, dass für jeden Kalendermonat, in dem die 0,03 % Regelung der Besteuerung zugrunde gelegt wurde, 15 Tage von der Gesamtsumme der Begrenzung auf 180 Tage abzuziehen sind.</p> <h3>Rückwirkung</h3> <p>Ab 2011 kann die neue Regelung wie oben beschrieben im Lohnsteuerabzugsverfahren angewendet werden. Dabei ist zu beachten, dass der Arbeitnehmer nicht an die dem Lohnsteuerabzugsverfahren zugrunde gelegte Methode bei der Erstellung seiner Einkommensteuererklärung gebunden ist. Er darf die Methode wechseln, hat dann aber das Prinzip der Einheitlichkeit der Anwendung für alle ihm überlassenen Fahrzeuge zu beachten.<br /> Im Veranlagungsverfahren ist die Neuregelung für alle offenen Fälle einschließlich der für das Jahr 2010 anwendbar.</p></div> <span class="field field--name-uid field--type-entity-reference field--label-hidden"><span lang="" typeof="schema:Person" property="schema:name" datatype="">Gast</span></span> <span class="field field--name-created field--type-created field--label-hidden">Fr, 15.04.2011 - 15:28</span> <section class="field field--name-comment field--type-comment field--label-above comment-wrapper"> <h2 class="title comment-form__title">Neuen Kommentar hinzufügen</h2> <drupal-render-placeholder callback="comment.lazy_builders:renderForm" arguments="0=node&amp;1=41&amp;2=comment&amp;3=comment" token="gL6owGXCmF4P6iAHBLDYmzBZgqth1K2tPxIOuqJ0FrQ"></drupal-render-placeholder> </section> Fri, 15 Apr 2011 13:28:09 +0000 Gast 41 at http://www.buchhalterprofi.de http://www.buchhalterprofi.de/node/41#comments Steuerpflicht bei privaten Verkäufen im Internet http://www.buchhalterprofi.de/node/40 <span class="field field--name-title field--type-string field--label-hidden">Steuerpflicht bei privaten Verkäufen im Internet</span> <div class="clearfix text-formatted field field--name-body field--type-text-with-summary field--label-hidden field__item"><p>Jeder, der über Ebay oder eine andere Verkaufsplattform im Internet regelmäßig Waren verkauft, sollte prüfen, ob er dabei gewerblich tätig ist oder nicht.</p> <h3>Steuerhinterziehung bei privaten Verkäufen im Internet</h3> <p>Steuerhinterziehung ist kein Kavaliersdelikt, sondern eine Straftat, die bei Aufdeckung entsprechende Konsequenzen nach sich zieht. Dann müssen nicht nur die hinterzogenen Steuern nachgezahlt werden, sondern es werden in leichteren Fällen Geldbußen, in schwereren sogar Gefängnisstrafen verhängt.</p> <p>Auch bei Verkäufen von Privatpersonen über Auktionsplattformen im Internet oder Zeitungsanzeigen ist schnell die Grenze zum gewerblichen Handel überschritten, so dass Steuerpflicht besteht. Der Fiskus macht von der Möglichkeit, nach Steuerhinterziehungen in diesem Bereich zu fahnden mittels modernster Software, aber auch mit altbewährten Methoden (wie zum Beispiel das Lesen von Kleinanzeigen) regen Gebrauch. Dabei sind diese Ermittlungen auch als Vorfeldermittlungen ohne begründeten Anfangsverdacht gegen einzelne Personen legal.<br /> Mit der Software Xpider setzen die Steuerfahnder ein ausgeklügeltes Programm zur Untersuchung von Internet-Seiten auf möglichen gewerblichen Handel hin ein: Es werden die entsprechenden Internetplattformen wie Ebay systematisch nach typischen Merkmalen für Käufe und Verkäufe mit gewerblichem Charakter durchsucht. Darüber hinaus sind die Finanzbehörden im Rahmen ihrer Ermittlungen auch berechtigt, Anfragen bei Betreibern dieser Plattformen oder Herausgebern von Zeitungen zu stellen. Fallen bei den Untersuchungen im Internet Personen mit großem Handelsvolumen auf, wird bei den Portalbetreibern nachgefragt, ob eine umsatzsteuerliche Registrierung vorliegt. Ist dies nicht der Fall, wird anhand von Anmeldungsdaten die entsprechende Person festgestellt und das Ermittlungsverfahren nimmt seinen Lauf.</p> <p>Deswegen sollte jeder, der des öfteren Waren im Internet oder per Zeitungsinserat verkauft, Bescheid wissen, unter welchen Voraussetzungen er damit als gewerblicher Händler tätig wird. Unterlässt er im Falle des Vorliegens der Merkmale des gewerblichen Handelns die Anmeldung und Versteuerung seiner Geschäfte, kann Steuerhinterziehung bezüglich dreier Steuerarten vorliegen: Umsatzsteuer, Gewerbesteuer sowie Einkommensteuer zuzüglich Solidaritätszuschlag.</p> <h3>Steuerpflicht bei Verkäufen von Privat im Internet</h3> <p>Es existieren keine besonderen Vorschriften für die Steuerpflicht von Internetverkäufen, sondern es kommen hier vielmehr die allgemeinen steuerlichen Regelungen für den gewerblichen Handel zur Anwendung.</p> <p>Ob überhaupt ein Gewerbe im einkommensteuerlichen Sinne vorliegt, wird danach entschieden, ob eine Betätigung gegeben ist, die selbständig und nachhaltig ist, mit Gewinnerzielungsabsicht ausgeübt wird und ob eine Beteiligung am allgemeinen wirtschaftlichen Verkehr vorliegt. Dabei handelt es sich nur dann um gewerbliche Tätigkeit, wenn weder Land- und Forstwirtschaft noch ein freier Beruf ausgeübt werden. Auch Betätigungen im Rahmen der privaten Vermögensverwaltung werden nicht als gewerblich angesehen.</p> <p>Bei Internet-Verkäufen kommt es insbesondere auf das Kriterium der Teilnahme am allgemeinen wirtschaftlichen Verkehr an. In diesem Zusammenhang können folgende Sachverhalte Indizien für das gewerbsmäßige Auftreten sein: Großes Handelsvolumen oder auch der Verkauf von überwiegend neuer Ware oder immer wieder von Artikeln derselben Art. Ebenfalls deutet der vorherige Einkauf der zu verkaufenden Ware (also ohne zwischenzeitlichen eigenen Gebrauch) auf Gewerblichkeit hin.</p> <p>Auch die Abgrenzung des gewerblichen Handels von der privaten Vermögensverwaltung wird von den Finanzbehörden detailliert geprüft: Wer in großem Umfang Waren kauft (neu oder gebraucht), um sie in kurzem zeitlichen Abstand wieder zu verkaufen, betreibt in der Regel gewerblichen Handel. Andererseits kann private Vermögensverwaltung vorliegen, wenn einmalig, zum Beispiel im Rahmen einer Haushaltsauflösung, eine große Anzahl an nicht mehr benötigten Gegenständen verkauft wird.</p> <p>Allerdings entscheidet die Finanzbehörde immer im konkreten Einzelfall, ob gewerblicher Handel vorliegt oder nicht.</p> <h3>Umsatzsteuer</h3> <p>Liegt gewerbsmäßiger Handel vor, ist der Verkäufer Unternehmer im Sinne des Umsatzsteuergesetzes. In § 2 Abs. 1 UStG ist nämlich definiert, dass derjenige Unternehmer ist, der eine gewerbliche oder berufliche Tätigkeit selbständig ausübt. Somit unterliegen die getätigten Umsätze grundsätzlich der Umsatzsteuerpflicht.</p> <p>Doch auch für den Internethandel gilt die sogenannte Kleinunternehmerregelung des § 19 UStG. Diese schreibt vor, dass nur wenn die Umsätze des vorigen Jahres nicht mehr als 17.500 € betragen haben und die des laufenden Jahres aller Voraussicht nach die Grenze von 50.000 € nicht übersteigen werden, die Steuerfreiheit als Kleinunternehmer in Anspruch genommen werden kann. Liegt eine der Voraussetzungen nicht vor, unterliegt das gesamte Handelsvolumen der Umsatzbesteuerung.</p> <p>Ist Umsatzsteuerpflicht gegeben, kann selbstverständlich auch Vorsteuer für die getätigten Wareneinkäufe abgesetzt werden.</p> <h3>Einkommensteuer</h3> <p>Die Kleinunternehmerregelung bezieht sich ausschließlich auf die Umsatzsteuer, bei gewerblichem Handel müssen die daraus resultierenden Überschüsse in jedem Fall mit Einkommensteuer und Solidaritätszuschlag versteuert werden. Umgekehrt können allerdings auch Verluste, die zum Beispiel daraus resultieren können, dass die Einkaufspreise für die Waren über deren Verkaufspreisen lagen, in voller Höhe steuerlich geltend gemacht werden. Auch andere Kosten, die in Zusammenhang mit den Verkäufen stehen, wie beispielsweise für ein Buchhaltungsprogramm, können von der Steuer abgesetzt werden.</p> <h3>Gewerbesteuer</h3> <p>Der Handel über Internetplattformen unterliegt in vollem Umfang der Gewerbesteuerpflicht. Nicht vergessen werden darf in diesem Zusammenhang auch die Anmeldung des Gewerbes, die bei der Gemeinde oder Stadt vorzunehmen ist.</p> <h3>Fazit</h3> <p>Jeder, der häufiger auf Auktionsportalen im Internet Waren verkauft, sollte sich gründlich darüber informieren, ob er aus Sicht der Finanzbehörden privat oder gewerblich handelt. Die Beantwortung dieser Frage richtet sich immer nach den Verhältnissen im Einzelfall und ist oft nicht leicht zu beantworten. Deswegen kann es sinnvoll sein, sich beim zuständigen Finanzamt zu erkundigen und/oder sich von einem Fachmann beraten zu lassen.</p></div> <span class="field field--name-uid field--type-entity-reference field--label-hidden"><span lang="" typeof="schema:Person" property="schema:name" datatype="">Gast</span></span> <span class="field field--name-created field--type-created field--label-hidden">Mo, 04.04.2011 - 15:25</span> <section class="field field--name-comment field--type-comment field--label-above comment-wrapper"> <h2 class="title comment-form__title">Neuen Kommentar hinzufügen</h2> <drupal-render-placeholder callback="comment.lazy_builders:renderForm" arguments="0=node&amp;1=40&amp;2=comment&amp;3=comment" token="uf1jhokftQ9c-TrhcJdrBuejFK31TbOt8fXOfQFLDI8"></drupal-render-placeholder> </section> Mon, 04 Apr 2011 13:25:42 +0000 Gast 40 at http://www.buchhalterprofi.de http://www.buchhalterprofi.de/node/40#comments Darlehen zwischen Verwandten – Voraussetzung für die steuerliche Anerkennung http://www.buchhalterprofi.de/node/38 <span class="field field--name-title field--type-string field--label-hidden">Darlehen zwischen Verwandten – Voraussetzung für die steuerliche Anerkennung</span> <div class="clearfix text-formatted field field--name-body field--type-text-with-summary field--label-hidden field__item"><p>Es kann steuerlich in vielen Fällen Sinn machen, wenn Kredite zwischen nahen Angehörigen gewährt werden. Der Darlehensnehmer muss dafür die gezahlten Zinsen als Betriebsausgaben oder Werbungskosten steuermindernd absetzen können. Der Darlehensgeber hat die vereinnahmten Zinsen zwar als Einkünfte aus Kapitalvermögen zu versteuern, wenn er aber den Sparerfreibetrag in Anspruch nehmen kann und/oder aufgrund der Progression einen niedrigeren Steuersatz besitzt, können erhebliche Steuereinsparungen realisiert werden. Besonders häufig liegen diese Voraussetzungen vor, wenn Kinder als Darlehensgeber und Eltern als Darlehensnehmer auftreten.</p> <h3>Voraussetzungen der steuerlichen Anerkennung von Darlehen zwischen nahen Angehörigen</h3> <p>Um zu verhindern, dass Steuerpflichtige sich <a href="http://test.de">ungerechtfertigte Vorteile</a> durch Darlehen mit Verwandten verschaffen können, haben Gesetzgeber und Rechtsprechung einige Bedingungen festgelegt, die für die steuerliche Anerkennung unbedingt erfüllt werden müssen.</p> <p>Wer zu den nahen Angehörigen im Sinne des Steuerrechts zählt, ist in § 15 AO definiert: Es sind vor allem die Verwandten in gerader Linie, also Eltern, Großeltern und Kinder sowie Ehegatten und Geschwister sowie deren Ehepartner. Die Aufzählung in § 15 AO ist erschöpfend, so dass Personen, zu denen ein enges Verhältnis besteht, die aber hier nicht erwähnt werden, wie zum Beispiel Lebenspartner, nicht unter diese Regelung fallen. Damit der Fiskus Kredite innerhalb des Personenkreises des § 15 AO anerkennt, müssen diese einem Drittvergleich standhalten. Das bedeutet, die Darlehen müssen genauso vereinbart und abgewickelt werden, wie es mit einem fremden Dritten geschehen würde.</p> <p>Die erste Voraussetzung für die Anerkennung eines Kredites zwischen nahen Angehörigen besteht darin, dass es zivilrechtlich wirksam überhaupt zu einem Darlehensvertrag gekommen ist. Unter erwachsenen Angehörigen ist dies meist unproblematisch. Werden die Darlehen aber von minderjährigen Kindern vergeben, ist es unbedingt erforderlich, dass ein gerichtlich bestellter Ergänzungspfleger die Interessen des Kindes wahrnimmt.</p> <p>Der Fremdvergleich wird in der Regel so durchgeführt, dass Kreditvertrag und -durchführung einem Darlehen gegenüber gestellt werden, das von einem Kreditinstitut vergeben wird.<br /> In einem Kreditvertrag mit der Bank werden immer Auszahlung des Darlehensbetrags, Laufzeit des Kredites, Zinshöhe, Zins- und Tilgungstermine sowie eine Sicherheit für die Gewährleistung der Rückzahlung vereinbart. Dies ist somit auch in einem Darlehensvertrag zwischen Angehörigen zu vereinbaren, der auf jeden Fall in Schriftform geschlossen werden sollte, um spätere Probleme bei Führung des Nachweises gegenüber dem Finanzamt zu vermeiden. Um zu gewährleisten, dass die Konditionen unter den Angehörigen denen eines Kreditinstitutes entsprechen, können Darlehensanfragen bei Banken gestellt werden. Die dort genannten Zinssätze, Tilgungsraten etc. können ohne weiteres dem privaten Kreditvertrag zugrunde gelegt werden. Für eventuelle Nachfragen des Finanzamtes sollte man diese Unterlagen unbedingt aufbewahren.</p> <p>Besondere Probleme bereitet dabei oft die Darstellung der Besicherung: Nicht immer können dingliche Sicherheiten wie Hypotheken oder Grundschuldeintragungen gestellt werden. In begründeten Fällen wird vom Finanzamt deswegen auch bei Darlehen zwischen wirtschaftlich voneinander unabhängigen Verwandten von dem Erfordernis der Vereinbarung einer Sicherheit abgesehen.</p> <p>Doch nicht nur der schriftliche Kreditvertrag muss wie unter fremden Dritten vereinbart werden, auch die Abwicklung des Darlehens muss auf diese Art und Weise erfolgen: Alle Zahlungstermine (Auszahlung des Darlehens, Zinsen und Tilgungen) sind peinlich genau und nachweisbar (also über Kontenbewegungen) einzuhalten.</p></div> <span class="field field--name-uid field--type-entity-reference field--label-hidden"><span lang="" typeof="schema:Person" property="schema:name" datatype="">Gast</span></span> <span class="field field--name-created field--type-created field--label-hidden">Sa, 26.03.2011 - 15:22</span> <section class="field field--name-comment field--type-comment field--label-above comment-wrapper"> <h2 class="title comment-form__title">Neuen Kommentar hinzufügen</h2> <drupal-render-placeholder callback="comment.lazy_builders:renderForm" arguments="0=node&amp;1=38&amp;2=comment&amp;3=comment" token="88YnWYrN3ujyGI51VWmD8FxR7asdn1I5LJkPLDb8LWM"></drupal-render-placeholder> </section> Sat, 26 Mar 2011 14:22:24 +0000 Gast 38 at http://www.buchhalterprofi.de http://www.buchhalterprofi.de/node/38#comments